Schlagwort-Archive: gestorben

„True Love Will Find You In The End“ – Daniel Johnston ist tot.


djfeature

„In tiefer Trauer“ bestätigte Daniel Johnstons Familie am 11. September den Tod des Ausnahmekünstlers, der tags zuvor in seinem Zuhause in Houston, Texas gestorben sei.

„Daniel war Sänger, Songschreiber, Künstler und unser aller Freund“, heißt es in einem Statement, in dem auch Johnstons älterer Bruder Dick und sein langjähriger Manager den Verstorbenen würdigen. „Obwohl er den Großteil seines Erwachsenenlebens mit psychischen Erkrankungen zu kämpfen hatte, triumphierte Daniel mit seinen fruchtbaren Kunstwerken und Songs über seine Krankheiten. Er hat zahllose Fans, Künstler und Songwriter mit seiner Message inspiriert, dass egal wie dunkel der Tag auch sein mag ‚die Sonne auf mich scheint‘ und ‚du am Ende wahre Liebe finden wirst.‘ Daniels Leben und Musik haben das Hi, How Are You-Projekt angestoßen, das zur offenen Diskussion über psychische Probleme anregen will. Sein Geburtstag, der 22. Januar, wird als „Hi, How Are You“-Tag gefeiert.“ 

Nirvana-T-Shirts-Kurt-Cobain-Daniel-Johnston-Rock-Roll-band-t-hemd-Hallo-Wie-Sind-Sie.jpg_640x640q70Auch unzählige Musiker machten ihre Wertschätzung für Johnston öffentlich und schrieben teils sehr persönliche Erinnerungen. Courtney Love teilte ein Bild ihres verstorbenen Mannes Kurt Cobain, auf dem dieser ein T-Shirt von Johnston trägt. „Ruhe in Frieden, Daniel Johnston. Du warst so ein liebenswerter Mensch“, schrieb sie in einem Beitrag. Cobain hatte dem Songwriter Anfang der Neunziger durch das öfter getragene T-Shirt und die Erwähnung Johnstons unter seinen 50 Lieblingsplatten vor allem in Indie-Kreisen einen enormen Popularitätsschub verschafft. Lee Ranaldo von Sonic Youth sprach in einem Twitter-Post von der „fragilen Brillanz“ von Johnstons Songs, die ihn seinerzeit beim ersten Hören „vollkommen umgehauen“ habe. Sonic Youth hatten vergeblich versucht, Johnston zu protegieren und ihm zum großen Durchbruch zu verhelfen, was unter anderem wegen Johnstons psychischen Problemen jedoch scheiterte. „Sein Genie musste beschützt werden…“, so Ranaldo.

Daniel Johnston wurde 1961 in Kalifornien geboren und wuchs in West Virginia auf. Schon als Jugendlicher nahm er allein in einer Garage seine eigenen Songs auf Kassetten auf, meist sang er dabei einfach zu Klavier oder elektronischer Orgel. Seine Stücke waren geprägt durch ihren LoFi-Charakter und ihre intuitive, fast kindlich-naive melodische Schönheit, durch deren manchmal schiefe Töne und handwerkliche Mängel pures Songwriter-Genie sowie mitreißende Herzlichkeit strahlten. Auch seine Zeichnungen, die oft seine DIY-Kassettencover zierten, zeugten von unbändiger Kreativität und scheinbar uferloser Fantasie.

Ab Anfang der Achtziger verteilte Johnston in seiner neuen Wahlheimat Austin, Texas seine selbst produzierten Kassetten und spielte Konzerte. Mitte des Jahrzehnts war er dank brillanten Alben wie „Songs Of Pain“ (1981), „Yip/Jump Music“ (1983) und „Hi, How Are You“ (1983), allesamt Werke voll brüchig-schöner LoFi-Songwriter-Kunst, auf dem Sprung in eine größere Öffentlichkeit – seine Schizophrenie und bipolare Störung verhinderten jedoch größere Erfolge. So warf Johnston etwa 1990 während einer manischen Episode den Zündschlüssel (!) aus einBeam Me Up!em Flugzeug, die folgende Bruchlandung überlebten er und sein Vater nur mit Glück. Johnston wurde daraufhin zeitweise in die Psychiatrie eingewiesen.

