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Lisztomania…


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(gefunden bei Facebook)

 

Freilich ist „Lisztomania“ ein schöner Begriff, der einst von Heinrich Heine für die extreme Verehrung des Komponisten und Pianisten Franz Liszt durch sein Publikum erfunden wurde. Und obwohl es sogar einen reichlich weirden Kinofilm selben Titels aus dem Jahr 1975 (mit The Who-Frontmann Roger Daltrey als Franz Liszt, Beatles-Schlagzeuger Ringo Starr als Papst oder Yes-Keyboarder Rick Wakeman als Thor) sowie einen alles andere als ohrwurmfreien Song der französischen Popper Phoenix gibt, bezeichnet „Lisztomania“ – zumindest offiziell, und obwohl es der Klang der Wortschöpfung nahe legen könnte – keineswegs das Bedürfnis, immer und jederzeit Musik hören zu wollen. Fake News? Sieht ganz so aus…

 

Rock and Roll.

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Von Fakten, Äpfeln und Bananen – CNN erklärt „Fake News“


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Nicht erst seit Trump oder der AfD in aller Munde, und – mal bewusst, mal unterbewusst – fester Bestandteil beinahe jeder politischen Debatte: Fake News. Und obwohl die Strategie, das Volk, diese selige Herde von Schafen, durch bewusste Falschinformationen ängstlich und gefügig zu halten, so alt ist wie das Prinzip des Staatsoberhaupts (was wohl früher dem Stammeshäuptling entsprochen haben dürfte) und der Mund-zu-Mund-Propaganda, haben digitale Helferlein wie Facebook, Twitter und Co. Witzfiguren wie Trump, von Storch und Konsorten überhaupt erst möglich gemacht. Isso.

Deshalb – und in Anlehnung an das aus der römischen Zeit stammende Sprichwort jemandem ein X für ein U vormachen – erklärt der US-Nachrichtensender CNN mit diesem schlichten, aber durchaus eindrucksvollen und absolut unmissverständlichen Dreißig-Sekunden-Video erneut – und vermutlich in der löblichen Hoffnung, noch irgendjemanden zum Nachdenken anzuregen zu können – ebenjene Fake News. Spätestens beim Schlussclaim “Facts first” wird auch dem letzten klar, weshalb sie das gemacht haben…

 

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


Saudi-Arabien/ Yoda/ König

Foto: Shaweesh

 

Klar, gerade bei Informationen, die man so links und rechts des Datenstromwegesrands im weltweiten Netz findet, sind mindestens drei Dinge geboten: Vorsicht, Skeptizismus und eine gesunde Prise Menschenverstand. In Zeiten von Trump, Fake News und Troll-Kultur sollte man auch abseits des „Postillons“ eben nicht alles gleich, sofort und zu 100 Prozent für bare Münze nehmen, sondern auch erst einmal hinterfragen. Augen auf, Hirn an! Isso.

Andererseits sind manche Geschichten so irrsinnig, die kannste dir fast gar nicht ausdenken. Etwa die zum oben zu sehenden Bild: Ein historisches Foto des saudi-arabischen Königs Faisal, wie dieser 1945 die Charta der Vereinten Nationen unterzeichnet – und rechts neben dem König sitzt eine kleine, runzelige Figur mit spitzen Ohren: Meister Yoda aus „Star Wars“. WtF?!? Wer kommt bitte auf solche Ideen? Gut, in Zeiten von Photoshop und Co. ist eine solche Bildmontage eine Sache weniger Minuten, und somit theoretisch zu Hauf via Google im weltweiten Netz zu finden. Dieses Bild jedoch stammt aus einem saudi-arabischen Lehrbuch für Sozialkunde und wurde – glaubt man der Meldung – exakt so vom dortigen Bildungsministerium in Auftrag gegeben… Irre.

Die komplette Meldung findet ihr hier. Und egal, ob das Ganze nun am Ende eine typische Fake-News-Ente ist oder nicht – lustig ist’s allemal.

 

Rock and Roll.

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