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Song des Tages: The Dead South – „People Are Strange“


„People are strange when you’re a stranger / Faces look ugly when you’re alone…“

Kaum ein Song dürfte besser in die aktuelle Gesellschaftslage passen als „People Are Strange“ von The Doors – und das, obwohl das Stück vom zweiten Studiowerk „Strange Days“ bereits mehr als 54 Lenze auf dem musikalischen Buckel hat.

Wohl auch der derzeitigen – gefühlten – Weltlage wegen hat sich das US-Folk-meets-Bluegrass-meets-Roots-Rock-Quartett The Dead South (von denen vor etwa zwei Jahren bereits die Schreibe war) den Evergreen aus der Feder von Jim Morrison und Co. vorgenommen und ihn in einen waschechten Hillbilly-Smash-Hit verwandelt, inklusive einem humorigen Musikvideo mit Aliens und einem fliegenden Banjo. Mit feinem, typischem Fingerpicking an Banjo, Mandoline, Cello und Gitarre schafft es der Vierer aus Regina, Saskatchewan, das Fehlen eines Schlagzeugers in der Band wett zu machen und sorgt obendrein für einen echten Fußwipp-Rhythmus.

Die Coverversion wird Teil der EP-Reihe „Easy Listening for Jerks, Pt. 1 & 2“ sein, welche im März erscheinen und auch weitere Interpretationen von Stücken von Bands wie System Of A Down oder Cold War Kids enthalten wird (während das Cover-Artwork den Klassiker einer kalifornischen Punk-Rock-Band zitiert).

„People are strange when you’re a stranger
Faces look ugly when you’re alone
Women seem wicked when you’re unwanted
Streets are uneven when you’re down

When you’re strange
Faces come out of the rain
When you’re strange
No one remembers your name
When you’re strange
When you’re strange
When you’re strange

People are strange when you’re a stranger
Faces look ugly when you’re alone
Women seem wicked when you’re unwanted
Streets are uneven when you’re down

When you’re strange
Faces come out of the rain
When you’re strange
No one remembers your name
When you’re strange
When you’re strange
When you’re strange
Alright, yeah

When you’re strange
Faces come out of the rain
When you’re strange
No one remembers your name
When you’re strange
When you’re strange
When you’re strange“

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


(via quotescover.com)

(Thomas Stearns „T.S.“ Eliot, 1888-1965, englischsprachiger Lyriker, Dramatiker und Kritiker, der als einer der bedeutendsten Vertreter der literarischen Moderne gilt und im Jahr 1948 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde)

Rock and Roll.

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Was bringt das Musikjahr? – Der Veröffentlichungskalender 2022


Foto: Yaroslav Blokhin / via

Same procedure as every year – Das neue Jahr ist erst wenige Stunden alt, wirft jedoch bereits – auch in Punkto Albumneuerscheinungen – den ein oder anderen langen Schatten voraus. Damit ihr auch 2022 nicht ganz und gänzlich den Überblick verliert, fasst ANEWFRIEND als kleinen Service für euch wieder die ein oder andere relevante Ankündigung zusammen.

Nachdem auch das vergangene Jahr Corona-bedingt und gerade in kulturellem Sinne, seiner einmal mehr konzertfreien, gefühlt ewig langen Zeit wegen, als ein weiteres dezent seuchiges in die Annalen eingehen dürfte, bleibt für die kommenden zwölf Veröffentlichungsmonate nicht nur zu hoffen, dass nun baldigst wieder dauerhaft Konzerte und Festivals stattfinden werden (denn irgendwoher müssen gerade kleinere Künstler fernab der Rolling Stones, Madonnas und Coldplays – Einfallsreichtum mit Streaming-Shows hin oder her – ja ihre Butter aufs Brot bekommen), sondern auch, dass die Tage bis Dezember 2022 wieder das ein oder andere fulminant tönende Glanzlicht bereit halten werden… Also denn: ANEWFRIEND ist gespannt, ANEWFRIEND bleibt auch im zehnten Blogjahr (oder sogar schon elften – je nachdem, wie man’s betrachtet) maximal neugierig!

