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„Springfieldalbums“ – Berühmte Plattencover im Simpsons-Look


Rock goes Springfield – Die Seite „Springfieldalbums“ kombiniert gleich verdammt zwei großartige Dinge: Die Simpsons und Musik! So kreieren die Macher berühmte Albumcover – vor allem aus dem breiten Spektrum der Rockhistorie – mit der gelbsten Familie der TV-Geschichte sowie weiteren Bewohnern von Springfield – und zaubern aus diesem Culture Clash das eine oder andere amüsante Meisterwerk. ANEWFRIEND hat euch hier ein paar Highlights zusammengetragen – deutlich mehr findet man auf Instagram oder Facebook🤘

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


(gefunden bei Facebook / Zeichnung von Shamsia Hassani)

Ein Bild, das mehr sagt als so viele Worte… Und trotzdem möchte ich ein, zwei Gedanken verlieren.

Was kennzeichnet heutzutage nahezu jede Nachrichtensendung? Nun, im Grunde vor allem eines: dass einem der Sprecher oder die Sprecherin einen „Guten Abend“ wünscht und in den nächsten Minuten sein (oder ihr) Bestes tut, um ausreichend Argumente dafür zu liefern, dass ebenjener Abend – zumindest vor der eigenen Türschwelle – alles andere als ein guter ist…

Wenn ein Land im Stich gelassen wird, dann stirbt oft auch ein kleines Stück von der Hoffnung auf das Gute im Menschen. Anhand dessen, was sich da im Staub zwischen Ghanzi, Kundus oder Kabul gerade ereignet, kommen einige der schlechtesten Eigenschaften der menschlichen Spezies zum Vorschein, kommt so vieles zusammen, das uns unser Tellerrand oft genug nicht zu sehen erlaubt – was wiederum vor allem davon kommt, dass man als vornehmlich satter, weich gepolsterter, recht privilegierter Westler (nicht im nationalen, sondern im internationalen Sinne gemeint, freilich) prinzipiell in die andere Richtung zu schauen gelernt hat oder sich gar nicht erst bemüht, einen anderen, offeneren Blickwinkel einzunehmen. Und anstatt sich auf ihre menschlichen Werte, auf das wirklich Wichtige in diesem Moment zu besinnen, zittern bundesdeutsche Politiker wie Laschet, Lindner oder Söder vor allem davor, dass sich „2015 wiederholen“ könnte. Gedankengänge, die in manch einem (mir etwa) vor allem ein gewisses Maß an Ekel hervorrufen… Vor allem, wenn man daran denkt, was für nette, bescheidene und ebenso freundliche wie gut ausgebildete Menschen wir mittlerweile kennenlernen durften (so man denn dem lohnenswerten Dialog mit Geflüchteten offen gegenübersteht), die eben damals, 2015, – aus welchen Gründen auch immer – fliehen mussten – und was ebenjene Menschen zu berichten hatten. Angst, Schrecken und Mühsal wie sie – wir in den Industrienationen kennen all das in diesem Ausmaß nicht im Ansatz, regen uns dafür umso lieber über all die kleinen Erste-Welt-Wehwehchen auf. Klar: die Gnade der Geburt am sichereren Fleck dieser Erde. Keine Schuld, dafür ein gerüttelt Maß an Antipathie und Ekel steigt mir in diesen Tagen im Halse hoch, während Trilliardäre wie Jeff Bezos, Elon Musk oder Richard Branson vor lauter prall gefüllten Geldspeichern nichts Besseres wissen, als ihre Dollars gen Kosmos zu blasen. Zynismus beherrscht manch gut betuchter quasi aus dem Effeff…

Ja, manchmal ist der Mensch nicht fair zum Menschen. Manchmal ist der Mensch dem anderen Menschen gegenüber nicht er selbst. Lupus est homo homini. Ein Akt im großen Trauerspiel, welches einen in mancher fatalistisch-schwarzen Minute wünschen lässt, die ganze verdammte Menschheit möge doch lieber heute als morgen Zugrunde gehen – Gründe dafür liefert sie tagtäglich genug.

Rock and Roll.

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Der Mann hinter dem Erfolg von Sigur Rós – Ken Thomas ist tot.


Ken Thomas ist tot. Wie via Facebook bestätigt wurde, verlor der britische Produzent, Toningenieur und Musiker vor wenigen Tagen (s)einen jahrelangen Kampf gegen eine Parkinson-Erkrankung.

