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Song des Tages: Richard Walters – „The Man I Loved“


Richard Walters mag hierzulande noch recht unbekannt sein, ein Newcomer ist der im englischen Oxford beheimatete Singer/Songwriter jedoch keineswegs. So hat er als Solokünstler seit 2007 fünf von der Kritik hochgelobte Alben und vier EPs veröffentlicht, zudem waren seine Songs bereits in einer ganzen Reihe von US-Fernsehserien wie „Grey’s Anatomy“, „Tin Star“ oder „CSI: Miami“ zu hören. Ein Anspieltipp gefällig? Gern doch: etwa „Awards Night“ von 2016, ein bewegendes Stück, welches der 2003 verstorbenen Indie-Folk-Legende Elliott Smith gewidmet ist und mitsamt des dazugehörigen Musikvideos noch eine ganze Spur mehr Gänsehaut verbreitet. Und auch als Songwriter und Kollaborateur beweist der 39-jährige Musiker immer wieder ein recht gutes Händchen, arbeitete in der Vergangenheit bereits mit Grammy-Gewinner Joe Henry, der britischen Pop-Ikone Alison Moyet, dem britischen Poeten Simon Armitage (als Teil der Band LYR) und sogar der Oscar-nominierten Schauspielerin und Sängerin Florence Pugh („Midsommar“) zusammen.

Nun hat Walters eine neue EP angekündigt, welche am 7. Januar 2022 erscheinen soll. Bereits jetzt lässt der britische Singer/Songwriter mit „The Man I Loved“ einen ersten Song aus dem noch unbetitelten Mini-Album hören, das in den legendären Middle Farm Studios von LYR-Kompagnon Patrick J. Pearson aufgenommen wurde. Und dieser hat es thematisch durchaus in sich, wie Richard Walters in einem Interview erzählt: „Ende 2019 habe ich einen Freund durch Selbstmord verloren, jemanden, der für mich ein wichtiger Teil meiner persönlichen Geschichte, meines Fundaments war. Es hat mich zutiefst erschüttert, und ich glaube, während des Lockdowns habe ich jede einzelne Emotion in Bezug auf seinen Tod durchlebt; Wut, Schuld, Trauer, Freude und Hochgefühle, wannimmer ich mich an ihn erinnerte. Dieses Lied ist meine kleine Notiz für ihn und unsere Gang, die etwas ausdrückt, was ich – aus dem einen oder anderen Grund – nur schwer artikulieren konnte, als er hier war.“

„How did you become a memory?
You used to be this whole town
Filling in the gaps
The spaces that you’ve left
How did we lose you anyway?
You always seemed so permanent
Nothing I can do to take the place of you
Stars seem paler now you’ve gone

There goes the last of a man that I’ve loved and never told me enough
Here come the words that I’ve wished that I’d say, I never spoke before you left
I hope you knew
I hope you knew

Now I can’t hear that song again
Without you coming into frame
Glitter in the eyes, both of our time
How did we lose you anyway?
You used to be this whole place
Filling in the gaps
The spaces that you’ve left
Stars seem paler without you

There goes the last of a man that I’ve loved and never told me enough
Here come the words that I’ve wished that I’d say
I never spoke before you left
I hope you knew
I hope you knew
I hope you knew
I hope you knew“

Rock and Roll.

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Pause, Album, EP, Pause – Neues Bloc Party-Video zu „Ratchet“, die neue EP in den Startlöchern, die erneute Auszeit in Aussicht…


Bloc Party - Ratchet (via YouTube screen cap)

Eine Veröffentlichung als schlechte Nachricht? Zumindest für alle Freunde des Vierers von Bloc Party könnte das zutreffen. Denn nach Erscheinen der „Nextwave Sessions“ EP, welche am 12. August in die (digitalen) Läden kommen wird, wird die Band um Sänger Kele Okereke im Herbst erneut „auf unbestimmte Zeit“ getrennte Wege gehen und sich wieder den eigenen Projekten widmen. Dabei hatte sich die Band doch erst im vergangenen Jahr mit ihrem simpel „Four“ betitelten – natürlich: vierten – Album aus einer vierjährigen Bandpause zurückgemeldet…

Hört man nun den ersten EP-Vorboten „Ratchet“, so kann man nur hoffen – oder geht es nur mir so? -, dass der Rest der fünf auf der (vorläufigen) Farewell-EP enthaltenen Stücke nicht ebenso hektisch und gewöhnungsbedürftig sperrig tönt – denn immerhin gelang den vier Engländern mit „Four“, das in den ANEWFRIEND-Jahrescharts des vergangenen Jahres den beachtlichen fünften (sic!) Platz belegte, eine Rückmeldung nach Maß. Wäre doch zu schade, danach einen schalen vorerst letzten Eindruck zu hinterlassen…

Hier gibt’s das offizielle Musikvideo zu „Ratchet“, für dessen Optik sich der Animationskünstler Cyriak verantwortlich zeichnete…

 

…hier kann man sich „Ratchet“ auch im audio-only Stream zu Gemüte führen…

 

Nextwave Sessions EP

 

…und hier gibt es die Trackliste und das Coverartwork der „Nextwave Sessions“ EP:

01  Ratchet
02  Obscene
03  French Exit
04  Montreal
05  Children Of The Future

 

 

 

 

 

Rock and Roll.

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Neues Frightened Rabbit-Video zu „State Hospital“ + EP-Ankündigung


Die kürzlich auf ANEWFRIEND vorgestellten Frightened Rabbit haben mit „State Hospital“ einen ersten Song aus ihrer am 24. September erscheinenden EP gleichen Namens in Bild- und Tonform veröffentlicht.

 

Mein Urteil: der Song ist – mal wieder – großartig. Scott Hutchisons Stimme! Dieser schottische Akzent! Diese Gitarrenklimax! Die Band beschreibt  das dazugehörige Video als “a series of violent, painful flashbacks”, ich sage: der Herbst kann kommen! Und während das Video einen recht tristen Eindruck vermittelt, singt Hutchinson am Ende: „All is not lost.“ Alles beim Alten bei den Glaswegians also – der Ton bleibt rau, doch ein wenig Trost haben die Jungs immer im Detail parat.

Die EP wird fünf Songs enthalten, die – aus welchen Gründen auch immer – auf dem 2013 erscheinenden vierten (und noch unbetitelten) Album keinen Platz gefunden haben.

Das Trackliste der „State Hospital“ EP:
1. State Hospital
2. Boxing Night
3. Home From War
4. Off
5. Wedding Gloves

 

 

 

Rock and Roll.

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