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Song des Tages: John Dolmayan – „Street Spirit (Fade Out)“


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Auf Radioheads 1995 veröffentlichtem Erfolgsalbum „The Bends“ war „Street Spirit (Fade Out)“ als letzter Song eine leise, dramatische Indierock-Nummer. System Of A Down-Schlagzeuger John Dolmayan macht daraus eine deutlich kraftvollere Alternative-Serenade mit – natürlich – muskulösem Drums, anschwellendem Instrumentarium und gegen Ende sogar opulenten Streichern. Unterstützt wird er dabei von Avenged Sevenfold-Sänger M. Shadows und Rage Against The Machine-Gitarrist Tom Morello, die sich gen Ende des Stücks beide effektvoll in die Höhe schrauben.

„Besonders dieser Song ist ein sehr berührender und bewegender“, sagte Dolmayan unlängst gegenüber dem Rolling Stone. „Ich mag dieses mürrische Du-sitzt-in-deinem-Zimmer-und-es-regnet-draußen-Gefühl, das mir der Song immer gegeben hat, es ist kalt und deine Freundin hat dich verlassen… ich habe mir beim Hören nur oft gedacht: ‚Ich wünschte, das Schlagzeug käme früher.‘ Oder: ‚Wie würde John Bonham das angehen, wenn es ein Led Zeppelin-Song wäre?'“ Morello habe er für dessen Beitrag nur einen vagen Vibe vorgegeben und ihm ansonsten gesagt: „Sei einfach du selbst und spiel den Song über durch.“ Er habe nichts zerdenken wollen, Spontanität sei ihm wichtig gewesen.

„Street Spirit“ ist dabei nur der erste Vorgeschmack auf John Dolmayans Solo-Debütalbum „These Grey Men„. Die Platte, an der unter anderem auch SoaD-Stimme Serj Tankian beteiligt war, ist für den 28. Februar angekündigt und enthält insgesamt acht Coversongs, darunter Stücke von David Bowie, Madonna, AFI oder Eminem. „Ich will nicht bloß jemand sein, der nur tolle Cover macht“, so Dolmayan über seine Motivation. „Mein Ziel ist, dass der unaufmerksame Hörer nicht unbedingt merkt, dass es ein Cover ist – dass es anders genug ist, dass er sagt: ‚Ok, da passiert etwas Eigenständiges.'“

Dolmayans Soloprojekt köchelt schon länger, bereits seit 2014 sprach er immer mal wieder darüber (unten findet ihr ein entsprechendes Video). System Of A Down, seine Hauptband, tourt zwar dieses Jahr wieder (und lässt sich diese Gigs sicherlich ordentlich vergüten), scheint hinsichtlich neuen Materials – es wäre das erste seit nunmehr 15 Jahren – aber immer noch verdammt uneins, sodass Dolmayan seine Kollegen kürzlich zur Einigkeit aufrief – und nun eben selbst den Alleingang wagt…

 

6804— Die Tracklist von „These Grey Men“ —

01. „Road To Nowhere“ (feat. Serj Tankian) [Talking Heads]
02. „Starman“ (feat. Serj Tankian) [David Bowie]
03. „What I Know“ (feat. Jonathan Dorr) [Two Door Cinema Club]
04. „Runaway“ (feat. Franky Perez) [Del Shannon]
05. „Street Spirit“ (feat. M. Shadows & Tom Morello) [Radiohead]
06. „Hung Up“ (feat. Sirusho) [Madonna]
07. „Beautiful Thieves“ (feat. Jonah Perry Nimoy) [AFI]
08. „Rock Bottom“ [Eminem]

 

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: KOLARS – „King of Carrot Flowers, Pt. 1“


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Dass man einem im Grunde durch so Vieles recht schwer wiegenden Stück mit wenig sublim stampfende Flügel verleihen kann, bewiesen KOLARS bereits vor einiger Zeit mit ihrer Variante des  Neutral Milk Hotel-Songs „King of Carrot Flowers, Pt. 1„.

Das in Los Angeles ansässige Duo – Rob Kolar an Gesang und Gitarre und Lauren Brown am Standup-Schlagzeug – beschreibt seinen Sound als „Desert Disco. Glam-a-Billy. Space Blues“, und genau das ist es wohl, was die beiden mit ihrer ungestüm-knappen Interpretation von „King of Carrot Flowers, Pt. 1“, einem der ebenso beliebtesten wie eingängigsten Titel von Jeff Mangum und seiner Band, abliefern.

