Schlagwort-Archive: Frieden

Moment! Aufnahme.


(gefunden bei Facebook)

Grundsätzlich gilt ja: Vieles von dem, was Macca sagt, ist richtig. Denn man muss nicht erst alle kritische Betrachtung fahren lassen, um zu wissen, dass der Mann einerseits fast acht Jahrzehnte auf dem Buckel hat und andererseits eine waschechte beatle’eske Musiklegende par excellence ist. Heldenhuldigung? Japp, könnte sein. Und ist halt auch angebracht.

Und auch wenn obiger Schnappschuss bereits im März 2018 während eines Protestmarsches in New York City entstand (und McCartney damals auch an seinen 1980 durch Schusswaffengewalt verstorbenen Kumpel John Lennon erinnerte), ist der Slogan, welchen den britische Sir da als frommen Wunsch auf der Brust durch den Big Apple trägt, leider auch drei Jahre später so aktuell wie eh und je. Schusswaffen bringen höchst selten Gutes – ob nun im Krieg oder im Industrienationenalltag. Natürlich: Waffen selbst töten keine Menschen, Menschen töten Menschen. Und ein Verbot ist speziell in den US of A, in denen der Schusswaffenbesitz per se seit 1791 als Grundrecht gilt, ebenso wenig denkbar wie eine schärfere Reglementierung. Das bittere Fazit dürfte leider sein, dass – Attentate und Amokläufe hin, tausende unschuldige Tote pro Jahr her – eine Besserung kaum in Sicht ist. Da konnte selbst Lennons träumerischer Friedengesang bislang recht wenig gegen ausrichten…

Rock and Roll.

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Song des Tages: Enno Bunger – „Kein Mensch startet einen Krieg“


Foto: oh.sweebe

Der Hamburger Singer/Songwriter Enno Bunger lässt mal wieder etwas von sich hören und veröffentlicht mit „Kein Mensch startet einen Krieg“ den ersten neuen Song seit dem Herbst des vergangenen Jahres.

„Wenn jede Hand ’ne andere hält

Macht keine, dass ’ne Bombe fällt

Und kein Mensch startet einen Krieg…“

Anhand von Refrainzeilen wie diesen, aber im Grunde bereits angesichts des Titels ist das Thema klar: Hey, ihr Soldaten, und auch ihr Mächtigen, ihr Machtgeilen, ihr vor Paranoia schon ganz aufgedunsenen Staatschefs – lasst das mit euren Schwanzvergleichskriegen, die sind scheiße, führen zu nichts Gutem und töten man Ende vor allem die Falschen, die Schutzlosen: die Zivilisten! Ein wenig zu viel Kindersprech? Passt schon, denn durch deren Augen singt der 35-jährige Liedermacher das knapp dreiminütige Stück – und erinnert damit ein wenig an Udo Lindenbergs 1981 erschienene Anti-Kriegs-Hmyne „Wozu sind Kriege da„. Diese mag zwar bereits vier Jahrzehnte auch dem Buckel haben, dafür jedoch – leider, leider – einmal mehr aktueller denn je sein. Und zum Glück deckt Bunger, der aktuell am Nachfolger zum 2019 erschienenen Album „Was berührt, das bleibt.“ arbeitet, sein Stück nicht mit pathetischen Streichern zu, sondern lässt seine erfrischend emphatischen Zeilen zu simpler Klavierbegleitung wirken. Ein leiser Song in einer lauten Welt, bei dem es lohnt, genau hinzuhören…

Es fällt ihm schwer zu glauben

Die Bilder nicht vor Augen

Denn solche Filme darf er noch nicht sehen

Er wartet auf die Pause

Und sie will nur nach Hause

Noch einmal so, als wäre nichts geschehen…“

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


Illustration: Fabien Barrau

Von wem stammt dieses Artwork? Und was steckt dahinter? Mehr Infos findet man etwa hier

💙 💛

Peace.

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Song des Tages: Belle and Sebastian – „If They’re Shooting At You“ 


Foto: Promo / Hollie Fernando

Kriegsleid lässt niemand kalt – und daher keinerlei Raum für Neutralität. Wie so viele andere Künstler*innen zeigen dieser Tage nun auch die Indie-Popper von Belle and Sebastian Flagge. So hat die Band aus dem schottischen Glasgow einen Benefiz-Song für die Ukraine geteilt.

Für „If They’re Shooting At You“ haben Belle and Sebastian, deren neues Studioalbum „A Bit Of Previous“ im Mai erscheinen wird, zudem mit Fotograf*innen zusammengearbeitet und zeigen im dazugehörigen Musikvideo Facetten der russischen Invasion und des damit ausgelösten Krieges in der Ukraine. Alle Einnahmen der Single werden an das Rote Kreuz gespendet. Frontmann und Gründungsmitglied Stuart Murdoch äußerte sich in einem Statement, welches nachfolgend zu finden ist, zur Entstehung des Songs und solidarisierte sich mit den Menschen in der Ukraine: „Wir hatten einen Song mit dem Titel ‚If They’re Shooting At You‘, in dem es darum geht, verloren und gebrochen zu sein und von Gewalt bedroht zu werden. […] Wir sind solidarisch mit den Menschen in der Ukraine und hoffen, dass ihr Schmerz und ihr Leid so bald wie möglich beendet werden können“. Außerdem fordert er die Fans der Band zu weiteren Spenden auf.

„When the situation in Ukraine first started to happen it became clear that the lives of the people there, and probably ‘ours’ too, were never going to be the same. The band had just started rolling out tracks for our new album, and it all felt a bit silly to be honest.
We had one track called ‘If They’re Shooting At You’, it’s a song about being lost, broken and under threat of violence. The key line is ‘if they’re shooting at you kid you must be doing something right.’
We stand in solidarity with the people of Ukraine and hope that their pain and suffering can be brought to a halt as soon as possible. 
We got in touch with various photographers and creatives in Ukraine and they generously said that we could put their pictures to music. In creating this we aspire to show a hopeful, defiant side, as well as bringing an awareness to the plight of the people there. 
We think any way in which we can get behind Ukraine – politically, culturally, practically, spiritually – it must all add up in the end. Together we have to do what it takes to help Ukraine beat this tyranny.
Please consider giving to the Disasters Emergency Committee, The Red Cross, or any other humanitarian charity involved in the crisis.
If you choose to donate to the Red Cross, please visit here redcross.org.uk/ukraine. They are part of the joint appeal with the DEC until March 18th, and money donated before then will be matched by the UK government. 
‚If They’re Shooting At You’ is a co-production between Belle and Sebastian, Shawn Everett and Brian McNeill. It features a choir fronted by Anjolee Williams. The video collage was compiled by Marisa Privitera Murdoch.“

Rock and Roll.

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