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Song des Tages: Sleeping At Last – „I’m Gonna Be (500 Miles)“


Sleeping-at-Last

Schon klar – wer beim Proclaimers-Dauerbrenner „I’m Gonna Be (500 Miles)“ nicht mindestens an ein, zwei erinnerungswürdige Szenen aus „How I Met Your Mother“ denken muss, der hat Sitcoms wohl nie geliebt… Isso? Isso.

Und auch wer all die Geschichten um die New Yorker Großstadtclique um Ted Mosby, Barney Stinson, Robin Scherbatsky, Marshall Eriksen und Lily Aldrin zwischen 2005 und 2014 verschlafen haben sollte (was eigentlich nur der zustande bringt, der nie ein TV-Gerät besessen oder ProSieben schon immer gemieden haben dürfte wie sonst nur der Düsseldorfer das Kölsch), bekommt den Achtziger-Evergreen anschließend für Tage nicht mehr aus den Gehörgängen… Ist ebenfalls so? Jawollja.

51rY5l534ML._SS500Sollte man den Song daher covern? Nun… lieber nicht. Sleeping At Last haben’s vor einiger Zeit trotzdem getan. Hinter dem vermeintlichen Band-Pseudonym verbirgt sich vor allem und – mittlerweile – schlussendlich Singer/Songwriter-Soundtüpftler und Multiinstrumentalist Ryan O’Neal aus dem US-amerikanischen Wheaton, Illinois, der sich unter dem Moniker in den letzten Jahren vornehmlich durch ausschweifend-verspulte Konzeptveröffentlichungen hervor getan hat. Hier jedoch obsiegt die pure, am Piano vorgetragene, heimelige Einfachheit.

Wen’s interessiert: Die Coverversion ist neben vielen anderen auf dem 2014 erschienenen ersten (EP-)Teil „Covers, Vol. 1“ zu finden. Und auch das zweite, zwei Jahre darauf veröffentlichte „Covers, Vol. 2“ (dieses Mal als vollwertiges Album) lohnt sich, da sich O’Neil dort – erneut im gefühligen Gewand der weißen und schwarzen Tasten – Stücke von Snow Patrol über Bob Dylan, Emiliana Torrini, die Backstreet Boys (!), George Michael, INXS bis hin zu Katy Perry vornimmt…

(Aufmerksam bin ich auf die Sleeping At Last’sche Neuinterpretation übrigens durch diese bewegende Geschichte und das dazugehörige Video geworden. Aber Vorsicht – wer nicht ganz aus Stein gemeißelt ist, sollte durchaus Taschentücher parat liegen haben…)

 

 

„When I wake up, well I know I’m gonna be
I’m gonna be the man who wakes up next to you
When I go out, yeah I know I’m gonna be
I’m gonna be the man who goes along with you

When I come home, yeah I know I’m gonna be
I’m gonna be the man who’s coming home to you
And when I’m dreaming, well I know I’m gonna dream
I’m gonna dream about the time when I’m with you

But I would walk 500 miles
And I would walk 500 more
Just to be the man who walks a thousand miles
To fall down at your door

When I’m working, yeah I know I’m gonna be
I’m gonna be the man who’s working hard for you
And when the money comes in for the work I do
I’ll pass along every cent of it to you

And when I’m lonely, well I know I’m gonna be
I’m gonna be the man who’s lonely without you
And if I grow old, well I know I’m gonna be
I’m gonna be the man who’s growing old with you

But I would walk 500 miles
And I would walk 500 more
Just to be the man who walked a thousand miles
To fall down at your door

But I would walk 500 miles
And I would walk 500 more
Just to be the man who walked a thousand miles
To fall down at your door

When I wake up, well I hope I’m gonna be
I’m gonna be the man who’s waking up to you
And when I’m dreaming, well I know I’m gonna dream
I’m gonna dream about the time i had with you…“

 

Rock and Roll.

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