In einem Interview vor knapp zwei Jahren erzählten Kolar und Brown von der Inspiration, die sich hinter ihrer Coverversion verbirgt:

king-of-carrot-flowers„‚King of Carrot Flowers‘ hat bei uns immer einen emotionalen Ton angeschlagen. Der Text und Jeffs Vortrag haben etwas, das diese großartige Kombination aus Herzschmerz, Humor und Verletzlichkeit ausmacht. Für uns hat es sich auch immer wie ein ergreifendes Spiegelbild der amerikanischen Kultur angefühlt. Wir wollten dem Song huldigen, aber etwas Unerwartetes damit machen. Das Original ist zu 3/4 wie ein Walzer, daher dachten wir, es wäre interessant, ihm dieses 4/4-Rock-and-Roll-Gefühl zu geben und etwas Biss und Frechheit in die Darbietung zu bringen.“

Anno 2017 veröffentlichten KOLARS ihr selbstbetiteltes Debütalbum. Das musizierende Ehepaar, welches zuvor als Teil des Glam-Folk-Fünfers He’s My Brother She’s My Sister (über den hier bereits bei ANEWFRIEND zu lesen war) in Erscheinung trat, war seitdem nicht eben faul, spielte seit 2016 mehr als 400 Shows – so unter anderem bei Musikfestivals wie dem SXSW, Treefort Festival, Rolling Stone Weekender, London Calling, Gasparilla, Cornbury, Savannah Stopover, Dot to Dot oder The Great Escape – und veröffentlichte unlängst mit „Here Comes The Night“ (dessen Siebziger-Original von Nick Gilder stammt und bei dem ihnen so einige befreundete Musiker von Shakey Graves über Tashaki Miyaki bis hin zu He’s My Brother She’s My Sister unter die Arme griffen) einen weiteren Beweis dafür, dass dem gut aufeinander eingespieltem Zweiergespann Coverversionen liegen.

Neutral Milk Hotels sagenumwoben-ungewöhnliches Indie-Rock-Meisterwerk „In The Aeroplane Over The Sea„, das mit der (Doppel-)Nummer „King of Carrot Flowers“ eröffnet wird, mag zwar schon mehr als zwei Dekaden auf dem musikalischen Buckel haben, tönt jedoch – zumindest in meinen bescheidenen Öhrchen – noch so faszinierend abgründig wie eh und je. Und die KOLAR’sche Neuinterpretation des Openers mag man mit Fug und Recht als weiteres Beispiel dafür werten, wie einflussreich „Aeroplane…“ auch mehr als zwanzig Jahre nach seiner Veröffentlichung noch immer ist…

 

 

„When you were young, you were the king of carrot flowers
And how you built a tower tumbling through the trees
In holy rattlesnakes that fell all around your feet
And your mom would stick a fork right into daddy’s shoulder
And dad would throw the garbage all across the floor
As we would lay and learn what each other’s bodies were for

And this is the room one afternoon, I knew I could love you
And from above you how I sank into your soul
Into that secret place where no one dares to go
And your mom would drink until she was no longer speaking
And dad would dream of all the different ways to die
Each one a little more than he could dare to try“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Amanda Palmer & Friends – „Star Of Wonder“


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Amanda Palmer hat gemeinsam mit den befreundeten Musikern Corey Chun, Storey Littleton und Cally Mansfield aus gegebenem Anlass einen A-Cappella-Weihnachtssong veröffentlicht. Fürs dazugehörige Musikvideo zum gerade einmal knapp zweiminütigen „Star Of Wonder“, eine Coverversion von The Roches, welche sich einmal mehr auch via Bandcamp als „name your price“ downloaden lässt, haben Fans und Patreon-Unterstützer aus aller Welt fantasievolle Foto-Beiträge beigesteuert – nicht wenige davon kommen auch aus Deutschland. Definitiv eine schöne, besinnliche Alternative zur tausendsten Wiederholung von „Last Christmas“ und Co.!

 

„happy holidays 2019!! you can see the video for the song here: youtu.be/uYKe99lGWFs … it shows a small selection of over 300 photos sent in from patrons around the world! read more about the project, and how it came about (and a link to hundreds more photos!) here: www.patreon.com/posts/32332712

this song & video came out as an official „thing“ on patreon in december 2019, and $10k from the project was donated to the charity Family of Woodstock.

