Schlagwort-Archive: Aus gegebenem Anlass…

Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook / Spiegel Online)

 

„You know, I really thought that love would save us all. But now I’m wearing a Chairman Mao badge…“ (John Lennon in einem Interview mit dem US-„Rolling Stone“, Feb. 4, 1971 – Links zu selbigem findet man hier und hier)

 

Rock and Roll.

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Hedonismus unter Gartenzwergen – Der etwas andere Weihnachtswerbespot


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Dem Elektro-Discounter mit den zwei roten M’s wird die Ehre zuteil, als erstes Unternehmen mit saufenden und kopulierenden Gartenzwergen zu werben. Aber das ist noch nicht alles. Der neue Weihnachtsspot von Media Markt, welcher parallel zu Internet und TV auch aktuell in etwa 5.000 bundesdeutschen Kinosälen läuft, positioniert sich als Antischmonzette in einem Werbeumfeld, in dem die Konkurrenz alljährlich versucht, dem willig konsumierenden Zuschauer die Tränendrüsen windelweich zu prügeln. Was passt also besser zum Kampagnen-Slogan “Hauptsache ihr habt Spaß” als pimpernde Gartenzwerge auf einer eskalierenden Haus-Party, an deren Ende auch noch die Muschi rasiert wird? Rock and Roll, Baby! Extrapunkte gibt’s für die Abwesenheit leuchtender Kinderaugen…

 

 

Schön, dass offenbar auch an Outtakes gedacht wurde:

 

Rock and Roll.

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„One, two, three, four!“ – Die RAMONES als LEGO-Band?


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Die Idee, irgendwelche großen Bands in LEGO-Form nachzubilden, mag nicht gerade neu sein, und in Zeiten, in denen immer mehr Naheliegendes von dem in den 1930ern gegründeten dänischen Spielzeug-Unternehmen möglich originalgetreu in die Kinderzimmer dieser Welt verkauft wird, nicht einmal besonders ungewöhnlich. Schließlich möchte jede(r) gern vom Hype um „Star Wars„, „Batman“ und Co. profitieren.

Trotz alledem ist es erstaunlich, wie detailgenau der als „Han Sbricksteen“ (ich ziehe meinen LEGO-Männchen-Hut vor diesem Namen!) bekannte Künstler bei seinem neusten Entwurf gearbeitet hat: Seine Nachbildung der Ramones zeigt die legendäre Punkrock-Band nicht nur mit E-Gitarren, Schlagzeug, Verstärkern oder ihren Platten in Miniaturausgabe, auch das „Gabba Gabba Hey!„-Schild, das Frontmann Joey Ramone regelmäßig zum Song „Pinhead“ in die Luft hielt, findet seinen Platz. Gibt es die New Yorker Punkrocker um Joey, Johnny, Dee Dee, Tommy und Marky also tatsächlich bald als LEGO-Figuren?

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Nun, bislang gibt es sie lediglich als Entwurf auf der „Lego Ideas“-Website. Jeder kann dort Vorschläge für neue Designs einreichen. Erhält ein Entwurf mindestens 10.000 Unterstützer, befassen sich anschließend Designer des Unternehmens mit dem Vorschlag und prüfen, ob das Projekt für eine Realisierung in Frage kommt. Wenn ja, wird der Artikel von LEGO produziert und weltweit vermarktet.

Darauf wartet nun Han Sbricksteen. 532 Tage (Stand: 3. Dezember 2017) bleiben ihm noch Zeit, und mit aktuell nicht einmal 2.000 Unterstützern ist seine Idee noch ein gutes Stück von ihrer potentiellen Umsetzung entfernt. Auch wenn die „LEGO Ideas“-Seite auf den ersten Blick den Eindruck einer Crowdfunding-Plattform macht, ist dies nicht der Fall: Zwar ist eine Registrierung notwendig, um ein Projekt zu unterstützen, Geld kostet es jedoch nicht. Ein Klick auf „Supporting“ und die Beantwortung einiger kurzer Fragen zum Entwurf genügen.

Das Ramones-Projekt ist übrigens nicht das erste Sbricksteens. Von ihm stammt auch eine Nachbildung des Settings aus dem Queen-Video zu „I Want To Break Free“. Und grundsätzlich hätte seine mit Punkrock-Spirit ver- und umgesetzte Idee durchaus Chancen, denn erst 2016 hatte Lego ein ähnliches Projekt tatsächlich Realität werden lassen: Die Beatles gibt es im „Yellow Submarine“-Set.

Und jetzt entschuldigt mich, bitte – mein infantiles Alter Ego schreibt mal eben den Weihnachtswunschzettel für 2018…

 

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„Madrid-based designer/writer Héctor Sánchez has started an internet campaign to immortalize the Ramones as Legos, posing with their gear and looking punk as hell for all eternity.

The 450-piece digital set, complete with mini Ramones Joey, Johnny, Dee Dee, Tommy, and Marky, as well as a drum kit, two guitars, eight album covers, a brick wall background—and other tiny accessories like a boombox, baseball bat, and a ‚Gabba Gabba Hey!‘ sign –can eventually become available for all fans to enjoy, but the project needs 10,000 votes, as per Lego Ideas’ bylaws.

Check it out here! http://bit.ly/RamonesLegos

(via Facebook)

 

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


Rosa Parks Riding the Bus

Foto: Getty Images

She said „No“: Heute vor 62 Jahren weigerte sich in Montgomery, Alabama eine 42-jährige Afroamerikanerin namens Rosa Parks, ihren Sitzplatz im Bus für weiße Fahrgäste freizumachen. Sie wurde verhaftet und zu einer Ikone der US-Bürgerrechtsbewegung. Der Rest ist Geschichte

 

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Rock and Roll.

