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Song des Tages: 8kids – „Dein Zuhause“


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Foto: Promo / Franz Schepers

Die Darmstädter Post-Hardcore-Band 8kids hat mit „Dein Zuhause“ (nach „Kraft„) einen weiteren Song von ihrem kommenden, zweiten Album „Blüten“ veröffentlicht, welches am 23. August das Licht der Plattenladen-Welt erblicken wird. Zu dem eindeutig gesellschaftskritischen Lyric-Video, das in schneller Folge mal historische, mal aktuelle, jedoch immer aussagekräftige Clip-Sequenzen zeigt, haben Jonas Jakob, Hans Koch und Emma McLellan auf ihrer Facebook-Seite ein Statement gepostet – zur Situation im Mittelmeer, gegen Fremdenfeindlichkeit, Hass und Intoleranz jeglicher Art. Aber lest selbst:

dein-zuhause„Die Idee für diesen Song brodelte schon länger in unseren Köpfen und bis wir die Worte fanden, die sich für uns richtig anfühlten, verging viel Zeit. Es ist ein sehr emotionales und hoch delikates Thema, vor dem man seine Augen dennoch nicht verschließen darf und deswegen versuchen wir, diese Zeilen hier nach bestem Gewissen und mit bester Absicht zu schreiben.
Jeden Tag ertrinken unzählige Menschen beim Versuch in ein besseres Leben zu gelangen und die, die ihr möglichstes geben um diese Leben zu retten, werden teilweise aufs massivste daran gehindert, gar festgehalten und eingesperrt.
Wir möchten hiermit klarstellen, worum es in unserem neuen Song ‚Dein Zuhause‘ geht. Eine eindeutige Botschaft gegen Fremdenfeindlichkeit, gegen Hass und gegen Intoleranz jeglicher Art.

8kids stehen für Weltoffenheit.

Sicher wissen einige von Euch auch, dass man mittlerweile Geld in Social-Media Beiträge stecken muss, nur um alle Leute zu erreichen, die einer Seite folgen und an deren Inhalten interessiert sind. Ihr kennt das, da steht dann im Post ‚gesponsort‘ obendrüber.
Ja, wir bringen hier unsere neue Single heraus, ja, wir müssen viele Leute davon überzeugen unser neues Album vorzubestellen, und ja, wir gehen auf Tour, wir müssen diese Informationen kommunizieren, damit wir weiter unsere Musik machen können.
Es würde sich aber sowas von falsch anfühlen, wenn bei diesem Post ein ‚gesponsort‘ über dem Beitrag steht, und das ganze Thema hier aus dem Kontext reißt. Es würde sich falsch anfühlen, Geld in diesen Post zu stecken. Geld, das man an dieser Stelle für etwas wichtigeres zur Verfügung stellen kann. Wir sind keine große, sehr erfolgreiche Band, aber wir möchten unseren Teil leisten und den Geldbetrag, den wir für Online-Promotion beiseite gelegt haben, an die humanitäre Organisation Sea-Watch spenden, wer möchte, kann sich uns gerne anschließen.

Helft uns dabei, mit diesem Beitrag die Leute zu erreichen, die mit diesem Thema nichts zu tun haben wollen und teilt ihn in Euren Profilen.“

 

 

Rock and Roll.

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