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Song des Tages: Lissie – „Dreams“


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Beinahe neun Jahre ist es her, dass Elisabeth Corrin „Lissie“ Maurus mit der „Why You Runnin‘ EP“ und Songs wie „Wedding Bells“, „Little Lovin'“ oder „Everywhere I Go“ der Musikwelt ein großes, wahlweise von Folkrock, Alt.Country oder Gospel gesalbtes Versprechen gab, welches etwa der „Daily Mirror“ wohlig nickend als „true rebel country spirit“ wahrnahm. Und in der Tat löste bereits das 2010 erschienene Debütalbum „Catching A Tiger“ viele Versprechungen ein, schließlich präsentierte das Landei aus dem US-amerikanischen Hinterland (aka. Illinois) darauf viel sonnendurchflutet-sommerlichen Middle-Of-The-Road-Rock der besten Sorte, welcher auch gern mal ein genüsslich-nächtliches Melancholiebad nahm und Road Trips initiierte, bis die Tankanzeige des Oldtimers im Tiefrot entschwand und über einem nur noch die Sterne schienen. Dabei konnte die junge Dame auch noch so herrlich und nach Jungen-Manier fluchen, derbe drauf los rocken und brachte superbe Coverversionen – etwa von Lady Gagas „Bad Romance„, Metallicas „Nothing Else Matters„, Kid Cudis „Pursuit To Happiness“ oder Led Zeppelins „Stairway To Heaven“ – zustande, die sich beileibe nicht hinter den Originalen zu verstecken brauchten… Coole, natürliche Type, diese Miss Maurus.

Seitdem sind nicht nur acht Jahre ins Land gegangen, auch Lissie lag in der Zwischenzeit kaum auf der faulen Landhaut: drei weitere Alben (zuletzt im vergangenen Jahr „Castles„), auf denen sich die mittlerweile 36-Jährige mal hier, mal da etwas weiter weg vom Folkrock bewegte und ihre Fühler mehr mal mehr, mal weniger gelungen gen Pop ausstreckte, zig in TV-Shows zur Untermalung untergebrachte Songs sowie zwei Live-Alben, die vor allem Lissies Bühnenqualitäten (ich erwähnte es: die Blondine kann rocken!) zum Vorschein brachten, sind der beste Beweis.

71K0O-cntPL._SS500_.jpgHöchste Zeit also, das bisher Erreichte einmal Revue passieren zu lassen. Und dies tut Lissie erfreulicherweise nicht mit einer schnöd-lieblosen Zusammenstellung ihrer besten (?), erfolgreichsten (?) oder karrieredefinierendsten (?) Stücke, sondern mit „When I’m Alone: The Piano Retrospective“. Wie es der Titel bereits verrät, kommen die – Wermutstropfen Anzahl! – elf Stücke gänzlich reduziert auf den weißen und schwarzen Tasten des Pianos daher, so als wollte die Musikerin aus Rock Island, Illinois ihren Zuhörern zeigen, dass auch ihre Vergangenheit kaum statisch ist, dass die Songs, die sie vor fast zehn Jahren geschrieben hat, noch frisch und lebendig sind. Well… Mission accomplished. Die neuen Arrangements von Stücken wie „When I’m Alone„, „Everywhere I Go“, „In Sleep“ (vom Debütalbum „Catching A Tiger“), „Sleepwalking“ (vom Zweitwerk „Back To Forever„), „Daughters“, „Don’t You Give Up On Me“ (vom dritten Album „My Wild West„) oder „My Best Days“ (vom aktuellen Langspieler „Castles“) atmen zeitweise zwar noch immer die Kraft der damaligen Originale, ziehen nun jedoch ihre Energie aus den – logischerweise mal melancholischen, mal beinahe weihevollen – Neuinterpretationen. Bis hin zu Lissies feiner Coverversion des schunkeligen Fleetwood-Mac-Evergreens „Dreams“ (mit „Cowboy Take Me Away“, im Original von den Dixie Chicks, enthält das neue Werk noch ein weiteres Cover), darf man wohl nur allzu gern das Gefühl bekommen, dass Elisabeth Corrin „Lissie“ Maurus mit dieser speziellen Werkschau einen musikalischen Liebesbrief an ihre Vergangenheit schreibt…

 

 

„Now, here you go again
You say, you want your freedom
Well, who am I to keep you down
It’s only right that you should
Play the way you feel it
But listen carefully, to the sound
Of your loneliness

Like a heartbeat, drives you mad
In the stillness of remembering what you had
And what you lost
And what you had
And what you lost

Oh, thunder, only happens when it’s raining
Players, only love you when they’re playing
They say women, they will come and they will go
When the rain washes you clean, you’ll know
You’ll know

Now, here I go again, I see
The crystal vision
I keep my visions to myself
It’s only me, who wants to
Wrap around your dreams and
Have you any dreams you’d like to sell
Dreams of loneliness

Like a heartbeat, drives you mad
In the stillness of remembering, what you had
And what you lost
And what you had
Ooh, what you lost

Thunder, only happens when it’s raining
Players, only love you when they’re playing
Women, they will come and they will go
When the rain washes you clean, you’ll know

Oh, thunder, only happens when it’s raining
Players, only love you when they’re playing
They say women, they will come and they will go
When the rain washes you clean, you’ll know
You’ll know

You will know
Oh, you’ll know“

 

Rock and Roll.

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Songs des Tages: The Lumineers – „Donna“, „Life In The City“ & „Gloria“


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Sieben Lenze nach ihrem (doch auch heute noch recht angenehm ohrwurmigen) Überraschungs-Hit „Ho Hey“ und drei Jahre nach dem Album „Cleopatra“ melden sich The Lumineers mit den ersten Vorboten ihres sehr persönlichen kommenden Werkes „III“, welches im Herbst erscheinen wird, zurück.

Für die Arbeit am neuen Album holten die beiden Co-Songwriter Wesley Schultz und Jeremiah Fraites, die bereits seit 2005 gemeinsam Musik machen, einmal mehr ihren Kollegen Simone Felice (The Felice Brothers) an ihre Seite. Außerdem war auch Geigerin Lauren Jacobson wieder mit dabei, die mittlerweile ebenso festes Mitglied der Live-Band ist wie Stelth Ulvang (Klavier), Byron Isaacs (Bass, Hintergrundgesang) und Multiinstrumentalist Brandon Miller. Cellistin und Sängerin Neyla Pekarek verließ die Band im vergangenen Jahr und widmet sich seither ihrer Solokarriere.

0602577576331Der schlichte Titel „III“ verweist nicht nur darauf, dass es sich um das – ja klar – dritte Album der fünfköpfigen US-Folk-Rock-Band aus Denver, Colorado handelt. Die Wahl ist auch deshalb auf diesen simplen Titel gefallen, weil es insgesamt zehn Songs enthalten wird (nebst drei weiteren als Bonus Tracks, die ebenfalls während der Aufnahmen entstanden), die The Lumineers – Konzeptalbum, Konzeptalbum! – in drei Kapitel unterteilt haben, wobei jedes Drittel einem der drei Protagonisten Gloria, Junior und Jimmy Sparks gewidmet ist (und daher so etwas wie eine kleine, vertonte Familiensaga über Generationen hinweg darstellen dürfte).

Und um das neue Album auch optisch abzurunden, bilden die drei Kapitel außerdem den Rahmen für eine ineinandergreifende Serie von Musikvideos zu den neuen Stücken, die allesamt unter der Regie von Kevin Phillips („Super Dark Times“) entstanden sind.

Teil 1 bis 3 – also „Donna“, „Life In The City“ und Gloria“, die Songs des ersten Teils – kann man sich bereits jetzt als Vorgeschmack aufs neue Lumineers-Werk in Bild und Ton zu Gemüte führen.

„Gloria ist eine Süchtige. Ihre Figur wurde von einem Familienmitglied von mir inspiriert. Und weder viel Liebe oder Engagement konnte sie retten“, so Leadsänger Wesley Schultz.

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Ane Brun – „You’ll Never Walk Alone“


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In Deutschland wohl vor allem distinguierten Kammerfolk-Connaisseuren, die auch nicht davor zurück scheuen, in feiner Abendrobe zum schnieken Bestuhlt-Konzert zu watscheln, bekannt, in ihrer norwegischen Heimat längst ein mit Gold-, Platin- und mehreren Nummer-eins-Alben dekorierter Star: Ane Brun.

Und in der Tat kann die 43-jährige Indiefolk-Popperin mit der so besonderen, so speziell wie elfenhaften Stimme, die mittlerweile ihre privaten wie kreativen Zelte im schwedischen Stockholm aufgeschlagen hat, auf eine recht beeindruckende Karriere zurückblicken, die einst, 1998, mit einer Akustikgitarre in den Fußgängerzonen von Barcelona und San Sebastian sowie später in der zwar kleine, jedoch recht umtriebigen Künstlerszene im norwegischen Bergen ihre ersten zarten Gehversuche hinein ins Musikgeschäft unternahm. Seitdem hat sich viel mit Leben von Ane Brunvoll, die 1976 im norwegischen Molde das Licht der Welt erblickte, getan: acht Alben (zuletzt 2017 das feine Cover-Album „Leave Me Breathless„), eine knappe Handvoll Live-Werke (die aufgrund der gesanglichen Stärken Bruns durchaus auch für Diskografie-Einsteiger empfehlenswert sind), ein einiges Plattenlabel (Balloon Ranger Recordings) – mal widmet sich Ane Brun Duetten (etwa mit Ron Sexsmith, Madrugada, Teitur, Syd Matters, José González, Wendy McNeill oder Peter Gabriel), mal ihrer eigenen, von ihrer auf Eindringlichkeit und die Unmittelbarkeit gemünzten Stimme garnierten Version des Folk Noir-Pop, mal eben Coverversionen (auch hier ist die Palette mit Neuinterpretationen von Foreigner über Radiohead, Bob Dylan, a-ha, Mariah Carey, Nick Cave, Tom Petty oder Joni Mitchell recht breit). Klar, Ane Bruns Kreativität mag zuweilen ebenso fordernd wie einnehmend sein. Schlussendlich bekommt man Norwegens wohl schönste Antwort auf artverwandte Künstlerinnen wie Björk, PJ Harvey, Florence and the Machine, Feist oder Emiliana Torrini.

43562433_500_500Dass Ane Brun das Covern nicht eben kleiner Nummern aus dem Effeff versteht, zeigt sich einmal mehr an ihrer nun veröffentlichten zart besaiteten Version von „You’ll Never Walk Alone„, ebenjenes 1945 im Broadway-Musical „Carousel“ uraufgeführten und in den Sechzigern von Garry & The Pacemakers populär gemachten Songs, der mittlerweile vor allem an der Anfield Road des Liverpool FC oder im Signal-Iduna-Park (oder eben dem Westfalenstadion), der Heimstätte meines geliebten BVB, aber auch überall sonst, wo guter, traditionsbewusster Fussball gespielt wird, seine Heimat gefunden hat (wer mag, findet hier einen interessanten Artikel). Und auch bei Brun ist die Wahl ebenjenes Fussball-Gänsehautstücks eine persönliche, wie sie via Facebook zu verstehen gab:

„I don’t really follow sports on a daily basis but I enjoy watching a great football match!! And when I really love someone who really loves Liverpool FC ⚽️ then I just had to record the team’s most famous song ‚You’ll Never Walk Alone‘ for this person’s birthday! And now I wanted to share it with you all. Recorded in a hotel room in Hamburg missing my ❤️“

Keine drei Minuten Spielzeit, in denen ein bestens bekanntes Gänsehautstück auf eine der außergewöhnlichsten Gänsehautstimmen trifft. Passt wunderbar.

 

 

„When you walk through a storm
Hold your head up high
And don’t be afraid of the dark
At the end of a storm is a golden sky
And the sweet silver song of a lark

Walk on through the wind
Walk on through the rain
Tho‘ your dreams be tossed and blown
Walk on, walk on with hope in your heart
And you’ll never walk alone
You’ll never, ever walk alone

Walk on, walk on with hope in your heart
And you’ll never walk alone
You’ll never, ever walk alone“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Bear’s Den – „Crow“


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Hinkende Vergleiche mit Mumford & Sons und Konsorten hin oder her – die britischen Folkrocker Bear’s Den sind dafür bekannt, auf den emotionalen Zahn zu fühlen und Gefühlsregungen in ihren Hörern auszulösen, dessen diese sich potentiell gar nicht bewusst waren. Das war bereits beim 2014er Debütalbum „Islands„, welches der Band eine Nominierung für den prestigeträchtigen Ivor Novello Award im heimischen UK und eine ergebene Geheimtipp-Fanbase auf der ganzen Welt bescherte, so, und beim zwei Jahre darauf veröffentlichten Nachfolger „Red Earth & Pouring Rain„, das den Folk-Sound breiter aufstellte und – völlig zurecht – in diversen Ländern in die Top 10 einstieg, kaum anders.

81xv-d7f3dL._SY355_Vor wenigen Tagen hat die 2016 zum Duo aus Andrew Davie und Kevin Jones geschrumpfte Londoner Band – nach „Fuel On Fire„, „Laurel Wreath“ und „Blankets Of Sorrow“ –  einen weiteren Vorboten zum am kommenden Freitag erscheinenden neuen Langspieler „So That You Might Hear Me“ veröffentlicht – und „Crow“ hat mitsamt seiner zu Tränen rührenden, sehr persönlichen Hintergrundgeschichte (während dem Songtitel eine Inspiration durch Max Porters Roman „Grief Is The Thing With Feathers“ zugrunde liegt) sowie dem dazugehörigen Musikvideo durchaus das Potential, einmal mehr ein wildes Potpourri aus Gefühlen zu kreieren.

Sänger Andrew Davie sagt dazu: „The song ‘Crow’ was written in memory of my Mum’s boyfriend who lived with us growing up. He was an awesome guy and somewhere between a father figure and a best friend to me growing up but unfortunately he passed away when I was 15. I wrote this song as I wanted to acknowledge how important and thankful I am to him for helping to raise me and my sister.“

Das dazugehörige, kaum weniger emotionale Musikvideo zeigt Fans weltweit (genauer: in Nashville, London, Brüssel und Sao Paolo), wie sie den Song, welcher stilistisch an ganz ähnlich die Taschentücher bemühende Künstler wie Sufjan Stevens oder Bon Iver erinnert, zum ersten Mal hören – um gemeinsam die Bedeutung von Familie zu zelebrieren. Andrew erklärt: “We thought that a music video that celebrated the idea of family would be the most appropriate thing we could do. Frequently we receive an overwhelming number of messages from people telling us about their relationships with the songs and their stories of how those songs have interacted with their lives. We wanted to honour those stories and provide an opportunity for their stories to be told.

Wundervoll… Vorfreude aufs Album? Ist vorhanden.

 

 

„I think of you much more than
I would like to admit that I do before strangers
But there you are
Whispering through the trees again
Rustling trough the leaves my friend
A feather on my pillow lets me know that you’re near

I remember the night that you arrived
December maybe ’95
Your hair and your breath smelled of John Player Specials
A stranger who I learned to love
A friend when really no one was
My Daedalus, my wings to fly
Why’d you leave me behind?

My beautiful crow
And all those black feathers perched deep in my soul
Won’t let me, let you go

I never really thanked you for all the light
You brought into my mother’s eyes
So many others tried
Her sadness since the day you left
She will not get out of bed
She stares out the window, smokes a black pack of JPS

I was out on St. Paul’s when I heard about your fall
Walking with Caroline, she burns smokes from time to time
I walked home alone that night
I could feel you when I closed my eyes
I looked up into the night and watched black feathers fall from the sky

I think of you much more than I’m allowed to admit
But I do, I still do

My beautiful crow
And all those black feathers perched deep in my soul
Won’t let me, let you go

I have tried to push you down
I have tried to cut you out
You’re rattling your cage
I’m rattling my cage
I have tried to drown you out
Drink till I don’t hear the sound
The song’s still the same
The song’s still the same

My beautiful crow, and all those black feathers
Perched deep in my soul
Won’t let me, let you go“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Dan Mangan – „Fool For Waiting“


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Dan Mangan mag als Singer/Songwriter nicht in einer (Erfolgs-)Liga mit Kollegen wie Damien Rice, Bon Iver und Co. spielen – fair enough. Trotzdem liefert der 35-jährige Gitarrenklampfer aus dem kanadischen Vancouver, der anno 2009 mit „The Indie Queens Are Waiting(sic!) mal so etwas wie einen kleinen, schmissigen Indie-Hit in petto hatte, seit mehr als einer Dekade verlässlich tolle Platten ab (und ab und zu auch tolle Coverversionen).

https---images.genius.com-a1ee104f9b73c6ec59d80101030c45b7.745x745x1Zuletzt erschien im vergangenen November sein mittlerweile fünftes Album „More Or Less„. Darauf zu finden: Zehn Songs, die mal zu dezentem Uptempo-Rock der Marke The Gaslicht Anthem tendieren („Troubled Mind„), mal zu recht klassischen Kompositionsstrukturen alter Helden wie Neil Young oder Bruce Springsteen – Folk-Rock der sympathischsten Sorte, wenn man so mag. Und eben die feine Piano-Ballade „Fool For Waiting“, deren Melodie man wohl tagelang nicht aus den Gehörgängen bekommen möchte (von der wichtigen Botschaft, die das dazugehörige Musikvideo zwischen den Bildzeilen liefert, habe ich da noch nicht einmal angefangen)…

