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Song des Tages: Manchester Orchestra – „I Know How To Speak“


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Eines muss man den Jungs von Manchester Orchestra ja lassen: stilistischer Stillstand ist für die Indierock-Band aus Atlanta, Georgia ein absolutes No-Go. Das bewiesen Andy Hull, Robert McDowell, Tim Very und Andy Prince zuletzt mit ihrem im Juli 2017 erschienenen fünften Studiowerk „A Black Mile To The Surface„, das es zwar – wie auf ANEWFRIEND bereits im März krittelnd (auf freilich hohem Niveau) zu lesen war – nicht ganz mit früheren Album-Großtaten wie „Mean Everything To Nothing“ oder „Simple Math“ aufnehmen konnte, dafür allerhand Songs enthält, die einem aufgrund ihrer – nicht selten stillen – Tiefe und Vielschichtigkeit von Durchgang zu Durchgang näher ans Hörerherz wachsen können…

500x500Selbiges dürfte denn auch für die vor wenigen Wochen nachgereichte „The Black Mile Demos EP“ gelten, welche einige neue Stücke sowie Songs in alternativen Versionen enthält, welche bei den Aufnahmen zu „A Black Mile To The Surface“ entstanden waren. Etwa das tolle „I Know How To Speak“, zu dem Andy Hull und Co. nun wiederum weitere Versionen (wie eine akustische oder instrumentale) nachgereicht haben.

„This song was originally and roughly formed a few years ago, about the impending weight of the future; it almost made it onto Black Mile, but hadn’t fully formed yet. We spent some solid time this year revisiting and reworking and recording the song into its final state. I found it inspiring to work on this song right before the birth of my son, which was and is beautiful impending weight.“ (Andy Hull)

 

Hier gibt es den Song in der Studioversion…

 

…sowie in der akustischen Variante:

 

Außerdem haben Manchester Orchestra unlängst eine gut halbstündige Dokumentation ins weltweite Netz gestellt, welche die Band bei der Entstehung des letzten Albums, das das Quartett gemeinsam mit Produzentin Catherine Marks in den Echo Mountain Studios in Asheville, NC aufnahm, begleitet:

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Manchester Orchestra – „No Hard Feelings“


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Foto: Nolan Knight

Eines darf man guten Gewissens feststellen: Manchester Orchestra beweise aktuell ein sehr gutes Händchen in Punkto Coverversionen.

Nicht nur unterzog der Indie-Rock-Vierer aus dem US-amerikanischen Atlanta, Georgia unlängst den Nada-Surf-Evergreen „Blizzard Of ’77“ einer dezent elektronisch angehauchten Eigeninterpretation (für den feinen Tribute-Sampler „Standing At The Gates: The Songs of Nada Surf’s Let Go„), sondern nahm auch – gemeinsam mit der kaum weniger großartigen Julien Baker – eine neue Version den Pedro-The-Lion-Songs „Bad Things To Such Good People“ auf, deren immanent meditative Melancholie durchaus das ein oder andere Tränken zum Rollen bringen könnte.

Dass „A Black Mile To The Surface„, das im vergangenen Juli veröffentlichte fünfte Studiowerk der Band um Frontmann Andy Hull, angesichts der – zumindest meinerseits –  früheren Album-Großtaten wie „Mean Everything To Nothing“ oder „Simple Math“ kaum einen Song enthielt, der wirklich über längere Zeit in den Gehörgängen haften blieb, mag man schade finden. Oder eben als Herausforderung sehen, dem neusten Werk noch weitere Durchgänge zu erlauben, um eventuell weiter zu wachsen…

Denn dass Andy Hull, Robert McDowell, Tim Very und Andy Prince auch 2018 noch für massive Gänsehaut sorgen können, beweisen sie nun erneut mit einer Coverversionen: „No Hard Feelings“ stammt im Original von den Avett Brothers (und derem 2016er Album „True Sadness“ und gerät in der Manchester-Orcherstra’schen Variante – und unter Einsatz von stripped back Synthie-Sätzen, über die sich Andy Hulls  markerschütternde Stimme spannt – zu einem melancholischen Ruhepol sondergleichen… Well done, guys!