Nach dem von Kurt Cobain ausgelösten Hype um Johnston veröffentlichte er 1994 beim Majorlabel Atlantic das Album „Fun“, das jedoch floppte, woraufhin der scheue Songwriter erneut größtenteils aus der Öffentlichkeit verschwand. Dank Projekten wie der 2004 erschienenen Compilation „The Late Great Daniel Johnston: Discovered Covered„, auf welcher prominente Fans wie Tom Waits, Bright Eyes, TV On The Radio, Death Cab For Cutie oder Beck Johnstons Songs neu interpretierten, oder der beeindruckenden, 2006 veröffentlichten Dokumentation „The Devil And Daniel Johnston“ (gibt es hier im Stream), die das Ringen des Künstlers mit seinen Dämonen und seine Kunst ebenso schmerzlich wie eindrucksvoll in Szene setzt (und 2005 beim Sundance Film Festival den „Documentary Directing Award“ erhielt), wuchs Johnstons Popularität schnell wieder an. In den Nuller-Jahren veröffentlichte er sogar wieder Alben – zuletzt 2010 „Beam Me Up!“ – und spielte, wenn auch mit immer brüchigerer Stimme, etwas häufiger Konzerte (er trat zum Beispiel 2008 an der Seite von Glen Hansard und Markéta Irglová auf, um gemeinsam seinen Song „Life In Vain“ zu performen). Zuletzt hatte Johnston vermehrt unter nicht näher genannten gesundheitlichen Problemen gelitten und war mehrfach ins Krankenhaus eingeliefert worden; 2017 hatte er deshalb schließlich das Ende seiner Tour-Karriere verkündet.

Medienberichten zufolge erlag Johnston am 10. September einem Herzinfarkt. Er wurde 58 Jahre alt. Mach’s gut, Daniel Johnston!

daniel-johnston

 

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages #2: First Aid Kit – „Strange Beauty“


first_aid_kit

Vor etwa drei Wochen beging David Berman, bis 2009 Stimme, Hirn und daher Vorsteher der legendären Silver Jews, mit denen er lautstark Rock’N’Roll und Kozeptkunst verband, in seiner Wohnung im New Yorker Stadtteil Brooklyn Selbstmord. Er wurde 52 Jahre alt. Und reiht sich damit in eine (zu) lange, (zu) traurige Liste ein. Dabei hatte sich der kreative US-Musiker, welcher sich über die Jahre nebenbei noch einen Namen als Dichter und Cartoonist erwarb, erst im Juli unter seinem neuen Alias Purple Mountains zurück zu (beinahe) alter Silver Jew’scher Form gemeldet (was bei ihm ehrlicherweise meist bedeutete, dass die dazugehörigen Texte im Gros ebenso direkt wie deprimierend ausfielen) und passend dazu ein selbstbetiteltes, von Kritikern weitestgehend gepriesenes Debütalbum geliefert…

Zu Ehren von David Berman veröffentlichten die Schwestern Johanna und Klara Söderberg, besser bekannt als First Aid Kit, wenige Tage darauf ein Cover des Songs „Random Rules“, dessen Original vom 1998 erschienenen dritten Silver Jews-Album „American Water“ stammt.

Zusätzlich dazu liefert das schwedische Folk-Pop-Duo noch den Song „Strange Beauty“. Ebenfalls im Gedenken an Berman, beginnt der Song mit den Zeilen „David died yesterday / And today it is raining / I know I didn’t know you / But in my heart I know it to be true / It is raining for you, David / The rain, it is for you…“

In einem Facebook-Post erklärt Klara, dass sie am Boden zerstört war und „Strange Beauty“ geschrieben habe, um ihre Gefühle über den Tod von David Berman zu verstehen. Für das „Random Rules“-Cover wiederum entschieden sich die 28 beziehungsweise 26 Jahre jungen Schwestern aus Stockholm, deren aktuelles Album „Ruins“ im vergangenen Jahr erschien, demnach, da das Lied „einige der besten Texte, die jemals geschrieben wurden [enthält] und das Genie von David Berman [zeigt]“… Trauer trifft auf Würde trifft auf Erhabenheit.

 

 

———-

Menschen, die unter Depressionen leiden und Suizidgedanken haben, finden bei der Telefonseelsorge online oder telefonisch unter den kostenlosen Hotlines 0800-1110111 und 0800-1110222 Telefonseelsorge rund um die Uhr Hilfe. Die Beratungsgespräche finden selbstredend anonym und vertraulich statt.

Angehörige, die eine nahestehende Person durch Suizid verloren haben, können sich an den AGUS-Verein wenden. Der Verein bietet Beratung und Informationen an und organisiert bundesweite Selbsthilfegruppen.

Leute, passt bitte auf euch und eure Mitmenschen auf! Gebt Liebe, wannimmer ihr Liebe geben könnt. Alles, was uns bleibt, ist das Jetzt…

———-

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Neal Casal – „Sweeten The Distance“


neal-casal-bw-1200x632

Neal Casal war keiner, der auf Teufel komm raus das große Scheinwerferlicht für sich beanspruchen wollte. Viel eher lag dem umtriebigen US-Musiker die Rolle als kongenialer Gitarren-Sidekick, in welcher er vor allem in Ryan Adams‘ langzeitiger Begleitband The Cardinals (gemeinsam erschienen zwischen 2007 und 2011 einige feine Alben, den ganzen Cardinal’schen Glanz der brillanten Freispiel-Chemie entfachten sie jedoch vor allem live), aber auch mit den Jazzern von Circles Around The Sun, der Chris Robinson Brotherhood (mit denen er unlängst noch live auftrat) oder eben als Ideen- wie Melodienlieferant für James Iha, Lucinda Williams, Tift Merritt, Willie Nelson, Gin Wigmore, Amanda Shires, Minnie Driver, Mark Olson oder – auch ein Leisetreter mag schließlich ab und an mal ein klein wenig weiter vorn stehen – als Chef seiner Retro-Band Hazy Malaze in Erscheinung trat. Und sobald neben Studioaufnahmen für andere Namen und den Touren zwischen allen möglichen Bühnenbrettern etwas Zeit blieb, nutzte der Mann mit dem starken Händedruck und dem sanften Gemüt aus Denville, New Jersey die Gelegenheit, weitere Soloalben aufzunehmen (das letzte, „Sweeten The Distance„, erschien 2011), oder eben als Filmmusik-Berater („Country Strong“) und Fotograf kreativ zu werden.

Nein, Neal Casal war wohl tatsächlich vor allem einer, dessen Name Kennern des stark vom Americana geprägten melancholisch-romantischen Singer/Songwritertums, aber auch des Westküsten-Seventies-Retro-Rock – oder gar Jazz – ein verräterisches Leuchten in die Augen zauberte, während der traurige Rest zuerst Dr. Google befragen wird…

Am gestrigen 26. August ist Neal Casal im Alter von 50 Jahren verstorben. Und so verliert die Musikwelt einmal mehr einen großartigen, begnadet sidekickenden Musiker viel zu früh, während alle, die ihn kannten, oder zu irgend einem Zeitpunkt seiner Karriere auf ihn trafen, einen bodenständigen, offenen, freundlichen Menschen schmerzlich vermissen werden.

Mach’s gut, Neal Casal. Rest easy.

 

 

„Nothing’s gonna stop you know
Everything you want is coming in good time
No one’s gonna bring you down
It’s just too long to find
I keep… on beside my bed
It gets but through the longest of all minds
I keep this dream inside my head
It’s simple, but without it I would die
I’ll let it sweeten the distance
Sweeten the distance, baby
Sweeten the distance
Sweeten the distance
Between me and you, it’s alright

What’s the sense of looking back
And still remember how I’ve waste so much time
Nothing’s gonna change the facts
And it’s far too late to cry
Love may tear us apart
But it’s never gonna leave us behind
I keep this dream inside my head
It’s simple, but without it I would die
Without it I would die
I’ll let it sweeten the distance
Sweeten the distance, baby
Sweeten the distance
Sweeten the distance
Between me and you, it’s a long ride
It’s a long ride, it’s a long ride
It’s a long ride
So give it time

I hope I didn’t let you down
Got knows I did my very best this time
So if you can’t hear me now, it’s not too late to try
So when you’re feeling far away and wanting much to rewind
It’s just a dream anyway, so simple
Without it, we would die
Without it, we would die 
We’ll let it, sweeten the distance
Sweeten the distance
We’ll let it, sweeten the distance
Sweeten the distance
Sweeten the distance
Sweeten the distance
Between me and you, it’s a long ride“

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Zitat des Tages


20714_863619767045843_4243427632501432990_n

 

(Peter Henry Fonda, 23. Februar 1940 – 16. August 2019, US-amerikanischer Schauspieler und Filmregisseur)

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Der Vater des Bossa Nova – João Gilberto ist tot.


5,w=993,q=high,c=0.bild

Etwas Samba, etwas Jazz – aus diesen Bestandteilen schufen João Gilberto und Antônio Carlos Jobim Ende der 1950er-Jahre in Brasilien den legendären Bossa Nova. Ihr berühmtestes Lied: „The Girl From Ipanema“.