WE. ARE. THE. MEDIA.“

 

 

„Star of wonder in the heavens
Wonder what you want of me
Should I follow you tonight

Star of wonder
Star of wonder

I am just a lonely Sheppard
Watching from a distant hill
Why do you appear to me
Star of wonder
If you will

In the morning they’ll come looking for the
Sheppard on the hill
What would make her leave her flock
For surely she must love them still
Star of wonder in the heavens
Are you just a shinning star
Or should I follow you tonight

Star of wonder
Star of wonder

Shinning bright“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Bear’s Den – „Heaven“ (live)


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Remember, remember – the 5th of November…

Ein kleiner, jedoch umso wichtigerer Auszug aus den Anfangstagen meiner Musiknerd-Vita, den wohl nur diejenigen kennen, denen meine Nase (sowie das seit eh und je schockschwer tonverliebte Hirn gleich dahinter) eine Begrifflichkeit ist – oder eben die, die ANEWFRIEND bis zum allerallerersten Post im Januar 2012 durchgeklicktscrollt haben:

„Mein erstes selbst gewähltes musikalisches Idol war jedoch Bryan Adams, der Kanadier mit der Knödelstimme und Songs wie ‚Run to You‘, ‚(Everything I Do) I Do It For You‘ und natürlich ‚Summer of ’69‘. Seine Texte waren der Beweggrund für mich, freiwillig Englisch zu lernen, zu seinen Refrains wurden meine ersten Luftgitarren vor dem Spiegel gestimmt und zertrümmert. Eine Liebe, die ganze fünf Jahre, vom Best of ‚So Far So Good‘ (für’s Zeugnis geschenkt gekommen) bis zum Album ‚On A Day Like Today‘ (dann schon selbst gekauft) hielt. Danach waren bei uns die besten gemeinsamen Zeiten vorbei und Luft raus. Ich schickte den kleinen Kanadier zusammen mit seinen stets ungleich größeren Lebensabschnittspartnerinnen wieder in die weite Welt, gab ihm jedoch den Ratschlag mit auf den Weg, es in Zukunft doch mal lieber mit dem Fotografieren als zweitem Standbein zu versuchen. Was er auch tat. Und sogar Topmodels wie Cindy Crawford oder Persönlichkeiten wie Mick Jagger oder Hilary Clinton vor die Linse bekam. Glückwunsch, geht doch.“

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Mag heißen: Ohne ebenjenen Mr. Bryan Adams gäbe es diesen (nunmehr auch bereits acht Jahre bestehenden) bescheidenen Blog und seine knapp 2.000 mal mehr, mal weniger gehaltvollen Beiträge über neue, tolle Töne und die Künstler dazu, über Film, Serien, Kunst und sonstigen Hirnschmalz wohl kaum – oder zumindest nicht in dieser Form. Allein dafür gehen drölfzig tief empfundene Knickse ins nordamerikanische Land, in dem tausende Mounties in schniek gebügelten Uniformen wohl gerade Ahornsirup verticken und Staatschef Justin Trudeau Elche und Grizzlybären streichelt!

Und damit hier gar nicht erst der Verdacht entsteht, ich würde all den Schmus lediglich aus reiner Nostalgie in die Tastatur tippen: Ebenjener Bryan Adams, der Kerl hinter zig Evergreens wie „Summer Of ’69“ (welches ich in meiner kindlichen Naivität damals freilich kaum mit frivolen Betttätigkeiten verband), „Everything I Do (I Do It For You)„, „Run To You„, „Please Forgive Me“ oder „Heaven„, feiert heute seinen 60. Geburtstag! Da wünsche ich natürlich, natürlich ebenso alles Gute wie – lustiger können Zufälle kaum sein – einem gewissen Herrn Ryan Adams, denn der vielseitige US-Singer/Songwriter, um den es in den letzten Monaten durch #MeToo und Vorwürfe von sexuellen Übergriffen leider etwas ruhiger geworden ist, feiert am heutigen 5. November seinen 45. Geburtstag! Auch da komme ich nicht umhin, zu gratulieren, schließlich begleiten mich seine Songs – Skandal hin, Skandal her – auch bereits seit gefühlten Ewigkeiten…

Und, last but not least: Grüße ins heimatliche Sachsen, wo meine liebste Frau Mama heute ebenfalls ihr alljährliches Ehrenfest begeht! Wie jung sie ist? Ich bitte euch – einer grauhaarigen stolzen Dame von Welt stellt man(n) diese Frage doch nicht, Kinners! Ja, dieser 5. November war auch abseits von Guy Fawkes schon immer ein besonderer Tag für mich. ❤️

 

Tatsächlich gibt es nicht allzu viele wirklich gelungene Coverversionen von Songs aus dem Oeuvre von Bryan Adams. Lustigerweise kann man – und das spricht wiederum direkt für dem Adams ohne das „B“ – Ryan Adams‘ Version von „Run To You“, die dieser 2017 für eine Radio-Session zum Besten gab, auf der Habenseite verbuchen. Oder eben die Bear’s Den-sche Variante des 1983 aufgenommenen Pärchen-Engtanz-Parkettfüllers „Heaven“ (somit ist – nächste biografische Überschneidung – der Song ebenso alt wie meine Wenigkeit!). Bear’s Den spielten ihren Take des Adams-Bryan-Stücks zwischen 2016 und 2017 recht oft bei ihren Konzerten (sowie bei einer BBC Radio 2-Session), und machten ihre Sache gar nicht mal so schlecht, wie ich meine:

(Für Pedanten sei erwähnt: diese Live-Version wurde im Februar 2017 im Brüsseler Club 69 für Studio Brussel aufgenommen.)

 

Rock and Roll.

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Song des Tages #2: Bang Bang Romeo – „The Show Must Go On“ (live at Sofar London)


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Hiermit gebe ich mal folgenden Tipp ab: In den Heavy-Rotation-Playlisten der güldenen Radio-Rubrik „Der neuste heiße Newcomersenkrechtstarterscheiß“ dürfte sich wohl bald eine Band wiederfinden, die auf den Namen Bang Bang Romeo hört.

7171ALfTVML._SS500_Dahinter verstecken sich Sängerin Anastasia „Stars“ Walker, Gitarrist Ross Cameron und Schlagzeuger Richard Gartland, die bereits seit mehr als acht Jahren gemeinsam an ihrem Durchbruch arbeiten. Erste größere Aufmerksamkeit erregte das Trio aus dem englischen Doncaster, South Yorkshire, mit der Veröffentlichung ihrer „Shame On You EP“ sowie wenig später mit ihrem Auftritt auf der Hauptbühne des renommierten Isle Of Wight Festival im Juni 2018, bei dem sie mit ihrer Mischung aus Glam-Rock-Energie und Indie-Disco-Soul-Pop-Fulminanz einen Großteil des anwesenden Publikums umgehend mitrissen und auch im Nachhinein für die ein oder andere offene Kinnlade sorgten.

Und auch das am vergangenen Freitag erschienene Debütalbum „A Heartbreaker’s Guide To The Galaxy“, das die Band in Birmingham, New York und Los Angeles aufnahm, bevor es von Grammy-Preisträger Mark Needham (unter anderem „Wicked Game“ von Chris Isaak sowie „Hot Fuss“ von The Killers) gemixt wurde, lässt kaum Zweifel an den großen Ambitionen von Bang Bang Romeo zu. Für kleine Brötchen sind allein schon die Referenzen zu groß, immerhin wird Frontfrau Anastasia „Stars“ Walker oft genug als ein – da hört her! – „Mix aus Adele und Beth Ditto“ beschrieben (anderswo fallen noch die Namen weiterer üblich-verdächtiger großer Stimmen wie Stevie Nicks oder Florence Welch). Und obwohl Parallelen allein schon aufgrund ihres Körpervolumens und – vor allem im Vergleich mit der Gossip-Stilikone – ihres Outfits kaum von der Hand zu weisen sind, fühlt sich die Newcomer-Stimme natürlich geschmeichelt: „Ich weiß nicht, warum sie mich mit denen vergleichen. Ich mag es aber, denn ich bin ein großer Fan von Ditto und Adele, was die Inspiration angeht. Und gut, ich meine, wir sind beide füllige Mädchen, wir beide singen Rock. Sie sind beide so heftig in der Branche, dass es mich freut, mit ihnen verglichen zu werden.“

bang-bang-romeo-700x700Eine weitere Nahtstelle zu Beth Ditto dürfte Walkers Engagement für die LGBTQ-Bewegung sein – aus recht naheliegenden Gründen, wie sie vor einigen Monaten im Zuge der Veröffentlichung der Bang Bang Romeo-Coverversion des Neunzigerjahre-4 Non Blondes-Evergreens „What’s Up?“ erklärte: „Es ist 2019 und ich lebe als offen lesbische Frau in einer Welt, in der ich in einigen Ländern Gefängnis, menschenunwürdige Behandlung oder sogar den Tod zu fürchten habe. Es ist ZWEITAUSENDUNDNEUNZEHN. Linda Perry schrieb dieses Lied 1992 und fragte schon damals, ‚What’s Going On?!‘. Wir haben dieses Lied mit ihrem Segen gecovert, denn 25 Jahre später sitze ich hier und stelle mir immer noch die selbe verdammte Frage. An meine LGBTQ-Familie und meine starken Schwestern: der Song hier ist für euch!“ Dementsprechend klar fällt auch ihre Botschaft an alle gestrigen Engstirnträger aus: „Ganz einfach: sei kein Arschloch. Es ist egal, wen wir lieben. Wenn du glücklich bist, ist das doch das Einzige, was zählt. Wir vergessen viel zu oft, dass sich das Glück aus so vielen verschiedenen Faktoren zusammensetzt.“

Gut möglich also, dass Bang Bang Romeo mit Songs wie „Shame On You„, „Bag Of Bones„, „Cemetery„, „Johannesburg“ oder „Chemical„, bei denen britisch geprägter Stadionrock der eingängigsten und bubblegummigsten Sorte (der sich allerdings auch nicht davor ziert, auf die allabendliche Las Vegas-Revue der Killers zu schielen) auf Themen wie Weiblichkeit, Body Positivity oder Sexualität trifft, bald in steter Regelmäßigkeit in der „Das Beste von heute!“-Rubrik des Radiosenders eures Vertrauens laufen. Topp, die Wette gilt!

 

Adele, Beth Ditto, Linda Perry, an anderer Stelle auch Marie Fredriksson (Bang Bang Romeo haben es sich nicht nehmen lassen, den Roxette-Neunziger-Guilty-Pleasure-Song „The Look“ live in bester Mitklatschversion ins 21. Jahrhundert zu überführen)… – Anastasia „Stars“ Walker und ihre Jungs schrecken keineswegs vor großen Namen (und noch größeren Stimmen) zurück. Das beweist auch die Version des Queen-Gassenhauers „The Show Musst Go On„, den die britische Newcomer-Band 2018 bei Sofar London zum Besten gab:

 

Mehr Wissenswertes über die liebsten Songs der Band erfährt man übrigens hier

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: City Light Thief – „Into The Wild“


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Drei Alben (zuletzt im im Herbst 2018 „Nothing Is Simple„), zwei EPs, über 250 Konzerte (unter anderem als Support für Thursday, Heisskalt oder Taking Back Sunday), fünf von sechs Mitgliedern Brillenträger: Die Post-Hardcore Band City Light Thief feiert 2019 ihr bereits zehntes Bandjubiläum. Mit „Into The Wild“ des Münsteraner Indierock-Trios Ghost Of Tom Joad veröffentlicht die Band um Frontmann Benjamin Mirtschin heute einen Cover-Song, der 2009, im Jahr ihrer Gründung, erschien…

1571929647„Das Album ‚Matterhorn‘ von Ghost Of Tom Joad gehört für uns ohne Frage zu den zehn besten Alben, die je eine deutsche Band veröffentlicht hat. Als wir im Sommer – eigentlich nur zum Proben – im Studio der Donots in Münster gastieren durften, kam uns die Idee, ‚Into The Wild‘ zu covern. Wo wir halt schonmal in der gleichen Stadt waren, wo der Song entstanden ist. Wenige Stunden später hatten wir ihn bereits aufgenommen. Praktisch, dass das gesamte Equipment schon vor Ort war!“, so die aus Grevenbroich stammende Post-Hardcore-Band über die spontane Entscheidung, ausgerechnet einen Song der 2012 aufgelösten Ghost Of Tom Joad zu covern. „Weil Jens, Christoph und Henrik von der Band uns ihren Segen gaben – Zitat: ‚Der Emo Touch steht dem Song super!“ – freuen wir uns sehr, diese Cover-Version zu veröffentlichen.“

Neben dem Song, welcher heute über Midsummer Records auf allen digitalen Plattformen erscheint, haben City Light Thief denn auch gleich das Albumcover  „gecovert“: das von Lenia Klemann handgemalte Cover-Motiv ist eine Hommage an das 2009er-Artwork von „Matterhorn„. Feine Sache, das.

 

 

 

Rock and Roll.

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