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Neues Biffy Clyro-Video zu „Black Chandelier“


Biffy Clyro

Mon the Biff!

Beim Werdegang von Biffy Clyro kann man durchaus von „organischem Wachstum“ sprechen. Die kleinen, gammeligen Clubs wurden zu kleineren Hallen wurden zu mittelgroßen Hallen wurden zu großen Hallen (zur momentanen Einordnung: im April geben sie die Vorband für Muse im Zuge von deren Nordamerika-Tournee). Dass neue Songs mittlerweile etwas mehr auf Pop gebürstet sind und bei Weitem nicht mehr zu solch‘ ruckartigen Moshpit-Attacken führen wie noch zu Zeiten der ersten beiden Alben „Blackened Sky“ oder „The Vertigo Of Bliss“ (2002 beziehungsweise 2003 erschienen), mag manch ein Fan der ersten Stunden durchaus bedauern. Und doch sind die drei Schotten (Ja, ANEWFRIEND darf sich wohl bald über eine größeren Batzen Bares für die freundliche Förderung schottlichen Liedgutes freuen!) auch 2012 noch äußerst freundlich und zuvorkommend, man ist ja schließlich nicht Liam Gallagher…Biffy Clyro - Opposites

Auch hinlänglich bekannt: wenn Simon Neil (Gesang und Gitarre) und die Johnston-Zwillinge James (Bass) und Ben (Schlagzeug) einmal anfangen, Songs für ein neues Album aufzunehmen, dann finden sie meist kein Ende. Das war auch bei den letzten beiden Alben „Puzzle“ (2007 veröffentlicht und Biffy Clyro’s Major Label-Einstand) und „Only Revolutions“ (2009 erschienen) der Fall, als man mit den übrig gebliebenen und nach und nach als B-Seiten der Singles erschienenen Stücke gern noch je einen zusätzlichen Langspieler hätte füllen können. Kein Wunder, dass sich das Trio, welches bei Live-Auftritten seit einiger Zeit vom Ex-Oceansize-Gitarristen Mike Vennart unterstützt wird, beim in wenigen Tagen erscheinenden sechsten Album erschloss, die vorliegenden Einzelalben  ‘The Sand at the Core of Our Bones“ und ‘The Land at the End of Our Toes“ zum 22 Stücke starken Doppelalbum „Opposites“ zusammenzuschließen. Und mit den Songs, welche auch danach noch unters Mischpult gefallen waren, umso mehr anzugeben… Denn auch aktuell gilt: eine Biff’sche B-Seite muss keineswegs auch wie eine solche klingen (also: wie klare Ausschussware aus dem untersten Musikregal). Bewiesen wird dies von „The Rain“ und „Thundermonster“, die als Album-Outtakes „Black Chandelier“, nach „Stingin‘ Belle“  die zweite Vorab-Single von „Opposites“, flankieren, und die Erwartungsmesslatte für ihre „großen Albumbrüder“ schon einmal recht hoch ansetzen: wenn die perlende E-Banjo-unterstützte Ballade („The Rain“) und der angenehm sperrige Progger („Thundermonster“) schon so fein in die Gehörgänge schleichen, wie gut muss dann erst das erneut von Garth „GGGarth“ Richardson produzierte 22-Song-Mammutvorhaben „Opposites“ sein?

 

Und auch bei der Qualität ihrer Videos bleiben sich die notorischen Oben-Ohne-Rocker Biffy Clyro bei „Black Chandelier“ treu:

 

Hier außerdem das Video zur ersten Vorab-Single „Stingin‘ Belle“…

 

…das zu „God & Satan“ (vom Album „Only Revolutions“)…

 

…das zum live in der Londoner Wembley-Arena aufgenommene Video zu „Mountains“…

(zu finden auf dem tollen Live-Album „Revolutions // Live at Wembley„, dem das komplette Konzert auf DVD beiliegt)

 

…und eine 2010 in Paris mitgeschnittene Akustik-Session, welche Frontmann und Tattoo-Fetischist Simon Neil noch gänzlich blondiert zeigt:

 

Und als besonderes „Schmankerl“: die aktuelle Single „Black Chandelier“ als kürzlich beim deutschen Radiosender FluxFM aufgenommene Akustikversion, welche ihr euch hier kostenlos aufs heimische Musikabspielgerät laden könnt…

 

Rock and Roll.

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