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Song des Tages: Paolo Nutini – „Iron Sky“


Paolo-Nutini

Manchmal wundere ich mich schon ein klein wenig über mich selbst. Da versuche ich tagein, tagaus möglichst viel Musik aus allen Genres und Bereichen zu hören und wie ein Ton gewordener Schwamm in mich aufzusaugen – und trotzdem geht auch mir – ja, ja – manch wahrlich großartiger Song durch die musikalischen Lappen. So geschehen etwa bei Paolo Nutinis „Iron Sky“.

Denn obwohl ich den schottischer Sänger und Singer/Songwriter italienischer Herkunft anno 2006, zu Zeiten seines Debüts „These Streets„, als er mit fluffig-gefälligen Pop-Nummern wie „Jenny Don’t Be Hasty„, „New Shoes“ oder „Last Request“ auf sich aufmerksam machen konnte, durchaus kurzzeitig auf dem Schirm hatte, ebbte das Interesse spätestens mit dem drei Jahre darauf erschienenen mediokren Album „Sunny Side Up“ (man höre etwa beispielhaft das recht egale „Candy„) merklich ab, einfach weil das Gros der Songs mit Einflüssen aus Indierock, Soul, Pop, Jazz, Ska und Folk zwar ordentlich in die Gehörgänge rutschte, jedoch auch schneller, als man „radiotauglich“ pfeifen konnte, wieder hinaus war. File under: gähn.

71o66HBqbgL._SS500_Folglich entging mir – bisher – das in Gänze durchaus überzeugende 2014er Drittwerk „Caustic Love„. Auf dem verlagert der mittlerweile 33-jährige Musiker aus dem schottischen Paisley, Sohn eines Fish’n’Chips-Buden-Besitzers, der sich einst weigerte, den Braterladen seines Vaters zu übernehmen, viel lieber sein Heil im Käfig Musikgeschäft suchte und dort schnell von niemand Geringerem als Ahmet Ertegün, dem legendären, amerikanisch-türkischen Musikmogul, der das Label Atlantic gründete, welches mit Künstlern wie Ray Charles und den Drifters, später gar Led Zeppelin reüssierte, entdeckt wurde, sein klangliches Spektrum von zwar überzeugendem, am Ende doch recht zahnlosem Radio-Pop auf durchaus zeitlose Soul-Nummern. Auf Songs wie „Let Me Down Easy„, das im 1965er Original von Bettye LaVette stammt. Das Bewundernswerte mag kaum sein, dass ein schottischer Wuschelkopf Anfang Dreißig mit den Stücken der US-Blues’n’Gospel’n’Soul-Grand Dame etwas anzufangen weiß, sondern vielmehr, dass Nutini stimmlich mitzuhalten versteht. Denn obwohl der Mann mit einer unverkennbaren Stimme gesegnet ist, die nach zwanzig langen, nachtschwarzen Jahren Whisky- und Zigarettenkonsum klingt, die in ihrer Gewalt an Größen wie Sting, Janis Joplin, Joe Cocker, Robert Plant oder Amy Winehouse erinnert, verleiht die Konzentration aufs Soulige, Funkige, auf Gospel, Rhythm’n’Blues seiner eigenen Musik deutlich mehr Authentizität, Groove und Kante. Coachella war gestern. Das hier? Ist mit all seiner tief empfunden Liebe und seinem Glauben an die Macht der Musik deutlich näher an Woodstock ’69.