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Manchester Orchestra – „The Alien“


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Obwohl es in den letzten Jahren etwas stiller um Manchester Orchestra geworden ist, dürfte es wohl kein Geheimnis sein, dass die vierköpfige Band aus Atlanta, Georgia zu meinen absoluten Herzensbands zählt und mindestens die beiden Alben „Mean Everything To Nothing“ (2009) sowie „Simple Math“ (2011) auch heute und in gefühlten einhundert Jahren noch über jeden Zweifel erhaben sind – man höre nur Songs wie „Shake It Out„, „Simple Math“ oder „Virgin“ und staune…

Dass „still“ nicht unbedingt „stillstehend“ bedeutet, zeigt sich nun, denn Frontmann Andy Hull, der nebenbei noch gut beschäftigt mit seinem Solo-Projekt Right Away, Great Captain!, dem zweiten Band-Projekt Bad Books (bei dem unter anderem auch der nicht minder tolle Kevin Devine mitspielt) sowie dem Soundtrack zum spleenigen Film „Swiss Army Man“ war, sowie Robert McDowell, Tim Very und Andy Prince haben fleißig am Nachfolger zum 2014 erschienenen Album-Doppelschlag „Cope“ / „Hope“ (das eine die stürmische, das andere die ruhige Seite) geschraubt.

0888072031326Glaubt man den ersten Vorboten zum am 28. Juli erscheinenden sechsten Werk „A Black Mile To The Surface„, welches von Catherine Marks (PJ Harvey, The Killers) und John Congleton (St. Vincent, Explosions In The Sky, Strand Of Oaks) produziert wurde, so hüllen sich die elf neuen Stücke in eine um einiges atmosphärischere Soundschicht als noch etwa „Cope“. „The Gold“ etwa treibt über viereinhalb Minuten gemächlich voran, ohne wirklich je auszubrechen. Zwischendurch schlagen die Gitarren leichte Wellen, lassen den Song luftig klingen und geben Sänger Andy Hull ausreichend Raum für dessen weiche Stimme.

Aus ganz ähnlich balladeskem Kerbholz haben Manchester Orchestra auch den zweiten Vorboten „The Alien“ geschnitzt: Ganz sacht erzeugen die Instrumente schüchterne Indierock-Melodien, über die Hull zerbrechlich singt. Der Song erzeugt mit Piano-Einsprengseln und hallenden Vocals eine leicht träumerische Atmosphäre, in seinen fünfeinhalb Minuten wagt auch „The Alien“ es nicht ein einziges Mal, auch nur kurz auszubrechen – wäre da nicht Hulls dezent hohes Gesangsorgan, man könnte glatt die Chef-Melancholiker von The National hinter dem Song vermuten (allerdings könnten die stimmlichen Unterschiede zwischen Andy Hull und Matt Berninger größer kaum sein). Inhaltlich geht es in dem Stück darum, welche kleinen und großen Effekte die eigene Familie auf einen ausübt. Der Clip setzt die Geschichte eines Mannes, der laut Hull „eine hochmütige Entscheidung mit schlimmen Konsequenzen fällt“, in einem erzählerischen Video um. Das Musikvideo läuft rückwärts und zeigt dabei alte Aufnahmen eines glücklichen kleinen Mädchens mit ihrer Mutter sowie Bilder aus der Gegenwart, in denen sie erwachsen ist. Zu Beginn liegt die junge Frau im Garten vor ihrem Haus, später zeigt das Video, wie sie dorthin herunterstüzte. Ein Mann wird dabei immer nur kurz, unzufrieden und leer aussehend eingeblendet.

Zwei Vorab-Songs von „A Black Mile To The Surface“, zwei Beweise, dass sich Manchester Orchestra klanglich dehnen und weiterentwickeln können, ohne auch in ruhigeren Gefilden allzu viel an Intensität einzubüßen. Ob denn die bisher so geliebten Alternative-Rock-Anwandlungen von Andy Hull und Co. ebenfalls aufs neue Album zurückkehren werden? Man darf gespannt sein…

 

 

„The lights were low enough you guessed
You swapped your conscience with your father’s medication
Limped from Rome to Lawrenceville
And on the way wrote out a self made declaration
And when you got to Pleasant Hill
You forced the traffic to erase your family demons
And made a pact with you and god
If you don’t move I swear to you I’m gonna make ya

Do you need me?

When the first officer arrived
It happened to be the high school bully of your brother
When you finally recognised
You felt some guilt that you had even let him touch you
„Can you hear me, what’s your name?“
You could not speak just laid amazed at all the damage
As the high school’s letting out
All the kids are saying the same thing that they used to

It’s an alien…

The lights are low enough you guessed
Hospital food, there’s never enough medication
The doctor asked about your ears
You said your mom said you were made from a revelation
The revelation never scares
Your fear came from your drunken dad and a pair of scissors
„Were you just finally letting go?“
„Did you mean to take out all those people with you?“

Didn’t mean to…

Oh I didn’t mean to…

Time is here to take your last amendments and believe them on your own
Time is here to take you by the hand, and leave you there alone
Time has come to take the last commandment and to carve it into stone
Time has come to take you by the hand, and leave you here alone“

 

Rock and Roll.

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Die Woche in Bild und Ton…


Damit ihr nicht vollkommen den Überblick über alle hörens- und sehenswerten Neuerscheinungen der letzten Woche(n) verliert, hat ANEWFRIEND hier wieder einige der Video- und Songneuerscheinungen der letzten Tage für euch aufgelesen…

 

Machester Orchestra – Cope (live at Letterman)

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Was war das letzte Gastspiel von Manchester Orchestra bei Late Night Talk-Legende David Letterman im Jahr 2011 doch beeindruckend, als man keinen geringeren Song als „Virgin“ vom Album „Simple Math„, dem Vorgänger von ANEWFRIENDs aktuellem „Album der Woche“, „Cope„, samt komplettem Teenagerchor und Bläsersektion live präsentierte! Nun kehrt die fünfköpfige Band um Frontmann Andy Hull zurück in die prestigeträchtigen Fernsehstudios am Manhattaner Broadway, um das Titelstücks ihres kürzlich erschienenen Albums live vorzustellen…

 

Außerdem kann man sich „Top Notch“, die Eröffnungsnummer von „Cope“, hier in der reduzierten Acoustic-Variante anhören, in welcher das im Original recht druckvolle Stück kaum wiederzukennen ist – wenn da nicht Hulls Stimme als bestimmendes Element wäre…

 

 

Conor Oberst – Governor’s Ball

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Langsam kommt Bewegung in die Sache: Nach „Hundreds of Ways“ präsentiert Teilzeit-Bright Eyes- und Mystic Valley Band-Bandsleader (sic!) und Supergroup-Mitglied (als ein Fünftel der Monsters Of Folk) Conor Oberst mit „Governor’s Ball“ den zweiten Song aus seinem im Mai erscheinenden neuen Soloalbum „Upside Down Mountain„. Mehr noch: Der 34-Jährige Singer/Songwriter reicht gleich noch Trackliste und Cover des Werkes nach, welches er gemeinsam mit Folk-Traditionalist und Produzent Jonathan Wilson aufnahm, und verrät die ein oder andere Innenansicht zum insgesamt 13 neue Songs umfassenden Album:

„Es markiert eine Rückkehr zu der Art, wie ich früher Songs geschrieben habe. Es ist intimer oder persönlicher, wenn man so will. Denn auch wenn meine Songs natürlich alle den selben Ursprung haben, trifft man doch ästhetische Entscheidungen entlang es Weges. Für mich ist die Sprache ein Hauptgrund dafür, wieso ich Musik mache. Ich bin nicht der größte Gitarren- oder Klavierspieler – und auch nicht der größte Sänger. Wenn ich aber mit Melodien komme, die ich mag und sie mit Poesie verbinde, auf die ich stolz bin, dann ist es genau das, was ich beitragen kann.“ 

 
UDM01  Time Forgot
02  Zigzagging Toward the Light
03  Hundreds of Ways
04  Artifact #1
05  Lonely at the Top
06  Enola Gay
07  Double Life
08  Kick
09  Night at Lake Unknown
10  You Are Your Mother’s Child
11  Governor’s Ball
12  Desert Island Questionnaire
13  Common Knowledge

 

 

 

Cloud Nothings – I’m Not Part Of Me

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Reisfrage: Wie gut passen Cloud Nothings und ein ausgelassen-pinker Teenie-Mädchen-Pyjamaabend zusammen? Ganz und gar nicht, möchte man denken… Trotzdem tritt das Indierocktrio aus Cleveland, Ohio, welches 2012 mit ihrem von Steve Albini – selbstredend! – herrlich roh produzierten dritten Album „Attack On Memory“ für wohlwollend hochgezogenen Augenbrauen gesorgt hatte, mit dem Musikvideo zu „I’m Not Part Of Me“, seines Zeichens der Abschlusssong vom neuen Album „Here And Nowhere Else„, das vor wenigen Tagen erschien, den Gegenbeweis an. Und siehe da: Der schrammelige Viereinhalbminüter fügt sich tatsächlich gut zwischen das Bemalen von Fingernägeln und Selfie- Sessions ein – vor allem weil die Protagonistinnen des Videos so energisch die Zeilen von Bandvorsteher Dylan Baldi mitsingen. Nachdem die Mädchensclique den Abend durch einen mit besonders viel glitzernden Videoeffekten präsentierten Zaubertrank anschiebt, driftet das Video in eine okkultere Richtung ab: schwarze Pupillen, ein Ouija-Brett und eine von Pentagrammen und Herzen gerahmte „Rock Band“-Session inklusive…

„But I’m not, I’m not you / You’re a part of me, you’re a part of me…“

 

 

Wer die Band selbst beim Spielen des Songs begutachten mag, der findet hier einen aktuellen Live-Mitschnitt von „I’m Not Part Of Me“, welches auf der Bühne freilich noch ein klein wenig rotziger daher kommt als in der Studioversion:

 

 

Maxïmo Park – Midnight On The Hill

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Natürlich könnten auch die fünf Herren von Maxïmo Park die Gitarren krachend Schrammeln lassen und bissig-pissig ins Mikrofon nölen. Aber erstens haben dies bereits Pete Doherty und seine Libertines in den „Nuller-Jahren“ zur Genüge exerziert (und sich damit genüsslich in die Trennung befördert) und zweitens würde solch‘ ungehobeltes Benehmen  dem Fünfer um Englands wohl agilsten Melonenträger Paul Smith kaum gut zu Gesicht stehen…

Nach „Leave This Island“ veröffentlichen Maxïmo Park in Kürze bereits die nächste Single aus ihrem aktuellen, im Februar erschienenen fünften Album „Too Much Information„. Ausgewählt habt die Band „Midnight On The Hill“, ein Stück mit starken Hooks und einem Interlude, das beinahe an die englischen Landsleute Field Music erinnert. Im dazugehörigen Musikvideo sind, passend zur Thematik des Songs, ein Jugendlicher und seine Freunde beim Feiern und Herumstreunen zu sehen. Die Single erscheint am 12. Mai und bereits am 19. April 2014 – also am diesjährigen Record Store Day – veröffentlichen Maxïmo Park die 7-Inch „On The Sly“ / „Random Regrets“ in limitierter Auflage…

 

 

 

Nick Drake – Reckless Jane

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Kaum zu glauben, aber wahr: Da ist doch mit „Reckless Jane“ tatsächlich ein bislang unveröffentlichtes Stück des legendären, 1974 an einer Überdosis Antidepressiva gestorbenen englischen Singer/Songwriters Nick Drake erschienen… Der Song entstand im November 1974 kurz vor Drakes Tod in Zusammenarbeit mit der Folk-Sängerin Beverley Martyn in deren Haus in Hastings, England. Das Lied wird auf Martyns kommendem Album „The Phoenix And The Turtle“ veröffentlicht, welches am 25. April auf Les Cousins Music erscheint. „Das Lied entstand aus einer Laune heraus“, so die Sängerin. „Wir haben nach Worten gesucht, die sich auf ‚Jane‘ reimen, aber die Zeile ‚Hear Her Laughing Like A Drain‘ hat einfach nicht gepasst!“

 

 

 

Die Coverversionen der Woche…

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…stammen in dieser Woche von Horse Feathers und Ásgeir. Und passend zum heute auf ANEWFRIEND veröffentlichten wortreichen Artikel zum 20. Todestag von Nirvana-Frontmann Kurt Cobain nehmen sich sowohl die Band als auch der Solo-Künstler Songs von Nirvana zur Brust…

Horse Feathers, die 2004 gegründete, nach einem Marx Brothers-Film benannte und von Portland, Oregon aus musizierende US-amerikanische Indiefolk-Kapelle um Sänger Justin Ringle, deren letztes Album „Cynic’s New Year“ vor zwei Jahren beim ebenfalls von der vor allem bei Künstlern und Freigeistern hoch im Kurs stehenden Metropole Portland aus operierenden Indielabel Kill Rock Stars erschien, nahmen sich bereits 2010 „Drain You“ vor, dessen Originalversion auf Nirvanas 1991 veröffentlichtem Millionenseller „Nevermind“ zu finden ist, und verabreichen den aggressiven Nirvana’schen Ursprüngen mit Akustikgitarren und Streichern eine Entspannungskur.

Gar nicht mal so anders geht auch der Isländer Ásgeir zu Werke, welcher kürzlich auf ANEWFRIEND noch „auf dem Radar“ zu finden war und mit seinem internationalen Debütalbum „In The Silence“ nun so langsam aber sicher auch jenseits seiner nordischen Heimat, wo er längst eine musikalische Größe ist, Land für Land von sich überzeugt. Piano, ein paar Moog-Sythie-Beats und sein ebenso hohes wie zartes Stimmchen – mehr braucht der 21-Jährige nicht, um den vom letzten Nirvana-Album „In Utero“ stammenden Song in eine bewegende Ballade zu verwandeln. (Wer mag, der darf hier gern Parallelen zur „Heart-Shaped Box“-Variante von Kawehi ziehen, die erst kürzlich auf ANEWFRIEND zu sehen war…) Ásgeirs Versuch der Verneigung vor Kurt Cobain & Co. wird übrigens am diesjährigen Record Store Day (19. April) als exklusive und limitierte 7-Inch Picture Disc Single mit dem Song „Here It Comes“ als B-Seite erscheinen…

 

 

 

 

Rock and Roll.

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Das Album der Woche


Manchester Orchestra – Cope (2014)

Manchester_Orchestra_Cope-erschienen bei Caroline/Favorite Gentlemen/Universal-

Zum Anfang lasse ich mit einem freimütigen Geständnis einmal die sprichwörtlichen Hosen runter: Als ich 2011 das bislang letzte Manchester Orchestra-Album „Simple Math“ zum ersten Mal hörte, habe ich gleich einen Autounfall gebaut… true story. Nun mögen die einen behaupten, ich hätte mein Schicksal einmal zu oft herausgefordert, immerhin spielt ausgerechnet im noch immer großartigen Musikvideo zum nicht minder tollen Titelsong jenes Albums ein Autounfall eine zentrale Rolle. Andere mögen die Vielfältigkeit und Komplexität des Albums als ablenkendes Moment ins Feld führen, die den Hörer schnell alles und jeden um einen herum vergessen lässt… Nun, all das könnte zutreffen. Oder Gevatter Zufall spielte an diesem Tag im Mai 2011 ein böses Spiel mit mir… Am Ende bleibt ein einschneidendes Erlebnis, das dieses Album im Grunde nicht gebraucht hätte, denn bereits mit ihrem dritten regulären Werk (lässt man den 2005 aufgenommenen und nie offiziell veröffentlichten eigentlichen Erstling „Nobody Sings Anymore“ mal außen vor) ging die Band für knapp drei Jahren in die Vollen, als gelte es, vor einer drohenden Apokalypse noch einmal alle kreativen Ergüsse innerhalb von 45 Minuten an den geneigten Hörer zu bringen. Blues traf auf harte Gitarren, Streicher auf massive Chöre („Virgin„!) auf massive Riffeskapaden auf süchtig machende Melodiebögen – zehn Songs lang legte es die 2004 als One-Man-Show von Frontmann Andy Hull in die Welt gesetzte und mittlerweile zur Fünf-Mann-Kapelle angewachsene Band aus Atlanta, Georgia darauf an, ihre Zuhörer mit weit gefassten Klangspektren und Abwechslungsreichtum in ihren Bann zu ziehen. Wenn man dann noch die Fallhöhe bedenkt, die sich Manchester Orchestra davor mit dem kaum weniger gelungenen, 2009 erschienenen „Mean Everything To Nothing“ und Mini-Hitgranaten wie „Shake It Out„, „I’ve Got Friends“ oder „I Can Feel A Hot One“ geschaffen hatten, dann wird klar: Andy Hull (Gesang, Gitarre), Robert McDowell (Gitarre), Chris Freeman (Keyboards), Andy Prince (Bass) und Tim Very (Schlagzeug) gehen halben Sachen gern aus dem Weg. Als der heute 27-jährige Bandvorsteher Hull also im Januar zur Ankündigung von Album Nummer vier das Statement „Wir wollten die Art von Album machen, die derzeit im Rockbereich gefehlt, etwas, das einfach brutal ist und dich in jedem Stück vor den Kopf stösst. […] Wo bei ‚Simple Math‘ in jedem Song eine anderer Nerv beansprucht und eine andere Farbpalette benutzt wurde, wollte ich, dass das Neue ganz in Schwarz und Rot daherkommt.“ vom Stapel ließ, konnte manch ein Fan der Band es durchaus mit der Angst zu tun bekommen. Klar war man von der Band bereits den ein oder anderen kurzen Ausflug in „härtere“ Klanggefilde gewohnt, die dann auch gleich einen tollen Kontrast zu zart besaiteten ausmachten (das Ende von „Shake It Out“ etwa), aber konnte man sich Manchester Orchestra ernsthaft auf den fiesen Pfaden von Slayer & Co. und tief in Rifforkanen und Doublebass-Kaskaden vergraben vorstellen? Nun, zuzutrauen wäre es der Band ja…