JANUAR 2022

The Wombats – Fix Yourself, Not The World (VÖ 07.01.2022)

Beirut – Artifacts (VÖ 10.01.2022)

Blood Red Shoes – Ghosts On Tape (VÖ 14.01.2022)

Broken Social Scene – Old Dead Young: B-Sides & Rarities (VÖ 14.01.2022)

Cat Power – Covers (VÖ 14.01.2022)

Miles Kane – Change The Show (VÖ 14.01.2022)

Sea Girls – Homesick (VÖ 14.01.2022)

Band Of Horses – Things Are Great (VÖ 21.01.2022)

Billy Talent – Crisis Of Faith (VÖ 21.01.2022)

Boris – W (VÖ 21.01.2022)

Eels – Extreme Witchcraft (VÖ 28.01.2022)

Madrugada – Chimes At Midnight (VÖ 28.01.2022)

Pinegrove – 11:11 (VÖ 28.01.2022)

Tocotronic – Nie wieder Krieg (VÖ 28.01.2022)

Desaparecidos – Live at Shea Stadium (VÖ 31.01.2022)

FEBRUAR 2022

Bastille – Give Me The Future (04.02.2022)

Black Country, New Road – Ants From Up There (VÖ 04.02.2022)

The Districts – Great American Painting (VÖ 04.02.2022)

Korn – Requiem (VÖ 04.02.2022)

Mitski – Laurel Hell (VÖ 04.02.2022)

A Place To Bury Strangers – See Through You (VÖ 04.02.2022)

Shoreline – GROWTH (VÖ 04.02.2022)

The Slow Show – Still Life (VÖ 04.02.2022)

alt-J – The Dream (VÖ 11.02.2022)

Big Thief – Dragon New Warm Mountain I Believe In You (VÖ 11.02.2022)

Cult Of Luna – The Long Road North (VÖ 11.02.2022)

Johnossi – Mad Gone Wild (VÖ 11.02.2022)

Slash feat. Myles Kennedy and The Conspirators – 4 (VÖ 11.02.2022)

Spoon – Lucifer On The Sofa (VÖ 11.02.2022)

Frank Turner – FTHC (VÖ 11.02.2022)

Eddie Vedder – Earthling (VÖ 11.02.2022)

Beach House – Once Twice Melody (VÖ 18.02.2022)

Hot Water Music – Feel The Void (VÖ 18.02.2022)

MAITA – I Just Want To Be Wild For You (VÖ 18.02.2022)

Shout Out Louds – House (VÖ 18.02.2022)

White Lies – I Try Not To Fall Apart (VÖ 18.02.2022)

Casper – Alles war schön und nichts tat weh (VÖ 25.02.2022)

Dashboard Confessional – All The Truth That I Can Tell (VÖ 25.02.2022)

Gang Of Youths – Angel In Realtime. (VÖ 25.02.2022)

King Hannah – I’m Not Sorry, I Was Just Being Me (VÖ 25.02.2022)

Johnny Marr – Fever Dreams Pts 1-4 (VÖ 25.02.2022)

Spiritualized – Everything Was Beautiful (VÖ 25.02.2022)

Superchunk – Wild Loneliness (VÖ 25.02.2022)

Brandon Boyd – Echoes And Cocoons (VÖ 28.02.2022)

MÄRZ 2022

Guided By Voices – Crystal Nuns Cathedral (VÖ 04.03.2022)

Stereophonics – Oochya! (VÖ 04.03.2022)

Drug Church – Hygiene (VÖ 11.03.2022)

Feeder – Torpedo (VÖ 18.03.2022)

KMPFSRT – Euphorie und Panik (VÖ 18.03.2022)

Midlake – For The Sake Of Bethel Woods (VÖ 18.03.2022)

Destroyer – Labyrinthitis (VÖ 25.03.2022)

Kevin Devine – Nothing’s Real, So Something’s Wrong (VÖ 25.03.2022)

Get Well Soon – Amen (VÖ 25.03.2022)

Aldous Harding – Warm Chris (VÖ 25.03.2022)

Placebo – Never Let Me Go (VÖ 25.03.2022)

APRIL 2022

Christian Lee Hudson – Quitters (VÖ 01.04.2022)

Archive – Call To Arms & Angels (VÖ 08.04.2022)

Father John Misty – Chloë And The Next 20th Century (VÖ 08.04.2022)

Jack White – Fear Of The Dawn (VÖ 08.04.2022)

Fountains D.C. – Skinty Fia (VÖ 22.04.2022)

Bloc Party – Alpha Games (VÖ 29.04.2022)

MAI 2022

Coheed and Cambria – Vaxis II: A Window Of The Waking Mind (VÖ 27.05.2022)

Liam Gallagher – C’mon You Know (VÖ 27.05.2022)

JUNI 2022

Porcupine Tree – Closure / Continuation (VÖ 24.06.2022)

JULI 2022

Jack White – Entering Heaven Alive (VÖ 22.07.2022)

UND SONST?

Antemasque – Saddle On The Atom Bomb (tba.)

The Cure – tba. (2022)

The Distillers – tba. (tba.)

Dredg – tba. (tba.)

The Libertines – tba. (2022)

My Bloody Valentine – tba. (2022)

Jamie T – tba. (2022)

Pete Yorn – Hawaii (2022)

(Wurde etwas vergessen? Dann lass’ es ANEWFRIEND in den Kommentaren wissen…)

Rock and Roll.

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Willkommen in 2022 – und alles Gute zum Zehnten, ANEWFRIEND!


Zunächst einmal: Herzlich willkommen in 2022! Wollen wir trotzdem einen letzten kurzen Blick zurück werfen? Denn obwohl die vergangenen zwölf Monate – gefühlt, gefühlt – recht schnell an einem vorbei gezogen waren, war doch einiges los: Das zweite Jahr einer weltweiten Pandemie, während derer die meisten von uns sich längst ans Maskentragen, Abstandhalten, an Nachrichtenberichterstattungen über Inzidenzwerte und Neuinfektionen, an Beschränkungen bei vermeintlichen Alltäglichkeiten wie dem Einkaufen, bei Restaurant-, Fitnesscenter oder Kinobesuchen, an immer neue Virusmutationen und Corona-Wellen gewöhnt haben. Noch immer sterben Menschen in gewaltsamen Konflikten, im Mittelmeer oder an Landesgrenzen – oder werden schlichtweg – und von einem Tag auf den nächsten – in Ländern wie dem Irak im Stich gelassen und ihrem Schicksal überlassen. Fast scheint es, als würden „wir“ privilegierten Erdbewohner wohl nie gänzlich begreifen, dass kein Mensch nirgendwo je illegal sein darf und jeder, der anderen ohne Feindschaft und Argwohn entgegen tritt, auch ein Recht auf ein Leben in Freiheit und Würde verdient hat… Noch immer brennen anderswo – und mal mehr, mal weniger weit weg in Australien, den US of A, Südamerika oder Griechenland – ganze Landstriche, wüten Naturkatastrophen – und werden plötzlich auch für „uns“ im oft so beschaulichen Deutschland spürbarer, wenn sich im Ahrtal (welches sich gar nicht mal so weit weg von mir befindet) über Nacht sonst so kleine Flüsschen zu reißenden Strömen entwickeln und ganze Dörfer wegspülen. Kontraste zwischen Arm und Reich, zwischen den privilegierten Industrienationen und der Dritten Welt, werden immer krasser, Scheren gehen immer weiter auseinander – während sich gleichzeitig eine Handvoll Milliardäre darum streiten, wer den Wettlauf um den ersten stinkreichen Arsch im Weltall gewinnt. Ja, Positivem musste man auch in 2021 oft mit der Lupe nachspüren, und Nachrichten waren auch in den letzten zwölf Monaten vor allem dann, wenn der Sprecher oder die Sprecherin einem einen „Guten Abend“ wünschte und im Anschluss sein (oder ihr) Bestes tat um zu beweisen, dass vor der eigenen Haustür gar nicht mal so viel „gut“ war… „Die Welt ist grässlich und wunderschön„, wie der große Gisbert zu Knyphausen einst sang. Diese treffliche Einschätzung kann man auch für 2021 unterschreiben – und sich trotzdem bemühen, den Kopf stets oben zu behalten und trotz alledem die Hoffnung nie so ganz an den Nagel des Zynismus zu hängen.

Was’n los, ANEWFRIEND – liegt da etwa Melancholie zwischen den Zeilen? Ja, könnte durchaus sein, und auch aus berechtigtem Grund, schließlich feiert dieser mein bescheidener Blog just heute seinen 10. Geburtstag. ZEHN Jahre. Da mache ich doch – bei aller Bescheidenheit – glatt einen anerkennenden Knicks vor mir selbst, anerkennend, dass ich’s tatsächlich eine komplette Dekade geschafft habe, am digitalen, schreibenden Ball zu bleiben – was nicht immer ganz einfach war und auch den ein oder anderen aufraffenden Arschtritt meinerseits erforderte. Zudem blicke ich beinahe zwangsläufig zurück auf das, was abseits aller „Songs des Tages“, aller „Alben der Woche“, aller „Moment! Aufnahmen.“ auch bei mir so passiert ist: fünf Umzüge und ebensoviele Jobwechsel, ich habe ein Haus gekauft und wieder verkauft, durfte mich einige Zeit als „Ziehvater“ eines kleinen Mädchens „ausprobieren“, habe mich ver-, wieder entliebt und neu verliebt, neue Sprachen gelernt, im Ausland gelebt, mich oft genug trotzig dem alten Arschloch namens „Depression“ gestellt, meine Plattensammlung zig Male in massig Kisten verpackt und wieder ausgepackt… Ja, Scheiße noch eins – war einiges los in den letzten zehn Jahren.

Was uns wieder zurück zum 1. Januar 2022 bringt. Natürlich hätte dem voraussehbaren Anlass auch Gisbert zu Knyphausens „Neues Jahr“ ausgezeichnet zu Gesicht gestanden. Oder Death Cab For Cuties ewiggrüner Jahresanfangseinläutungssong „The New Year„, welcher hier schon des öfteren die folgenden zwölf Monate einläuten durfte. Oder Dylans „Forever Young“, welches vor zwei Jahren 2020 einläuten durfte – freilich nichtsahnend, was da noch kommen würde…

Mit all der rückblickenden Melancholie im Knopfloch habe ich mich jedoch für einen ganz anderen Song entschieden: „New Year’s Eve“ vom großen, ewig tollen Grantler Tom Waits. In dem Stück vom 2011 erschienenen Album „Bad As Me“ inszenieren Waits und seine Frau und Songwriting-Partnerin Kathleen Brennan in medias res die zwar recht lakonische, aber dennoch ebenso vielfältige Szenerie einer Familienfeier, die längst aus dem Ruder gelaufen ist.

„Jeder von uns war doch schon einmal bei einem dieser Treffen, bei dem alles schief gelaufen ist, bei dem wir alle singen, obwohl das Feuerwerk den Hund erschreckt hat und er seit zwei Stunden verschwunden ist, jemand das Sofa angezündet hat, Marge eine Lebensmittelvergiftung bekam und Bill O’Neal die Polizei rief“, beschrieb der US-Musiker den Song damals typisch augenzwinkernd in einem Interview.

Der Refrain des Stückes baut zudem einen Song im Song auf, wenn die Charaktere inmitten des Trubels und Durcheinanders beginnen, alte Traditionen zu wahren und „Auld Lang Syne“ zu singen. „Der Song brauchte einen Refrain und hatte noch keinen. Also sagten Kathleen und ich uns: ‚Komm‘ schon, wir reden über Silvester, lass‘ es uns einfach machen!“, so Waits. Während der knapp fünf Minuten passiert gleichzeitig so viel und doch irgendwie auch gar nichts, alles scheint still zu stehen, während die Welt doch immer schneller rast – das passt durchaus zu einem Jahr wie 2021.

In diesem Sinne: Einen ganz uneitlen Toast auf ANEWFRIENDs 10. digitales Wiegenfest! Und auf uns. Und, natürlich: auf euch. Passt auf euch auf, bleibt gesund sowie ganz ihr selbst – und schaut ab und an mal hier vorbei… Merci vielmals.

„The door was open, I was seething
Your mother burst in, it was freezing
She said it looks like it’s trying to rain
I was lost, I felt sea sick
You convinced me that he’d left
You said ‚Keep talking but don’t use any names‘
I scolded your driver and your brother
We are old enough to know how long you’ve been hooked
And we’ve all been through the war
And each time you score
Someone gets hauled and handcuffed and booked

It felt like four in the morning
What sounded like fire works
Turned out to be just what it was
The stars looked like diamonds
Then came the sirens
And everyone started to cuss

All the noise was disturbing
And I couldn’t find Irving
It was like two stations on at the same time
And then I hid your car keys
And I made black coffee
And I dumped out the rest of the rum

Nick and Socorro broke up
And Candice wouldn’t shut up
Fin, he recorded the whole thing
Ray, he said ‚Damn you‘
And someone broke my camera
And it was New Years
And we all started to sing

Should auld acquaintance be forgot and never brought to mind
Should auld acquaintance be forgot for the sake of auld lang syne

I was leaving in the morning with Charles for Las Vegas
And I didn’t have a plan to come back
I had only a few things
Two hundred dollars
And my records in a brown paper sack

I ran out on Sheila
Everything’s in storage
Calvin’s right, I should go back to driving truck

Should auld acquaintance be forgot and never brought to mind
Should auld acquaintance be forgot for the sake of auld lang syne“

Rock and Roll.

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Der Jahresrückblick – Teil 2


Wie zum Ende bisher jeden Jahres seit… – Ja, wann eigentlich? Gefühlt bereits seit etwa zwanzig Lenzen! – gingen auch in den letzten Tagen von 2021 meine mittlerweile “traditionellen” Jahresmixtapes an die ersten Empfänger raus. Einziges Konzept, wie immer: die Songs mussten nicht zwingend von 2021 stammen, mich jedoch in diesem Jahr begeistert, erfreut, bewegt etc. haben. Und das ist bei diesen 72 Stücken beziehungsweise mehr als vier Stunden Musik zweifellos der Fall. Außerdem dürften auch hier die regelmäßigen Blogwärte – sorry für den kleinen infantilen Wortwitz, der musste mal eben wieder an die frische Luft – aufmerken, denn der ein oder andere Song könnte ihnen natürlich durchaus bekannt vorkommen…

Vier Mal querbeet durch meinen Kosmos der gehobeneren musikalischen Unterhaltung 2021, á la ANEWFRIEND – hier die Tracklists zum Nachjagen, Aufstöbern und Nachbasteln.

Vol. 1

1.  Intro

2.  Aubrey Logan – California Dreamin’ (feat. Casey Abrams)

3.  Bahamas – No Depression

4.  Julien Baker – Hardline

5.  Manchester Orchestra – Bed Head

6.  Esben and the Witch – No Dog (live session)

7.  Jim Ward – I Got A Secret (feat. Shawna Potter)

8.  Margo Price – Red Temple Prayer (Two-Headed Dog)

9.  Impossible – Crazy

10. Nathan Gray – Leap Year Of Faith

11. KennyHoopla & Travis Barker – hollywood sucks//

12. Jenn Champion – Buddy Holly

13. Kyle Gass – Vaccinated

14. Mondo Boys & Nisalda Gonzalez – Find Me In The Fall

15. King Hannah – State Trooper

16. Raye Zaragoza – They Say

17. Carla Genese – The Right Reasons

18. dodie – She

19. Barbara Pravi – Voilà

20. Paris Jackson – Eyelids (feat. Andy Hull)

21. Typhoon – Welcome To The Endgame

22. Ghostly Kisses – Where Do Lovers Go? (live from Palais Montcalm)

23. Quivers – Country Feedback

24. Samia – Is There Something In The Movies?

25. Outro

Vol. 2

1.  Intro

2.  Abraham Marder – Green

3.  Betterov – Platz am Fenster

4.  Sam Fender – Aye

5.  Spoon – The Hardest Cut

6.  Baker Seats – Pancake Sinatra

7.  FINNEAS – A Concert Six Months From Now

8.  Elbow – The Seldom Seen Kid

9.  Holly Humberstone – Haunted House (live session)

10. Richard Walters – The Man I Loved

11. The Killers – West Hills

12. Noah Gundersen – Atlantis (feat. Phoebe Bridgers)

13. Thrice – Dandelion Wine

14. Biffy Clyro – Unknown Male 01

15. Riz Ahmed – Where You From

16. KMPFSPRT – Schottergarten Eden

17. Thomas D & The KBCS – Uns trennt das Leben

18. Chaoze One – So weit von Zuhaus

19. Lake – Must’ve Run All Day

20. Wyvern Lingo – Salvation

21. Kira Skov – We Won’t Go Quietly (with Bonnie ‚Prince‘ Billy)

22. Wolfgang Müller – Die Nacht ist vorbei

23. Outro

Vol. 3

1.  Intro

2.  Shitney Beers – Modern Love

3.  Slut – How Trivial We Are

4.  The Bots – Girl Problems

5.  Dead Modern – True North

6.  Betterov – Dussmann

7.  Sperling – Toter Winkel

8.  Kelsey Karter – Give Me Novocaine

9.  Jupiter Jones – Überall waren Schatten (live)

10. Matze Rossi – Vogelmann

11. Moritz Krämer – Finster

12. Smith & Burrows – Parlament Hill

13. Dooms Children – Flower Moon

14. Burkini Beach – Sad Songs

15. Richard Ashcroft – Sonnet

