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Song des Tages: Balthazar – „Leipzig“


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„There’s a place / I think that you could take me there / If you only showed me where / ‚Cause I’ve been waiting in despair“ – Es fällt zugegebenermaßen schwer, sich vorzustellen, dass das seit 2004 bestehende Indierock-Quintett Balthazar in den Anfangszeilen ihres im Januar veröffentlichten Songs „Leipzig“ tatsächlich von einer der schönsten und interessantesten Städte meiner sächsischen Heimat singt, immerhin stammen Maarten Devoldere (Leadgesang, Gitarre, Keyboard), Jinte Deprez (Leadgesang, Gitarre), Patricia Vanneste (Gesang, Violine, Keyboard), Simon Casier (Bass, Gesang) und Michiel Balcaen (Schlagzeug) – man ahnt es, auch in Zeiten von globalisierter Multikuli, wohl bereits – nicht aus der 500.000-Einwohnerstadt im Osten Deutschlands, sondern aus dem beschaulichen belgischen Gent. Vielmehr ist anzunehmen, dass sie ein Tourstopp in Leipzig, als Balthazar als Vorgruppe der Editors Abend für Abend Konzerte eröffnen durften, dazu bewog, ihre aktuelle Single schlicht und ergreifend „Leipzig“ zu nennen – macht ja sonst niemand…

balthazar

Und auch das Musikvideo gibt herzlich wenig Anhaltspunkte auf die Antwort nach dem Warum, denn statt Völkerschlachtdenkmal oder Nikolaikirche gibt es während der recht knackigen zweieinhalb Minuten Schwarz-weiß-Impressionen aus dem Touralltag der Band zu sehen, der im vergangenen Jahr von der belgischen Zeitung „De Standaard“ der Titel „Hardest Working Band Of Belgium“ für ihre Leistung von ganzen 123 Shows in 21 Ländern verliehen wurde. Ob der knietief in melodischem, zuweilen kammermusikalischem Indierockpop á la Arcade Fire oder Get Well Soon stehende Song auf dem Nachfolger zum 2012 erschienenen zweiten Album „Rats“ zu finden sein wird? Ob den Landmännern von dEUS Konkurrenz um die Indierock-Krone Belgiens droht? Ob Balthazar eine ihrer kommenden Tourneen zurück nach Leipzig führt? Wir werden sehen…

 

 

 

 

Rock and Roll.

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Jesus, he’s a sk8ter homie, bro! – Neues dEUS-Video zu „Ghost“


Was wäre, wenn Jesus fast 2000 Jahre zu spät geboren und in einer kalifornischen Vorstadt aufgewachsen wäre? Nun, allein der Ansatz dieses Gedankenspiels ist irrsinnig… Die Belgier von dEUS spinnen ihn in ihrem neusten Video zu „Ghost“ (vom im September 2011 erschienenen sechsten – und übrigens sehr gelungenen –  Studioalbum „Keep You Close“) trotzdem weiter und schicken „Big J“ samt höchst ungewöhnlichem Skateboard auf Party Tour. Sehenswert? Hell yes! A-men!

 

Rock and Roll.

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