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Häbbi Börsdeh, Ozzy Osbourne!


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(gefunden bei Facebook)

 

Am heutigen 3. Dezember feiert John Michael „Ozzy“ Osbourne, der 1948 im englischen Birmingham das Licht der Welt erblickte und einige Jahre später als Frontmann und Stimme von Black Sabbath Hardrockgeschichte schrieb, seinen 70. Geburtstag. Und bei dem Rockstarleben, das Ozzy wohl und mutmaßlich und all den tausenden Legenden nach, tatsächlich hinter sich hat, ist das größte Wunder, dass der die meiste Zeit zwar etwas wirr daher brabbelnde, jedoch im Grunde potentiell recht humorvolle englische Rockstar noch immer am Leben ist. True Story. Happy Birthday, Ozzy!

 

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Foto: Facebook

 

Rock and Roll.

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Auf dem Radar: St. Paul & The Broken Bones


St. Paul & The Broken Bones

„Can I get an ‚Amen‘, brothers and sisters?“ – „Aaaaaamen!“

So in etwa könnte man sich wohl die Eröffnung eines Konzertabends vorstellen, bei dem das aus Birmingham, Alabama stammende Septett St. Paul & The Broken Bones auf den Bühnenbrettern steht. Dabei sieht der Haufen junger Männer mehr nach Studienkolleg oder einem Interessenzirkel adrett zurecht gemachter Jazz Nerds aus. Wenn dann jedoch die Gitarren den Funk bringen, sich Rhythm- mit Blueslicks paaren, die Bläsersektion den Schmelz für die Soulgrundierung besonders smooth schmiert und Frontmann Paul Janeway, der allen Vorurteilen mit seinem pausbäckigen Muttersöhnchenäußeren noch die Krone der vermeintlichen Harmlosigkeit aufzusetzen vermag, mit seiner Stimme, deren soulful gecroonte Urgewalt klingt, als hätten Forscher zielgerichtet die klangliche Schnittmenge aus Al Green, James Brown und Otis Redding klonen wollen, zum überwältigenden Rundumschlag ausholt, dann sieht man als ungläubig Dreinschauender schnell drei Buchstaben vor dem inneren Auge aufblitzen: Wtf?!? Keine Frage, die erdige gespielten Songs von St. Paul & The Broken Bones, deren Albumdebüt „Half The City“ vor einigen Wochen (im Februar) in den USA erschien und in Deutschland am 9. Mai seine Veröffentlichung feiern wird, klingen kaum, als würde sich da gerade ein Haufen Weißbrote eingrooven, ja: einswingen. Dabei haben die zwölf Songs der zweiten Veröffentlichung der Band (die Debüt-EP „Greetings From…“ erschien 2012) eine Menge zeitloser Trademarks in petto, denn die Jungs aus dem US-amerikanischen Süden bedienen sich ebenso bei der soulful energy des Gospel wie beim traditionellen Rhythm & Blues oder beim Motown Soul und Funk der Sechziger und Siebziger, um all das dann mit einem kleinen angejazzten Spritzer freigeistiger Zeitmäßigkeit zu versetzen. Das Ganze macht auf „Konserve“ schon so sehr Laune, das man sich wünscht, dass St. Paul & The Broken Bones es in Zukunft irgendwann mal über den „großen Teich“ schaffen, um auch in Europa – ganz in „Blues Brothers“-Manier – ein amtliches „Aaaaaaaamen!“ vom Konzertpublikum einzufordern…

St. Paul & The Broken Bones

 

 

Hier kann man sich die 2012 erschienene Debüt-EP „Greetings From…“ in Gänze anhören…

(Kleiner Tipp am Rande: Auf NoiseTrade kann man sich diese aktuell auch komplett kostenfrei aufs heimische Abspielgerät laden…)

 

…und sich anhand des Musikvideos der tollen ersten Single „Call Me“…

 

…und einiger weiterer Live Sessions-Mitschnitte einen ersten Eindruck von den durchaus beeindruckenden Bühnenqualitäten von St. Paul & The Broken Bones machen:

 

 

Rock and Roll.

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Eine Tonne Liebe, noch mehr Vorfreude – Neues Editors-Video zu „A Ton Of Love“ + Albumankündigung


editors - a ton of love

A propos „die richtigen Lehren aus den Abgängen von Bandmitgliedern ziehen“: das bisher letzte Editors-Werk „In This Light And On This Evening“ wurde ja – und da lehne ich mich jetzt wohl keinesfalls zu weit über den Behauptungssims – vor vier Jahren mit durchaus gemischten Gefühlen aufgenommen. Immerhin schienen damals technoide Sythpop-Einflüsse, die böse an Depeche Mode und tiefste Achtziger Jahre erinnerten, den Post-Punk’schen Sturm und Drang, der noch den beiden Vorgängern innewohnte, fast vollständig abzulösen – „Blade Runner“ vs. Ian Curtis, quasi. Im vergangen Jahr gab schließlich Gitarrist Chris Urbanowicz aufgrund „musikalischer Differenzen“ seinen Ausstieg bekannt…

largeOhne ihn wähnte man das verbliebene Editors-Trio aus Sänger Tom Smith, Bassist Russel Leetch und Schlagzeuger Ed Lay in unsicheren Gewässern: Wie würde es weiter gehen? Würden die drei den Verlust kompensieren können, gar als Chance für einen Neuanfang – nach meinem Wunsch: eine erneute Richtungskorrektur – nutzen? Es blieb spannend bei der Band aus dem englischen Birmingham…

Nun: urteilt man nach „A Ton Of Love“, dem ersten Vorboten des am 28. Juni erscheinenden vierten Albums „The Weight Of Your Love„, so dürften Tom Smith & Co. wohl einige der „alten“ Hörer wieder von sich und ihren Qualitäten überzeugen dürfen, bestenfalls gar einige neue dazu gewinnen. Denn: treibende Drums, druckvoller Bass, dazu eine hymnische Glanzleistung von Ausnahmestimme Smith – hey, die Editors klingen wie zu ihren besten Zeiten!

So und nicht anders schürt man Vorfreude! Wie lesen uns – sprich: bezüglich „The Weight Of Your Love“ – in ein paar Wochen? Definitiv!

 

 

Rock and Roll.

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