Schlagwort-Archive: Geburtstag

Zitat des Tages


(gefunden bei Facebook)

(Bruce Frederick Joseph Springsteen, * 23. September 1949 in Long Branch, New Jersey, US-amerikanischer Rockmusiker)

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , ,

Zitat des Tages


(gefunden bei Facebook)

Seit heute stolze 70 Jahre jung und noch lange kein Rentner: Erst 2019 feierte William James „Bill“ Murray in Jim Jarmuschs „The Dead Don’t Die“ sein humoriges Comeback als Zombie- und Geisterjäger, nachdem er 1984 mit „Ghostbusters“ zur Kultfigur wurde. Ebenso unvergessen: seine Rollen als zynischer TV-Wettermann Phil in „Und täglich grüßt das Murmeltier“ oder als alternder Filmstar in „Lost In Translation“. Keine Frage – der US-amerikanische Schauspieler, Regisseur, Komiker und Produzent versteht es, mit seiner unaffektierten, sympathischen Art Filme auch in kleineren Nebenrollen zu veredeln wie kaum ein zweiter Mime (man denke nur an „Zombieland“). Daher: Happy Birthday, Mr. Bill Murray – und hoffentlich auf viele weitere tolle Rollen!

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Chris Cornell – „Patience“


Chris-Cornell-Solo

Zu Chris Cornells heutigem – leider theoretischem – 56. Geburtstag teilen Produzent Brendan O’Brien und die Familie des verstorbenen Soundgarden- und Audioslave-Frontmanns (s)eine bisher unveröffentlichte Coverversion des Guns N‘ Roses-Songs „Patience“ mit dem Rest der Welt. Mit der Akustikgitarreninstrumentierung entfernt sich Cornell mit seiner Variante, die 2016 in Los Angeles aufgenommen wurde, als er sie seiner Tochter auf der Gitarre beibrachte, zwar nicht allzu weit vom 1989 erschienenen Original, trotzdem ist es – trauriger Anlass hin oder her – freilich jedes Mal auf Neue schön, seine unverkennbare Stimme zu hören.

In einem Statement auf der Facebook-Seite des Musikers heißt es:

„His birthday seemed the perfect time to share this and celebrate Chris, his voice, music, stories and art. It is true a man is not dead while his name is still spoken… and, through his art, an artist’s soul still burns just as bright as ever upon all those that look up to him and his memory.

Releasing music that was special to Chris keeps a part of him here with us — his heart and his soul. His love and his legacy.“

Und es könnte keineswegs das letzte Mal sein, dass die Welt Aufnahmen des ebenso früh wie tragisch verstorbenen Sängers, der sich am 17. Mai 2017 in einem Hotelzimmer in Detroit das Leben nahm, während die restlichen Mitglieder von Soundgarden bereits im Tourbus auf dem Weg zu einer Show in Ohio waren, zu hören bekommt: Im November vergangenen Jahres ließ Soundgarden-Gitarrist Kim Thayil durchblicken, dass es noch unveröffentlichtes, neues Material gibt, welches noch vor dem Tod Cornells gemeinsam mit dem Frontsänger aufgenommen wurde. Andererseits befindet sich die Band noch immer im Rechtsstreit mit Chris Cornells Witwe Vicky, in welchem es nicht nur um die Rechte an ebenjenen Aufnahmen, sondern auch um ausstehende Tantiemen geht…

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Göttlichkeit in Saitenbewegungen – Zum 50. Geburtstag von John Frusciante


c57827ef602b1c136c3a4148e39f7585

Langjährige Leser dieses bescheidenen Blogs dürften wissen, dass mich viel mit dem wohl wegweisendsten Gitarristen der Red Hot Chili Peppers verbindet. Dass ich ihn nicht nur für einen der besten Saitenvirtuosen der Musikgeschichte halte (da gibt es wohl keine zwei Meinungen), sondern auch für einen der seelenvollsten und vielseitigsten. Auch wenn’s sich total übertrieben lesen mag: Musik und Göttlichkeit kommen sich im Zweifel kaum näher als in jenen Momenten, wenn dieser Mann all seine Liebe, all sein Gespür und Herzblut in die Saiten legt. (Kannste kaum beschreiben, musste einfach hören…)

