Schlagwort-Archive: Ballade

Song des Tages: Lake Street Dive – „I Can Change“


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„I Can Change“ lautet der Titel eines neuen Songs von Lake Street Dive – und im begleitenden Musikvideo – betont artsy-fartsy in Szene gesetzt von Regisseurin Claire Marie Vogel in den Goosehead Palace Studios in Nashville, wo die vierköpfige Indiepop-Band aus Boston, Massachusetts auch ihr neues Album produzierte – setzt Frontfrau Rachel Price ihn wortwörtlich in die Tat um: Während sie bewegungslos in einem nackten Raum steht, werden ihr wechselnde Outfits übergezogen und damit die physischen und metaphorischen Veränderungen untermalt, von denen der Song handelt: „I can change, I can change, I can still change“, singt Price wiederholt über eine reduzierte, sanft gestrichene Gitarrenmelodie…

Zur Entstehung des nachdenklichen (und eigentlich für die Band recht untypischen) Songs kommentiert Bridget Kearney: „Wir haben im Sommer 2017 die Nachrichten angeschaut und sahen Menschen, die in Kreisläufen des Hasses gefangen waren, aus denen die Menschheit derzeit keinen Ausweg zu finden scheint“, so die Upright-Bassistin. „Es ist immer leicht, das von außen zu kritisieren. Der wirkliche schwierige Teil ist der Versuch, deine eigenen Schwächen, Befangenheiten und Vorurteile zu verstehen und zu lernen, es besser zu machen. ‚I Can Change‘ ist unser Versuch, den Mut dazu aufzubringen.“

„I Can Change“ ist Teil des kommenden, sechsten Albums „Free Yourself Up“ von Lake Street Dive (die in der Vergangenheit bereits mit einem gelungnen, fast unmöglichen Cover auf ANEWFRIEND Erwähnung fanden), das am 4. Mai erscheinen wird.

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Jason Isbell & The 400 Unit – „If We Were Vampires“


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Jason Isbell, singer/songwritender Southern-Rock-Experte vom Dienst, hat den neuen Song „If We Were Vampires“ veröffentlicht. Dieser ist eine wehmütig-melancholische Akustik-Ballade mit Gitarrenbegleitung, bei dem Isbell mit der Sängerin Amanda Shires über die Vergänglichkeit menschlicher Beziehungen singt, die spätestens mit dem Tod enden: „Maybe we’ll get 40 years together / But one day I’ll be gone / Or one day you’ll be gone.“

Das Stück gehört zum kommenden, sechsten Album „The Nashville Sound„, das der ehemalige Drive-By Truckers-Gitarrist, der seit 2011 auch im Country-Rock-Mekka, das der neuen Platte ihren Namen gab, beheimatet ist, mit seiner jetzigen (Begleit)Band The 400 Unit am 16. Juni via Southeastern veröffentlicht. Bisher waren bereits die Songs „Hope The High Road“ und „Cumberland Gap“ erschienen.

 

 

„It’s not the long flowing dress that you’re in
Or the light coming off of your skin
The fragile heart you protected for so long
Or the mercy in your sense of right and wrong

It’s not your hands, searching slow in the dark
Or your nails leaving love’s watermark
It’s not the way you talk me off the roof
Your questions like directions to the truth

It’s knowing that this can’t go on forever
Likely one of us will have to spend some days alone
Maybe we’ll get forty years together
But one day I’ll be gone or one day you’ll be gone

If we were vampires and death was a joke
We’d go out on the sidewalk and smoke
And laugh at all the lovers and their plans
I wouldn’t feel the need to hold your hand

Maybe time running out is a gift
I’ll work hard ‚til the end of my shift
And give you every second I can find
And hope it isn’t me who’s left behind

It’s knowing that this can’t go on forever
Likely one of us will have to spend some days alone
Maybe we’ll get forty years together
But one day I’ll be gone or one day you’ll be gone

It’s knowing that this can’t go on forever
Likely one of us will have to spend some days alone
Maybe we’ll get forty years together
But one day I’ll be gone or one day you’ll be gone“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Dorian Wood – „Chandelier“


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„Chandelier“ von Sia – der Song an sich – allem Pop-Bombast und allen überkandidelten stimmlichen Höhenflügen zum Trotz – ist ein verdammter Hit im besten Sinne, den man so schnell nicht wieder aus den Gehörgängen bekommt. Ist einfach so.

Dass in Zeiten von YouTube und Co. Coverversionen bekannter und beliebter Stücke nur so aus dem digitalen Boden sprießen und sich nahezu jeder selbsternannte (Hobby)Musiker dazu berufen fühlt, seine Interpretation mit den Netzgemeinden und der Nachwelt zu teilen, dürfte bekannt sein. Die Song-Variante eines gewissen Dorian Wood sticht dabei allerdings heraus. Zitat Musikexpress:

„Der kalifornische Sänger Dorian Wood beeindruckt mit einer ganz eigenen Interpretation des Hits ‚Chandelier‘ von Sia. Seine Stimme ist eindrucksvoll und macht den Song zu einer balladesken Version, die jedoch nicht ins Kitschige zu verfallen zu droht.

Dorian Wood beherrscht unterschiedliche Facetten, bespielte bereits kleine Bars, jedoch ebenso Theatersäle, Museen und Opernhäuser.

Er studierte Musik in Kalifornien und Costa Rica und kehrte schließlich nach Los Angeles zurück, um sein Debütalbum BOLKA zu veröffentlichen, das für seine Mischung aus Folk, Soul und bulgarischer Chor-Musik gelobt wurde.

Darauf folgte eine EP namens BLACK PIG SUITE. Sein aktuelles Album heißt RATTLE RATTLE und wartet mit Gästen wie Sebastian Steinberg (Fiona Apple), Trompeter Daniel Rosenboom (Josh Groban) und Geiger Paul Cartwright (Father John Misty) auf.

Dorian Wood ist jedoch nicht nur Musiker, sondern auch Künstler und teilt seine Zeichnungen mit seinen Fans, wie man auf seiner Homepage sehen kann.

Hört hier in die Cover-Version rein und ladet sie euch bei Soundcloud runter.“

Dem schließt sich ANEWFRIEND freilich nur allzu gern an und hat hier das Musikvideo sowie den Soundcloud-Link inklusive Downloadmöglichkeit:

 

 

Und für all jene, an denen Sias Originalversion bislang vorbei gerauscht sein sollte, gibt es hier die Möglichkeit zum Nachholen:

 

Rock and Roll.

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