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Und „Top Notch“, gleichzeitig die erste Single und das Eröffnungsstück des neuen Albums „Cope„, legt bereits gut vor, indem es die von Manchester Orchestra gewohnten Gitarrenstimmlagen mit einem guten Plus an Druck und Rohheit versetzt, während Andy Hull, seines Zeichens der Sohn eines Pastors, mit seiner unverwechselbar quengeligen Stimme bereits in den ersten Zeilen düstere Bilder aus biblischen Zeiten heraufbeschwört: „There’s two twin deaf kids and they’ve got to make an ungodly decision / They decide which one gets to leave this place and which one will be staying, to make it“. Als sich die Gitarren dann gegen Ende der dreienhalb Minuten von „Top Notch“ zu neuen Schnellen aufschwingen, ist es noch immer Hull, der sich mit einem sekundenlangen Ausruf durch deren Klangdickicht bohrt: „So give up!“. Im Grunde sind bereits nach diesen wenigen Minuten die Trademarks des neuen Manchester Orchestra-Werkes gesetzt: rohe Dynamik aus GitarreSchlagzeugBass, die mit gelegentlichen Keyboardeinschüben unterlegt sind (etwa in „Trees“ oder „Indentions“), während die Stimme des Frontmanns über all der „neuen“ Indierock-Direktheit wacht. Klar kommen auch auf „Cope“, dessen Titel für Hull ein weites Feld umspannt („‚Cope‘ bedeutet für mich, klarzukommen. Es bedeutet, loszulassen und sich okay dabei zu fühlen, okay zu sein. Du kannst entweder auf eine positive oder negative Art und Weise damit klarkommen, dass schlimme Dinge passieren, und dieser Zusammenhang war für mich bei diesem Album ein großes lyrisches Thema.“), auch die bislang so geliebten Melodiebögen nicht zu kurz, man höre nur die tollen Songs „Every Stone“ oder „The Ocean“. Nur antworten Manchester Orchestra im zehnten Jahr ihres Bestehens mehr mit einer gefestigten (Band)Stimme, die rifft und süffisant furztrocken drauflos rockt und die Hörer in den knapp 40 Minuten von „Cope“ kaum eine Verschnaufpause lässt. Wenn Andy Hull & Co. dann im abschließenden Doppelabschluss aus „See It Again“ und dem Titelsong „Cope“ erst entlang von doom-würdigen Mönchschören innerhalb weniger Minuten wahre Gitarrenkathedralen errichten, um diese dann gleich mehrfach gen Felsenklippen zu treten (hier sind die Krawallbrüder von O’Brother im Geiste anwesend), dann merkt man schnell: Großes muss gar nicht mal so komplex sein.

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Immerhin sind Manchester Orchestra mit dem Rückschritt zur rohen Klanggewalt in guter Gesellschaft, denn auch die Kumpels von Brand New reagierten vor einigen Jahren mit ihrem bislang letzten Album „Daisy“ überraschend roh, sperrig und antithesenhaft auf das Überalbum „The Devil And God Are Raging Inside Me„. Dass all das ab und an auf Kosten des Abwechslungsreichtums geht: geschenkt. Denn wer dem neusten Album der Band eine faire Chance von mehreren Durchgängen gibt, wird schnell mit dem Entdecken vieler kleiner Kniffe und Harmonien belohnt, welche sich innerhalb der Riffs versteckt halten. Mit „Cope“ gehen Manchester Orchestra gleichzeitig zwei Schritte zurück und vorwärts, verknüpfen den Nineties-Spirit von Bands wie Weezer oder den Pixies mit den Haudrauf-Attacken von Bands wie The Joy Formidable und den „Melodien für Millionen“, welche zuletzt etwa die drei Sympathen von Biffy Clyro so erfolgreich machten. Wenn Hull dann noch mit so simplen wie tollen Texteinfällen á la „The invention of the ship is the invention of the shipwreck“ (aus „Choose You“) ums Eck biegt, dann ist für einen Großteil der Hörerschaft eh wieder (fast) alles in Butter. Manchmal braucht’s wenig tiefere Sinnsuche, denn manchmal ist ein Autounfall einfach ein Autounfall einfach ein Autounfall. Und Manchester Orchestra? Die hatten bei „Cope“ einfach Bock auf Rock. Versträger auf die 11, alle Mann… Go!

 

Das sagen übrigens die anderen:

„A band that have found their sound, are comfortable in their skin, and improving rapidly.“ (The Digital Fix)

„Overall the album is brutally in your face, brash, bold and well put together. Its clear the lack of external pressure from the industry, along with the comfort of their own home has contributed in a positive manner to this recording. It feels like it didn’t take much thinking to map this album out. It’s beautifully arranged, flows from song to song and seems almost effortless. Manchester Orchestra have themselves a big hitter with this one.“ (Renowned For Sound)

„Manchester’s Orchestra’s success highlights an ability to create heavy rock moments that don’t drag their audience down.“ (The Line Of Best Fit)

„Plaintive emo vocals, grungy riffs and Pixies-style stop-start dynamics, all put together deftly and embellished by punchy, bright production.“ (The FT)

