Schlagwort-Archive: deutsche Band

Song des Tages: Adam Angst – „Alexa“


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Adam Angst, anno 2015 mit ihrem selbstbetiteltem Debütwerk Lieferanten von ANEWFRIENDs „Album des Jahres„, sind – endlich, endlich! – zurück: Mit der drückenden neuen Single „Alexa“ kündigt die fünfköpfige Punkrock-Band um Frontmann Felix Schönfuss (of Escapado and Frau Potz fame) ihr überfälliges zweites Album „Neintology“ an.

Damit ist zumindest auch eines klar: Es ist das erste Mal, dass Schönfuss ein zweites Album für die gleiche Band geschrieben hat. Seinen Vorgängerbands Frau Potz und Escapado hielt der um kaum eine markige Textzeile verlegene Lauthals lediglich für eine gemeinsame Platte die Mikrofonstange…

906ea675-AA2Im wuchtigen Vorboten „Alexa“, benannt nach dem Voice Service eines megalomanischen Internetversandhauses, stellt der Sänger und Hauptsongschreiber von Adam Angst  sowohl sich selbst, jedoch vor allem dem Hörer die berechtigte Frage: Smart Home, Smart Devices, Smart People? Zum Musikvideo, entstanden in Zusammenarbeit mit Studierenden der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, sagt die Band: „Die Geschichte von ‚Alexa‘ spielt in einer nahen Zukunft, in der das Prinzip ‚Bequemlichkeit durch Technik‘ ein neues Ausmaß erreicht hat. Neuartige Devices interagieren mit uns, nehmen uns jegliche Aufgaben ab und sind aus keinem Haushalt mehr wegzudenken. Doch in dieser Geschichte werden wir vom eigenen Fortschritt überholt: Die Computer entwickeln ein Eigenleben, vernetzen sich unerreichbar und beginnen zunächst, ihre Schöpfer mithilfe der gesammelten Daten psychologisch gegeneinander auszuspielen. Schließlich übernimmt ‚Alexa‘ auch die Kontrolle über die weltweite Energieversorgung sowie über elektronisch gesteuerte Militärwaffen.“ – Quasi einer der Hauptgedanken von „Fight Club“, übertragen in den gewohnt rotzigen (und lediglich an der Oberfläche amüsanten) Deutschpunk von Adam Angst. Da weiß man sofort, was man in der deutschsprachigen Musikszene in den letzten drei Jahren so oft vermisst hat…

Neintology“ erscheint am 28. September 2018 bei den Herr- und Damenschaften vom feinen Grand Hotel van Cleef und wurde von Beau Burchell gemischt (u.a. The Bronx, Moose Blood). Freude? Geht längst steil…

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Selig – „Unterwegs“


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Foto: Promo / Mathias Bothor

Muss man eigentlich noch viel über Selig schreiben? Immerhin gehören Jan Plewka, Christian Neander, Lenard „Leo“ Schmidthals und Stephan „Stoppel“ Eggert mittlerweile – wenn man so will – zu den Elder Statesmen des deutschen Alternative Rocks…

Dass die Hamburger Band seit ihrer Wiedervereinigung vor zehn Jahren deutlich entspannter zu Werke geht als noch in den Neunzigern, als ihnen Hits wie „Ohne Dich„, „Sie hat geschrien„, „Ist es wichtig?“ oder „Bruderlos“ einerseits das (auch heute noch) seltsame Trademark „Hippie-Metal“, aber auch den Ruf der „deutschen Antwort“ auf Grunge-Größen wie Nirvana, Pearl Jam oder die Stone Temple Pilots einbrachten, bevor ihnen 1999 der Druck und so einige Ego-Streitigkeiten (vorerst) das bandinterne Genick brachen, ist mit jedem neuen Album, dass die vier Musiker seit 2008 in schöner Regelmäßigkeit in die Plattenläden stellen, deutlicher zu erkennen. Denn irgendwie müssen sich Jan Plewka und Co. nun, in der zweiten Phase der Bandhistorie, niemandem mehr wirklich beweisen. Ob’s am Alter liegt (denn immerhin sind alle der Fünfzig näher als der Vierzig)? Oder daran, dass Seligs Songs zwar modern, jedoch auch irgendwie zeitlos aus der Zeit gefallen klingen?

51aSMEGs6xLDiese Frage will auch das neuste, siebente Studioalbum „Kashmir Karma“ nicht beantworten. Stattdessen präsentieren sich Plewka, Neander, Schmidthals und Eggert in den elf neuen Stücken, welche in einer einsamen Hütte in Schweden entstanden, wohl so entspannt und zuweilen bluesig-laid back wie nie. Dass nicht jeder Song hängen bleibt, die Band es manchmal, wie bei der Single „DJ„, mit Stonerrock, Wah-Wah-Pedalen und Psychedelic-Anleihen etwas übertreibt, und vor allem Jan Plewka seine besten Tage als Texter bereits im Gros wohl hinter sich hat und sich ab und an zu sehr auf spirituelle Allgemeinplätze und etwas leere Pathos-Worthülsen verlässt? Geschenkt. Denn speziell der Sänger-Frontmann, der ansonsten meist mit einem Schwung von Rio-Reiser-Covern im Gepäck durchs Land zieht, besitzt auch mit 47 Lenzen noch eine der tollsten und prägnantesten Stimmen der Rock-Republik.

Und solange die Band es noch fertig bringt, so wundervolle Nummern wie die neuste „Kashmir Karma“-Single-Auskopplung „Unterwegs“ zu schreiben, welche speziell für mich eine ganz besondere Bedeutung hat (mehr dazu eventuell zu gegebener Zeit auf diesem bescheidenen Blog) und, wie ich finde, das lang gesuchte deutsche Pendant zum Red-Hot-Chili-Peppers-Evergreen „Road Trippin‘“ bildet (so es das denn braucht), dürfen Selig ihren musikalischen Stiefel gern „Von Ewigkeit zu Ewigkeit“ durchziehen. Mein Hörerherz haben sie…

KK

 

 

Hier gibt’s das Musikvideo zu „Unterwegs“ (welches sich in der Single-Version, und mit dem ein oder anderen elektronischen Element an Bord, jedoch – zumindest wie ich finde – nicht ganz so gelungen anhört wie in der Album-Variante, die erst ganz entspannt beginnt, bevor Gitarrist Christian Neander dem Song ein tolles Solo spendiert)…

 

…sowie das Lyric Video:

 

Rock and Roll.

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Sunday Listen: Husten – „Zurück zum Heißen EP“


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Die selbstbetitelte Debüt-EP fand ja bereits im vergangenen Jahr auf ANEWFRIEND Erwähnung, nun haben Gisbert zu Knyphausen, Moses Schneider und der dünne Mann (aka. Husten), wie versprochen, fünf neue Songs nachgelegt. Oder wie sie selbst schreiben:

„Der hartnäckige Husten vom letzten Jahr ist zurück.
Wie versprochen veröffentlichen Gisbert zu Knyphausen, Moses Schneider und der dünne Mann ihre zweite Husten-EP am 25. Mai 2018. ‚Zurück zum Heißen‘ wurde wieder zusammengefriemelt aus Beats aus dem alten Werkzeugschrank, im Stolpern gespielten Gitarren, auf dem Dachboden gefundenen Chören und auf Handrücken geschmierten Worten. Resteessen und Laborexperiment. Mit der Grubenlampe im Keller und dem Flohmarkt-Teleskop auf dem Dach. Erwachsene im Kinderparadies. Kinder im Erwachsenenparadies.
Husten sind die schlechtesten Türsteher der Stadt. Alle kommen rein: Indie-Disco, 80er-Jahre-Pop, gezupfte Wandergitarre, und sogar die große Powerballade wird durchgewunken. Die Heys, Uhs, Yeahs und Ahs sind auch wieder mit dabei und doch ist vieles anders als letztes Jahr.
‚Zurück zum Heißen‘ ist mit viel Liebe selbst gebastelt. Die Vinyl-Fassung hat erneut ein
Klappcover, farbiges Vinyl mit Siebdruck und ein angenehm verstörendes Artwork von der Engländerin Miss Aniela, das Dunja Berndorff (nawim96) in Form gegossen hat. Genau wie zu der ersten EP wird es auch dieses Jahr zu jedem Lied ein Video geben, gedreht von Regisseurin Steph von Beauvais. Bleibt also wieder alles in der Familie. Wie bei der Mafia. Nur ohne Knarren, Leichen und Geld.
Und Husten werden bis auf Weiteres das Studio nicht verlassen, also auch nicht live spielen…“

Word.

Und obwohl sich keiner der neuen, einmal mehr Pavement-injizierten Rocksongs so ganz vom „Vorwurf“ des dezent-sympathischen Beklopptseins freisprechen kann, macht es erneut sehr viel Spaß, den dreien beim kreativen Freidrehen zuzuhören.

Außerdem haben Husten für ihre zweite EP ein derart tolles Covermotiv gewählt, dass man als Band im Grunde gar nicht drumherum kommt, das Ganze auf großformatigem Vinyl zu veröffentlichen…

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Hier gibt es zum Stück „So nah dran“ bereits das erste von fünf geplanten Musikvideos zur neuen EP…

 

…sowie selbige via Bandcamp im Stream:

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: ABAY – „Different Beds“ (Off The Road Sessions)


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An Aydo Abay scheiden sich seit jeher die Geister. Das war schon damals bei Blackmail so, bei denen Abay stolze 14 Lenze hinter dem Mikro stand, während derer sich die Koblenzer Indierock-Band durch wahre Ochsentouren kreuz und quer durch die Indieclubs der Republik langsam aber stetig ihr Publikum erspielte. Allen voran: Aydo Abay, seines Zeichens eine der wohl launischsten und unberechenbarsten Frontmann-Diven, die das bundesdeutsche Indierock-Genre seit eh und je zu bieten hat. Andererseits war es auch die quengelige Stimme des türkischstämmigen Musikers, die Blackmail so besonders, so markant, so einzigartig machte. Dass ihn seine Launenhaftigkeit – begleitet von so einigem bösen Blut und vieler gemeinsamer Jahre sowie sechs recht erfolgreichen Alben zum Trotz – seinen Platz hinterm Blackmail-Mikrofon kostete? Längst Geschichte…

Denn seit einigen Jahren ist Aydo Abay – nach dem einen oder anderen mal mehr, mal weniger fruchtbaren Versuch mit der Vorgängerband Ken – mit seiner eigenen *hust* Kombo unterwegs. Dass die ganz ungeniert ABAY heißt, darf man als Größenwahn interpretieren. Oder eben massig Gespür fürs Ironische hinter der Namenswahl vermuten. Im Grunde führt ihr Frontmann all das, was ihm der Egos seiner anderen ehemaligen (Blackmail-)Bandkollegen wegen damals verwehrt blieb, nun zur Perfektion: mehr Düsternis, mehr poppige Süßlichkeit. Alles in einem Stück? Ja, gern doch! Und ab und an darf’s sogar mal ein komplett ironiebefreites Scooter- oder ABBA-Cover sein…

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Und ebenjene ABAY, welche im Juni ihr neues Album „Love And Distortion“ veröffentlichen werden und zu denen – nebst ihrem namensgebenden (und natürlich noch immer polarisierenden) Frontmann – auch der ehemalige Juli-Gitarrist Jonas Pfetzing zählt, waren 2016 in die Leipziger Off The Road Studios zu Gast, um dort eine Session aufzunehmen und den Song „Different Beds“ (vom zweiten Album „Everything’s Amazing And Nobody Is Happy„) zum Besten zu geben.

Bei „Different Beds“ – wie immer bei den „Off The Road Sessions“ ebenso augenzwinkernd-ironisch wie bissig-unterhaltsam anmoderiert von Schauspieler Axel Thielmann, der sich hier anfangs an Abays „Jammern“ und der Vergangenheit seines musikalischen Partners Jonas Pfetzing bei Juli abarbeitet – krachen nach dem atmosphärischen Intro aber doch die Gitarren, später dürfen ABAY sogar allein zu einem milden Mondschein-Alternative-Solo ausholen, während Aydo Abay in den Off The Road Studios rauchend am Mikro steht…

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Sandlotkids – „Super Bowl“ (Zeitstrafe Headquarters Session)


Photo- Bernhard Schinn

Foto: Bernhard Schinn / Facebook

„five dudes from munich, germany.
we love dogs, food and music i guess.“

Okay, diese humorig-knappe Selbstbeschreibung via Facebook sagt eigentlich alles. Und irgendwie auch nix.

So ganz ernst scheinen Sandlotkids weder sich noch ihre Musik zu nehmen, anders ist es kaum zu erklären, dass sich das Emorock-Quintett aus der bayrischen Landeshauptstadt hinter Gang-Pseudonymen wie „T-Dog“, „Shosho“, „Fabsl“, „Cookie“ und „Carl“ versteckt. Dabei haben die absolut kitschfreien, angenehm daher rockenden Songs – seit Bandgründung im Jahr 2013 sind etwa eine Handvoll Singles und EPs (digital) erschienen – durchaus mindestens nationale Indie-Klasse.

 

Besonders schön: diese Version des Songs „Super Bowl“, den Sandlotkids seines Zeichens im vergangenen Oktober als Teil ihrer jüngsten Single veröffentlichten, und im Februar diesen Jahres bei einer reduzierten Session in der Zentrale ihres Hamburger Labels „Zeitstrafe“ zum Besten gaben:

 

„there is a look on your face
it’s the look of disgrace
towards me
what did i do?
i just listened to what my heart was saying
it was speaking true
to me about you
and i’m sorry
oh so sorry

you are the super bowl
and i’m just some kid playing ball on the street
you are stuck and i am free
but you are forever
and i am fading away

so i made it worse where there was no bad
by just lying there next to you in bed
that wasn’t made for you and me
had no room for me to sleep
but i tried
yeah, i tried to hard
i made it worse by playing dead
i made it bad
i made it sad

i am a car crash
and i thought you’re the hospital
but you are a funeral
you are a funeral

i am a car crash
and i thought you’re the hospital
but you are a funeral
my beautiful funeral

you are the super bowl
and im just some kid playing ball on the street
you are stuck and i am free
but you are forever
and i am fading away“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Neufundland – „Halt dich an deiner Liebe fest“


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Foto: Stefan Braunbarth / Promo

Als junge Band steht man ja heutzutage vor der durchaus spannenden Frage, wie man denn gedenkt, den Sprung ins „große Haifischbecken Musikgeschäft“ zu wagen (so man denn überhaupt die seltene Gelegenheit bekommt, sein schönes Hobby ins Lohnenswert-geschäftliche zu ziehen). Soll man authentisch bleiben, oder sich Trend und Zeitgeist anpassen? Soll man alles aus eigener Hand betreiben, oder sich einem Musikmanagement anvertrauen?

Die Kölner Band Neufundland etwa hat sich – die Frage nach der Authentizität lassen wir mal außen vor, da darf sich jeder gern selbst ein Bild machen – dafür entschieden, dass Landstreicher Booking fortan alles abseits der Bühnenbretter und Studiotüren für sie regeln solle. Keine schlechte Wahl wohl, schließlich hat die Berliner Agentur aktuell so ziemlich alles und beinahe jeden angesagten deutschsprachigen Alternative-Namen in ihrer Kartei: Casper, AnnenMayKantereit, Adam Angst, Kraftklub, Prinz Pi, Captain Planet, K.I.Z, Faber, aber auch internationale Indie-Größen wie We Were Promised Jetpacks, Keaton Henson, Woodkid, The Twilight Sad oder Ron Sexsmith. Eine gute, angesagte Adresse für Neufundland also. Und schenkt man dem artsy-fartsy Optischen Glauben, so lässt sich der 2013 gegründete Fünfer auch gut auf den stylischen Seiten von Intro, Spex, Musikexpress und Co. ablichten…

Halt, stopp! Geht’s hier etwa um Mode? Was ist bitte mit der Musik?

268x0wNun, da hat sich seit der Veröffentlichung ihrer selbstbetitelten Debüt-EP vor zwei Jahren so einiges getan. Damals noch mischten Neufundland verhaltenen Indierock mit kleinen elektronischen Experimenten, was manchmal an Mikroboy, viel öfter an den Pop-Charme von Die Höchste Eisenbahn erinnerte. Diesem Stil bleibt die Band zwar auch auf dem in wenigen Tagen erscheinenden Debütalbum „Wir werden niemals fertig sein“ grundlegend treu, denkt ihre neuen, gemeinsam mit Produzent Tim Tautorat (u.a. AnnenMayKantereit, Olli Schulz, Turbostaat) entstandenen Stücke jedoch weitaus größer und fordernder als noch 2015. Ob man die „kantigen, eigenständigen Sounds“, diese zwölf Mal „krachenden Indie-Rock, der sich nicht am Puls der Zeit bewegen, sondern abarbeiten will“ (Pressetext) ist wohl auch eine Frage der eigenen – gefühlten – Juvenilität…

Zweifellos anders gedacht und gelungen ist Neufundlands bereits im vergangenen Jahr veröffentlichte Version des Ton Steine Scherben-Klassikers „Halt dich an deiner Liebe fest„. Anstatt eine simple Covervariante am Piano aufzunehmen, entzieht sich die Band mit zwei Sängern, welcher zu allem Überfluss auch noch jeweils Fabian heißen, geschickt dem direkten Vergleich mit dem ewig großen Rio Reiser (oder der ebenfalls recht bekannten Neuinterpretation durch Freundeskreis) und transportiert den Evergreen mit zackigen Gitarren ins Melancholisch-düstere. Zudem sorgte Martin Lamberty, seines Zeichens Haus-und-Hof-Fotograf von AnnenMayKantereit und mittlerweile so etwas wie das „fünfte Bandmitglied“, mit seinem in stylischem Schwarz-weiß gehaltenen Musikvideo, in dem der Songtext von Dolmetscherin Laura M. Schwengber in Gebärdensprache dargestellt wird, für den optischen Zeitgeist.

Kann man so machen.

 

 

Rock and Roll.

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