16. Eliza Shaddad – Now You’re Alone (live)

17. Highasakite – God Don’t Leave Me (live)

18. Gisbert zu Knyphausen & Kai Schumacher – Gute Nacht

19. Luwten – Call Me In

20. Outro

Vol. 4 (EP)

1.  Intro

2.  Danger Dan – Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt

3.  Nathan Gray – No Pasaran

4.  Frank Turner – The Gathering

5.  Church Girls – Separated

6.  Torres – Thirstier

7.  Karen O – If You’re Gonna Be Dumb, You Gotta Be Tough

8.  Sarah Jarosz – I Still Haven’t Found What I’m Looking For

9.  Beach Fossils – This Year (Piano)

10. Billy Bragg – I Will Be Your Shield

11. Danger Dan – Nudeln und Klopapier

12. Outro

Rock and Roll.

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„The Stepdad“ – Disneys Werbeclip-Frontalangriff auf alle weihnachtlich gestimmten Tränendrüsen


Huch, ist denn schon wieder Weihnachten? Sieht fast so aus, und kommt scheinbar auch jedes Jahr früher…

Passend dazu hat Disney bereits im November (s)einen Weihnachts-Spot veröffentlicht, der wohl selbst das kalte Herz des Grinchs erwärmen könnte. Der rührende animierte, dreieinhalbminütige Kurzfilm mit dem Titel „The Stepdad“ ist Teil von Disneys Festtagskampagne „Familie ist das schönste Geschenk“ und unterstützt zudem die Kinderhilfsorganisation „Make-A-Wish„.

Der Werbespot, welcher vom zweifachen Grammy-Preisträger Gregory Porter und seinem Song „Love Runs Deeper“ untermalt wird, erzählt die Geschichte eines Mannes namens Mike, der in das Haus der Familie seiner neuen Partnerin Nicole und ihren beiden kleinen Kindern Max und Ella zieht. Im Mittelpunkt des Spots steht ein wertvolles Bilderbuch, welches Sohn Max einst von seinem leiblichen Vater geschenkt bekommen hat. Als Mike von den Kindern akzeptiert wird, gelingt es ihm schließlich, die Disney- und Pixar-Figuren in dem Buch zum Leben zu erwecken. Mehr sogar: Das Buch verstärkt mit seinen magischen Geschichten die Bande der Patchwork-Familie und erfüllt Kinder und Erwachsene gleichermaßen mit Staunen und Fantasie. Die Vier unternehmen eine emotionale Reise und schaffen es, bestehende Vorweihnachtszeit-Traditionen mit neuen zu verbinden. Ihre Liebe füreinander überwindet alle Hindernisse und macht aus den einstigen magischen Drei ein perfektes Quartett… Liest sich nach einem besinnlichen Frontalangriff auf alle vorhandenen Tränendrüsen? Klar, aber ist auch nett anzuschauen.

Tasia Filippatos, Senior Vice President von Disney, erklärte: „Gemeinsames Lesen kann ein wahrhaft magisches Erlebnis sein, und unser Werbespot zelebriert diese uralte Tradition und das Wunder und die Fantasie, die sie anregt. Wir hoffen, dass die Geschichte jeden anspricht, der schon einmal mit den Augen eines Kindes gesehen hat, wie die Magie aus den Seiten eines Buches entweicht“.

Aufmerksamen Zuschauern dürfte vielleicht auch auffallen, dass Disneys neuer Clip eine Fortsetzung des Werbespots aus dem Jahr 2020 ist, schließlich ist die Mutter, Nicole, dasselbe junge Mädchen, welches im Werbefilm des letzten Jahres die ausgestopfte Mickey Mouse bekommen hat. Mit mehr als 106 Millionen Aufrufen weltweit war der Beitrag ein Hit und wurde zum erfolgreichsten Beitrag auf Disneys Facebook-Kanal.

Rock and Roll.

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