Schlagwort-Archive: Comedy

Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(Robin McLaurin Williams, 1951-2014, US-amerikanischer Schauspieler und Komiker)

 

Rock and Roll.

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„My Chancellorette“ – Tracey Ullman parodiert Angela Merkel


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Sicher, „wir“ mögen der amtierende Fussball-Weltmeister, mittlerweile wieder Export-Weltmeister und irgendwann einmal Pabst gewesen sein. Für unseren schallenden Humor sind „wir Deutsche“ allerdings nicht sonderlich berühmt. Mal ehrlich: Mario Barth, Atze Schröder, Cindy aus Marzahn, Carolin Kebekus, Bülent Ceylan, Olaf Schubert, Dieter Nuhr, Michael Mittermeier, Kaya Yanar? Euer Ernst? (Und vergebt mir, wenn ich da eure marginalen Favoriten nicht mit hinein geschmuggelt habe, das Lachen habe ich selbst mir bei meinen Landsleuten weitestgehend abgewöhnt.) Da wünscht man sich fast schon die seligen Zeiten zurück, als bei Altvorderen wie Loriot, Otto Waalkes, Hape Kerkeling, Mike Krüger oder Helge Schneider noch über Unschuldig-witziges gegrinst werden durfte. Geben wir’s zu: Wenn es um distinguierten, pointierten Humor mit Tiefgang geht, ist Deutschland längst drittklassig…

Wer auf dieser Seite des Atlantiks Besseres zur Lachmuskelmassage sucht (und ein wenig Fremdsprache nicht scheut), wird längst in Großbritannien – und da vor allem bei der altehrwürdigen BBC – fündig. „Mr. Bean„? Klar, ein sicherer Klassiker – quasi Londons Antwort auf Otto Waalkes. „The Office“ – die originale Steilvorlage für das, was wir Deutsche weniger später mit „Stromberg“ zweitverwertet haben (und das – auch dank Christoph Maria Herbst – zugegebenermaßen gar nicht mal sooo übel). „Little Britain“ – trotz seiner leider nur drei Staffeln immer noch genial.

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Aktuell dürfte Tracey Ullman wohl die beste und lustigste Comedy-Waffe sein, die die BBC zu bieten hat. Eine Newcomerin ist sie jedoch keineswegs, schließlich weist ihre Vita in den Achtzigern den ein oder anderen Erfolg als Sängerin auf (etwa mit den Songs „They Don’t Know About Us„, „Move Over Darling“ oder „Breakaway„), bevor sie ihrem späteren Ehemann, dem Produzenten Allan McKeown, in die USA folgte und dort mit der „Tracey Ullman Show“ und ihrem zweiten – und noch weitaus erfolgreicheren – Standbein, der Comedy, für Furore sorgte (und dafür etwa 1988 mit einem Golden Globe Award, mehrfachen Emmy- sowie American Comedy Award-Auszeichungen belohnt wurde).

Und mit ebenjener „Tracey Ullman Show“ (beziehungsweise, leicht abgewandelt in „Tracey Ullman’s Show“ und „Tracey Breaks the News“) ist Ullman nun seit 2016 – und nach 30 Jahren Abstinenz – wieder zurück bei der BBC. Darin verkörpert die mittlerweile 57-Jährige unter anderem Prominente wie Judi DenchCamilla Parker-Bowles oder Renée Zellweger und nimmt diese herrlich pointiert aufs Korn.

Ihre Paraderolle hat Tracey Ullman jedoch auf der anderen Seite des Ärmelkanals und im piefig-deutschen Bundeskanzleramt gefunden. Denn wie die Engländerin – im beigefarbenen Jackett und mit nahezu identischer Mimik – Angela Merkel nachahmt und zu Comedyzwecken noch ruppig-deutsches Verhalten und Seitenhiebe auf politische Weggefährten hinzufügt, sucht aktuell seinesgleichen. Stets begleitet von ihrer Assistentin Birgit (oder „Börgit“), welche das deutsche Regierungsoberhaupt immerzu mit „my Chancellorette“, „Angela, you are a true total hottie Frau“ oder „She is the white Beyoncé“ umschmeichelt, geraten Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Skype-Meetings mit US-Präsident Donald Trump oder Scharmützel mit ihrer schottischen Möchtegern-Doppelgängerin zu echten Attacken auf die Lachmuskeln. Selbst – oder gerade – für uns Sauerkrauts

(Wer mehr über Tracey Ullman wissen mag, dem sei dieser Artikel der „Welt“ aus dem vergangenen Jahr empfohlen.)

 

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Schlecky Silberstein)

 

Auch wenn man den gesellschaftlichen wie politischen Irr- und Schwachsinn, der sich dieser Tage unter dem Banner des G20-Treffens im sonst so beschaulichen Hamburg abspielt, kaum verharmlosen mag (denn Gewalt und Unterdrückung sind – ganz gleich, ob sie von links oder rechts, von Trump, Erdogan, Putin oder Merkel oder wemauchimmer ausgehen – immer scheiße und mit einhundertprozentiger Überzeugung zu verurteilen), so ist es doch schön zu sehen, dass nicht jede(r) Hamburger(in) das ganze Tohuwabohu so bierernst nehmen. Plus: ein Paradebeispiel dafür, dass man nicht jedem Bild, das sich heutzutage innerhalb von Sekunden via Facebook, Twitter und Co. verbreiten mag, trauen kann… Gerade in unbeständigen Zeiten gilt: vergesst das Lachen nicht!

 

Rock and Roll.

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„…dann wandere ich aus“ – wie Kinder auf Donald Trump reagieren


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Schnell noch rausgehauen, bevor sich ab morgen – hoffentlich – kein Schwein mehr für einen ungehobelten, weltfremden Hasshetzer wie Donald Trump interessiert: der neuste Teil aus der beliebten Reihe „Kids React To“, bei welcher Kinder ja hier auf ANEWFRIEND bereits den ersten iPod oder Songs von Metallica genauer unter die infantile Lupe nehmen durften.

Diesmal hat man die mehr oder minder ausgewachsenen Dreikäsehochs zwischen 7 und 13 Jahren mit dem nicht selten unberechenbaren Auftreten des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald J. Trump konfrontiert. Und siehe da: die Kids wissen den milliardenschweren Maulhelden, der laut eigenen Aussagen gern ein „Präsident für die Arbeiterklasse“ wäre, durchaus richtiger einzuschätzen als manch Erwachsener…

Und: Während die meisten der jungen Zuschauer ihn als „gemein“ empfinden (und erstaunlicherweise gar einigen seiner Ansichten zustimmen), befindet die 13-jährige Jayka, dass sie, falls Trump das Rennen ums Weiße Haus gewinnen sollte, gern nach Kanada auswandern würde…

Wie heißt’s so schön: Kindermund tut Weisheit kund.

 

 

Rock and Roll.

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„Hell No“ – Endlich Horrorfilme mit Köpfchen möglich


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Wie oft hat sich jeder von uns beim Anschauen eines Horrorfilms schon Fragen wie „Warum, zur Hölle?“ oder „Wie kann man nur so dämlich sein?“ gestellt? Nein, wenn der potentielle Mörder vor der Haustür steht, dann rennt man nicht am Hinterausgang vorbei und ins obere Stockwerk! Nein, in brenzligen Situationen, in welchen es – nicht nur sprichwörtlich – um Kopf und Kragen geht, trennt man sich nicht! Oftmals entstehen die Horrorszenen doch einfach nur aus unlogischen Entscheidungen, die kein normaler Mensch je so treffen würde.

Und genau da setzt „Hell No: The Sensible Horror Film“ von Joe Nicolosi, John Freiler und ihrem PixelsPerSecond-Team an: Schlaue Charaktere, gute und gründlich durchdachte Entscheidungen – nur kein Risiko, bitte. Klar wird mit dieser übertrieben logischen Herangehensweise kein Horrorfilmfan froh, aber für einen amüsanten, hypothetischen Trailer reicht das allemal…

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Rock and Roll.

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Tommy Krappweis hat den „Dunning-Kruger-Blues“


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Tommy Krappweis. Gut, der Name allein wird wohl den wenigsten sofort etwas sagen. Dabei war der gebürtige Münchner, Jahrgang 1972, Mitte der Neunziger Teil des Ensembles der erfolgreichen RTL-Comedy-Reihe „RTL Samstag Nacht“ und etwas später auch quasi „Bäcker“ der stets mies gelaunten KiKa-Figur „Bernd, das Brot„, für welche er 2004 gar den renommierten Adolf-Grimme-Preis erhielt (und deren subtil nihilistische Lebenshaltung wohl nicht nur so manches Kind nachhaltig verstört haben mag). Und auch sonst ist der Mann als Komiker, Autor, Regisseur, Produzent und Musiker bis heute äußerst umtriebig und wohl nur höchst selten von Langeweile geplagt.

Trotzdem hat Krappweis nun den Blues. Und das nicht wegen sich selbst oder seiner vielen Projekte wegen, sondern beim Blick auf die (deutsche) Gesellschaft. Denn er hat eines festgestellt: Ganz egal, ob du AfDler bist oder Zecke, Skeptiker oder Netzfrau, ob du Journalist bist, Troll oder „Lügenpresse!“-Schreihals, wir alle unterliegen dem Dunning-Kruger-Effekt.

„Als Dunning-Kruger-Effekt wird eine kognitive Verzerrung bezeichnet, bei der relativ inkompetente Menschen die Tendenz haben, das eigene Können zu überschätzen und die Kompetenz anderer zu unterschätzen.“ (Wikipedia)

Also singt uns Tommy Krappweis seinen „Dunning-Kruger-Blues“ und brennt damit sowohl auf textlicher wie musikalischer Ebene kleine Feuerwerke ab, die zwar kurzfristig zum Schmunzeln anregen, jedoch auch gern zum Nachdenken. Aber hören Sie selbst…

 

 

Rock and Roll.

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