Thomas‘ Karriere begann in den renommierten Londoner Trident Studios, wo er unter anderem mit Größen wie Queen und David Bowie zusammenarbeitete. Wenig später verschlug es den Engländer in etwas punkigere Gefilde, er arbeite in den Trident und Advision Studios als Assistent und Tontechniker bei Aufnahmesessions für Bands wie Public Image Ltd, die Buzzcocks, Wire, Alien Sex Fiend oder Rush und komponierte und nahm im Jahr 1980 selbst die Electronic-LP „Beat The Light“ auf. Nachdem er sich in der Punk- und Experimental-Music-Szene einen Namen gemacht hatte, arbeite Ken Thomas anschließend mit der sagenumwobenen isländischen Band The Sugarcubes, bei der damals eine gewisse Björk Guðmundsdóttir am Mikro stand, die später unter ihrem Vornamen die Musikwelt erobern sollte, und wirkte als Tontechniker an deren 1998er Debütalbum „Life’s Too Good“ mit.

Deren Gitarrist Þór Eldon Jónsson wiederum spielte Thomas einige Jahre später „Von“, das Debütwerk einer damals international noch gänzlich unbekannten isländischen Newcomerband namens Sigur Rós, vor. Der Produzent, der sich den Punk von anno dazumal wohl stets bewahrt hatte und stetig auf der Suche nach neuen, frischen Künstlern war, war schnell so angetan von dem (damaligen) Trio um Frontstimme Jón Þór „Jónsi“ Birgisson, dass er daraufhin Kontakt zur Band aufnahm und für das kommende Album „Ágætis byrjun“ nahezu sämtliche Produktions-, Engineering- und Mixing-Aufgaben übernahm. So ist es wohl auch ihm zu verdanken, dass Sigur Rós mit ebenjenem Werk erstmals über die isländischen Landesgrenzen hinaus bekannt wurden. Auch später fanden die Ambient-Post-Rocker aus Reykjavík und der britische Produzent noch kreativ zusammen, etwa für das kaum weniger erfolgreiche Album „Takk…“ sowie für die Performance-Aufnahmen zum Band-Dokumentarfilm „Heima„. Kaum verwunderlich also, dass Jónsi und Co. jenem Mann, dem sie so viel – eventuell sogar ihre ganze Karriere – verdanken, via Facebook nun zwar schmerzliche, jedoch auch ebenso herzliche Abschiedsworte widmen:

Und auch der Rest von Ken Thomas‚ Produzentenvita kann sich durchaus sehen lassen. So saß der passionierte Schlagzeuger und Live-Sound-Engineering-Spezialist über die Jahre außerdem für eine so vielfältige wie kreativ breit gefächerte Riege hinter den Reglern, angefangen bei den englischen Post-Industrial-Heroen Psychic TV über The Cocteau Twins, The Bongos, Yello, The Damned, Queen Adreena, M83, Gavin Friday, Depeche Mode-Frontmann Dave Gahan bis hin zu den Isländischen Hardcore-Alternative-Rockern Minús.

Einen der – nebst Sigur Rós, freilich – prägendsten Eindrücke hinterließ Thomas jedoch wohl bei den (leider recht kurzlebigen) englischen Indie-Post-Rockern Hope Of The States, deren unter nicht eben untragischen Umständen entstandenes und 2004 erschienenes Debütalbum „The Lost Riots“ er nicht nur als Produzent begleitete. Sänger Sam Herlihy brachte es damals folgendermaßen zum Ausdruck: „In der ersten Woche mit Ken haben wir uns auf diesen Weg eingelassen, auf dem nichts heilig war, was die Ideen zu den Songs anging. Nach dieser ersten Woche hatten wir eine klare Vorstellung davon, wie das Album klingen sollte, wenn es fertig war. Ken war das siebente Mitglied der Band und wird es immer bleiben. Der Typ ist eine Legende. Wir haben das mit ihm gemacht und haben das alles mit ihm durchgestanden. Er war an unserer Seite; dennoch hat er weder uns geführt noch wir ihn.“

Nun darf sich Kenneth „Ken“ Vaughan Thomas, dessen Sohn Jolyon in seine Fußstapfen trat und ebenfalls als erfolgreicher Produzent (unter anderem für Royal Blood, U2, Kendrick Lamar, Another Sky, Slaves oder Daughter) arbeitet, hinter die Regler und Knöpfe des Aufnahmestudios im Musikhimmel setzen. Mach’s gut, Ken!

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


(gefunden bei Facebook)

(Sir Philip Anthony Hopkins, CBE, *1937, britischer Schauspieler und zweifacher Oscar-Preisträger)

Rock and Roll.

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