Schlagwort-Archive: George Harrison

Finde alle Beatles-Songs – Das wohl ultimative Fab-Four-Wimmelbild


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Sollte die eine oder der andere von euch gerade dezent gelangweilt kreuz und quer durch weltweite Netz surfen und mit dem Backkatalog der Beatles gut vertraut sein, dann dürfte euch das nachfolgende Suchbild durchaus Freude bereiten…

In ebenjenem hat der Zeichner ganze 39 Songs von John, Paul, George ’n‘ Ringo illustriert und in einem kunterbunten Wimmelbild versteckt. Wer alle findet, darf sich wohl mit Fug und Recht als Beatleoge feiern – alle anderen können gern im Bildlink Hilfe suchen…

 

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(via)

 

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Song des Tages: Dhani Harrison – „All About Waiting“


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Wer denkt, dass John Lennons Söhne Sean und Julian ihrem 1980 verstorbenen Vater ähnlich sehen, der sollte ruhig einmal „Dhani Harrison“ in die Google-Bildersuche eingeben…

Denn in der Tat scheint Dhani Harrison seinem berühmten Vater George, seines Zeichens einst saitenbedienender Teil der Beatles, wie aus dem Gesicht geschnitten. Mehr noch: Der mittlerweile 39-Jährige, den es – welch‘ Wunder bei den gegebenen Genen – ebenfalls ins künstlerische Metier verschlagen hat (wie auch die Lennon-Söhne oder Zak Starkey, Spross von Ringo Starr), klingt auch stimmlich beinahe wie sein 2001 verstorbener alter Herr (auch hier wieder verblüffende Parallelen zu Sean und Julian Lennon). Klar wird jeder auch daher immer wieder an den Beatles-Gitarristen denken müssen…

Eventuell hat es deshalb so lange gedauert, bis Dhani mit seinem ersten Soloalbum ums Eck lugte. An der Beschäftigung mit der Musik lag es jedenfalls nie. Zuerst gemeinsam – und bis zu dessen Tod – mit seinem Vater, später mit Buddies wie Jakob Dylan (Sie ahnen bereits, wer dessen Senior sein könnte), RZA (Wu Tang Clan), Prince, Regina Spektor oder im Verbund mit Ben Harper und Joseph Arthur, mit denen er das kurzlebige Bandprojekt Fistful Of Mercy aus der Taufe hob. Der gebürtige Engländer war – und das auch als Kurator des musikalischen Erbes seines Vaters – immer kreativ.

4050538317459Dass Dhani Harrison in dieser, seiner Kreativität kaum musikalische Genre-Scheuklappen kennt, beweist das nun erschiene Solo-Debüt „In///Parallel„, welches von ausufernden, fast schon cineastischen Elektro-Epen über Ausflüge in R’n’B-Gefilde bis hin zu Streicher-Meeren oder lärmigen, verzerrten Industrial-Gitarrensoli á la Nine Inch Nails in einer knappen Stunde so ziemlich alles an tönender Achterbahn aufbietet, um es dem geneigten Hörer auch ja nicht zu gemütlich zu machen.  Wer mutig ist – und ebenso wenige Scheuklappen besitzt wie Dhani Harrison – kann das zwar unter „Pop“ einsortieren – nur eben mit anderen Mitteln. Und freilich mag dies auch ein – äußerst eleganter – Weg sein, mit den Erwartungen umzugehen, die Dhanis familiäre Abstammung zwangsläufig mit sich bringt: an melodische Virtuosität, an Universalität, an das Pop-Verständnis. Einfach mal das machen, was einem bei dem Namen „Harrison“ eben nicht in den Sinn gekommen wäre. (Denn mal ehrlich: Die meisten von uns hätten ja vom George-Spross gemütlichen MOR-Folkrock erwartet, oder?) Einfach mal kompromisslos machen. Optische Parallelen reichen ja…

 

Noch der poppigste Moment auf „In//Parallel“: das zurecht als Single ausgekoppelte „All About Waiting“…

 

…welches Dhani Harrison auch unlängst im Zuge einer Live Session bei KCRW zum Besten gab:

 

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Eiskalt analysiert – So viel trug jedes Beatles-Mitglied als Songschreiber bei


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Beatles-Fans sind sich seit jeher uneinig, welchem der Musiker die meisten Lorbeeren für ihre Songs zugesprochen werden sollten: Ist es John Lennon oder Paul McCartney? Oder sind doch beide Songwriter gleich zu bewerten? Manche plädieren für George Harrison, allein bei einem Beatle ist man sich einig: Ringo Starr war des Öfteren kaum am Schreibprozess beteiligt.

Autor William J. Dowlding wollte mit seinem erstmals 1989 erschienenen Buch „Beatlesongs“ mit den Spekulationen aufräumen. Song für Song, Album für Album analysierte er, welche Songpassagen von welchem Beatle geschrieben wurden und bei welchen Stücken sich die Mitglieder ausgeholfen haben.