 

Seine leichte und doch melancholische Musik hat Brasiliens kulturelle Szene wie kaum eine zweite geprägt und wurde schließlich auf der ganzen Welt gespielt. Nun ist die brasilianische Bossa-Nova-Legende João Gilberto im Alter von 88 Jahren gestorben. Dies teilte sein in den USA lebender Sohn João Marcelo auf Facebook mit:

Der am 10. Juni 1931 in Juazeiro im Bundesstaat Bahia geborene João Gilberto Prado Pereira de Oliveira, dessen Markenzeichen sein nuancierter, ausgesprochen leiser Gesang war, musizierte unter anderem mit dem Saxofonisten Stan Getz und dem Sänger und Komponisten Antônio Carlos Jobim (nach welchem übrigens der internationale Flughafen von Rio de Janeiro benannt wurde). Mit den beiden nahm Gilberto mehrere Alben auf – eines der gemeinsamen Stücke ist das weltberühmte „The Girl From Ipanema“ (vom 1964er Werk „Getz/Gilberto“), zu dem seine damalige Frau Astrud Gilberto den Gesang beisteuerte. Bekannt wurde das Lied im Herbst 1964, als sie es bei einem Konzert in der renommierten New Yorker Carnegie Hall vortrug. Selbst US-Entertainer Frank Sinatra übernahm „The Girl From Ipanema“ – nebst vielen anderen Künstlern – drei Jahre später in sein Repertoire (allerdings natürlich erst, nachdem der portugiesische Text ins Englische übersetzt wurde).

Aber auch für andere Hits wie „Desafinado“ und „Chega de Saudade“ war João Gilberto verantwortlich. Der Mann, der mit 14 Jahren seine erste Gitarre bekommen hatte, sich anfangs noch mit Gelegenheitsjobs durchschlug und recht schnell ein eigenes Gitarrenspiel, das Rhythmen des Batucada und Samba kreuzte, entwickelte, nahm bis zuletzt Dutzende Alben auf. Für sein Werk wurde er mit zwei Grammy-Awards ausgezeichnet, sechsmal war er nominiert.

Fast zwanzig Jahre lebte Gilberto in den USA – mit einer zweijährigen Unterbrechung in Mexiko. Ende 1979 kehrte er in seine brasilianische Heimat, nach Rio de Janeiro, zurück. Zuletzt lebte der Musiker Medienberichten zufolge dort zurückgezogen sowie schwer krank und hoch verschuldet. Einen seiner letzten Auftritte hatte er 2008 in Salvador de Bahia – die Karten für die Tour zum 50. Geburtstag des von ihm in die weite Welt getragenen Bossa Nova waren in weniger als einer Stunde ausverkauft…

Mach’s gut, João Gilberto!

 

 

Interessierten sei übrigens der 2018 veröffentlichte Dokumentarfilm „Wo bist du, João Gilberto?“ ans Herz gelegt, in dem sich der Schweizer Georges Gachot, welcher wiederum durch das Buch „Hobalala: Auf der Suche nach João Gilberto“ des deutschen Autoren Marc Fischer von 2011 auf Gilbertos Leben aufmerksam gemacht wurde, auf die Spuren des legendär-mysteriösen Vaters des Bossa Novas in dessen brasilianische Heimat begibt…

(einen informativen Artikel zum Doku-Film findet man etwa auf welt.de…)

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Mach’s gut, zweiköpfiger Hund – Roky Erickson ist tot.


roky-erickson

Roky Erickson, in den 1960er Jahren Sänger und Vordenker der US-Psychedelic-Rock-Band 13th Floor Elevators (welche wiederum später großen Einfluss auf Bands und Künstler wie die Foo Fighters, R.E.M. über Okkervil River bis hin zu J Mascis, Janis Joplin oder ZZ Top hatte), ist am Freitag im Alter von 71 Jahren gestorben.

Ericksons Leben (welches Gegenstand der 2005 erschienenen Dokumentation „You’re Gonna Miss Me“ ist, die an dieser Stelle empfohlen sei) war seit dem 60ern geprägt von Drogenkonsum und zahlreichen Psychiatrie-Aufenthalten. Nachdem der ehemals gefeierte Rock-Musiker viele Jahre von der Bildfläche verschwand (und, um ehrlich zu sein, mehr ein trauriges, verwirrtes Häufchen Elend war denn ein virtuos-kreativer Saitenschwinger) erschien 2010 mit „“True Love Cast Out All Evil“ ein gemeinsam mit Okkervil River entstandenes Comeback-Album. Fünf Jahre später gab es in Austin auf dem Levitation Festival gar die von niemandem mehr für möglich erachtete Wiedervereinigung der 13th Floor Elevators. Es war der erste gemeinsame Auftritt seit mehreren Jahrzehnten.

Nun ist Roky mit einem Zombie gegangen – und kommt nicht mehr wieder…

Einen fein geschriebenen, recht ausführlichen Nachruf findet man etwa bei Spiegel Online (während sich der Rest der Musikmedien bedauerlicherweise ob dieser traurigen Nachricht und einflussreichen, tragischen Persönlichkeit noch recht bedeckt hält).

EDITH: Mittlerweile hat zum Beispiel VISIONS mit diesem Nachruf nachgezogen.

Mach’s gut, zweiköpfiger Hund. Fare thee well, Roky.

 

 

 

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
%d Bloggern gefällt das: