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Song des Tages: The Dresden Dolls – „I’m Going To Go Back There Someday“


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Zwölf Jahre nach dem letzten Album „No, Virginia…“ und zwei Jahre nach den letzten gemeinsamen Shows in London haben The Dresden Dolls mit „I’m Going To Go Back There Someday“ tatsächlich einen neuen Song aufgenommen – was umso bemerkenswerter erscheint, wenn man bedenkt, dass Amanda Palmer derzeit – teils selbstgewählt, teils Corona-bedingt – im fernen Neuseeland weilt (über das Wieso kann man ausführlich bei Patreon oder etwa Facebook lesen), während es Schlagzeuger Brian Viglione im vergangenen Jahr gemeinsam mit seiner Frau Olya (mit der er übrigens auch die bislang leidlich erfolgreiche Alternative-Rock-Band Scarlet Sails anführt) vom Big Apple ins sonnige Los Angeles verschlug.

Und obwohl es sich bei dem Song, dessen Einnahmen selbstredend karitativen Zwecken zugute kommen (an den Boston Resiliency Fund, der Menschen in und um Boston hilft, die besonders hart von der Corona-Krise betroffen sind), „nur“ um eine Coverversion handelt (aus dem anno 1979 erschienenen „The Muppet Movie“), so ist es doch schön, mal wieder etwas Gemeinsames von der legendären Cabaret-Punk-Band zu hören…

Brian Viglione gab dem Stück via Facebook folgende Zeilen mit auf den Weg:

„This is extremely exciting to be teaming up with Amanda across thousands of miles to record one of the most achingly beautiful Muppet songs, and contribute support to the Boston Resiliency Fund to provide food for children and seniors, technology for remote learning for students, and support to first responders and healthcare workers in the City of Boston.

I had a whirlwind night at my apartment after I received Amanda’s vocal and piano tracks, and I was reminded of the tenderness of this song, and working to maintain that feeling of longing that is so perfect in the original.

As we know from The Muppet Movie, so often these unforeseen and often devastating challenges are really just a test of our ability to let go, our resiliency and ability to adapt, our patience to step back out of our own personal wants and little bubbles of control or expectation and just patiently wait things out with by placing more gratitude on the love of those around us.

I hope that the funds raised from this release continue aid the brave efforts of all the frontline healthcare workers, teachers and educators, and provide some relief and escape to anyone listening.

Thank you all for being out there and spreading your light.“

Amanda Palmers kaum weniger ausführliches und emotionales Statement kann man hier lesen.

 

(oder via YouTube)

 

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Foto: Facebook

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Roger Waters – „Mother“ (quarantine version)


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Roger Waters hat am gestrigen Sonntag eine neue Version von Pink Floyds „Mother“ auf Twitter und Co. veröffentlicht. Ganz im Einklang mit den aktuellen Ausgangsbeschränkungen spielte der 76-jährige legendäre Rock-Musiker den Song, welcher seit langem fester Bestandteil von Waters Solo-Konzerten ist und vom 1979 erschienenen monumentalen Pink-Floyd-Konzeptwerk „The Wall“ stammt, gemeinsam mit den Musikern seiner aktuellen „Us+Them“-Tour-Band von deren aktuellen Rückzugsorten aus ein.

Waters teilte die neu aufgenommene Quarantäne-Version des Pink-Floyd-Evergreens zunächst auf seinem Twitter-Account und schrieb dazu: „Soziale Distanzierung ist ein notwendiges Übel in der Covid-Welt. Wenn ich mir ‚Mother‘ ansehe, erinnert es mich daran, wie unersetzlich die Freude ist, in einer Band zu spielen.“ 

„Mother“ ist jedoch längst nicht der erste Song, den Waters während der letzten Wochen in seiner Heimquarantäne aufgenommen hat. Im vergangenen Monat gab der ehemalige Pink-Floyd-Bassist bereits zwei andere Coverversionen zum Besten, darunter Victor Jaras „The Right To Live In Peace“ sowie John Prines „Paradise“, mit welchem er der kürzlich verstorbenen US-Country-Legende Tribut zollte.

Wie die meisten Künstler war auch Roger Waters aufgrund der globalen Coronavirus-Beschränkungen gezwungen, einige seiner Live-Konzerte in diesem Jahr abzusagen. Seine für Juli geplante „This Is Not A Drill“-Tour durch die Vereinigten Staaten wurde auf 2021 verschoben. Auf Twitter schrieb er dazu: „Ich musste meine Tournee auf nächstes Jahr verschieben. Schade, aber wenn es ein Leben rettet, ist es das wert.“

 

 

„Mother, do you think they’ll drop the bomb?
Mother, do you think they’ll like this song?
Mother, do you think they’ll try to break my balls?
Mother, should I build the wall?

Mother, should I run for President?
Mother, should I trust the government?
Momma, will they put me in the firing line?
Is it just a waste of time?

Hush now, baby, baby – don’t you cry
Momma’s gonna make all of your nightmares come true
Momma’s gonna put all of her fears into you
Momma’s gonna keep you right here under her
She won’t let you fly but she might let you sing
Momma’s gonna keep baby cozy and warm
Of course Momma’s gonna help build the wall

Mother. do you think she’s good enough… for me?
Mother, do you think she’s dangerous… to me?
Momma, will she tear your little boy apart?
Mother, will she break my heart?

Hush now, baby, baby – don’t you cry
Momma’s gonna check out all your girlfriends for you
Momma won’t let anyone dirty get through
Momma’s gonna wait up till you get in
Momma will always find out where you’ve been
Momma’s gonna keep baby healthy and clean
You’ll always be baby to me

Mother did it need to be so high?“

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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/gefunden bei Facebook)

 

(Bernhard-Viktor Christoph-Carl „Vicco“ von Bülow, bekannt als Loriot, 1923-2011, einer der vielseitigsten deutschen Humoristen)

 

— EDITH (31.05.2020) — Der Ehrlichkeit und Korrektheit halber hier eine kleine Korrektur: Wie ich soeben las, stammt obiges Zitat wohl tatsächlich NICHT von Loriot, wie wiederum der Wiener Philosoph Gerald Krieghofer für seinen Blog „Falschzitate“ recherchiert hat, sondern kommt wohl mutmaßlich aus dem spanischen Sprachraum. Mea culpa. Andererseits ändert diese Petitesse herzlich wenig daran, wie treffend es Manches auf den Punkt bringt…

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Benne – „Nur ein Wort“


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Gerade in der jetzigen Zeit fühlen sich viele mehr oder minder an die eigenen vier mausgrauen Wände gefesselte Leute einsam(er) und allein(er) als sonst. Um auch ohne direkte soziale Kontakte ein Gefühl von Zusammenhalt zu vermitteln, hat der 30-jährige Musiker Benedikt „Benne“ Ruchay aus der Not eine Tugend gemacht (schließlich brauchte seine neuste Single ein Musikvideo) und sich etwas ganz Besonderes überlegt. Für das Musikvideo zu „Nur ein Wort“ rief er alle Fans und Freunde zum Mitmachen auf – und das ganz allein von Zuhause…

„Benne ist Mitte zwanzig. Ein junger Kerl mit wachem Blick, ein aufmerksamer Beobachter. Er hinterfragt und erzählt. Mal sehr ruhig, manchmal platzt es aber aus ihm heraus. Dann erzählt er sehr bildhaft von seinen Reisen durch Südamerika, von seiner Arbeit in einem Waisenhaus in Buenos Aires, seiner Zeit in Dublin, den Trips durch Europa, der alten WG in Mannheim oder von seinem Heimatdorf nahe Heilbronn. Irgendwie alles kleine Geschichten. Geschichten eines jungen Mannes, der sein Leben erlebt. Das spiegelt sich auch in seiner Musik wider.

Mal leise und mal laut erzählt er in seinen Songs von besonderen Orten und Begegnungen, stellt Fragen, schaut zurück und blickt nach vorn. Bennes Texte sind geprägt von starken Bildern und lebhaften Erzählungen.“

Wohl nur deshalb findet der Song hier statt. Man soll’s mir nicht übel nehmen (und ich möchte Benne auch keinesfalls zu nahe treten – mit ihm kann man sicherlich einen guten Schnack bei ein, zwei Bier halten), aber mir ist nahezu jeder Deutschpop-Musiker, der mit denselben Formatradio-Einheitsbrei-Produzenten wie Michael Schulte, Wincent Weiss, Lena, Udo Lindenberg, Andreas Bourani oder Adel Tawil zusammen arbeitet oder seine auf Ohrwurm gedrillten Fertigprodukte mit – nochmal: sorry! – potentiellen Unsympathen wie Lea oder Nico Santos schreibt, ein Graus, um das ich von vornherein lieber weite Bögen mache (das Warum hat Böhmermann vor einiger Zeit mal ganz gut angeschnitten). Just not my cup o’tea.

Trotzdem triggert Bennes neues Video auch bei mir ein paar wohlige Nerven. Klar, im dazugehörigen Song dreht sich alles um „Nur ein Wort“ (kein Cover des Helden-Gassenhauers!), auf das Benne wartet, damit er zu einer verlorenen Liebe zurückkehren kann. Im Musikvideo wird jenes „Wort“ durch einen kleinen Zettel dargestellt, der von Mensch zu Mensch in kreativer Art und Weise weitergereicht wird, je nachdem, in welcher Situation sich alle Freunde und Fans von Benne, die sich an der kreativen Idee beteiligt haben, gerade befinden. So sehen wir, wie der besagte kleine Hauptdarsteller-Zettel immer weiter wandert, während des Zähneputzens, beim Nudelessen, Radschlagen, Rasenmähen oder Grillen – er wird weitergereicht, geworfen, gepustet oder angebrannt. Allerdings weiß niemand, was tatsächlich auf dem Botschaftsträger steht – offensichtliche Vermutungen und Spekulationen hin oder her…

Am Ende landet der Zettel – wer hätte es gedacht – bei Benne. Mit einem schelmisch-kleinen Lächeln und einem Blick auf den Zettel endet das Video. Der Zuschauer selbst wird mit seinen Gedanken und Interpretationen allein gelassen. Unabhängig vom gefälligen Liedermacher-Pop, welcher bestenfalls an Enno Bunger erinnern mag, zeigt Benne mit dem Video zu „Nur ein Wort“, dass wir alle auch allein eine gemeinsame Botschaft verbreiten können. Feine Sache.

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"So viel Bilder ziehen nochmal an mir vorbei
Und ich frag' mich, wo du bist in letzter Zeit
Ich bin heut' am Park vorbeigefahren, in dem du mich zum ersten Mal
Gefragt hast, ob das mit uns beiden bleibt

Jetzt steh' ich hier alleine, ist leise, seit 'ner Weile
Ist es einfach nicht das Gleiche, ohne dich in meinem Arm

Ey, gib mir nur ein Wort von dir, ein Wort von dir, ein Wort von dir und ich
Komm' sofort zu dir, sofort zu dir, sofort zu dir zurück
Gib mir ein 'Vielleicht', nur 'n kleines Zeichen reicht
Ich brauch' doch nur ein Wort von dir, ein Wort von dir und ich
Komm' sofort zu dir zurück

Seh' uns beide noch zusammen nach Hause gehen
Und wie du deinen Kopf auf meine Schulter legst
Ich glaub', ich hab' dir nie gesagt, wie krass ich deine Nähe mag
Zusammen Sterne zählen und Kippen drehen

Jetzt steh' ich hier alleine, ist leise, seit 'ner Weile
Ist es einfach nicht das Gleiche, ohne dich in meinem Arm

Ey, gib mir nur ein Wort von dir, ein Wort von dir, ein Wort von dir und ich
Komm' sofort zu dir, sofort zu dir, sofort zu dir zurück
Gib mir ein 'Vielleicht', nur 'n kleines Zeichen reicht
Ich brauch' doch nur ein Wort von dir, ein Wort von dir und ich
Komm' sofort zu dir zurück

(Nur ein Wort von dir)
Komm' sofort zu dir zurück
(Nur ein Wort von dir)

So viel Bilder ziehen nochmal an mir vorbei
Und ich frag' mich, ob du weißt, es tut mir leid?

Ey, gib mir nur ein Wort von dir, ein Wort von dir, ein Wort von dir und ich
Komm' sofort zu dir, sofort zu dir, sofort zu dir zurück
Gib mir ein 'Vielleicht', nur 'n kleines Zeichen reicht
Ich brauch' doch nur ein Wort von dir, ein Wort von dir und ich
Komm' sofort zu dir zurück

(Ich brauch' doch nur ein Wort von dir)
(Nur ein Wort von dir)
Gib mir ein 'Vielleicht', nur 'n kleines Zeichen reicht
Ich brauch' doch nur ein Wort von dir, ein Wort von dir und ich
Komm' sofort zu dir zurück"

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Billy Bragg – „Can’t Be There Today“


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Wie viele andere auch sind Musiker in der aktuellen Situation in gewissem Maße zum Nichtstun verdammt – zumindest, was Auftritte betrifft. Keine Shows vor physisch anwesendem Publikum, keine Festivals, nada. Dass dies nicht zwangsläufig den kreativen Stillstand oder die komplette Abwesenheit von Konzerten bedeuten muss, bewiesen etwa viele namenhafte Künstler rund um den Globus, als sie sich vor wenigen Tagen bei der von Lady Gaga und der Organisation „Global Citizen“ ins Leben gerufenen Aktion „One World: Together At Home“ aus ihren eigenen Wohnzimmern zur viralen Benefiz-Show zusammenschlossen. Oder die beiden Hippe-di-Hopper Sido und Alligatoah, welche unlängst in Düsseldorf Konzerte vor hupenden und blinkenden Autos, in denen Social Distancing-konform jeweils maximal zwei Freunde der Live-Musik saßen, spielten. Oder immer mehr Musiker und Bands, welche nun eben versuchen, ihren Fans via Facebook-Live-Stream die couchige Langeweile zu vertreiben. Scheißsituation zwar, aber sie zwingt uns alle andererseits auch dazu, neue kreative Wege zu gehen…

https---images.genius.com-13f63ceacae9b7c716c7b1b8d4cf5178.1000x1000x1Auch Billy Bragg, welchen ich an anderer Stelle bereits als Englands „gute intellektuelle Seele des nationalen Liedermachertums“ lobte, hat der aktuellen Situation wegen ungewohnt viel Freizeit. Und deshalb – und auch anlässlich des Muttertags, welcher in diesem Jahr im UK auf den 22. März fiel – den feinen neuen Song „Can’t Be Here Today“, in welchem er sich mit den Nachteilen des Social Distancing an Tagen wie jenem auseinander setzt, veröffentlicht. Anders als andere bekannte Stücke des britischen Protestsängers (wie etwa „A New England„) kommt der Vierminüter dabei nicht trotzig-kämpferisch daher, sondern sogar mit prominenten Pedal-Steel-Noten, welche der Ballade gar einen sentimentalen Twang verleihen…

 

„The coronavirus pandemic is going to affect our lives in ways we’ve yet to grasp. In the coming months, most of us will be forced to miss family gatherings, starting with Mother’s Day which in the UK falls on this first weekend of isolation. Here’s a new song written in the past few days that touches on the emotional cost of this crisis.“

 

 

„An invite to a wedding
That no one can attend
A poster for a show that never happened
Two tickets for a holiday
I can longer spend
And a gift for Mothers Day I won’t be wrapping
This is all I’m left with
In a world that’s been shut down
I wannna come see you mum
But I fear that thing I might bring in

So I’m sending you this message
With a heavy heart to say
‚I miss you but I can’t be there today
I love you and that’s I’m gonna to stay away‘

It feels like hope has been postponed
All plans put on hold
Prospects fade and expectations shattered
But all through these uncertain days
I’ve come to understand
Those few precious things that truly matter
Mama you’ve been on my mind
As the world has slipped away
Promise me you’ll do the things
That must be done in the days to come

I don’t know when I’ll get the chance
To hug you so I wanna say
‚I miss you but I can’t be there today
I love you and that’s why I’m gonna to stay away‘

The time will come when this is done
And I won’t have to say
‚I miss you but I can’t be there today
I love you and that’s why I’m gonna to stay away'“

 

Rock and Roll.

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„Distance“ – Eine Corona-Kurzfilm-Momentaufnahme mit zeitloser Botschaft


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Schon ungewöhnlich, dass (Kurz)Filme über historische Ereignisse erscheinen, während jenes Ereignis noch im vollen Gange ist (oder wir vielleicht sogar noch ganz am Anfang von selbigem stehen)…

MV5BZmExYzZiMjAtOThhNi00YjM4LTk4MzUtNjJhYzc1OTNkZmJjXkEyXkFqcGdeQXVyMTEyOTQ0NzM1._V1_SY1000_CR0,0,666,1000_AL_So ist „Distance“ einer der ersten Kurzfilme, welcher die aktuelle Coronavirus-Situation und ihre Auswirkungen thematisch aufgreift. Zwar mag man an mancher Stelle ein wenig am knapp viertelstündigen Film von Autor und Regisseur Jesse Edwards, den dieser zu großen Teilen im März diesen Jahres in Isolation drehte, herum kriteln, mag dem Kurz-Streifen sein Hollywood-likes dezent überlaufenes Fass an Pathos und (leisem) Drama ebenso ankreiden wie den Versuch, etwas Filmisches aus einer Momentaufnahme von etwas heraus, das wohl keiner von uns aktuell so genau einzuschätzen weiß, zu schaffen (so fehlen im Film etwa die Atemschutzmasken, die wir mittlerweile bei jedem Einkauf zu tragen verpflichtet sind). Am Ende jedoch überzeugt „Distance“ mit durchaus gutem Storytelling sowie der ein oder anderen zeitlos wichtigen Botschaft, für welche es im Grunde weder einen Notstand noch eine Pandemie benötigt…

 

„We made this film because in addition to the viral pandemic, we are now faced with an epidemic of fear. More people than ever right now are alone, anxious, and consumed in fear. We need storytelling that will remind people that even in the darkest hour, we can and will get through this, together. There is hope. There is love. And even if at a distance, we have each other.

This motion picture was written, produced & filmed within a short window during March 2020. The filming operated within complete compliance of the State of Tennessee, US Federal Government mandates and CDC recommendations around COVID-19 best practices. Production followed volunteer, micro limited crew & cast footprint, social distancing and strict clean set protocols. The filmmaker’s acknowledge the threat posed by the spread of COVID-19 is real, alarming and should be taken very seriously. Strict precautions were thoroughly evaluated and enforced to ensure a safe set.

We hope you are healthy and safe and that our film can bring you and anyone who watches it some hope during this time.“

 

 

Rock and Roll.

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