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Song des Tages: a-ha – „Take On Me“ (MTV Unplugged)


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Ungeachtet meiner Abneigung gegen Musik aus den Achtzigern, für die „dezent“ noch eine vornehme Untertreibung darstellen und die Gründe hierfür den feiertäglichen Rahmen sprengen würde, bleibt festzustellen, dass es sich bei a-has „Take On Me“ um einen immergrünen, unkaputtbaren Dauerbrenner von feinster Popsong-Güte handelt – auch nach stolzen 33 Lenzen auf dem musikalischen Buckel…

A-ha_MTV_Unplugged_Summer_SolsticeVon daher konnte und kann das norwegische Trio gerade bei diesem Stück kaum etwas falsch machen. Nichtsdestotrotz ist es erstaunlich, welche Nuancen  Morten Harket, Magne Furuholmen und Paul Waaktaar-Savoy ebenjenem allseits bekanntem Evergreen in der neusten „MTV Unplugged“-Variante, welche die Band – nebst 20 anderen Songs, die das knapp zweistündige Konzert umfasst – im vergangenen Oktober veröffentlichte, noch entlockt. Und vielleicht ist es auch ihrem Alter geschuldet (immerhin gehen alle drei – stolz graumeliert – auf die Sechzig zu), dass „Take On Me“ mittlerweile nicht mehr flirrend-nervös klingt wie noch einige Jahrzehnte zuvor, sondern wie eine zärtliche, aufs Nötigste reduzierte Ballade. But we’re ending on a high note, still…

Dass übrigens – mit „Deadpool 2“ – ausgerechnet der wohl bekloppt-überzogenste (jedoch immer noch unterhaltsame) Hollywood-Blockbuster der Kino-Saison dafür verantwortlich ist, dass ich auf diese Version des Songs aufmerksam wurde? Wäre wohl zweifellos (s)eine eigene Story wert…

 

 

Rock and Roll.

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Für Mutti nur das Beste…


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(gefunden bei Facebook)

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(Ronald „Christopher“ Walken, *1943, US-amerikanischer Schauspieler und Tänzer)

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Lykke Li – „I Know Places“


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Was macht eigentlich…? – Teil 1769: Li Lykke Timotej Svensson Zachrisson. Lange nix gehört von Lykke Li, oder? Es scheint fast so, als würde sich die mittlerweile 32-jährige schwedische Musikerin, die man mit Fug und Recht als die noch verspultere, noch schwermütigere Variante von Lana Del Rey bezeichnen könnte, der langen Ahnenreihe der „One Hit Wonder“ anschließen… Andererseits: Wer wie sie mehr wider Willen für ein, zwei Sommer jegliche Möchtegern- und echten Strandbars von Bottrop bis Ibiza mit einer elektronischen Chill-Out-Variante eines eigenen Songs (Sie wissen schon: „I Follow Rivers„) beschallen durfte, dem sei es gegönnt, fortan das scheinheilige Kurzweil-Rampenlicht zu meiden. Vielmehr zog es Lykke Li vor, sich um den 2016 geborenen Nachwuchs zu kümmern, oder sich weniger kommerziellen Nebenprojekten zu widmen – Streaming-Tantiemen kommen wohl ohnehin Sommer für Sommer rein. Und für Juni ist ihr viertes Album „So Sad So Sexy“ angekündigt…

Dass Li Lykke Timotej Svensson Zachrisson (kein Wunder, dass sich die entrückte Schwedin bei solch einem Namen für die dezent verschobene Kurzform entschieden hat) trotz alledem nie so ganz in Vergessenheit gerät, konnte der deutsche Kino-Connaisseur unlängst im Abspann des (im Übrigen einmal mehr sehenswerten und völlig zu Unrecht für den Auslands-Oscar verschmähten) Fatih-Akin-Films „Aus dem Nichts“ feststellen, für den der Hamburger Regisseur Lykke Lis Song „I Know Places“ (vom 2011er Album „Wounded Rhymes„) wählte. Ein großartig-melancholischer Sechsminüter, der schon vor sieben Jahren durchaus mehr Beachtung verdient hätte…

 

Hier gibt’s die Albumversion auf die Ohren…

 

…sowie das Stück in der „Live on the Moon“- …

 

…und der „MTV Unplugged“-Variante (sowie hier einige Hintergrundinformationen):

„I know places we can go, babe
I know places we can go, babe
The high won’t fail here, babe
No, the high won’t hurt here, babeI know places we can go, babe
I know places we can go, babe
Where the highs won’t bring you down, babe
No, the highs won’t hurt you there, babe

Don’t ask me when but ask me why
Don’t ask me how but ask me where
There is a road, there is a way
There is a place, there is a place

I know places we can go babe
Comin‘ home, come unfold babe
And the high won’t fade here, babe
No, the high won’t hurt here, babe

So come lay and wait
Now won’t you lay and wait
Wait on me

Um…

I know places we can go, babe
Comin‘ home come, unfold, babe
I know places we can go, babe
Comin‘ home, come unfold, babe…“

Rock and Roll.
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Die derbste Bitch in da House – Natalie Portmans Battlerap-Update


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Wenn es doch eines Grundes bedarf, Natalie Portman trotz einer ebenso langen wie hochkarätigen Filmografie irgendwo zwischen „Leon – Der Profi“, „Star Wars“, „Garden State“, „V wie Vendetta“ oder „Black Swan“ noch cooler als ohnehin schon zu finden, dann liefert die 36-jährige Schauspielerin diesen eben selbst. Per – Pardon my French – arschgeilem Battle-Rap-Track. Und das bereits zum wiederholten Male…

Dabei liegt die erste Wortsalven-Breitseite gegen ihr „Gutes-Mädchen-Image“ bereits einige Jahre zurück: Anno 2006 nahm die gebürtige Israelin für „Saturday Night Live“ einen knapp dreiminütigen Diss-Track auf, der es – sowohl in Wort als auch in Bild – in sich hatte. Und da dieser wohl schlappe zwölf Lenze später dringlichst ein Update benötigte, hat Portman nun das Spiel wiederholt – und zeigt – nebst massig Selbstironie und Referenzen zu ihren bisherigen Rollen – mal eben allen Motherfuckers, wer die derbste Rhyme-Bitch in da House ist… Go, Natalie!

 

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(Robin McLaurin Williams, 1951-2014, US-amerikanischer Schauspieler und Komiker)

 

Rock and Roll.

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