https---images.genius.com-9f9dd2a27995e7d1b4dfdb047f1f6391.1000x1000x1Ein nahezu perfektes Beispiel hierfür ist „Iron Sky“, ohne jeglichen Zweifel die Über-Nummer auf „Caustic Love“. Eine verausgabende Hommage, die mit Soul, Kraft und explosiven Streichern scheinbar nicht zu (s)toppen ist. Die ruhigen Anfangstöne könnten dabei noch von den britischen Proto-Hippie-Rockern Procol Harum stammen, doch dann gewinnt der Song emotional und vokal an Intensität und reicht obendrein sogar noch ein wahres Orchesterfeuerwerk nach. Und wäre all das noch nicht Tränenkitzler genug, wird dazu eine berühmte Rede eingespielt, die von Freiheit und dem schönen Leben erzählt – und zur Abwechslung eben nicht vom oft genug bemühten Martin Luther King stammt. Es ist die herrlichste Gutmensch-Rede aller Zeiten, die Charlie Chaplin alias der jüdische Friseur in seinem Film „Der große Diktator“ von 1940 offenbart (ebenjene fand auf ANEWFRIEND bereits Erwähnung). Mit den Worten „…you the people have the power to make this life free and beautiful. To make this life a wonderful adventure. Let us use that power. Let us all unite“ trägt Paolo Nutini die satte Stimmung von „Iron Sky“ weiter und hinterfragt später im Songtext die Grenzen von Freiheit im Hier und Jetzt. Ein dramatischer und rundum perfekter Song, der alles kann. Der mehr zu sagen hat als ein ganzer verdammter Tag im Formatradio mit seinem ach so „Besten aus den Achtziger, Neunzigern und von heute“.

Und gerade dieser Song wäre mir beinahe durch die Lappen gegangen…

 

„Eine Stimme wie die von Paolo Nutini gibt es nur selten innerhalb einer Generation.“ (New York Daily News)

„Paolo Nutini ist ein Retromaniac, hoffnungslos gefangen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Idolatrie und eigenem Anspruch. In dieser Zwischenwelt aber singt er wie ein junger Gott.“ (Rolling Stone, April 2014)

 

Das dazugehörige Kurzfilm-Musikvideo liefert obendrein noch einige visuelle Botschaften zu Musik und Text…

 

…während die „Abbey Road Live Session“ von „Iron Sky“ den Song noch einmal im Live-Gewand glänzen lässt. Sängerin Adele soll, nachdem sie zufällig zur gleichen Zeit in den Londoner Abbey Road Studios zugegen war und somit Zeugin von Paolo Nutinis Einspielung wurde, übrigens Folgendes getwittert haben: „Fuck!!! This is one of the best things I’ve ever seen in my life . . .“ – auch eine Art popkultureller Ritterschlag…

 

„We are proud individuals
Living for the city
But the flames
Couldn’t go much higher

We find Gods and religions
To paint us with salvation
But no one, no nobody
Can give you, the power

To rise, over love
Over hate
Through this iron sky that’s fast becoming our mind
Over fear and into freedom

Oh, that’s life
That’s dripping down the walls
Of a dream that cannot breathe
In this harsh reality
Mass confusion spoon fed to the blind
Serves now to define our cold society

From which we’ll rise, over love
Over hate
Through this iron sky that’s fast becoming our mind
Over fear and into freedom

You’ve just got to hold on
You’ve just got to hold on

‚To those who can hear me, I say, do not despair. The misery that is now upon us is but the passing of greed. The bitterness of men who fear the way of human progress. The hate of men will pass, and dictators die, and the power they took from the people will return to the people and so long as men die, liberty will never perish. Don’t give yourselves to these unnatural men – machine men with machine minds and machine hearts! You are not machines! You are not cattle! You are men! You, the people, have the power to make this life. Free and beautiful. To make this life a wonderful adventure. Let us use that power – let us all unite!‘

And we’ll rise
Over love
Over hate
Through this iron sky that’s fast becoming our mind
Over fear and into freedom
Into freedom

From which we’ll rise, over love
Over hate
Through this iron sky that’s fast becoming our mind
Over fear and into
Freedom, freedom
From which we’ll rise, over love
Over hate
Through this iron sky that’s fast becoming our mind
Over fear and into freedom
Freedom, freedom

Oh, rain on me
Rain on me“

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Chaplin auf Hynkel mit Hitler, 75 Jahre später – die potentiell wichtigste Rede aller Zeiten


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Obwohl der Mensch erdzeitgeschichtlich gesehen nicht mehr seien mag als ein recht trockener Furz in einer sich stetig verändernden Landschaft (insofern der parasitäre Furz etwas davon übrig lässt), haben so einige Personen der Menschheitsgeschichte ein klein wenig ihren Stempel aufgedrückt – gerade in den schnelllebigen Zeiten des 20. und 21. Jahrhunderts.

Dazu bedarf es eigentlich auch gar nicht allzu viel. Einige waren wohl einfach zur rechten Zeit am passenden Ort, und ließen da einen Spruch für die Ewigkeit in die Mikrofone schallen – man erinnere sich etwa an John F. Kennedys „Ich bin ein Berliner!“ vor dem Rathaus Schöneberg in Westberlin 1963, Ronald „der Cowboy aus Hollywood“ Reagans „Mr. Gorbachev, Team down this wall!“ 1987 unweit des Brandenburger Tors oder Martin Luther Kings „I have a dream!“, das dieser ebenfalls 1963 mehr als 250.000 begeisterten Demonstranten für Frieden und Gerechtigkeit vor dem Lincoln Memorial in Washington, D.C. entgegen schmetterte (bezeichnend auch, dass zwei dieser drei Personen wenig später Attentaten zum Opfer fielen). Wieder andere darf man wiederum gut und gern als Visionäre, als große Geister und zeitlose Denker bezeichnen: William Shakespeare etwa, dessen Werke knapp 400 Jahre nach dessen prognostiziertem Ableben (dass seine wahre Identität noch immer nicht zweifelsfrei enttarnt werden konnte, macht die Mystik um den englischen Dramatiker und Lyriker freilich nur noch größer) zeitloser, ja: universeller und grundgültiger kaum sein könnten. Oder auch Charles Spencer „Charlie“ Chaplin, bei dem den meisten von euch spontan wohl am ehesten der tollpatschige Tramp-Pantomimenkomiker mit Bärtchen, Melone und Gehstock in den Sinn kommen mag.

large_i9rN9JPbTHplRa9OLEwcymUAKvbAus heutiger Sicht war jedoch Chaplins Rolle des mehr oder minder fiktiven Diktators Adenoid Hynkel im 1940 uraufgeführten „Der große Diktator“ seine wohl wichtigste. Natürlich bedarf es wenig Fantasie und Geschichtskenntnis um auszumachen, dass die ewig große Hollywood-Legende mit dieser Rolle, mit diesem von ihm höchstselbst umgesetzten – und mit 125 Minuten für damalige Verhältnisse recht langen Zelluloidstreifen – Film einerseits Adolf Hitler, aber auch andere Despoten wie Benito Mussolini (Italien) oder Francisco Franco (Spanien) sowie die konservative Politikwelt der US of A mit scharfzügiger schauspielerischer Brillanz aufs Korn nahm. Und dass um sich um den erfolgreichen Filmklassiker selbst viele Anekdoten ranken, gehört wohl ebenso zu seiner Größe dazu (so hatten Hitler und Chaplin, neben einer ähnlichen Körpergröße, kurioserweise im selben Monat und Jahr Geburtstag, im April 1889, während der wahnsinnige Führer des „Deutschen Reiches“ seinen Schnauzbart bekanntermaßen ähnlich trug wie Chaplin). Was „Der große Diktator“ jedoch besonders und besonders zeitlos macht, ist wohl dessen „Final Speech“. Innerhalb von viereinhalb Minuten macht sich Charlie Chaplin schon allein mit den gewählten Worten – und (beinahe) ganz unabhängig vom freilich tollen Film selbst – unsterblich.

Hört/Sieht man die Filmsequenz mit der berühmten Rede des „falschen Hynkel“ heute, so stellt man die Zeitlosigkeit der von Chaplin gewählten Worte fest. Dabei brauchte der 1977 im Alter von 88 Jahren (wem die Bedeutung der „88“ im Nazi-Jargon geläufig ist, darf hier gern ein weiteres Kuriosum vermuten) verstorbene britischer Komiker, Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor, Schnittmeister, Komponist und Filmproduzent nicht einmal sein Universalgenie anzuwenden. Er musste dem Menschen nur tief in die Seele schauen. Dass die Menschheit ganze sieben Jahrzehnte nach der Uraufführung von „Der große Diktator“ (in der BRD war der Film übrigens ab 1958, in der DDR gar erst 1980 zu sehen) – und trotz ihrem janusköpfigen technischen Fortschritt – kaum ein Stück weiter ist als in den Zeiten von Schwarz und weiß (womit hier die fehlenden Farben auf dem Zelluloid gemeint sind), ist traurig. Dass Chaplins „Final Speech“ dem Menschen, der Demokratie und dem Glauben an das Gute am Ende eine Chance gibt, bleibt jedoch ein Hoffnungsschimmer. Und den brauchen wir in Zeiten, in denen wahrlich alles auf Zwei vor Zwölf, auf Kipp und Knapp steht, umso dringender…

 

 

„Es tut mir leid, aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht.
Ich möchte weder herrschen noch irgendwen erobern, sondern jedem Menschen helfen wo immer ich kann;
den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen.
Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt.
Wir sollten am Glück des Anderen teilhaben und nicht einander verabscheuen.
Haß und Verachtung bringen uns niemals näher.
Auf dieser Welt ist Platz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug um jeden von uns satt zu machen.
Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein, wir müssen es nur wieder zu leben lernen!
Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet, und Mißgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderben und Blutschuld geführt.
Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehengeblieben. Wir lassen Maschinen für uns arbeiten, und sie denken auch für uns.
Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen und unser Wissen kalt und hart.
Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig. Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann erst die Maschinen.
Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und und Güte. Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert.
Aeroplane und Radio haben uns einander nähergebracht. Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen von Mensch zu Mensch, die erfassen eine allumfassende Brüderlichkeit, damit wir alle Eins werden. Millionen Menschen auf der Welt können im Augenblick meine Stimme hören. Millionen verzweifelter Menschen , Opfer eines Systems, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Unschuldige zu quälen und in Ketten zu legen.
Allen denen, die mich jetzt hören, rufe ich zu ‚Ihr dürft nicht verzagen!‘.
Auch das bittere Leid, das über uns gekommen ist, ist vergänglich.
Die Männer die heut die Menschlichkeit mit Füßen treten, werden nicht immer da sein!
Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen, und auch ihr Haß.
Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurückgegeben werden.
Auch wenn es Blut und Tränen kostet, für die Freiheit ist kein Opfer zu groß.
Soldaten, vertraut Euch nicht Barbaren an, Unmenschen, die Euch verachten und denen Euer Leben nichts wert ist;
Ihr seid für sie nur Sklaven, Ihr habt das zu tun, das zu glauben und das zu fühlen. Ihr werdet gedrillt, gefüttert, wie Vieh behandelt und seid nichts weiter als Kanonenfutter. Ihr seid viel zu schade für diese verwirrten Subjekte, diese Maschinenmenschen mit Maschinenköpfen und Maschinenherzen. Ihr seid keine Roboter, Ihr seid keine Tiere, Ihr seid Menschen!
Bewahrt Euch die Menschlichkeit in Euren Herzen und haßt nicht! Nur wer nicht geliebt wird, haßt! Nur wer nicht geliebt wird.
Soldaten, kämpft nicht für die Sklaverei, kämpft für die Freiheit!
Im 17. Kapitel des Evangelisten Lukas steht: ‚Gott wohnt in jedem Menschen‘.
Also nicht in einem oder einer Gruppe von Menschen. Vergeßt nie, Gott lebt in Euch allen, und Ihr als Volk habt allein die Macht, die Macht Kanonen zu fabrizieren, aber auch die Macht Glück zu spenden. Ihr als Volk habt es in der Hand, dieses Leben einmalig kostbar zu machen, es mit wunderbarem Freiheitsgeist zu bedringen.
Daher im Namen der Demokratie: laßt uns diese Macht nutzen, laßt uns zusammenstehen!
Lasst uns kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt, die Jedermann gleiche Chancen gibt, die der Jugend eine Zukunft und den Alten Sicherheit gewährt.
Versprochen haben die Unterdrücker das auch, deshalb konnten sie die Macht ergreifen. Das war Lüge, wie überhaupt alles, was sie Euch versprachen, diese Verbrecher!
Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich, das Volk soll versklavt bleiben.
Lasst uns diese Ketten sprengen, lasst uns kämpfen für eine bessere Welt, laßt uns kämpfen für die Freiheit in der Welt, das ist ein Ziel für das es sich zu kämpfen lohnt!
Nieder mit der Unterdrückung, dem Haß und der Intoleranz. Laßt uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit, in der die Vernunft siegt, in der Fortschritt und Wissenschaft uns allen zum Segen gereichen.
Kameraden! Im Namen der Demokratie, dafür laßt uns streiten!“

 

 

Hope… I’m sorry but I don’t want to be an Emperor – that’s not my business – I don’t want to rule or conquer anyone. I should like to help everyone if possible, Jew, gentile, black man, white. We all want to help one another, human beings are like that.

We all want to live by each other’s happiness, not by each other’s misery. We don’t want to hate and despise one another. In this world there is room for everyone and the earth is rich and can provide for everyone.

The way of life can be free and beautiful.

But we have lost the way.

Greed has poisoned men’s souls – has barricaded the world with hate; has goose-stepped us into misery and bloodshed.

We have developed speed but we have shut ourselves in: machinery that gives abundance has left us in want. Our knowledge has made us cynical, our cleverness hard and unkind. We think too much and feel too little: More than machinery we need humanity; More than cleverness we need kindness and gentleness. Without these qualities, life will be violent and all will be lost.

The aeroplane and the radio have brought us closer together. The very nature of these inventions cries out for the goodness in men, cries out for universal brotherhood for the unity of us all. Even now my voice is reaching millions throughout the world, millions of despairing men, women and little children, victims of a system that makes men torture and imprison innocent people. To those who can hear me I say ‚Do not despair‘.

The misery that is now upon us is but the passing of greed, the bitterness of men who fear the way of human progress: the hate of men will pass and dictators die and the power they took from the people, will return to the people and so long as men die [now] liberty will never perish…

Soldiers – don’t give yourselves to brutes, men who despise you and enslave you – who regiment your lives, tell you what to do, what to think and what to feel, who drill you, diet you, treat you as cattle, as cannon fodder.

Don’t give yourselves to these unnatural men, machine men, with machine minds and machine hearts. You are not machines. You are not cattle. You are men. You have the love of humanity in your hearts. You don’t hate – only the unloved hate. Only the unloved and the unnatural. Soldiers – don’t fight for slavery, fight for liberty.

In the seventeenth chapter of Saint Luke it is written ‚the kingdom of God is within man‘ – not one man, nor a group of men – but in all men – in you, the people.

You the people have the power, the power to create machines, the power to create happiness. You the people have the power to make life free and beautiful, to make this life a wonderful adventure. Then in the name of democracy let’s use that power – let us all unite. Let us fight for a new world, a decent world that will give men a chance to work, that will give you the future and old age and security. By the promise of these things, brutes have risen to power, but they lie. They do not fulfil their promise, they never will. Dictators free themselves but they enslave the people. Now let us fight to fulfil that promise. Let us fight to free the world, to do away with national barriers, do away with greed, with hate and intolerance. Let us fight for a world of reason, a world where science and progress will lead to all men’s happiness.

Soldiers – in the name of democracy, let us all unite!

Look up! Look up! The clouds are lifting – the sun is breaking through. We are coming out of the darkness into the light. We are coming into a new world. A kind new world where men will rise above their hate and brutality.

The soul of man has been given wings – and at last he is beginning to fly. He is flying into the rainbow – into the light of hope – into the future, that glorious future that belongs to you, to me and to all of us. Look up. Look up.“

 

 

Wer ein paar mehr Informationen zur Entstehung und den Hintergründen zu „Der große Diktator“ haben möchte, der findet all das übrigens in diesem aktuellen Artikel auf Spiegel Online…

 

Rock and Roll.

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