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Nach Hause streamen – Sky lässt E.T. zu Weihnachten einfliegen


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Pünktlich zum Weihnachtsfest sorgt Sky für ein Comeback des wohl berühmtesten Außerirdischen der Kinogeschichte: Im neuen Commercial des Pay-TV-Anbieters kehrt E.T. nach 37 Jahren zurück auf die Erde und stattet seinem Film-Freund Elliott einen überraschenden Besuch ab. Die Botschaft, die Sky seinen Kunden mitgeben will: Nehmt euch an Weihnachten mehr Zeit füreinander.

Das Ende des Films „E.T.“ aus dem Jahr 1982 ist vielen Cineasten wahrscheinlich noch in guter und vor allem trauriger Erinnerung (und der Rest muss nun eben mit einem Spoiler mehr leben): Nachdem sich der außerirdische Freund von den Kindern verabschiedet, besteigt er sein Raumschiff und fliegt auf Nimmerwiedersehen davon in die unendlichen Weiten des Alls. Der Streifen von Regisseur Steven Spielberg setzte seinerzeit nicht nur Messlatten hinsichtlich Einspielergebnis und Sci-Fi-Fantasien, er gehört bis heute zu den erfolgreichsten und bekanntesten Kinofilmen aller Zeiten.

Gut nachvollziehbar also, dass Sky für seinen diesjährigen Weihnachtsspot E.T. nun wieder zurück auf die Erde bringt. In dem gemeinsam mit Universal Pictures entstandenen 120-sekündigen Commercial trifft der scheinbar alterslose Außerirdische nicht nur auf seinen einstigen Freund Elliott (wie vor 37 Jahren gespielt von Henry Thomas), der jetzt selbst eine Familie hat, sondern auch auf (s)eine Technik-Welt, die mit der der Frühachtziger nicht mehr viel zu tun hat – Streaming und Sprachsteuerung inklusive. Aber allen Veränderungen zum Trotz: Die Freundschaft zwischen Elliott und E.T. ist unverändert stark geblieben, so die Botschaft des Werbefilms. Auch ohne Drew Barrymore sind diese zwei Werbeminuten eine durchaus niedliche Idee für alle Freunde des Außerirdischen, der damals „nach Hause telefonieren“ wollte…

 

 

Rock and Roll.

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„Zurück in die Zukunft“ hat sich eingeholt – Marty McFly und Doc Brown kommen heute im Jetzt an


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Ob Regisseur Robert Zemeckis Ende der Achtziger ahnen konnte, was knapp 30 Jahre später passieren würde? Fakt ist, dass die Zukunftsvisionen, welche im zweiten, 1989 in die Kinos gekommenen Teil seiner „Zurück in die Zukunft“-Reihe gesponnen wurden, genau mit dem heutigen Tag einen exakten Vergleichswert haben.

Der Cineast erinnert sich wohl nur zu gut und zu gern an die Szene(n): Am 21. Oktober 2015 kommen Marty McFly (Michael J. Fox), Doc Brown (Christopher Lloyd) und Jennifer (Elisabeth Sue), aufgebrochen im Jahr 1985, dank Docs mittels Fluxkompensator zur Zeitmaschine umgebauten DeLorean-Sportwagens vom Typ DMC-12 in der Zukunft an – und richten damit freilich ein heilloses Durcheinander an, welches alsbald auch eine alternative Gegenwart zur Folge hat. Der Rest ist Leinwandgeschichte…

back to the future

Über Jahrzehnte haben Filmfreunde natürlich eben jenem heutigen 21. Oktober 2015 entgegengefiebert. Würden wir bis dahin auf Hoverboards, gar in fliegenden Autos durch die Gegend schweben? Würden wir dabei Turnschuhe mit Power-Laschen, „smarte“ Kleidung und doppelte Krawatten tragen? Was ist mit 3D-Filmen, Datenbrillen, Flachbildschirmen und Video-Telefonie? Der „Musikexpress“ hat sich den heutigen Tag zum Anlass genommen, um die ein oder andere Zukunftsvorausschau des Filmklassikers mal einem Realitätscheck zu unterziehen, und bei der ein oder anderen Sache haben Regisseur Zemeckis (u.a. auch „Forrest Gump“ und „Cast Away – Verschollen“) und Drehbuchautor Bob Gale ein gar nicht mal so Science-Fiction-mäßiges Händchen bewiesen… (Während andere cineastische Gedankenspiele zum Glück nicht in Erfüllung gegangen sind.)

Auch anderswo, etwa bei den Kollegen des deutschen „Rolling Stone„, wurde eben jenem besonderen Tag für jeden Filmfreak gehuldigt. Und überhaupt war das Internet heute freilich voll von Anspielungen an „Zurück in die Zukunft 2“. Hier mal das ein oder andere Beispiel:

Bild: Facebook / Micky Beisenherz

Bild: Facebook / Micky Beisenherz

Bild: Facebook

Bild: Facebook

Bild: facebook / Süddeutsche Zeitung

Bild: Facebook / Süddeutsche Zeitung

Bild: IKEA / Facebook

Bild: IKEA / Facebook

 

Den wohl überraschendsten Beitrag haben ausgerechnet die sonst eher für Seriosität bekannten Macher der „Tagesschau“ geliefert, die anlässlich des heutigen „Back To The Future Days“ einen kurzen Nachrichtenblock, verlesen von „Tagesschau“-Sprecherin Linda Zervakis, mit Neuigkeiten vollgepackt haben, welche man im Film auch in der damals-jetzigen Ausgabe der „USA Today“ finden konnte:

 

Und wie könnte man diesen beinahe schon historischen Tag, an welchem sich für einen der prägendsten Filme (sicherlich nicht nur) meiner Kindheit ein Kreis schließt, besser beenden als mit jenem Zitat – selbst, wenn der Gedanke dahinter auch heute noch Zukunftsmusik sein sollte. Aber so ist das eben mit Science Fiction…

WeDontNeedRoads

 

Rock and Roll.

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