Schlagwort-Archive: Gitarrist

Göttlichkeit in Saitenbewegungen – Zum 50. Geburtstag von John Frusciante


c57827ef602b1c136c3a4148e39f7585

Langjährige Leser dieses bescheidenen Blogs dürften wissen, dass mich viel mit dem wohl wegweisendsten Gitarristen der Red Hot Chili Peppers verbindet. Dass ich ihn nicht nur für einen der besten Saitenvirtuosen der Musikgeschichte halte (da gibt es wohl keine zwei Meinungen), sondern auch für einen der seelenvollsten und vielseitigsten. Auch wenn’s sich total übertrieben lesen mag: Musik und Göttlichkeit kommen sich im Zweifel kaum näher als in jenen Momenten, wenn dieser Mann all seine Liebe, all sein Gespür und Herzblut in die Saiten legt. (Kannste kaum beschreiben, musste einfach hören…)

Am heutigen 5. März feiern nicht nur meine Schwester und mein Vater ein jeweils rundes Lebensjahrjubiläum, auch John Anthony Frusciante darf heute sein halbes Jahrhundert voll machen. Und wer ein wenig um die bewegte Biografie des scheuen US-Musikers weiß, wird ebenso wissen, dass allein das bereits eine kleine Leistung darstellt, so oft, wie der Mann, der 1970 im New Yorker Stadtteil Queens das Licht der Welt erblickte, bevor es ihn wenig später an die Westküste verschlug, dem Tod bereits ein Schnippchen geschlagen hat. Wer will einem 18-jährigen Kreativling, der aus einer künstlerisch ambitionierten Familie stammte, in der künstlerisch umtriebigen Spätachtziger-Punkrock-Szene Hollywoods groß wurde und quasi über Nacht zum Gitarristen einer international erfolgreichen, jedoch ebenso verrückten Band, die schonmal als überdimensionale Glühbirnen verkleidet (oder eben nur mit Söckchen vorm Gemächt) auf die Bühnen trat, wurde, den Leichtsinn – selbst in beinahe letalem Übermaße – verdenken? Umso schöner, dass Frusciante all dies überlebt und – vor allem in einem kreativen Lauf Anfang der Nuller-Jahre – aus diesen Erfahrungen wunderschöne Musik geformt hat. (Und über die Jahre in den verschiedensten Musikstilen seine Heimat gesucht hat…)

b2bf228d35c343b6aa64f1660b8e005eNoch besser gar: Nachdem John Frusciante den Saitenjob bei seiner Herzensband 2009 ein zweites Mal (nach 1992) an den Nagel gehängt und die Gitarre an seinen Adlatus Josh Klinghoffer übergeben hatte, gaben die Red Hot Chili Peppers am 15. Dezember 2019 bekannt, dass Frusciante, der – wenn überhaupt – in den letzten Jahren eher mit verspulten Techno- und Electronica-Veröffentlichungen von sich hören ließ, nun erneut Teil der Band sei. Er greift wieder zur Gitarre! Wenn man so mag, dann hat sich John Frusciante also damit das wohl schönste (vorträgliche) Geburtstagsgeschenk selbst gemacht…

Ein vielfaches „Hipp, Hipp, Hurra!“ und „Hoch soll er leben!“ in diesem Sinne an meinen persönlichen Gitarrenhelden! Happy Birthday, Mr. John Frusciante!

 

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , ,

Große Gitarrenparade? Kommt.


78734304_1280342728812114_7616981434095370240_n

(gefunden bei Facebook)

 

So viele Rocklegenden, so viele Saitenderwische – und auch der ein oder andere Linkshänder-Gitarrist

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Zitat des Tages


a105a2580c2de6def6ff3d756883a549.jpg

 

(James Marshall „Jimi“ Hendrix, 1942-1970, US-amerikanischer Gitarrist, Komponist und Sänger)

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,

Moment! Aufnahme.


43557756_2155542634699920_4494634802263097344_n

(gefunden bei Facebook)

 

Zu großartig, um es bis zum 27. November, dem Tag, an dem James Marshall „Jimi“ Hendrix stolze 76 Lenze jung geworden wäre, zurückzuhalten: Das ikonische Antlitz des 1970 – zu jung, zu jung! – verstorbenen Gitarrenvirtuosen, gebildet aus Saiteninstrumenten, Marshall-Verstärkern, Vinyl, Kabeln und jeder Menge sonstigem Instrumentarium sowie elektronischem Zubehör…

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Red Hot Chili Peppers – „Torture Me“ (John Frusciante Version)


maxresdefault

Was heutzutage alles möglich ist…

Vor ein paar Tagen bin ich auf YouTube auf Versionen von Red Hot Chili Peppers-Songs gestoßen, in denen – wahlweise – nur bestimmte Tonspuren des jeweiligen Stückes zu hören sind. Also etwa nur die Instrumental-Version plus die Gesangsspuren von (Ex-)Gitarrist John Frusciante. Wer weiß, wie sehr ich auch heute noch diesen Mann vergöttere (und umso trauriger war, als der heute 47-Jährige vor einiger Zeit zuerst die Chili Peppers verließ, und danach gar gänzlich die Saiten in die Ecke stellte um sich fortan elektronisch-experimenteller Musik zu widmen), der kann sich mein Entzücken über diese Entdeckung vorstellen.

Ich habe zwar keine Ahnung, wie die Person(en), die diese Audio-Videos via YouTube ins weltweite Netz entlassen haben (in diesem Fall ist es ein gewisser „IIIIMoogIIII„, der sich wohl mit allem, was Frusciante musikalisch betrifft, beschäftigt), zu ihrem Endergebnis kommen (Tonspuren editieren? Oder entfernen? Vielleicht sind diese Musik-Geeks über Umwege an die Masterbänder der Aufnahmen gekommen?), jedoch ist gerade im Fall des Songs „Torture Me“, seines Zeichens von John Frusciantes 2006 erschienenem Abschiedsalbum mit den Chili Peppers, „Stadium Arcadium„, das Ergebnis derart großartig, dass man die editierte Version des Stückes ohne Umschweife auf eines von Frusciantes tollen Solo-Alben (meint: bis zu „The Empyrean“ von 2009, mit Abstrichen auch „Enclosure“ von 2014) packen könnte – und das mag was heißen…

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,
%d Bloggern gefällt das: