Schlagwort-Archive: Deutschland

Hanau – Eine Nacht und ihre Folgen…


(via Dressed Like Machines)

Heute jährt sich der rassistische Anschlag von Hanau zum ersten Mal. Am 19. Februar 2020 erschießt ein Rechtsterrorist neun junge Menschen – nur, weil sie keine deutschen Wurzeln hatten: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov. Namen, hinter denen Menschen und ihre Leben, ihre Lieben und Familien, die von einer Minute zur nächsten aus ihrem Alltag gerissen wurden, standen. Mehr zu ihnen erfährt man hinter diesem Spotify-Beitrag.

Ebenfalls empfehlenswert ist dieser 47-minütige Film in der ARD-Mediathek, in welchem Überlebende und Angehörige berichten, wie sie die Tatnacht und die Monate danach erlebt haben und wie sie sich gegen die Logik des Täters wehren, der sie zu Fremden in ihrer eigenen Heimat machen wollte. Seit jener Februarnacht kämpfen sie um das Andenken der Opfer und um die Aufklärung des Geschehenen.

Ähnlich nachdenklich sollten einen jene Worte stimmen, die Komiker, Kabarettist und Fernsehmoderator Abdelkarim Zemhoute aus gegebenem Anlass via Facebook schrieb:

Keinen Millimeter radikalen Idioten. Keinen Millimeter dem Hass. Für mehr Mitmenschlichkeit. Wehret den Anfängen! In Gedenken an die Opfer. #SayTheirNames

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Invisibles – „142“


Wenn Stefan Honig, seines Zeichens Namensgeber sowie Herz, Hirn und Kopf einer der – und das nicht nur der Benennung nach – süßesten Versuchungen der bundesdeutschen Singer/Songwriter-Indiepop-Landschaft (welche leider seit 2019 und vier Alben auf Eis liegt und von der auf ANEWFRIEND vor gut zwei Jahren schon einmal die Schreibe war), einem einen Song ans emsig hüpfende Hörerherz legt, dann darf man getrost 3 Minuten und 53 Sekunden der eigenen wertvollen Zeit riskieren:

„Liebe Honigfreunde, hab hier eine von Herzen kommende Empfehlung für Euch. Mein guter Freund Gero von Werden bringt mit seinem deutsch/schottischen Projekt Invisibles bald ein neues Album raus. Hier der erste Vorbote. Hört doch mal rein! Lohnt. Liebe Grüsse Stefan“

Und auch wenn man über ebenjenes, aus Gert von Werden und JP Reid bestehende deutsch-schottische Bandprojekt derzeit nicht viel mehr herausfindet als den Fakt, dass vor knapp zehn Jahren mal zwei recht nichtsagend tönende Alben erschienen, klingt die empfohlene balladeske Nummer „142“ vor allem: verdammt schön. Und allein schon deshalb sollte man das Duo in Auge und Ohr behalten…

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Hooligans Gegen Satzbau – „Keine Angst“


Die Hooligans gegen Satzbau (#HoGeSatzbau) sind eigentlich als Netz-Aktivist(innen) bekannt, die sich seit einigen Jahren in den sozialen Medien gegen rechte und andere (Cov)Idioten einsetzen – man denke etwa an ihren humorig-augenzwinkernden Brief an Reichsschwurbler Attila Hit… ähm Hildmann. Jetzt macht die Anti-Nazi-Satire-Bande, deren oberstes Motto seit eh und je „Stets politisch, nie parteiisch.“ ist, auch Musik – und bekommt dabei nicht von ungefähr eine ganze Menge prominente Unterstützung.

Der vordergründige Zweck wird schnell klar: Anlässlich eines vollkommen irren Jahres 2020, das so ziemlich jede(n) von uns bereits in irgendeiner Weise bis an den Rand der Verzweiflung und Angst gebracht haben dürfte, möchten die „Hools“ den Menschen wieder etwas Mut zusprechen. Und haben sich dazu einiges an bemerkenswerter Unterstützung an Bord geholt.

In dem von Olli Bockmist (Band ohne Anspruch) produzierten „Power-Pop-Rock-Song“ der „Hools“ geben sich so einige aus Deutschrock- und Deutschpunk-Gefilden bekannte Künstler die musikalische Klinke in die Hand. Mit dabei sind: Jan Plewka (Selig), Vito C. (J.B.O.), Tiger Lilly Marleen (Bonsai Kitten), Max Buskohl, Band ohne Anspruch, Julia Gámez Martín (Suchtpotenzial), Eugen Balanskat (Die Skeptiker), Kai Lüftner, Bluthund, Banda Internationale und die älteste Newcomerband Deutschlands – Elfmorgen.

Zusätzlichen Support erhält der stilistisch recht breit aufgestellte Gute-Laune-Mutmache-Vierminüter im dazugehörigem Musikvideo unter anderem durch über 120 Fans der „Hools“: Farin Urlaub und Bela B. von Die Ärzte (Aus Berlin! Auuuus Berlin!), Klaas Heufer-Umlauf, Ole Plogstedt, Radikale Töchter, Uli Sailor (Tusq, Terrorgruppe), Stephan Anpalagan, Tom Laschyk (Volksverpetzer), Giulia Silberberger (Goldener Aluhut), Ali Can, u.v.a. 

„Wir freuen uns wahnsinnig darüber, dass wir so viele tolle Leute, prominent oder unbekannt, für unsere Idee begeistern konnten, die uns dabei helfen, zu kaschieren, dass wir selbst gar nicht singen können“, feixen sich die „Hools“ ins Fäustchen. Am Ende – und da ist’s plötzlich recht egal, ob einem das entstandene Stück wirklich zu 100 Prozent zusagt – geht es nämlich um eine wirklich gute Sache: Der komplette Gewinn des Songs kommt „EXIT-Deutschland„, einem Aussteigerprogramm für Neonazis, zugute.

Veröffentlicht wurde das Stück über das Label Bockmist Räcordz und ist auf allen gängigen Musikportalen sowie exklusiv über die HoGeSatzbau (www.hogesatzbau.de/keineangst) und den Labelshop zu beziehen.

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Pascow – „Wunderkind“


Foto: Promo / Andreas Langfeld

Schon seit dem zweiten Jahrhundert nach Christi Geburt wissen wir, dass Jade wie folgt umschrieben wird: „Jade ist Schönheit im Stein mit fünf Tugenden: Ihr warmer Glanz steht für Menschlichkeit, ihre makellose Reinheit für sittliche Lauterkeit, ihr angenehmer Klang für Weisheit, ihre Härte für Gerechtigkeit und ihre Beständigkeit für Ausdauer und Tapferkeit.“

Neunzehn Jahrhunderte später wissen wir aber:  „Jade“ steht auch für das 2019 erschienene sechste Album von Pascow. Und wir sollten festhalten, dass sich über die Jahrhunderte recht wenig verändert hat – obwohl manch eine(r) mit der „sittlichen Lauterkeit“ noch immer so seine (oder ihre) Probleme haben dürfte… Natürlich lässt, großzügig ausgelegt, der Text aus dem großartigen „Schmutzigrot„, einen tatsächlich Pop-infizierten Beziehungssong,  genügend Raum für Interpretationen: „Gut war der Wind, wir haben‘s einfach nicht geschafft“ – ein bisschen mehr Fantasie, bitteschön! Attribute wie Menschlichkeit, Gerechtigkeit oder Weisheit finden sich neben Gesellschafts- und Kapitalismuskritik gleich mehrfach in den Songs des bereits seit 1998 bestehenden Punkrock-Viergespanns aus dem beschaulichen rheinland-pfälzischen Gimbweiler wieder. „Kriegerin“, „Track der Toten“ oder auch „Heute Jäger, morgen Taucher“ kommen satte fünf Jahre nach dem vielerorts gefeierten Album-Achtungserfolg „Diene der Party“ mit gewohnt-rotziger Wucht rüber, lassen keinerlei Lethargie zu, schlagen vielmehr eine derbe Schneise direkt ins Hörerhirn. Aber wer die Vorgänger kennt, der durfte von Alex, Swen, Flo und Ollo, die – in bester Ramones-Manier – natürlich alle den Nachnamen „Pascow“ tragen, auch kaum etwas anderes erwarten. Eher ungewöhnlich dagegen für Pascow: das Einbeziehen persönlicher Inhalte. Die Liebeserklärung „Marie“ etwa birgt die Gefahr, dass du nachts, wenn du Schlaf suchst, im Stillen von einer anderen Frau summst als von der, die da gerade neben dir liegt. So selbstzerstörerisch wie die depressive Geige zu Beginn, die Grenzen des Punkrocks großzügig gedehnt bis hin zu Ska mit russisch anmutendem Folk.

Und dann kommt kurz vor Schluss noch eine formvollendete Überraschung. Als alter Hippie weiß man freilich, dass diese Generation der Jade eine gewisse Magie zugeschrieben hat. Und jene „Magie“ findet sich in dem ungewöhnlichen, jedoch gänsehautwundervollen „anderen“ Song „Wunderkind“ wieder, schließlich wagen sich hier vier Punks an eine persönliche Piano-meets-einsame-E-Gitarre-Ballade (die wiederum kaum zu verkennende Ähnlichkeit zu Bushs “Glycerine” aufweist). Leise, mit Bedacht, greifen die stillen Töne dieser Außenseiter-Hymne ohne Umschweife nach deiner Seele. Und du? Du weißt eigentlich nicht, warum. Verdammt! Dunkle Edelsteinmagie, anyone?

Unterm Strich ist das zusammen mit Ex-Blackmail-Gitarrist Kurt Ebelhäuser produzierte „Jade“ die wohl bislang interessanteste Produktion von Pascow, die allen, die im Plattenregal zwischen Kapellen wie Frau Potz und Muff Potter noch ein wenig Platz frei haben, bestens munden dürfte. Eine gelungene Punkrock-Einheit und doch voller Abwechslung – sowohl im Songwriting, als auch in der Textgestaltung, werden hier doch kleine Geschichten erzählt, von einer Punk-Jugend, von Liebe und dem Ausbrechen aus der piefigen Kleinstadt-Idylle.

„Wunderkind“ war im vergangenen Jahr – zwischen „Silberblick & Scherenhände“ und dem Titelstück – die zweite Singleauskopplung aus „Jade“. Einerseits mutig, andererseits jedoch irgendwie auch konsequent, dass eine Punkrock-Band ausgerechnet eine gefühlige Stinkfinger-Ballade als eines der Aushängeschilder ihres Albums wählt…

„Du hast Wunden und Narben
Durchs Leben getragen
Wie die meisten auch
Nur schlechter versteckt

Echte Wunden heilt die Zeit nicht
Und meistens fragt die Welt nicht
Was du schaffst
Und was nicht

Konntest nie sein, wie alle sind
Selbst wenn du es wolltest
Zehntausend Mal
Zehntausend Mal

Echte Wunden heilt die Zeit nicht
Und meistens weißt du selbst nicht
Was du schaffst und was nicht
Was du schaffst und was nicht

Weil du weißt
Dass du alleine stirbst
Wie es all die Deinen tun
Sacred Wunderkind
Das raucht und hurt und trinkt

Weil du weißt
Dass du alleine stirbst
Wie all die andern auch
Und die Spinner sind nicht besser
Nur weil einer mehr sie braucht

Wurdest geboren als Geist
Und solltest so leben
Doch wer nichts hat
Dem kann man auch nichts nehmen

Und die Deppen auf der Straße
Die sich nie nach dir umdrehen
Die kennen nicht dein Strahlen
Und werden‘s niemals, niemals sehen

Was sie in hundert Liedern singen
Dieses Leben kennst du nicht
Doch niemand wird je glücklicher
Als du‘s gerade bist

Weil du weißt
Dass du alleine stirbst
Wie es all die Deinen tun
Sacred Wunderkind
Das raucht und hurt und trinkt

Weil du weißt
Dass du alleine stirbst
Wie all die andern auch
Und die Spinner sind nicht besser
Weil du sie jetzt nicht mehr brauchst

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Celina Bostic – „Nie wieder leise“


dsc1629_f_celina_bostic_fotograf_matt_frik-992x560

Foto: Matt Frik / Promo

„Ich schau‘ in den Spiegel und will jemand anderes sein“ – so beginnt der neue Song von Celina Bostic. Es geht um den Kampf des Aufwachsens in einer weißen Mehrheitsgesellschaft. Und um das Hadern mit dem eigenen Spiegelbild. Die Zeilen ihres Songs sind ehrlich, sie sind verletzlich, sie sind stark. Aber der Song ist auch ungewöhnlich ernst für die sonst eher heitere Berliner Pop-Singer/Songwriterin.

Celinas Karriere begann als festes Bandmitglied vom Farin Urlaub Racing Team und als Backgroundsängerin von Max Herre, Udo Lindenberg oder Herbert Grönemeyer. Als Solokünstlerin wurde sie bekannt mit der eher humorvollen Single „Papa“ (vom 2014 erschienenen Debütalbum „Zu Fuss„). Doch seitdem hat sich vieles verändert…

celina-bostic_nie-wieder-leise_cover_final_credit_janvonholleben_jenbender-992x992Der eigentliche Wendepunkt kam mit der Geburt ihrer beiden Kinder. Celina Bostic, die als Tochter einer deutschen Mutter und eines afro-amerikanischen Vaters in Berlin-Charlottenburg aufwuchs und eigenen Angaben zufolge schon früh lernte, „Menschen immer freundlich und lächelnd zu begegnen, um nicht als ‚schlechter Ausländer‘ zu gelten“, wollte nicht die Künstlerin und Mutter sein, die alles Unangenehme weg lächelt. Die 40-jährige Musikerin wollte auf Ungerechtigkeiten aufmerksam machen und sie in ihren Songs verarbeiten. „Ich habe im Laufe der Zeit gemerkt, wenn die Leute nach meinen Konzerten irgendwie so glücklich waren, dass ich gar keine Lust mehr hatte, sie mit so einem guten Gefühl zu entlassen“, sagt Celina. Also entschloss sie sich, laut zu sein.

Das Ergebnis ist die Single „Nie wieder leise“, eine empowernde Hymne für Schwarze Menschen im Konkreten und People of Color im Allgemeinen. Aber auch ein Plädoyer für Zusammenhalt: „Mein Fokus war fast mein ganzes Leben lang die weiße Mehrheitsgesellschaft. Ich habe mich beim Schreiben der Songs für mein neues Album ganz bewusst dafür entschieden, sie für marginalisierte Menschen zu schreiben“, so Celina.

In ihrer Single singt sie sehr persönlich: „Ich bin doch so klein, warum fall‘ ich trotzdem auf? Ich fühle mich so, so unwohl in meiner Haut.“ Sie beschreibt ihre Entwicklung vom verunsicherten Mädchen zur selbstsicheren Frau, die sich nicht mehr „auf die Zunge beißt“ während ihr eigentlich „nach Schreien ist“.

Im Musikvideo zur Single lässt Celina Bostic prominente Gesichter ihre Hymne mitsingen: Samy Deluxe, Teddy Teclebrhan, Tyron Ricketts, Aminata Touré, Annabelle Mandeng, Tupoka Ogette, Alice Hasters, Aminata Belli, Tarik Tesfu oder Thelma Buabeng sind dabei. In einem Statement zum Video der Single meint Antirassismus- und Diversity- Trainerin Tupoka Ogette: „Schwarzsein ist nicht eine Stimme, sondern ganz, ganz viele verschiedene Stimmen, intersektional – und all diese Stimmen sollten gehört werden.“ ✊

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Sperling – „Baumhaus“


Foto_SPerling

Na da horcht mal, was die Vögel da bei Sonnenschein und Spätsommerhitze von den Dächern krakeelen…

Ein Wortspiel sollte bei einem Bandnamen wie Sperling doch drin sein, oder?

sperling-baumhaus_s KopieAber nun mal Krümel bei die Piepmätze, denn das Newcomer-Fünfergespann aus Mannheim und Koblenz sollten sich alle jene ganz oben zu ihren künftigen Playlists hinzufügen, die bislang vergeblich nach einer musikalischen Schnittmenge aus Fjørt, Casper, Heisskalt, The Hirsch Effekt oder Fabian Römer gesucht haben. In der Tat könnten Sperling tatsächlich genau die musikalische Mitte zwischen Indie-Emo-Rapper Casper und den Aachener Post-Hardcore-Erneuerern Fjørt darstellen, die unlängst etwa 8kids mit ihrem zweiten, im vergangenen Jahr erschienenen Album „Blüten“ gesucht haben, in Gänze – großartige Ausnahmen wie den Song „Dein Zuhause“ mal außen vor – jedoch nie so richtig überzeugend verpacken konnten.

Dass die neuste Single „Baumhaus“ die Schnittpunkte beider Sounds so verdammt gut und spannend einfangen kann, liegt einerseits an der progressiv drückendem, aber dennoch jederzeit sphärischen instrumentalen Melange aus Post Hardcore-Instrumentarien (GitarreSchlagzeugBass – im Zweifel alle Regler auf der Elf!) sowie einem prominent tönenden Cello, vor allem jedoch an der organischen Leichtigkeit, mit der sich rau schmetternde Raps und schweifende Gitarren-Orgien hier mal umtänzeln, mal beinahe duellieren. Noch dazu liefert die Band nachdenkliche, nicht selten gesellschaftskritische Texte (man höre etwa „Lass sie in dem Glauben“ – von der 2015 veröffentlichten Debüt-Single „Pssst“ – oder „Über Regen“ von der zwei Jahre darauf erschienenen „Stille Post EP„), die manchmal beißen, jedoch nie über den Emo-Pegel hinaus jammern.

„Baumhaus“, bei dem sich Beray Habip für die massive Produktion, Alex Kloos für den Mix und Simon von der Gathen für das dazugehörige Musikvideo verantwortlich zeichneten, ist seinerseits der erste tönenden Vorbote aus Sperlings kommendem Debüt-Langspieler „Zweifel“, welcher im kommenden Jahr bei Uncle M erscheinen soll…

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
<span>%d</span> Bloggern gefällt das: