Schlagwort-Archive: England

Häbbi Börsdeh, Ozzy Osbourne!


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(gefunden bei Facebook)

 

Am heutigen 3. Dezember feiert John Michael „Ozzy“ Osbourne, der 1948 im englischen Birmingham das Licht der Welt erblickte und einige Jahre später als Frontmann und Stimme von Black Sabbath Hardrockgeschichte schrieb, seinen 70. Geburtstag. Und bei dem Rockstarleben, das Ozzy wohl und mutmaßlich und all den tausenden Legenden nach, tatsächlich hinter sich hat, ist das größte Wunder, dass der die meiste Zeit zwar etwas wirr daher brabbelnde, jedoch im Grunde potentiell recht humorvolle englische Rockstar noch immer am Leben ist. True Story. Happy Birthday, Ozzy!

 

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Foto: Facebook

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Ex:Re – „Romance“


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Foto: Marika Kochiashvila / Promo

Elena Tonra, hauptberuflich Frontfrau (also Sängerin, Gitarristin und Songwriterin in Personalunion) der englischen Indierock-Melancholiker Daughter, veröffentlicht ohne großes Vorab-Promo-Ankündigungs-Wartezeit-Tamtam sowie unter dem enigmatischen Namen Ex:Re am kommenden Freitag mal eben ihr Solodebüt. Feine Sache, das…

515VPBsEM+L._SS500Auf dem selbstbetitelten Album lässt uns die 28-jährige Musikerin tief in ihre Seele blicken. Die zehn Songs entstanden nach dem Ende einer Beziehung und sind textlich eine Art Brief an sich selbst und ihre Umwelt. Der Name Ex:Re leitet sich sowohl von den Begriffen „regarding ex“ als auch „X-Ray“ ab – das passt, gibt Elena Tonra doch einmal mehr einen recht offenherzigen Einblick in ihr Innerstes. Break up songs.

Aufgenommen wurde das Album zusammen mit dem 4AD-Studio-Chef und Produzent Fabian Prynn am Schlagzeug und der Komponistin Josephine Stephenson am Cello.

Elena Tonra über ihr Album: „Although the record is written for someone, a lot of the time it’s about the space without that person in it.In every scenario, there’s either the person in memory or the noticeable absence of that person in the present moment. I suppose it is a break-up record, however I do not talk about the relationship at all, and he hardly features in the scenes. He is onlyfelt as a ghostly presence.

Die erste Single heißt “Romance“ und ist eine wunderschöne, sanft-melancholische Elektro-Pop-Ballade, durch die uns die zart gehauchten, in klassischer Daughter-Manier und mit bittersüßen Melodien an Bord vorgetragenen Vocals der zierlichen Sängerin führen. Solche Songs können eigentlich nur durch ein gebrochenes Herz entstehen…

 

 

Rock and Roll.

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Der „No Music Day“ – Ein Tag ohne Musik


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Wer Wikipedia bemüht, findet schnell Folgendes heraus: „Der No Music Day findet jährlich am 21. November statt und ist eine Veranstaltung, die der britische Konzeptkünstler Bill Drummond ins Leben gerufen hat, um Menschen zum Nachdenken über ihr Verhältnis zur Kunstform Musik anzuregen und sich bewusst zu machen, wie allgegenwärtig die Musik inzwischen ist.“

Und auch wenn einem (wie mir etwa im Speziellen) 24 Stunden ohne Musik und neue wie lieb gewonnene Töne schwer fallen mögen, steckt hinter der von dem ehemaligen Mitglied der englischen Ambient-/House-Band The KLF im Jahr 2005 ins Leben gerufenen Initiative doch der ein oder andere lohnenswerte Gedanke, welcher uns alle, die wir uns wohl (zu) sehr an eine immer weniger Wert geschätzte Dauerbeschallung gewöhnt haben, zum Nachdenken über den unseren musikalischen Konsum anregen sollte. Stichwort: Zuhören statt laufen lassen.

Wer mehr lesen mag: Marc Vetter, Schreiberling beim deutschen „Rolling Stone“, hat hierüber einige Zeilen verfasst

 

Rock and Roll.

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Sunday Listen: Will Varley – live bei TV Noir


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Ich bin und werde nicht müde, Will Varley bei jeder sich bietenden Gelegenheit wärmstens und von ganzen Hörerherzen anzupreisen, schließlich drehen sich zumindest die ersten drei Alben des Singer/Songwriters aus dem Londoner Stadtteil Brixton – „Advert Soundtracks“ (2011), „As The Crow Flies“ (2013) sowie das wohl auf ewig famose „Postcards From Ursa Minor“ (2015) – noch immer in regelmäßigen Abständen in meinen Gehörgängen. Und auch wenn mich der 31-jährige Troubadour mit den letzten beiden Werken („Kingsdown Sundown“ von 2016 sowie „Spirit Of Minnie„, erschienen im vergangenen Februar) ein wenig verloren hat, gehören seine Songs und deren gewitzte Geschichten noch immer zum Besten, was das Vereinigte Königreich an Akustikgitarren-Liedermacherei  zu bieten hat – man denke an eine bierselig-kumpelhafte Mischung aus Frank Turner und Billy Bragg…

6e0d572ef276c8d6c789cafd1feb116f2de1fa8aUnd: Ja, Will Varley zeigt wohl vor allem live und auf Bühnenbrettern seine Qualitäten. Zu gut also, dass er vor wenigen Tagen mit „Live at Shepherd’s Bush Empire“ noch (s)ein erstes, 15 Songs starkes Live-Album (zunächst digital) veröffentlicht hat, bevor er sich – nach all den Veröffentlichungen sowie Tourneen dies- wie jenseits des Ärmelkanals in den letzten Jahren – vorerst in eine kleine, verdiente Pause verabschiedet, um sich um den Nachwuchs zu kümmern

Apropos „gut“: Dieses Prädikat verdient wohl auch (mindestens) die Live Session, welche Will Varley bei seinem „TV Noir“-Gastspiel am 30. September 2017 im Berlin-Neuköllner Heimathafen zeigt, denn schließlich gehören die sechs Songs – “From Halcyon”, “We Don’t Believe You”, “A New England” (ein Cover des wohl bekanntesten Billy-Bragg-Songs), “Weddings And Wars”, “The Man Who Fell To Earth” sowie “King For A King” – sowohl zu den besten in seiner bisherigen Diskografie, und damit logischerweise auch zum Standard-Repertoire wohl jeder seiner Konzert-Setlists.

TV Noir“ schieb damals Folgendes zum Konzertankündigung:

„Tex lernte den britischen Musiker im Juni beim Poesiefestival in Berlin kennen: Will war musikalischer Gast, Tex war als Moderator dabei. Nun holen wir ihn zu uns in den Heimathafen und freuen uns schon sehr darauf, ihn Euch vorzustellen. Während Will in den frühen Zweitausendern noch durch die britische Hauptstadt zog, um sich in der noch so kleinsten Kaschemme zu behaupten, läuft der Songwriter mittlerweile in Großbritannien längst auf Rotation. Nach vier Platten hat sich Will Varley mit seinem traditionellen Folk-Sound in ganz Europa einen Namen gemacht. Seine Auftritte sind anarchisch: Der Sänger spielt mit dem Publikum, legt Comedyimprovisationen ein, lebt von und für seine Zuhörer.“

 

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(Gordon Matthew Thomas „Sting“ Sumner, CBE,*1951, britischer Musiker, Sänger, Bassist und Schauspieler – u.a. Mitbegründer von The Police)

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Barbarossa – „Home“ (Piano Version)


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Foto: Facebook

Bereits seit Mitte der Nullerjahre macht der Londoner Musiker James Mathé unter dem Projektnamen Barbarossa mit (s)einem durchaus charmanten Mix aus Folk, Soul und elektronischen Klängen auf sich aufmerksam. Allerdings hat Mathé/Barbarossa im Lauf der Zeit einen deutlichen musikalischen Wandel vollzogen und sich vom bärtigen Folkmusiker zum entspannten, ambienten Elektroniker entwickelt – artverwandte Kollegen wie Nick Murphy (fka Chet Faker) lassen grüßen… Immer geblieben ist sein schöner (Falsett)Gesang, welcher ab und zu an José González erinnert (den er wiederum – passenderweise – aktuell auf Tournee begleitet), mal Gitarre, oft (s)ein Piano –  und ganz viel Atmosphäre.

Übrigens: Aufmerksame Netflixer und Serien-Binger dürften das ein oder andere von Barbarossas Stücken durchaus aus Serien wie „How I Met Your Mother“, „Elementary“ und „Suits“ kennen. Das im März veröffentlichte SlowMo-meets-TripHop-meets-Soul-Album „Lier„, das wie seine Vorgänger („Bloodlines“ von 2013 sowie „Imager“ zwei Jahre darauf) bei beim Label „Memphis Industries“ erschien, produzierte Mathé in seiner englischen Heimatstadt Margate. Unterstützung erhielt er dabei vom Elektroniktüftler Ghost Culture und dem Schlagzeuger Joel Wästberg, der gemeinhin unter dem Alias Sir Was und durch City Slang bekannt ist.

Dass seine Songs auch ohne elektronisches Gerüst und im reduzierten Piano-Gewand ihre entsprechende Wirkung nicht verfehlen, zeigt James Mathé mit einer Neuaufnahme von „Home“, welches ursprünglich auf dem Zweitwerk „Imager“ erschien.

 

 

Rock and Roll.

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