„Lennon und McCartney haben sich oft bei den Texten geholfen, was nur rauskam, weil sie es manchmal in Interviews zur Sprache brachten“, so Dowlding. Er machte sich die Mühe, eben jene Interviews zu untersuchen – so ist es ihm gelungen, prozentual zu berechnen, wie viel jeder Beatle zum Gesamtwerk beigetragen hat.

Pixable hat aus diesen Daten praktische Kreisdiagramme erstellt, die zeigen, wie der prozentuale Anteil jedes Beatles sowie anderen Helfern wie Yoko Ono an den jeweiligen Alben, angefangen bei „Please Please Me“ bis hin zu „Let It Be“, aussieht…

 

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Moment! Aufnahme.


Bild: Blank On Blank (Facebook)

Bild: Blank On Blank (Facebook)

Gestern wäre George Harrison, neben John Lennon schon immer mein Lieblings-Beatle, 72 Jahre alt geworden. Zu Zeiten der wohl „größten Band der Musikgeschichte“ stand der Gitarrist stets im Schatten des alles überragenden und kontrollierenden Duos Lennon/McCartney, wusste aber dennoch, seinen Kopf durchzusetzen. Er brachte, nachdem er in den Sechzigern zum Hinduismus konvertierte – beeinflusst von Ravi Shankar – indische Elemente, insbesondere das Spiel auf der Sitar, in die Musik der Beatles ein – etwa zu hören in dem Song „Norwegian Wood“ oder dem von ihm komponierten „Within You Without You“. Und mit Stücken wie beispielsweise „While My Guitar Gently Weeps“, „Something“ oder „Here Comes The Sun“ stammen – Lennon/McCartney zum Trotz – einige der schönsten Beatles-Kompositionen von ihm.

Klar konnte auch Harrison nach dem Ende der Beatles nie so ganz an die schiere Größe und die alles übertreffende Erfolgshysterie anknüpfen. Dennoch ist vor allem sein erstes Soloalbum „All Things Must Pass„, erschienen 1970 kurz nach der Trennung der Beatles, empfehlenswert, enthält es doch Evergreens wie „My Sweet Lord“, „What Is Life“ oder „Isn’t It A Pity“. Und ohnehin wird Harrison, der im November 2001 in Los Angeles im Alter von 58 Jahren einer Krebserkrankung erlang, der Nachwelt vor allem „The Concert For Bangladesh„, eine von ihm initiierte Benefizveranstaltung im Jahr 1971, bei welcher Künstler wie Bob Dylan, Eric Clapton, Ravi Shankar und er selbst vor mehr als 40.000 Zuschauern im New Yorker Madison Square Garden auftraten, aber auch durch seinen religiösen Sanftmut, sein freundliches Äußeres und sein formidables Gitarrenspiel in Erinnerung bleiben. Und als Mensch, im wahrsten Sinne…

 

(Wer mehr über George Harrison wissen möchte, dem sei die 2011 erschienene, sehr ausführliche Dokumentation „George Harrison – Living In The Material World“ von Starregisseur Martin Scorsese wärmstens ans Herz gelegt.)

 

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Der „King of Sitar“ ist weitergezogen… – Ravi Shankar ist tot.


Ravi Shankar

„Ravi Shankar ist tot. Der indische Sitar-Musiker starb in einem Krankenhaus in San Diego mehrere Tage nach einer Operation, wie der indische Nachrichtensender NDTV berichtete. Shankar wurde 92  Jahre alt.

Shankar beeinflusste vor allem seit den Sechziger Jahren unzählige westliche Musiker, darunter die Rolling Stones, die Byrds und John Coltrane. Er unterrichtete die Beatles im Spiel der Sitar, die dadurch Einzug in die Popmusik erhielt. George Harrison zollte dem Musiker in Sitar-geprägten Stücken wie ‚Norwegian Wood‘ Tribut. Als Idol der Hippie-Bewegung trat Shankar unter anderem auch 1969 auf dem Woodstock-Festival auf, 1971 auf dem ‚Concert for Bangladesh‘.  

Shankar, Vater der Sitarspielerin Anoushka Shankar und des Popstars Norah Jones, erhielt 1986 eine Nominierung für das Oberhaus des indischen Parlaments, dem er bis 1992 angehörte.

Sein letztes Album war ‚The Living Room Sessions Part 1‘ – damit geht Shankar nun posthum für die Grammy Awards 2013 ins Rennen.“

(Quelle: musikexpress.de)

 

Wer mehr über den „King of Sitar“ wissen möchte: auf Spiegel Online findet ihr einen ausführlichen Nachruf auf einen der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts.

Mach’s gut, Ravi – George Harrison holt dich an der Ecke ab. Und ein gewisser Herr Hendrix bat übrigens um ein paar Privatunterrichtsstunden im Sitarspielen…

 

 

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