„Manchester Orchestra is and always has been one of the best bands in the alternative rock scene. Donning a more aggressive attitude than usual, the group set out to fill a hole no one realized existed in the rock scene until after ‚Cope‘ had already filled it to the brim.“ (Pop ’stache)

„‚Cope‘ is a beautiful building to watch collapse, but when the smoke clears, you realise it was nobody’s home.“ (By Volume)

„Wer beim Hören dieses Albums nichts fühlt, wird diese Zeilen und dieses Magazin wahrscheinlich nicht lesen.“ (VISIONS)

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Bei den englischen Kollegen des NME kann man sich „Cope“ hier noch immer in Gänze im Stream zu Gemüte führen und sich hier das Musikvideo zur ersten Single „Top Notch“ anschauen:

 

Und wer den Vorgänger „Simple Math“ bislang nicht kennen sollte, kann diese kleine Lücke anhand dieses Albumstreams schließen:

 

Rock and Roll.

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Die Woche in Bild und Ton…


Damit ihr nicht vollkommen den Überblick über alle hörens- und sehenswerten Neuerscheinungen der letzten Woche(n) verliert, hat ANEWFRIEND hier wieder einige der Video- und Songneuerscheinungen der letzten Tage für euch aufgelesen…

 

Haim – If I Could Change Your Mind

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Neues von der Front der drei Haim-Schwestern Alana, Danielle und Este gibt es in Form des Musikvideos zur neuen Single „If I Could Change Your Mind“, in welchem das Trio dem Song in bester Seventies-Studioatmosphäre und mit fein einstudierten Tanzschritten den – falls noch benötigten – Beweis nachreicht, dass Haim eben genauso sehr vom Westcoast-Rock á la Fleetwood Mac beeinflusst wurden wie von Girlgroup-R’n’B der Güteklasse TLC oder Destiny’s Child – oder wie’s die Vogue ausdrückt: „stripped-back nu-folk–meets–nineties-R&B-pop“. Als individuelle Single lässt sich das freilich super durch die Gehörgänge spülen, auf Albumlänge (man höre das im vergangenen Jahr erschienene Debüt „Days Are Gone„) wirkt die Indiepop-Melange jedoch leider etwas weniger homogen. Wenn ihr mich fragt: Dann doch lieber die Rockismen der Haim’schen Liveshows…

 

 

 

Judith Holofernes – Ein leichtes Schwert

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Ganz ähnlich verhält es sich auch bei „Ein leichtes Schwert„, dem Solo-Debüt von Wir sind Helden-Frontfrau Judith Holofernes. Denn obwohl ich als Fan des letzten Albums ihrer Stammband („Bring mich nach Hause„, von 2010), auf welchem die heute 37-jährige „Heldin“ besonders mit großen Melancholieanklängen glänzte, Holofernes‘ – freilich längst überfälligem – Alleingangserstling mehr als wohlwollend gegenüber stand, so tat sich doch beim ersten, beim zweiten, bei dritten Durchgang: herzlich wenig. Zwar hat das Album auch seine Glanzlichter – etwa „Brennende Brücken“ oder das große „Havarie“ -, im Gros überwiegt jedoch das lyrische Einerlei aus geschildertem Windelchaos, Dada-Textlego und großstädtischer Latte-Machiatto-Poesie, zu welchem Frau Holofernes – man mag’s Selbstironie nennen – die Argumente für’s sympathische Scheitern auf hohem Niveau gleich selbst liefert: „Als du keine Brüste hattest / Warst Du eine coole Sau / Seit du dir der Brust bewusst bist / Bist du lieber eine Frau“ (aus „Platz da“).

Nichtsdestotrotz ist das Musikvideo zum Titelstück des Album äußerst niedlich geraten: Holofernes kämpft sich im Ritterkostüm und mit Stoffpferdchen durch den Berliner Großstadtdschungel – „Where The Wild Things Are“ meets „Der Himmel über Berlin“. Und die Holofernes’sche Melancholie fährt in der S-Bahn nebenher.

