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Song des Tages #2: Karen O – „Bullet With Butterfly Wings“


Field Trip Music and Arts Festival, Toronto, Canada - 03 Jun 2018

Nicht erst seit ihren Beiträgen zu Spike Jonzes Kinderbuchverfilmung „Wo die wilden Kerle wohnen“ (im Original: „Where The Wild Things Are„) weiß man: Karen O kann Soundtracks.

bullet-with-butterfly-wings-from-hannaNun hat sich die umtriebige Yeah Yeah Yeahs-Frontfrau, die erst vor wenigen Tagen ein gemeinsames Album mit Danger Mouse veröffentlicht hat, den Smashing Pumpkins-Smasher „Bullet With Butterfly Wings“ vorgenommen. Aus dem ebenso wuchtigen wie mitreißenden Alternative-Rock-Song, seinerzeit (meint: anno 1995) auf dem Pumpkins-Meilenstein „Mellon Collie And The Infinite Sadness“ erschienen, macht Karen O eine düstere Industrial-Version, welche Teil des Soundtracks der im März gestarteten Amazon-Prime-Serie „Hanna“ ist (und bereits im dazugehörigen Trailer zu hören war).

Und siehe da: selbst die sonst so kritischen Smashing Pumpkins um Chef-Kürbis Billy Corgan nannten Os Version unlängst „ein wunderschönes Cover“

 

 

„The world is a vampire, sent to drain
Secret destroyers, hold you up to the flames
And what do I get, for my pain
Betrayed desires, and a piece of the game

Even though I know, I suppose I’ll show
All my cool and cold, like old job

Despite all my rage I am still just a rat in a cage
Despite all my rage I am still just a rat in a cage
Someone will say, ‚What is lost can never be saved‘
Despite all my rage I am still just a rat in a cage

Now I’m naked, nothing but an animal
But can you fake it, for just one more show
And what do you want, I want to change
And what have you got when you feel the same

Even though I know, I suppose I’ll show
All my cool and cold, like old job

Despite all my rage I am still just a rat in a cage
Despite all my rage I am still just a rat in a cage
Then someone will say, ‚What is lost can never be saved‘
Despite all my rage I am still just a rat in a cage

Tell me I’m the only one
Tell me there’s no other one
Jesus was an only son
Tell me I’m the chosen one
Jesus was an only son for you

Despite all my rage I am still just a rat in a cage
Despite all my rage I am still just a rat in a cage
Then someone will say, ‚What is lost can never be saved‘
Despite all my rage I am still just a rat in a cage

Despite all my rage I am still just a rat in a
Despite all my rage I am still just a rat in a
Despite all my rage I am still just a rat in a cage

Tell me I’m the only one
Tell me there’s no other one
Jesus was an only son for you

And I still believe that I cannot be saved…“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Fleetwood Mac – „Landslide“ (early version)


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Was ist nicht schon alles über Fleetwood Mac geschrieben worden, über nahezu perfekte Alben wie „Rumours“ oder „Tusk„? Über gigantische Egos, kaum weniger gigantische Berge an Rauschmitteln (hey, das waren die Siebziger!), gescheiterte – bandinterne – Romanzen, enttäuschte Hoffnungen, geplatzte Träume… Über popmusikalische Träume, welche sich alsbald als kreative Albträume entpuppten. Jaja, wenn es um Gossip gewordenen, großartigen Radio-Rockpop, durch den sich stets kalifornischer Sonnenschein Bahn bricht, geht, dann gibt es auch im 21. Jahrhundert kaum eine bessere Band als Fleetwood Mac. Ist so, bleibt so.

Dass Mick Fleetwood, John und Christine McVie, Lindsey Buckingham und die eh ewig tolle Stevie Nicks heutzutage vor allem durch das ein oder andere Reunion-Konzert sowie Reissues ihrer alten Alben in Erscheinung treten, macht gar nichts, wenn – wie im Fall der dieser Tage erscheinenden erweiterten Neuauflage ihres ursprünglich 1975 in die Plattenläden gestellten selbstbetitelten Albums – Schätze wie diese frühe Version des sowieso auch über die kommenden tausend Jahre hinweg wunderschönen Stevie-Nicks-Schmachters „Landslide“ zutage gefördert werden und einen für Minuten all das Drama und jeden Fetzen Pophistorie vergessen lassen…

 

 

(Apropos „Landslide“: Wo wir gerade dabei sind, das Stück zu würdigen, sollte keinesfalls unerwähnt bleiben, dass Billy Corgan und seine Smashing Pumpkins anno 1994 mit ihrer durchaus formidablen Version des Fleetwood’schen Klassikers ums Eck kamen – erst als B-Seite von „Disarm“ und wenig später auf der Raritäten-Sammlung „Pisces Iscariot„… just sayin‘.)

 

Rock and Roll.

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