 

 

 

„I can’t tell you what it means
When you are here, I am at ease
I don’t blame you when you’re gone
For the sadness in my song

That weight is mine alone, that shadow is my own
The coast is never clear
I’ll wait for morning though, you will arrive
So we can watch that shadow disappear

If you try to be with me, I will try to get by
Some say I’m a fool for waiting
They don’t know, this fool doesn’t mind

They tell me ‚Give it up‘
But I won’t ever give it up

Because when the night does fade
I’m alive in the strangest way
Those first few cracks of dawn
Are a taste of what’s to come

And yes I hum and haw about nothing at all
I get lost in fear
But no thief or act of god could take this grin I’ve got
I know you will be here

And if you try to be with me, I will try to get by
Some say I’m a fool for waiting
They don’t know, this fool doesn’t mind

They tell me ‚Give it up‘
But I won’t ever give it up

Oh, they tell me…
So what she’s in your head?
She’s gonna leave again?
What’s gonna happen then?
She’s just enabling
And there is truth to that
But I ain’t holding back
If you try, try, try

To be with me, I will try to get by
Some say I’m a fool for waiting
They don’t know, this fool doesn’t mind…

If you try to be with me, I will try to get by
Some say I’m a fool for waiting
They don’t know, this fool doesn’t mind

They tell me ‚Give it up‘
But I won’t ever give it up
Oh, they tell me ‚Give it up‘
But I won’t ever give it up“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: The Dead South – „In Hell I’ll Be In Good Company“


the dead south - in hell i'll be in good company

„I see my red head, messed bed, tear shed, queen bee, my squeeze
The stage it smells, tells, hell’s bells, miss-spells, knocks me on my knees.
It didn’t hurt, flirt, blood squirt, stuffed shirt, hang me on a tree
After I count down, three rounds, in hell I’ll be in good company…“

– Gute Moritaten müssen wohl nicht zwangsläufig von den üblichen Verdächtigen Berthold Brecht, Nick Cave oder – meinetwegen – Murder By Death stammen, sondern auch aus Regina in der kanadischen Provinz Saskatchewan…

Daher zumindest kommt das Folk-meets-Bluegrass-meets-Roots-Rock-Quartett The Dead South, und verbreitet von da aus seit 2012 ihre ohrwurmigen Hillbilly-Songs, die Nathaniel Hilts, Scott Pringle, Danny Kenyon und Colton ‚Crawdaddy‘ Crawford in der Vergangenheit bereits den scherzhaften Vergleich der „bösen Zwillinge von Mumford and Sons“ eingebracht haben.

71xvzcdoztl._sy355_Und nicht nur ebenjene Mumford and Sons haben mit Alben wie „Sigh No More“ oder „Babel“ (über den neueren Rest hüllen wir hiermit beruhigt den qualitativen Mantel des Schweigens) bewiesen, dass Folk ist kein Thema mehr für einige wenige Insider, sondern längst mehrheitsfähig (und im Zweifel durchaus stadiontauglich) ist. Und so, wie The Dead South ihre Variante des Bluegrass-Folks interpretieren, fliegen den Kanadiern (bandinterne Quote langhaariger Bartträger: immerhin 75 Prozent) zumindest in Nordamerika, wo die Roots-Bewegung seit jeher mehr Menschen als diesseits des Atlantiks in ihren Bann zieht, so einige Hörerherzen zu. Bestes Beispiel dürfte der allein auf YouTube bereits stolze 97 Millionen Mal geklickte Song „In Hell I’ll Be In Good Company“ vom 2014 erschienen Debütalbum „Good Company“ sein. Zu Gitarren, Banjo, Kick Drum, Mandoline und einem Cello, das stilecht als Upright-Bass gespielt wird, erklingt mehrstimmiger Gesang und – ja klar! – sehr viel Hillbilly-Leidenschaft, während The Dead South ihren Bluegrass-Smasher in passender Hillbilly-Szenerie zum Besten geben… Yiiiihah ’n‘ Howdy, y’all!

 

 

Rock and Roll.

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