Schlagwort-Archive: England

Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook / Rolling Stone)

 

Kinder, wie die Zeit vergeht – eben noch mitten im Britpop-Battle, nun schon ein halbes Jahrhundert jung: Damon Albarn, seines Zeichens Vordenker-Kopf von mal mehr, mal etwas weniger populären Kapellen wie Blur, den Gorillaz, The Good, the Bad and the Queen oder Rocket Juice and the Moon.

Wie jetzt, Tony Blair ist nicht mehr britischer Premierminister?!? Whatever happened to Cool Britannia…

 

Rock and Roll.

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Unsere kleine Band…


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(gefunden bei Facebook)

 

Darum gilt: Augen auf bei der Partnerwahl! Nicht jeder verträgt (s)einen Paul McCartney oder (s)eine Yoko Ono… The times they are-a changin‘.

 

Rock and Roll.

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Zitat(e) des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(Stephen William Hawking, CH, CBE, FRS, 8. Januar 1942 – 14. März 2018, britischer theoretischer Physiker und Astrophysiker)

 

Die Welt hat heute einen ihrer schlausten Köpfe und weitsichtigsten Mahner verloren. Oder, wie es der „Spiegel“ ausdrückt: den „vielleicht letzten Popstar der Wissenschaft“

 

Rock and Roll.

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Sunday Listen: The Lion and the Wolf – „Symptoms“


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„Es ist nicht leicht, heutzutage für irgendetwas Aufmerksamkeit zu bekommen. Alles ist voller Müll. Zweifelhafte Jugendliche mit zweifelhaften Inhalten erreichen über YouTube & Co. in wenigen Sekunden hunderttausende Menschen und drehen ihnen Schwachsinn an. Deine Timelines sind täglich voll mit dem nächstem Hype-Act, von dem man zwei Monate nach der Album-Veröffentlichung nie wieder etwas hört. Deine Freunde nehmen ironisch an Quatsch-Veranstaltungen teil, dein Streaming-Account schlägt dir immer nur die Bands vor, die dir eh seit Wochen per targeted-sponsored-Post um die Ohren gehauen werden.“

Weise einleitende Worte, die sein deutsches Label Grand Hotel van Cleef da im Vorstellungstext für Tom George wählt. Worte, die man so – oder zumindest so ähnlich – auch hier auf diesem bescheidenen Blog bereits dutzende Male gelesen haben dürfte. Weil sie nur allzu wahr sind…

Andererseits: Wenn sich selbst da kaum ein Alleinstellungsmerkmal ergibt – wo dann, bitte? Immerhin kann einer wie der bärtige Brite, der einst seinen Job schmiss und die heimatliche Abgeschiedenheit der Isle Of Wight verließ, um sein Glück im quirligen London zu suchen, sich nicht eben blank auf seine Abrissbirne schwingen, um seiner Musik zu mehr Publicity zu verhelfen. Und auch (Voll)Bart tragende Akustikgitarren-Troubadoure gibt es im Zweifel wie Sand am Bon-Iver-Strand… Was also macht The Lion and the Wolf aus?

R-9268908-1477685364-7524Nun, der Großteil der Songs der bisherigen beiden Alben „Symptoms“ (2014 noch im Alleingang fertiggestellt und vertrieben) und „The Cardiac Hotel“ (zwei Jahre darauf beim Grand Hotel van Cleef erschienen) überzeugt mit (s)einer fast schon sakralen Schlichtheit, die auf dem Debütalbum kaum mehr benötigt als die bereits erwähnte Akustikgitarre, während sich ab und an mal ein Klavier, eine zweite, weibliche Stimme oder Streicher ins Klangbild schieben – man ist bei so viel fragiler Folk-Melancholie nahe dran, dem Briten einen Gig in der nächsttollsten Kirche zu organisieren…

Und auch die Tatsache, dass sich Tom George beim zweiten Album „The Cardiac Hotel“ etwas Bandunterstützung (bis hin zu Bläsern) gesucht hat, um seinen Stücken ein klein wenig mehr Zug und Indiepop-Appeal zu verleihen, wird an den Vergleichen, welche von allseits beliebten wie unvermeidlichen Singer/Songwriter-Paten wie Bon Iver, William Fitzsimmons oder Elliott Smith bis hin zu Jeff Buckley (hallende E-Gitarren!), Bright Eyes, Get Well Soon (die opulenteren Momente) oder Death Cab For Cutie (das charmant-ungenierte „I Will Follow You Into The Dark“-Ripoff im Song „The Pinching Point“ – es entbehrt kaum einer gewissen Selbstironie, dass George ebenjenes DCfC-Stück bei derselben Live Session auch gleich noch gecovert hat) reichen, wenig ändern. Warum auch? Tom George schreibt Songs, deren Geschichten (etwa die über die Krankheit seines Vaters in „My Father’s Eyes„) sich ebenso wenig aufdrängen wie die Melodien. Man muss schon genau(er) hinhören, sich Zeit nehmen und sich auf Georges Stücke einlassen. Wer genau das jedoch tut, wird belohnt. Dafür stehen wohl auch die Indie-Damen und Herren vom Grand Hotel van Cleef mit ihrem guten Label-Namen…