Am heutigen 5. März feiern nicht nur meine Schwester und mein Vater ein jeweils rundes Lebensjahrjubiläum, auch John Anthony Frusciante darf heute sein halbes Jahrhundert voll machen. Und wer ein wenig um die bewegte Biografie des scheuen US-Musikers weiß, wird ebenso wissen, dass allein das bereits eine kleine Leistung darstellt, so oft, wie der Mann, der 1970 im New Yorker Stadtteil Queens das Licht der Welt erblickte, bevor es ihn wenig später an die Westküste verschlug, dem Tod bereits ein Schnippchen geschlagen hat. Wer will einem 18-jährigen Kreativling, der aus einer künstlerisch ambitionierten Familie stammte, in der künstlerisch umtriebigen Spätachtziger-Punkrock-Szene Hollywoods groß wurde und quasi über Nacht zum Gitarristen einer international erfolgreichen, jedoch ebenso verrückten Band, die schonmal als überdimensionale Glühbirnen verkleidet (oder eben nur mit Söckchen vorm Gemächt) auf die Bühnen trat, wurde, den Leichtsinn – selbst in beinahe letalem Übermaße – verdenken? Umso schöner, dass Frusciante all dies überlebt und – vor allem in einem kreativen Lauf Anfang der Nuller-Jahre – aus diesen Erfahrungen wunderschöne Musik geformt hat. (Und über die Jahre in den verschiedensten Musikstilen seine Heimat gesucht hat…)

b2bf228d35c343b6aa64f1660b8e005eNoch besser gar: Nachdem John Frusciante den Saitenjob bei seiner Herzensband 2009 ein zweites Mal (nach 1992) an den Nagel gehängt und die Gitarre an seinen Adlatus Josh Klinghoffer übergeben hatte, gaben die Red Hot Chili Peppers am 15. Dezember 2019 bekannt, dass Frusciante, der – wenn überhaupt – in den letzten Jahren eher mit verspulten Techno- und Electronica-Veröffentlichungen von sich hören ließ, nun erneut Teil der Band sei. Er greift wieder zur Gitarre! Wenn man so mag, dann hat sich John Frusciante also damit das wohl schönste (vorträgliche) Geburtstagsgeschenk selbst gemacht…

Ein vielfaches „Hipp, Hipp, Hurra!“ und „Hoch soll er leben!“ in diesem Sinne an meinen persönlichen Gitarrenhelden! Happy Birthday, Mr. John Frusciante!

 

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , ,

Zitat des Tages


86773279_1561117524046459_3360103016177860608_n

(gefunden bei Facebook)

 

Am heutigen 20. Februar wäre Kurt Donald Cobain 53 Jahre alt geworden. It’s better to burn out than to fade away…

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Zitat des Tages


82148823_2949548868390035_247223299719823360_o.jpg

(gefunden bei Facebook)

 

„Ich hab‘ geträumt, der Krieg wäre vorbei. Du warst hier, und wir waren frei…“ (aus Ton Steine Scherbens Evergreen „Der Traum ist aus„)

 

Heute wäre der große Rio Reiser, der 1996 viel, viel zu früh verstarb, 70 Jahre alt geworden. Und bleibt natürlich nicht nur an diesem Januartag, und wegen Zeilen wie diesen: unvergessen. (Nicht ohne Grund halten Künstler wie Seligs Jan Plewka – seines Zeichens Deutschlands wohl würdigster Reiser-Erbe – oder unlängst Frederick Lau das anno 1972 auf dem Scherben-Standardwerk „Keine Macht für Niemand“ erschienene Stück mit jeder Menge Herzblut und Überzeugung im Hier und Jetzt. Nicht ohne Grund wird etwa auf laut.de aus heutigem gegebenem Anlass an einen der prägendsten und einflussreichsten deutschsprachigen Musiker erinnert. Nicht ohne Grund findet man etwa hier beim „Weser Kurier“ eine ausführliche Würdigung der zeitlebens zwar keineswegs widerspruchsfreien, jedoch stets aufrecht linken Ton Steine Scherben-Stimme. Und auch wenn man sich das Gesamtwerk von Ralph Christian „Rio Reiser“ Möbius durchaus erarbeiten muss – ich schreibe da aus Erfahrung -, so fehlt einer wie er in der bundesdeutschen Musik- und Kulturlandschaft noch heute…)

 

 

„Ich hab‘ geträumt, der Winter wär vorbei
Du warst hier und wir waren frei
Und die Morgensonne schien
Es gab keine Angst und nichts zu verlier’n
Es war Friede bei den Menschen und unter den Tier’n
Das war das Paradies

Der Traum ist aus
Der Traum ist aus
Aber ich werde alles geben, daß er Wirklichkeit wird

Ich hab‘ geträumt, der Krieg wär vorbei
Du warst hier, und wir waren frei
Und die Morgensonnen schien
Alle Türen waren offen, die Gefängnisse war’n leer
Es gab keine Waffen und keine Kriege mehr
Das war das Paradies

Gibt es ein Land auf der Erde
Wo dieser Traum Wirklichkeit ist?
Ich weiß es wirklich nicht
Ich weiß nur eins und da bin ich mir sicher:
Dieses Land ist es nicht
Dieses Land ist es nicht

Der Traum ist ein Traum zu dieser Zeit
Doch nicht mehr lange, mach dich bereit
Für den Kampf um’s Paradies
Wir hab’n nichts zu verlier’n außer unser Angst
Es ist uns’re Zukunft, unser Land
Gib‘ mir deine Liebe, gib‘ mir deine Hand“

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
%d Bloggern gefällt das: