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Song des Tages: Bahamas – „No Depression“


Im Song „No Depression“ nähert sich Afie Jurvanen aka Bahamas dem derben Stimmungskiller Schwermut mit entspanntem Soul- und Gospel-basiertem R’n’B. Was die leicht anzuhörende Akustiknummer vom vierten, 2018 erschienenen Album „Earthtones“ vermeintlich an Tiefgang vermissen lässt (Hey, ist halt immer noch Popmusik!), das macht das dazugehörige Musikvideo von Regisseur Ali J Eisner in seiner durch und durch sehenswerten Umsetzung wett…

Selbiges spielt am Ufer eines Sees im Norden Ontarios, der Heimat des kanadischen Musikers mit finnischen Vorfahren. Doch Afie Jurvanen selbst ist zunächst gar nicht zu sehen und wird von einer Puppe dargestellt. Jene Puppenpersönlichkeit darf seiner statt mit der Natur um ihn herum interagieren: auf einem Steg sitzen und aufs Wasser hinaus starren, Holz im Wald hacken oder Vögel beobachten. Heile Welt also? Denkste. Angesichts des Titels und des Themas des Songs, welcher sowohl melancholische Momentaufnahme als auch Mutmacher ist, fällt es nicht schwer, sich Jurvanens Puppe als Metapher für Afie selbst vorzustellen, der sich fühlt, als sei er nur ein Platzhalter in seinem eigenen Leben und keine echte Person – jedes Mal, wenn seine Depressionen einmal mehr unvermittelt zuschlagen.

Schön auch, dass das preisgekrönte Musikvideo (in Kanada gab’s 2019 hierfür verdientermaßen den Juno Award fürs „Video of the Year„) trotz des nicht eben leichtfüßigen Themas und Textes dennoch versöhnlich endet, da Puppen-Jurvanen langsam beginnt, die kleinen Freuden im Leben wiederzuentdecken – wohl nicht zuletzt dank jenes Puppen-Eichhörnchens, das da im Wald neben seiner Hütte lebt. Und: In der Schlussszene bekommt man den 40-jährigen Indie-Folk-Musiker endlich in natura zu sehen, als er und sein Puppen-Ich in passenden Trainingsanzügen Seite an Seite sitzen, während sie gemeinsam Hot Dogs über einem offenen Feuer rösten…

(via Vimeo schauen…)

„I feel it through my shoes
They used to call that the blues
Now they call it depression

Everywhere I go
Yes, I get to feel so low
If I got depression

My wife don’t want no part of me
And yes, that fact is hard on me
That’s true
I give the doctor a description
And he just writes a prescription
Or two

Peace and quiet were here before
But they both walked out the door
And left me with depression

I hardly leave my room
Most days I sleep ‚till noon
If I got depression

Most folks think I’m fine
But the truth is I’m suprised
I’ve got depression

To all those girls I’ve loved before
I’m sorry I love this one more
That’s true
If she would just stay with me
Her presence can only lift me
And get me through

I start to come around
And stop putting myself down
That’s called progression“

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


(gefunden bei Facebook)

Seit heute stolze 70 Jahre jung und noch lange kein Rentner: Erst 2019 feierte William James „Bill“ Murray in Jim Jarmuschs „The Dead Don’t Die“ sein humoriges Comeback als Zombie- und Geisterjäger, nachdem er 1984 mit „Ghostbusters“ zur Kultfigur wurde. Ebenso unvergessen: seine Rollen als zynischer TV-Wettermann Phil in „Und täglich grüßt das Murmeltier“ oder als alternder Filmstar in „Lost In Translation“. Keine Frage – der US-amerikanische Schauspieler, Regisseur, Komiker und Produzent versteht es, mit seiner unaffektierten, sympathischen Art Filme auch in kleineren Nebenrollen zu veredeln wie kaum ein zweiter Mime (man denke nur an „Zombieland“). Daher: Happy Birthday, Mr. Bill Murray – und hoffentlich auf viele weitere tolle Rollen!

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(Charles Bukowski, 1920-1994, US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller)

 

Rock and Roll.

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Für alle traurigen Esel…


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(gefunden bei Facebook)

 

Mag sich im ersten Moment eigenartig lesen, aber Alan Alexander Milne hatte mit seinen Geschichten von „Winnie The Pooh“ und seinen Freunden durchaus nicht nur niedliche Oberflächenunterhaltung oder explizit (Klein)Kindgerechtes im Sinn… 🖤

 

Rock and Roll.

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