Schlagwort-Archive: Anonymous

Die Politik der Lüge…


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(gefunden bei Facebook)

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(Nikola Tesla, 1856-1943, Erfinder, Physiker und Elektroingenieur)

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook)

 

Und passend dazu:

 

„As soon as you’re born they make you feel small
By giving you no time instead of it all
Till the pain is so big you feel nothing at all
A working class hero is something to be
A working class hero is something to be

They hurt you at home and they hit you at school
They hate you if you’re clever and they despise a fool
Till you’re so fucking crazy you can’t follow their rules
A working class hero is something to be
A working class hero is something to be

When they’ve tortured and scared you for twenty odd years
Then they expect you to pick a career
When you can’t really function you’re so full of fear
A working class hero is something to be
A working class hero is something to be

Keep you doped with religion and sex and TV
And you think you’re so clever and classless and free
But you’re still fucking peasants as far as I can see
A working class hero is something to be
A working class hero is something to be

There’s room at the top, they are telling you still
But first you must learn how to smile as you kill
If you want to be like the folks on the hill
A working class hero is something to be
A working class hero is something to be
If you want to be a hero well just follow me
If you want to be a hero well just follow me“

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook)

 

…was jedoch keinesfalls als klare Empfehlung für die 2006 erschienene Al-Gore-Dokumentation dienen soll. Selbst informieren und sich mit offenen Augen, wachem Verstand und offenem Herzen eine eigene Meinung bilden – das ist die Devise!

 

Rock and Roll.

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Oberst rockt wieder! – Neue Songs von den Desaparecidos…


Desaparecidos 2013 mit Conor Oberst (1. v.l.)

Desaparecidos 2013 mit Conor Oberst (1. v.l.)

Conor Oberst war noch nie jemand, der gut untätig herumsitzen und dem Nichtstun frönen konnte. Und so begann der heute 33-Jährige bereits im zarten Alter von 13 Jahren, musikalisch wild um sich zu schlagen und Bands über Bands zu gründen. Während einige dieser Namen logischerweise auf der Strecke bleiben mussten (siehe etwa Commander Venus, deren Mitglieder 1998 – nach immerhin 4 Jahren – in andere Bands entschwanden), gibt es einige dieser Formationen bis heute: The Faint etwa (auch wenn Oberst dort längst nicht mehr mitmischt), Cursive (mit deren Frontmann Tim Kasher ist Oberst bereits seit Kindheitstagen befreundet) oder Bright Eyes, mit denen Conor Oberst spätestens durch das 2002 veröffentlichte Großwerk „LIFTED or The Story is in the Soil, Keep Your Ear to the Ground“ auch über die Grenzen des US-amerikanischen Heimatstaates Nebraska hinaus Bekanntheit erlangte. Bei allem, was danach kam, konnte man Oberst durchaus ein Händchen fürs „goldene Musikhandwerk“ unterstellen: die folgenden Bright Eyes-Alben, allen voran der 2005er Januskopf-Doppelpack „I’m Wide Awake, It’s Morning“ und „Digital Ash in a Digital Urn„, gerieten formidabel bis brillant, seine Soloalben intim bis ausschweifend folkloristisch, und auch der Zusammenschluss mit My Morning Jacket-Frontmann Jim James, Singer/Songwriter M. Ward und Bright Eyes-Kumpel Mike Mogis zu Monsters Of Folk konnte sich hören lassen.

Conor Oberst

Das Tolle an Conor Oberst ist jedoch noch immer, dass er bei allen kreativen Ausflügen nie den Fehler machte, die Verpackung über den Inhalt zu stellen. Anstatt sich irgendwelchen großen Plattenlabels mit fader Formatradio-Massenware anzubiedern, gründete er mit befreundeten Musikern 1993 (!) das Mini-Label Lumberjack Records, welches schon bald als Saddle Creek Records – von der Homebase in Omaha, Nebraska aus – seinen Siegeszug in die weltweiten Plattenläden antrat und bis heute für Musik mit hohen Idealen und Premiumqualität steht – und das in Zeiten, in denen Schlagzeilen über das Massensterben „konventioneller“ Musikvermarktungsmethoden an der Tagesordnung zu sein scheinen… Und auch politisch hielt sich Oberst nie zurück: der Musiker ist ein entschiedener PETA-Supporter, gibt nicht selten Konzerte für karitative Zwecke, unterstützte 2008 an der Seite von Größen wie Bruce Springsteen, Michael Stipe (R.E.M.) oder Eddie Vedder (Pearl Jam) die „Vote For A Change“-Tour zur Wahl von Barack Obama, und äußert sich auch heute noch kritisch über politische Entwicklungen in der Welt und seiner US-Heimat. Und da er seine Stammformation Bright Eyes für nicht ausreichend geeignet hielt, um klare Worte zu sprechen, gründete er 2001 die Desaparecidos und ließ auf dem Debüt – und bis heute einzigen Album der Formation – „Read Music/Speak Spanish“ in zehn Punkrock- und Post-Hardcore-Auswüchsen seinem Unmut über innere wie äußere Zustände freien Lauf. Da Oberst bald darauf mit seinen etlichen weiteren Formationen, Kollaborationen und Labelplanungen ausreichend ausgelastet war, ruhten die Desaparecidos bis 2010, ehe sie – klar! – für eine politische Benefizshow wieder zusammen fanden. Und nachdem die Band im vergangenen Jahr die beiden neuen Stücke „ManiKKKopa“ und „Backsell“ unters Hörervolk warf (die ersten neuen Töne nach 10 Jahren Sendepause!), kann man nun zwei weitere neue Songs der „Verschwundenen“ hören: „Anonymous“ und „The Left Is Right“ zollen unmissverständlich WikiLeaks und Occupy Respekt und denken verdammt nochmal überhaupt nicht daran, sich mit der momentanen Lage zufrieden zu geben.

“Slay Goliath! Slay Goliath!”
The flashmob all held up their phones
But you cannot predict when the students riot
And a big machine always moves slow
So throw your little stone

You can’t stop us
We are Anonymous
You can’t stop us
We are Anonymous
Expect us
We know what all of us know

(aus „Anonymous“)

Conor Oberst, dieser kreative Nimmersatt, begleitet mich nun bereits seit mehr als 10 Jahren mit seiner Musik. Und auch nach 10 Jahren lässt er nicht nach, großartige Musik in meine Gehörgänge zu schicken. Conor Obersts Schaffen bleibt spannend. Conor Oberst bleibt unbequem.

Desaparecidos new single

Hier kann man sich „Anonymous“ und „The Left Is Right“, die beiden neuen Songs der Desaparecidos, anhören…

(Wer mag, darf sich erstgenannten Song sogar hier kostenlos auf’s heimische Abspielgerät ziehen!)

 

…und hier die Songs „MariKKKopa“, in welchem Oberst gegen Menschenrechtsverletzungen wütet,…

…und „Backsell“:

 

Rock and Roll.

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