Schlagwort-Archive: Eddie Vedder

Song des Tages: Daughtry – „Hunger Strike“ (feat. Lajon Witherspoon)


Die US-amerikanische Post-Grunge-Rockband Daughtry, die vor allem in den heimischen US of A bekannt für Hits wie “September”, “Waiting For Superman”, “It’s Over Now”, “Home” oder “World On Fire” sind, feiern die Erinnerung an Chris Cornell und haben sich hierfür mit Lajon Witherspoon (Sevendust) zusammengetan. Gemeinsam nehmen sie sich freilich nicht irgendeinen Song vor, sondern den ikonischen, 30 Jahre jungen Temple Of The Dog-Evergreen „Hunger Strike„.

Frontmann Chris Daughtry, der einst durch seine Teilnahme an der US-Casting-Show „American Idol“ entdeckt wurde, meint hierzu: “Chris Cornell hatte eine jener Stimmen, die mich im Herzen berührt haben und mich dazu brachten, Rocksänger zu werden. ‚Hunger Strike‘ ist einer der, wenn nicht sogar das ikonischste Rock-Duett unserer Generation. Die gesamten Neunziger stecken in diesem Song!”

Lajon Witherspoon teilt mit: “Was für eine Ehre, Teil dieses unglaublichen Songs zu sein und mit meinem Bruder Chris Daughtry und den Jungs zusammenzuarbeiten. Für mich setzte dieser Song eine musikalische Bewegung in unserer Community und in der Welt in Gang…”

Und selbst wenn Daughtry und Lajon Witherspoon dem Klassiker am Ende wenig neue musikalische Nuancen abgewinnen, so hat diese Coverversion dennoch etwas Gutes, denn die Einnahmen des Songs werden die Musiker der Charity-Organisation „Feeding America“ zur Verfügung stellen.

Rock and Roll.

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Songs des Tages: Eddie Vedder – „Matter Of Time“ + „Say Hi“


Zwar mögen auch bei Pearl Jam aktuell alle Tour-Pläne zum im März erschienenen Album „Gigaton“ auf Eis liegen (beziehungsweise zunächst auf 2021 verschoben sein). Untätig sind die US-Grunge-Rock-Veteranen aus Seattle jedoch keineswegs und halten sich derzeit – notgedrungen – mit anderen Projekten beschäftigt. So bringt Stone Gossard, die eine Gitarren-Hälfte der Band, in wenigen Tagen das selbstbetitelte Debütalbum seines Nebenprojektes Painted Shield raus, während sich etwa Mike McCready, die andere gitarrenschwingende Hälfte, in den vergangenen Monaten mit so einigen Jams an der Seite von Künstlerinnen wie Brandi Carlile sowie karitativen Beiträgen oder dem Protest für „Black Lives Matter“ die Langeweile vom Leib hielt.

Und Frontmann Eddie Vedder? Nun, der hat unlängst die beiden neuen Solo-Songs „Matter Of Time“ und „Say Hi“ veröffentlicht. Diese stellte er ihm Rahmen des „Venture Into Cures„-Livestreams vor, einer von Vedder und seiner Frau Jill unterstützten Benefiz-Veranstaltung für an Epidermolysis Bullosa erkrankte Kinder und ihre Familien. Organisiert wurde das Event, zu dem auch Musiker*innen, Schauspieler*innen und TV-Persönlichkeiten wie Billie Eilish, Alessia Cara, Bradley Cooper, Laura Dern oder Jimmy Kimmel ihren Teil beisteuerten, von der Non-Profit-Spenden-Organisation „EB Research Partnership“ (EBRP), die 2010 von Jill und Eddie Vedder sowie betroffenen Eltern gegründet wurde. Zusätzlich kamen Betroffene und Familien von Betroffenen zu Wort, die von ihrem Leben mit Epidermolysis Bullosa berichteten. Weltweit leiden etwa 500.000 Menschen an der Krankheit, für die es bisher weder eine Heilung noch eine Therapie gibt. „Ed und ich sind unglaublich dankbar für jede einzelne Person, die uns bei ‚Venture For Cures‘ unterstützt hat“, so Jill in einem offiziellen Statement, „EBRPs Mission ist es, eine Heilung für Epidermolysis Bullosa zu finden und dieses Event hilft uns dabei, diesem Ziel ein Stück näher zu kommen.“

So handelt „Matter Of Time“ von der angeborenen Krankheit, die die Haut an vielen Stellen extrem empfindlich macht und große Schmerzen verursacht – die Erkrankten werden deshalb oft „Schmetterlingskinder“ genannt, weil sie so empfindlich sind wie ein Schmetterlingsflügel. „Say Hi“ dagegen handelt von Eli, einem Jungen mit Epidermolysis Bullosa, der zusammen mit Vedder im vergangenen Jahr um mehr Aufmerksamkeit für die Krankheit warb – zu sehen im Clip weiter unten. Vedder hatte das Stück zwar schon öfter live performt, aber nie offiziell veröffentlicht. Beide Songs sollen nach ihrem digitalen Release im kommenden Jahr auch auf Seven-Inch erscheinen.

Rock and Roll.

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Song des Tages: Pearl Jam – „Jeremy“ (uncensored version)


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Foto: Redferns, Paul Bergen. All rights reserved.

Der erste Freitag im Juni ist in den US of A als „National Gun Violence Awareness Day“ bekannt, und Pearl Jam nutzten den diesjährigen Tag, der auf den 5. Juni fiel, um die unzensierte Version ihres Musikvideos zum bandinternen Setlist-Klassiker „Jeremy“ zu veröffentlichen. Als ebenjenes Video am Freitag publik wurde, war schnell klar: Dass das Original auf Grund von TV-Zensurgesetzen – und obendrein in einer Zeit, als Musikfernsehen noch als relevantestes Medium galt – zuvor verboten worden war, hat(te) durchaus seinen Grund…

R-367600-1246343879Das Musikvideo, bei welchem seinerzeit Mark Pellington Regie führte, wurde erstmals im August 1992, etwa ein Jahr nach dem dazugehörigen Debütalbum „Ten„, veröffentlicht und basiert auf der wahren Geschichte von Jeremy Wade Delle, welcher 1991 im Alter von 15 Jahren Selbstmord vor seinen Klassenkameraden beging, indem er sich im Klassenzimmer erschoss. (Und wer das nicht schon schockierend genug findet, der beschäftige sich einmal mit der kaum weniger tragischen Lebensgeschichte des „Jeremy“-Darstellers Trevor Wilson…)

In der bisher bekannten Version des Musikvideos, welches eine ebenso radikale wie künstlerisch wertvolle Umsetzung des Songtextes von Frontmann Eddie Vedder darstellt, zoomt die Kamera an den Kopf des Jungen heran, sodass nicht zu sehen war, wie er sich die Waffe in den Mund steckt und abdrückt. In der neu veröffentlichten, unzensierten Variante ist jedoch genau dies zu sehen.

„Die Zunahme der Waffengewalt seit dem Debüt von ‚Jeremy‘ ist erschütternd“, teilten Pearl Jam auf Twitter mit. Die seit eh und je sozial engagierte und auch politisch keineswegs um klare Statements verlegene Band aus Seattle, deren jüngstes Album „Gigaton“ am 27. März erschien, verkündete in einem Folge-Tweet außerdem, dass es darüber hinaus auch eine neue Version des bekannten „Choices“-T-Shirts gibt und dass man alle Einnahmen aus dessen Verkauf an Organisationen spenden werde, die sich für die Verhinderung von Waffengewalt einsetzen.

„Wir können Tod durch Schusswaffen verhindern, ob es sich nun um Massen-Erschießungen, Todesfälle aus Verzweiflung, Strafverfolgung oder Umfälle handelt“, betonen die Grunge-Rock-Veternanen.

 

Hier kann man sich die unzensierte Version des Clips zu „Jeremy“ anschauen…

 

…und sich mit der gänsehautwürdigen Variante der legendären „MTV Unplugged“-Show den Rest geben:

 

„At home drawin‘ pictures of mountain tops
With him on top, lemon yellow sun
Arms raised in a ‚V‘

And the dead lay in pools of maroon belowDaddy didn’t give attention
Oh, to the fact that mommy didn’t care

King Jeremy, the wicked
Oh, ruled his world

Jeremy spoke in class today
Jeremy spoke in class today

Clearly, I remember picking on the boy
Seemed a harmless little fuck

Ooh, but we unleashed a lion
Gnashed his teeth and bit the recess lady’s breast
How could I forget? And he hit me with a surprise left
My jaw left hurting
, ooh, dropped wide open

Just like the day, oh, like the day I heard

Daddy didn’t give affection, no
And the boy was something that mommy wouldn’t wear
King Jeremy, the wicked
Oh, ruled his world

Jeremy spoke in class today
Jeremy spoke in class today
Jeremy spoke in class today
Try to forget this (Try to forget this)
Try to erase this (Try to erase this)
From the blackboard…

Jeremy spoke in class today
Jeremy spoke in class today
Jeremy spoke in, spoke in
Jeremy spoke in, spoke in
Jeremy spoke in class today

(Spoke in, spoke in)
(Spoke in, Spoke in, spoke in, spoke in…)
(Spoke in, spoke in)
Ooh oh, oh, oh, oh oh oh, oh oh oh, oh oh oh, oh oh oh oh
Ooh oh, oh (Spoke in…)“

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

Am heutigen 20. Februar wäre Kurt Donald Cobain 53 Jahre alt geworden. It’s better to burn out than to fade away…

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook)

 

Flashback Friday to Woodstock ’99.

 

Gigaton„, die erste Pearl Jam-Platte seit „Lightning Bolt“ von 2013, erscheint am 27. März. Mit dem dieser Tage veröffentlichten Album-Appetizer „Dance Of The Clairvoyants„, der mit einem groovenden Bass, dezent zappeligem Schlagzeug sowie flackernden Synthie-Tönen aufwartet und das Stück in die für die altgedienten Grunge-Rocker recht untypische Indie-Disco-Ecke zieht, haben Eddie Vedder und Co. schonmal für gespaltene Meinungen unter ihrer Hörerschaft gesorgt… Ergo: Der geneigte Fan darf gespannt sein auf Album Nummer elf.

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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Foto: via Twitter

 

Donald Trump mag einer der ganz wenigen Personen auf diesem Erdball sein, die es verdient haben, dass man sie aus vollem Herzen und aus tausenden von Gründen verachtet, und ihnen eine fiese Geschlechtskrankheit an die potentiell mickrigen Fortpflanzungsorgane wünscht (oder gar Schlimmeres). Und seine Frau Melania mag entweder tatsächlich so einfach gestrickt sein, wie manch einer es ihr tagein, tagaus nachsagt – oder schlicht schlecht beraten. In jedem Fall war ihre medienwirksame 39-Dollar-Parka-Aktion vor wenigen Tagen vor allem zweierlei: fernab von witzig oder gewieft und grundsätzlich verdammt Panne. Machste nix.

Umso schöner, dass wieder einmal Bands wie Pearl Jam Gesicht und Flagge zeigen. Oder in diesem Fall der Anhang von Frontmann Eddie Vedder, bei einem kürzlichen Konzert der Band in Mailand. Lieblingsmenschen par excellence. Machste ebenfalls nix.

Mehr Informationen zu obigem Bild gibt es hier (auf Deutsch) sowie hier (auf Englisch).

 

Rock and Roll.

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