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For those about to ROCK – Malcolm Young ist tot.


CREDIT Martyn Goodacre : Getty Images

Foto: Martyn Goodacre / Getty Images

Ich geb’s ja freimütig zu: Ich war nie jemand, der sich freiwillig dazu bereit erklärt hätte, mehr als einen AC/DC-Song am Stück – geschweige denn ein ganzes Album – anzuhören. Zu rausgepresst der Gesang, zu retortenmässig die Gitarrenriffs (zumindest für meinen höchst eigenen Geschmack). Ein jeder Jeck ist halt anders…

Was man den australischen Hardrockern jedoch als Rock-affiner Musikhörer neidlos zugestehen muss: die Band hat seit den Siebzigern mehr als einmal – und trotz aller Widerstände – die Fähnchen für laut tönende Gitarrensaiten hoch oben im Wind gehalten. „Back In Black„, „Thunderstruck„, „Highway To Hell„, „You Shook Me All Night Long„, „T.N.T.„, „Hells Bells„… – die Liste der AC/DC’schen Evergreens ist lang, laut und umso bekannter.

 

 

Umso trauriger ist, dass der geneigte Musikhörer seit einigen Jahren quasi live am Verfall der Band teilhaben kann (oder eher: muss). Klar, für Die-Hard-Fans waren AC/DC nach dem Tod ihres legendären Frontmanns Bon Scott, welcher 1980 im Alter von 34 Jahren, mutmaßlich an einer „Alkoholvergiftung“ (Rock’n’Roll eben), starb, Rock-Historie. Trotzdem ging es über Dekaden hinweg höchst erfolgreich weiter: alle paar Jahre ein Album mit neuen stoischen Riffstandards, denen gigantische, frenetisch umjubelte Ochsentouren rund um den Erdball folgten. Dass auch Rocker, die mehr als 200 Millionen Plattenverkäufe vorzuweisen haben, nur Menschen sind, zeigten die letzten Jahre. Erst manövrierte sich 2015 Schlagzeuger Phil Rudd, der immerhin seit den Siebzigern – mit einer etwa zehnjährigen Pause in den Achtzigern und Neunzigern – Teil der Band war, durch etliche private Verfehlungen (Anklage wegen versuchtem Mord, diverse Drogenprobleme) ins Aus, dann musste auch noch Bon Scotts Schiebermützen tragender Nachfolger am Mikrofon, Brian Johnson, die Segel streichen, da ihm, laut Diagnose seiner Ärzte, ansonsten „permanente Taubheit“ drohte (noch so ein eigentlich klassisch-trauriger Treppenwitz der Rockgeschichte). Und wurde für die anstehenden Konzerte im Jahr 2016 von einem gewissen Axl Rose (Sie wissen schon: von den angehenden Jungspunden von Guns N’Roses) ersetzt. Auch wenn sich diese notgedrungene Paarung komisch lesen mag – es ging glücklicherweise irgendwie gut…

Viel schwerer traf die Band jedoch der Verlust von Malcolm Young. Immerhin war es der 1953 im schottischen Glasgow in die Welt geriffte Rhythmus-Gitarrist, der im Alter von zwanzig Jahren AC/DC gründete und bald darauf seinen Bruder Angus in die Band holte. Als AC/DC im September 2014 verkündeten, dass Malcolm, der infolge eines Schlaganfalls an Demenz litt, AC/DC nicht länger angehören würde (und von seinem Neffen Stevie Young ersetzt wurde), blieb Angus Young, der gerade mal 1,57 Meter kleine Typ, dessen hüpfender Stil, im Schuljungen-Outfit Gitarre zu spielen, vielleicht mehr als alles andere zu Ikonographie der Band beigetragen hat, das einzig verbliebene Mitglied der Originalbesetzung.

Heute ist Malcolm Young im Alter von 64 Jahren in Australien gestorben. Eines steht fest: Seit dem 18. November 2017 sind auch AC/DC endgültig Rockgeschichte. Alles andere wäre Leichenfledderei. Und bei all dem Geld, was sich mit den Hits der Band, mit Ochsentouren und möglichen neuen Alben freilich noch verdienen ließe, ist auch seinem jüngeren Bruder Angus zuzutrauen, dass er – im Alter von 62 Jahren – seine Truppe in die redlich verdiente Rockerrente entlässt.

For those about to rock – we salute you. Mach’s gut, Malcolm Young.

 

 

Einen lesenswerten Nachruf auf Malcolm Young findet man unter anderem bei den Kollegen von spiegel.de.

 

Rock and Roll.

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Schöne kranke Welt, reloaded – Gesellschaftskritische Kunst von John Holcroft


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Thematisch ganz ähnlich gelagert wie die Illustrationen von Steve Cutts, sind die Bilder des britischen freischaffenden Illustrators John Holcroft zwar alles andere als leicht verdaulich, dafür jedoch umso treffender ins Mark einer vom Kapitalismus zerfressenen Industrienationen-Gesellschaft schneidend und gerade deshalb umso wichtiger. Große Kunst, die zum Nachdenken anregen sollte…

 

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(gefunden bei Facebook)

 

Wer mehr über den Künstler erfahren möchte, der findet hier ein Interview mit John Holcroft aus dem Jahr 2013.

 

Rock and Roll.

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