 

Das Debütalbum von The Lion and the Wolf findet man via Bandcamp im Stream sowie – auf Wunsch – als „Name your price“-Download fürs heimische Abspielgerät:

 

Und das neuste, vor wenigen Tagen veröffentlichte Stück von The Lion and the Wolf hat sich die weiter oben geäußerte Kopfkino-Idee vom Kirchen-Gastspiel wohl zu Herzen genommen und – mit etwas sakralem Hall und viel Gospel-Feeling in der Hinterhand – festgestellt: „The Church Never Sleeps“…

 

Rock and Roll.

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Finde alle Beatles-Songs – Das wohl ultimative Fab-Four-Wimmelbild


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Sollte die eine oder der andere von euch gerade dezent gelangweilt kreuz und quer durch weltweite Netz surfen und mit dem Backkatalog der Beatles gut vertraut sein, dann dürfte euch das nachfolgende Suchbild durchaus Freude bereiten…

In ebenjenem hat der Zeichner ganze 39 Songs von John, Paul, George ’n‘ Ringo illustriert und in einem kunterbunten Wimmelbild versteckt. Wer alle findet, darf sich wohl mit Fug und Recht als Beatleoge feiern – alle anderen können gern im Bildlink Hilfe suchen…

 

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(via)

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Manic Street Preachers – „Freedom Of Speech Won’t Feed My Children“


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Fragt man mich nach dem wohl besten – da vielleicht klarsten, prägnantesten und trefflichsten – Songtitel ever (ever ever ever), so müsste ich wohl kaum lang überlegen und würde unumwunden antworten: „Freedom Of Speech Won’t Feed My Children“ von den Manic Street Preachers.

61Yr+kSMarL._SS500Denn man ehrlich: besser auf den Punkt bringen als die walisische Rockband kann man die janusköpfige Misere des zum Denken befähigten, (selbst)kritischen Individuums in unserer vom globalisierten Kapitalismus teils gebeutelten, teils komplett zerfressenen Welt kaum. Und das ist selbst für James Dean Bradfield (Gitarre, Gesang), Nicky Wire (Bass) und Sean Moore (Schlagzeug), die ja seit jeher offensiv für Sozialismus wie Demokratie eintreten und ihre Überzeugungen dann auch teils recht markig in Bild und Ton vertreten, ein amtliches Kompliment…

Dass der Song selbst – ein dreiminütiger Geradeheraus-Rocker, welcher den Abschluss des 2001 erschienenen sechsten Albums „Know Your Enemy“ bildet (sieht man einmal vom Hidden Track „We Are All Bourgeois Now“ ab) – gar nicht erst versucht, mit dem nicht eben kryptisch hingerotzten Titel und bewusst offensiven Textzeilen wie „We love to kiss the Dalai Lama’s ass / Because he is such a holy man / Free to eat and buy anything / Free to fuck from Paris to Beijing“ in überhöhende Konkurrenz zu treten? Wundert natürlich lediglich all jene, die den Rest des Schaffens des walisischen Rock-Trios nicht kennen. Denn bei aller Liebe für die freilich oftmals vorhandenen musikalischen Finessen stand und steht bei den Manics stets der Inhalt über der Verpackung. Und bei großartigen Textzeilen wie „So we protest about human rights / Worship obesity as our birthright“ kann man eine solche Herangehensweise gar nicht genug feiern…

(Ein paar mehr Infos zum Song findet man hier…)

 

 

„Liberty, sweet liberty
Charitable respectability
Then pacifism killed us all
For all the tourists on the Berlin wall
So we protest about human rights
Worship obesity as our birthright
But freedom of speech won’t feed my children
Just brings heart disease and bootleg clothing
Just brings heart disease and bootleg clothing

We love to kiss the Dalai Lama’s ass
Because he is such a holy man
Free to eat and buy anything
Free to fuck from Paris to Beijing

Little boys with dangerous toys
All bow down to the Beastie Boys
But freedom of speech won’t feed my children
Just brings heart disease and bootleg clothing
Just brings heart disease and bootleg clothing

Royalty – hereditery – unelected and becalmed
Just like Stalin, just like Stalin
Human and useless

Bomb the Chinese Embassy
The west is free, oh the west is free
Laugh at the hammer and sickle
It is antique, oh it is antique

And see the love in Richard Gere’s eyes
JS Pemberton saved our lives
But freedom of speech won’t feed my children
Just brings heart disease and bootleg clothing
Just brings heart disease and bootleg clothing
Just brings heart disease and bootleg clothing
Just brings heart disease and bootleg clothing…“

 

Rock and Roll.

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