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Vor zwanzig Jahren…


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Gemälde: Chad Patterson

Californication„, das siebente Studiowerk der Red Hot Chili Peppers, erschien – auf den Tag genau – gestern vor zwanzig Jahren (also am 7. Juni 1999). Mir kommt’s wie eine gefühlte Ewigkeit vor, und trotzdem verbinde ich viel Inniges, massig Prägendes mit diesem Meisterwerk von Langspieler. Hier die Worte, welche mir spontan – und in einem fixen Facebook-Post – in die Tastatur flossen:

Alter, 20 Jahre… Zwanzig. ZWANZIG! Eine ganze Adoleszenz ist das her!
Damals an Tag 1 nach dem Schulbesuch im lokalen Expert-Elektrofachmarkt – sächsische Provinz zwar, aber den hatten wir zumindest! – käuflich erstanden, berauscht durch die Comeback-Vorabsingle „Scar Tissue“ – und seitdem ohne Umschweife immer wieder neu in John Frusciantes Gitarrenspiel verliebt. „Califonication“ bleibt auch zwei Dekaden nach Erscheinen ein formvollendetes, mit etlichen feinen Details versehenes – und doch recht pures, mit wenig Effekten versehenes – Meisterwerk mit Melodien für gleich etliche Trips ins  Nirwana. Von „Around The World“ bis „Road Trippin‘“ – all killer, (almost) no filler. Wie schade ist’s daher, dass Frusciante von Bord der MS Chili Pepper gegangen ist, die Gitarre, deren Saiten er wie kein anderer mit Seele zu füttern vermag, beiseite gestellt hat – und sich nun verqueren elektronischen Experimenten stellt. (Eine Schande! Ein Frevel! Als hätte Leonardo Da Vinci sich irgendwann als Stuhl-Designer für IKEA beworben!) Ohne ihn – und mit seinem früheren Adlatus John Klinghoffer an der Gitarre – mögen die Chili-Schoten um Anthony Kiedis, Flea und Chad Smith zwar noch ähnliche Musik zustande bringen – aber irgendwie ist’s nix Halbes, nix Ganzes mehr, denn ein Unikum wie Frusciante ersetzt nicht mal der talentierteste Saitenberserker (oder -schamane)…
*hach* Zwanzig Jahre, zwei Dekaden! Kaum zu glauben. Mit einer nostalgischen Träne im AUX-Eingang, und noch immer voll der Bewunderung, wieviel Zauber doch einer knappen Stunde Rockmusik innezuwohnen vermag (sowie wohl noch zig weiteren Anekdoten, die ich hierzu erzählen könnte) verbleibe ich…

 

 

Rock and Roll.

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Dave Grohl: Ein halbes Jahrhundert „Nicest Guy in Rock“


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Kaum zu glauben, aber wahr: David „Dave“ Eric Grohl, die wohl netteste Rampensau der (Rock-)Musikwelt, feiert heute seinen 50. Geburtstag.

Um zu verstehen, wieso niemand den ehemaligen Nirvana-Schlagwerker und – nun auch schon seit über zwanzig Lenzen – höchstpersönlichen Foo-Fighters-Vorsteher wirklich scheiße finden kann, sollte man etwa ins Auge fassen, dass Grohl von Schreiberlingen des „Rolling Stone“ (diese feiern das Wiegenfest mit „9 unvergesslichen Anekdoten aus dem Leben von Dave Grohl„) wie der „VISIONS“ (dort gibt’s gleich die komplette Woche über Grohls „Karriere in 50 Songs„) gleichsam in höchsten Tönen gelobt wird – do I smell Konsens-Rocker? Und auch ANEWFRIEND hatte vor einiger Zeit (genauer: zum damaligen 44. Geburtstag) bereits 10 Gründe an Bord, wieso Dave Grohl einfach der „nicest Guy in Rock“ sein muss

Deshalb, und ohne erneute Lorbeeren an dieses grundsympathische, in Rockhistorie gegossene Individuum: Happy Birthday, Mr. Dave Grohl – und gern auf 50 weitere Jahre!

 

 

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Häbbi Börsdeh, Ozzy Osbourne!


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(gefunden bei Facebook)

 

Am heutigen 3. Dezember feiert John Michael „Ozzy“ Osbourne, der 1948 im englischen Birmingham das Licht der Welt erblickte und einige Jahre später als Frontmann und Stimme von Black Sabbath Hardrockgeschichte schrieb, seinen 70. Geburtstag. Und bei dem Rockstarleben, das Ozzy wohl und mutmaßlich und all den tausenden Legenden nach, tatsächlich hinter sich hat, ist das größte Wunder, dass der die meiste Zeit zwar etwas wirr daher brabbelnde, jedoch im Grunde potentiell recht humorvolle englische Rockstar noch immer am Leben ist. True Story. Happy Birthday, Ozzy!

 

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Foto: Facebook

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(Robert Anthony Plant, CBE, *20. August 1948, britischer Rockmusiker sowie ehemaliger Leadsänger der britischen Rockband Led Zeppelin)

 

Rock and Roll.

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Deals mit dem Gottlosen – Oder: Feiert Nick Cave seinen Geburtstag?


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Der ganz und gar einzigartige Nicholas „Nick“ Edward Cave begeht heute seinen sage und schreibe 60. Geburtstag. Ob der 1957 im australischen Warracknabeal in diese Welt geschubste Wahl-Britte diesen feiert? Nun, ein „Feierbiest“ mag man in dem künstlerischen Tausendsassa, dessen Spektrum sich seit den Achtzigern immerzu erweitert hat und mittlerweile – nebst der seit eh und je großartigen (Rock)Musik, freilich – sogar zahlreiche Film- und Opernmusik, mehr oder minder obskure Lyrikbände, Bücher, Drehbücher sowie kleinere Schauspielrollen umfasst, kaum vermuten. Ein Biest steckt auf jeden Fall in ihm. Man höre nur Meisterwerke wie „Murder Ballads„, „No More Shall We Part“ oder jüngst „Push The Sky Away“ (für Neulinge tut’s erst einmal auch die jüngst erschienenen Werkschau „Lovely Creatures„). Für solch kreative Ergüsse würden geschätzt 90 Prozent seiner Kollegen sogar einen höchst unfairen Deal mit dem Beelzebub eingehen. Und wer es genau nimmt, der dürfte sich irgendwann fragen, ob Nick Cave, dieses sinistre Chamäleon, nicht genau das irgendwann in einer gottverlassenen Mitternacht getan hat…

In jedem Falle: Happy Birthday, Mr. Cave!

(Lesenswert sind auch die Zeilen, die „Rolling Stone“-Autor Arne Willander anlässlich von Caves 60. Geburtstag verfasst hat.)

 

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(William James „Bill“ Murray, * 21. September 1950, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Komiker und Produzent)

 

Und damit auch ein nachträgliches „Happy Birthday!“ an einen der großen Charaktermimen unserer Zeit!

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Rock and Roll.

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