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Song des Tages: City Light Thief – „Into The Wild“


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Drei Alben (zuletzt im im Herbst 2018 „Nothing Is Simple„), zwei EPs, über 250 Konzerte (unter anderem als Support für Thursday, Heisskalt oder Taking Back Sunday), fünf von sechs Mitgliedern Brillenträger: Die Post-Hardcore Band City Light Thief feiert 2019 ihr bereits zehntes Bandjubiläum. Mit „Into The Wild“ des Münsteraner Indierock-Trios Ghost Of Tom Joad veröffentlicht die Band um Frontmann Benjamin Mirtschin heute einen Cover-Song, der 2009, im Jahr ihrer Gründung, erschien…

1571929647„Das Album ‚Matterhorn‘ von Ghost Of Tom Joad gehört für uns ohne Frage zu den zehn besten Alben, die je eine deutsche Band veröffentlicht hat. Als wir im Sommer – eigentlich nur zum Proben – im Studio der Donots in Münster gastieren durften, kam uns die Idee, ‚Into The Wild‘ zu covern. Wo wir halt schonmal in der gleichen Stadt waren, wo der Song entstanden ist. Wenige Stunden später hatten wir ihn bereits aufgenommen. Praktisch, dass das gesamte Equipment schon vor Ort war!“, so die aus Grevenbroich stammende Post-Hardcore-Band über die spontane Entscheidung, ausgerechnet einen Song der 2012 aufgelösten Ghost Of Tom Joad zu covern. „Weil Jens, Christoph und Henrik von der Band uns ihren Segen gaben – Zitat: ‚Der Emo Touch steht dem Song super!“ – freuen wir uns sehr, diese Cover-Version zu veröffentlichen.“

Neben dem Song, welcher heute über Midsummer Records auf allen digitalen Plattformen erscheint, haben City Light Thief denn auch gleich das Albumcover  „gecovert“: das von Lenia Klemann handgemalte Cover-Motiv ist eine Hommage an das 2009er-Artwork von „Matterhorn„. Feine Sache, das.

 

 

 

Rock and Roll.

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Mein Senf: Bandauflösungen


Es ist Wahnsinn, wie viele Bands, die ich sehr mochte und mag, sich in der letzten Zeit (sprich: innerhalb des letzten Jahres) aufgelöst haben: Thursday, Thrice oder R.E.M. fallen mir da spontan ein. Eine deutsche Band, über deren Split ich doch arg überrascht war, da ich sie noch wenige Wochen zuvor bei der Dresdner Ausgabe der 2011er Grand Fest Van Cleef Tour überzeugend rockend gesehen hatte, sind/waren Ghost Of Tom Joad.

Das Dreiergespann aus Münster hat am 13. Januar 2012 nach nur drei Alben (das letzte, „Black Musik“, erschien 2011) nach Abschiedskonzerten, welche im April 2012 stattfinden werden, seine Auflösung bekannt gegeben. Schade. Nachdem „Black Musik“ mir zwar ganz gut, aber in keinster Weise so gut wie das Zweitwerk „Matterhorn“ gefallen hat, hatte ich noch einmal auf eine gestärkte Rückkehr mit neuem Album gehofft. Eine der besten deutschen Rockbands der letzten Jahre sagt leise „Adieu“… Ich werde euch vermissen, Jungs. Tue ich jetzt schon.

Bleibt nur zu hoffen, dass sich diese Auflösungsseuche nicht noch weiter fortsetzt… Es reicht.

 

Rock and Roll.

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