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„A History Of Horror“ – 121 Jahre Grusel und Gänsehaut in 12 Minuten


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Es gibt Zeiten, in denen das Horror-Genre, seines Zeichens eines der gleichsam ältesten  wie beliebtesten Genres der Kinogeschichte, plötzlich explodiert und ein großer, toller Film nach dem nächsten auf die Leinwand kommt. Dann wiederum gibt es ganze Durststrecken, bei denen man sich fragt, ob in diesem wohl lebendigsten Genre von allen in bereits alles auserzählt, schon jeder Nervenkitzel durchlebt worden ist.

Möglicherweise erlebt der Horrorfilm gerade wieder eine neue Blütezeit, mit sowohl außer- wie ungewöhnlichen und unheimlichen Streifen wie „It Follows“ (aus den USA), „Berberian Sound Studio“ (Großbritannien), „Ich seh, ich seh“ (Österreich), „Cabin In The Woods“ (USA), „Trollhunter“ (Norwegen), „Under The Skin“ (Großbritannien), „So finster die Nacht“ (Schweden), „The Host“ (Südkorea) oder jüngst „Der Nachtmahr“ (Deutschland).

Ein ebenso kluger wie engagierter YouTuber hat sich nun die Mühe gemacht, die gesamte Geschichte des Horrorfilms von 1895 bis zum Jahr 2016 in einem 12-minütigen Video zusammenzufassen. Für jedes Jahr hat er dabei ein Film ausgewählt (was den einen oder anderen Cineasten erschrecken könnte, denn in den 70ern erschienen in manchen Jahren gleich ein halbes Dutzend großer Horrorfilme), von Thomas Edisons Schwarz-weiß-Stop-Motion „The Execution Of Mary Stuart“ bis zum unterschwelligen, vielerorts gelobten Mystery-Horror „The Witch“.

Natürlich mag die Auswahl manchmal diskutable bis fragwürdig sein (man macht’s ja nie allen recht), doch beeindruckend ist schon allein, dass es dem kleinen (Kurz)Film gelingt, mit nur wenigen Bildern zu zeigen, welch‘ suggestive Ausdruckskraft all diesen Filmklassikern innewohnt…

 

 

Rock and Roll.

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Birth to Death, von der Wiege bis zur Bahre – Das dreiminütige Leben auf Zelluloid


Birth To Death In A Movie...

Die Essenz des Lebens in weniger als drei Minuten – zusammengetragen aus Szenen von mehr als 150 Filmklassikern, bei deren Schnittfrequenz selbst einem Kolibri schwindelig werden dürfte… Geht nicht, gibt’s nicht? Movieclips Trailers tritt den Beweis an!

Mehr Informationen gefällig? Gern: Die im Hintergrund verwendeten Musikstücke sind „The Time to Run“ von Dexter Britain und „02 Spring 1“ von Max Richter. Und auch für den Voice-over blieb man dem Klassischen treu und unterlegte die Zusammenstellung mit der Stimme von Orson Welles, der hier Zeilen des Rudyard Kipling-Gedichts „The Conundrum of the Workshops“ liest…

Natürlich mutet das Ganze höchst künstlerisch an. Und der Fakt, dass „Birth to Death as told by Cinema – A Life in Film Mashup“ den Weg des Lebens von der Wiege zur Bahre aus rein maskuliner Sicht schildert, dürfte wohl in der Tatsache, dass Filme in den vergangenen Jahrzehnten der Unterhaltungsgeschichte Dinge vor allem aus der männlichen Perspektive sahen, begründet liegen – und die leise Hoffnung wecken, dass in den Archiven noch ausreichend ungenutzte Szenen für die feminine Drei-Minuten-Version schlummern…

 

 

(Übrigens: Wer die oben gezeigte Filmszene sowie das dazugehörige Zelluloidwerk, dessen Verfilmung ein Bret Easton Ellis-Roman zugrunde liegt, erkennt, dem dürfte nun klar sein, wieso unter jedem ANEWFRIEND-Artikel ein feines, kleines „Rock and Roll.“ steht…)

 

Rock and Roll.

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