„Gib‘ mir ein leichtes Schwert für meine schwere Hand / Eins das führt, wenn ich folge und folgt, wenn ich führe…“

 

 

 

Damon Albarn – Lonely Press Play

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Auch Damon Albarn ist als dauerbeschäftigter On/Off-Frontmann der Britpop-Institution Blur, als audiovisueller Kopf der Gorillaz, als singender Vorstand der Allstar-Band The Good, The Bad & The Queen, Opernkomponist oder Weltmusik-Weltenbummler quasi auf Jahre hin gut und ausfüllend beschäftigt. Eventuell mag das der Grund sein, wieso der 45-Jährige – nach immerhin mehr als zwanzig Jahren im Musikgeschäft – erst jetzt auch unter eigenem Namen den Solo-Auftritt startet. Bevor das Debütalbum „Everyday Robots“ im April erscheint, schickt Albarn mit „Lonely Press Play“ einen weiteren Song voraus (den Titelsong und „Photographs (You Are Taking Now)“ gab’s bereits zu hören). Und der erinnert mit seinen stimmungsvollen Bildern einer Japan-Tour und der sanften Instrumentierung – im besten Sinne – frappierend an die große Entschleunigungshymne „Out Of Time“ vom bislang letzten, auch schon wieder elf Jahre zurückliegenden Blur-Album „Think Tank„…

 

(Alternativ kann man sich das Musikvideo zu „Press Lonely Play“ auch via Vimeo anschauen…)

 

 

Band Of Horses – Heartbreak On The 101 (live on the Hollywood Sign)

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Dass Seattle in der Vergangenheit nicht nur kulturell wertvolle Grunge-Heroen wie Nirvana oder Pearl Jam, sondern auch tollen Southern Indierock hervor brachte, dürfte spätestens seit 2004 durch das Quintett Band Of Horses bekannt sein. Dass sich die Vorliebe für deutsche Basketballspieler und das Tragen von Stetson-Hüten und waschechten Cowboy-Boots keineswegs ausschließen, ebenso. Und überhaupt hat sich die Band um Sänger und Frontmann Ben Bridwell mit Evergreens wie „The Funeral“ und „No One’s Gonna Love You“ längst unsterblich gemacht… Nach vier Alben kann man sich durch das kürzlich erschienene „Acoustic at the Ryman“ nun auch einen akustischen Eindruck von den Live-Qualitäten der Band verschaffen.

Und auch das Musikvideo zu „Heartbreak On The 101“, welches im Original vom letzten, 2012 veröffentlichten Studioalbum „Mirage Rock“ stammt, passt irgendwie wunderbar ins Klangbild der Band Of Horses, dienten doch ausgerechnet die weltbekannten Hollywood-Buchstaben von Los Angeles als Kulisse…

 

 

 

Manchester Orchestra – Top Notch + Every Stone

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Groß, mächtig, pathetisch – all diese Begriffe konnte man in der Vergangenheit auch auf die Songs und Alben von Manchester Orchestra anwenden. Dass die Band aus Atlanta, Georgia mit dem vierten, im April erscheinenden Album „COPE“ nicht eben eine 180-Grad-Wende begehen würde, dürfte als gesichert gelten. Nachdem es den ersten Vorgeschmack „Top Notch“ bereits als Song zu hören gab, reicht die Band nun ein Musikvideo nach, zu dem Frontmann Andy Hull folgende Worte fand: „The song is about two brothers trying to escape a fire. We tried to create something that told less of an immediate story and caused more of a gut reaction. Something to be interpreted without laying it all out in front of you. It’s also quite terrifying. Like somebody was digging and found this VHS artifact in the ground.“ 

 

 

Zur Überbrückung der Wartezeit bis zum Erscheinen des Albums geben Manchester Orchestra allen Freunden und Fans mit einem kurzen Making Of noch einen Einblick in den Schaffensprozess von „COPE“ und lassen mit dem Dreieinhalbminüter „Every Stone“ sogar noch einen weiteren Song des Albums aufs weltweite Netz los…

 

 

Sophia –  It’s Easy To Be Lonely

sophia

Auch Robin Proper-Sheppard und seine One-Man-Show Sophia zeigen sich in Geberlaune. Dabei war es – zumindest veröffentlichungstechnisch – sehr lange ruhig um die Band, immerhin liegt das letzte Album „There Are No Goodbyes“ bereits satte fünf Jahre zurück. Nun meldet sich Proper-Sheppard mit dem Song „It’s Easy To Be Lonely“, der, wie vergangene Großtaten auch, mit sehr viel Gefühl und Melancholie auf sanften Pfötchen daher schlurft, zurück. Im März stehen für Sophia erst einmal drei Shows in Belgien an, die die Band gemeinsam mit den Schweden New Found Land spielen wird. Wann genau der Nachfolger zu „There Are No Goodbyes“ erscheinen wird, ist im Moment noch nicht klar. Auch über Artwork und Titel hält sich Proper-Sheppard bisher bedeckt. Eines ist jedoch sicher: das sechste Sophia-Album ist auf dem Weg. Und bis dahin kann man sich „It’s Easy To Be Lonely“ auf der reichhaltigen Bandcamp-Seite zu Gemüte führen und bei Gefallen sogar kostenlos aufs heimische Abspielgerät laden…

 

 

Rock and Roll.

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