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Folkpunk-Stürme für lau – East Cameron Folkcore verschenken ihre Diskografie


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Ich habe zwar weder die leiseste Ahnung, seit wann, und auch nicht für wie lange noch, aber den Fakt, dass das mal sechs-, mal gar (und vor allem auf Indie-Bühnenbrettern) mehr als zehnköpfige Folkpunkorchester von East Cameron Folkcore derzeit seine komplette (!) Diskografie via Bandcamp als „Name your price“-Download anbietet, sollte keineswegs unter den musikalischen Tisch gekehrt werden.

Wer also klamm bei Kasse sein sollte, der darf die Großherzigkeit der stets auch politisch sowie sozial engagierten Band aus Austin, Texas gern nutzen und sich die bislang vier Alben (von denen das letzte, „Better Off„, 2016 erschien), zwei EPs und ein paar Singles aufs heimische Abspielgerät und in die Heavy-Rotation-Playlist laden – falls sich Frontmann Jesse Moore und seine ein bis zwei Dutzend Damen und Herren nicht längst dort befinden sollten…

 

 

 

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Manchester Orchestra – „No Hard Feelings“


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Foto: Nolan Knight

Eines darf man guten Gewissens feststellen: Manchester Orchestra beweise aktuell ein sehr gutes Händchen in Punkto Coverversionen.

Nicht nur unterzog der Indie-Rock-Vierer aus dem US-amerikanischen Atlanta, Georgia unlängst den Nada-Surf-Evergreen „Blizzard Of ’77“ einer dezent elektronisch angehauchten Eigeninterpretation (für den feinen Tribute-Sampler „Standing At The Gates: The Songs of Nada Surf’s Let Go„), sondern nahm auch – gemeinsam mit der kaum weniger großartigen Julien Baker – eine neue Version den Pedro-The-Lion-Songs „Bad Things To Such Good People“ auf, deren immanent meditative Melancholie durchaus das ein oder andere Tränken zum Rollen bringen könnte.

Dass „A Black Mile To The Surface„, das im vergangenen Juli veröffentlichte fünfte Studiowerk der Band um Frontmann Andy Hull, angesichts der – zumindest meinerseits –  früheren Album-Großtaten wie „Mean Everything To Nothing“ oder „Simple Math“ kaum einen Song enthielt, der wirklich über längere Zeit in den Gehörgängen haften blieb, mag man schade finden. Oder eben als Herausforderung sehen, dem neusten Werk noch weitere Durchgänge zu erlauben, um eventuell weiter zu wachsen…

Denn dass Andy Hull, Robert McDowell, Tim Very und Andy Prince auch 2018 noch für massive Gänsehaut sorgen können, beweisen sie nun erneut mit einer Coverversionen: „No Hard Feelings“ stammt im Original von den Avett Brothers (und derem 2016er Album „True Sadness“ und gerät in der Manchester-Orcherstra’schen Variante – und unter Einsatz von stripped back Synthie-Sätzen, über die sich Andy Hulls  markerschütternde Stimme spannt – zu einem melancholischen Ruhepol sondergleichen… Well done, guys!

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Phoebe Bridgers – „You Missed My Heart“


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Grenzt es bereits an Wahnsinn, sich ein Stück aus dem von Veröffentlichungsjahr zu Veröffentlichungsjahr ausschweifender werdenden Songfundus von Mark Kozelek zu greifen und dieses dann einer Eigeninterpretation zu unterziehen? Hm…

Anno 2018 – und im Hinblick auf den zwar stetig anwachsenden, jedoch auch immer gewöhnungsbedürftiger werdenden kreativen Output des 51-jährigen nimmermüden Ex-Frontmanns der Red House Painters – würde ich spontan antworten: Ja klar, da dürfte ein Scheitern in Ehren vorprogrammiert sein! Allerdings hat sich Phoebe Bridgers mit „You Missed My Heart“ ein Stück vom 2013 erschienenen Album „Perils From The Sea„, welches gemeinsam mit The Album Leaf-Kopf Jimmy LaValle entstand, gegriffen – und tut gut daran, eines der zwar simpler gestrickten, aber auch besten und berührendsten (jüngeren) Stücke aus Kozeleks Feder zu wählen.

Denn so viel verändert die aus Los Angeles stammende Indie-Musikerin, welche im vergangenen Jahr auch auf ANEWFRIEND bereits Erwähnung fand, gar nicht für ihre Version der Konzelek/LaValle-Coproduktion, welche den Abschluss ihres 2017 erschienenen Debütalbums „Stranger In The Alps“ bildet. Bridgers kappt dem Stück lediglich den elektronischen Unterbau und reduziert es auf sein emotionales Grundgerüst, begleitet auf den weißen und schwarzen Tasten. Oder eben, wie man bei der unten stehenden Daytrotter Session erleben kann, auf etwas E-Gitarren-Begleitung. In jedem Fall gilt: der Song bleibt in seiner fast schon lakonischen Ehrlichkeit großartig – ob nun von Mark Kozelek und Jimmy LaValle, oder eben von Phoebe Bridgers interpretiert…

 

 

„Broke into her house. Saw her sittin‘ there
Drinking coke and whiskey in her bra and underwear
Saw him in the kitchen, hangin‘ up the phone
I asked him nicely please to pack his things and go

He gave her a reassuring look that said he wouldn’t leave
But I asked him once again and this time pulled out my shiv
I struck him in the back and I pulled it out slow
And I watched him fall down
And as the morning sun rose
He looked at me and said:

‚You missed my heart
You missed my heart
You got me good. I knew you would
But you missed my heart
You missed my heart.‘
Were his last words before he died

Looking out the window, up at the blue sky
Listening to her scream, listening to her cry
A feeling of relief came over my soul
I couldn’t take it any longer and I lost control

I chased her up the stairs
And I pinned her to the ground
And underneath her whimpering
I could hear the sirens sound
I rattled off a list of everything I missed
Like going to the movies with her
And the way she kissed me
Driving into Wheeling and showing her off
Backyard barbecues and reunions in the park
I said I loved her skin and she started laughing
And while I clenched down on her wrist
She said ‚That’s quite a list
But there’s one thing you missed

You missed my heart, you missed my heart
That’s quite a list, but what you really missed
You missed my heart, you missed my heart
That’s quite a list, but what you really missed‘

Running through the parking lot
Running through the fields
Policemen on my back
Something hit my skull and cracked

They dragged me off to jail, set a million dollar bail
Where I tried to tie a noose, but I failed and I broke loose
Racing through the prison yard
Shot down by a tower guard
He got me in the shins
And he got me in the arms

They strapped me in the gurney
Took me to the infirmary
Where the priest read my last rites
And just before, everything went dark

I said:
‚He missed my heart, he missed my heart
He got me good, I knew he would
But he missed my heart, he missed my heart‘
And just before, everything went dark

The most poetic dream came flowing like the sea
Laying there my lifeblood draining out of me
A childhood scene then, sky moon beams
Fishing with my friends sitting in the wild lands

Watching the Ohio river flow at night
Waiting for the bullhead catfishes to bite
Downriver from the Moundsville prison graveyards…“

 

Rock and Roll.

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Sunday Listen: The Lion and the Wolf – „Symptoms“


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„Es ist nicht leicht, heutzutage für irgendetwas Aufmerksamkeit zu bekommen. Alles ist voller Müll. Zweifelhafte Jugendliche mit zweifelhaften Inhalten erreichen über YouTube & Co. in wenigen Sekunden hunderttausende Menschen und drehen ihnen Schwachsinn an. Deine Timelines sind täglich voll mit dem nächstem Hype-Act, von dem man zwei Monate nach der Album-Veröffentlichung nie wieder etwas hört. Deine Freunde nehmen ironisch an Quatsch-Veranstaltungen teil, dein Streaming-Account schlägt dir immer nur die Bands vor, die dir eh seit Wochen per targeted-sponsored-Post um die Ohren gehauen werden.“

Weise einleitende Worte, die sein deutsches Label Grand Hotel van Cleef da im Vorstellungstext für Tom George wählt. Worte, die man so – oder zumindest so ähnlich – auch hier auf diesem bescheidenen Blog bereits dutzende Male gelesen haben dürfte. Weil sie nur allzu wahr sind…

Andererseits: Wenn sich selbst da kaum ein Alleinstellungsmerkmal ergibt – wo dann, bitte? Immerhin kann einer wie der bärtige Brite, der einst seinen Job schmiss und die heimatliche Abgeschiedenheit der Isle Of Wight verließ, um sein Glück im quirligen London zu suchen, sich nicht eben blank auf seine Abrissbirne schwingen, um seiner Musik zu mehr Publicity zu verhelfen. Und auch (Voll)Bart tragende Akustikgitarren-Troubadoure gibt es im Zweifel wie Sand am Bon-Iver-Strand… Was also macht The Lion and the Wolf aus?

R-9268908-1477685364-7524Nun, der Großteil der Songs der bisherigen beiden Alben „Symptoms“ (2014 noch im Alleingang fertiggestellt und vertrieben) und „The Cardiac Hotel“ (zwei Jahre darauf beim Grand Hotel van Cleef erschienen) überzeugt mit (s)einer fast schon sakralen Schlichtheit, die auf dem Debütalbum kaum mehr benötigt als die bereits erwähnte Akustikgitarre, während sich ab und an mal ein Klavier, eine zweite, weibliche Stimme oder Streicher ins Klangbild schieben – man ist bei so viel fragiler Folk-Melancholie nahe dran, dem Briten einen Gig in der nächsttollsten Kirche zu organisieren…

Und auch die Tatsache, dass sich Tom George beim zweiten Album „The Cardiac Hotel“ etwas Bandunterstützung (bis hin zu Bläsern) gesucht hat, um seinen Stücken ein klein wenig mehr Zug und Indiepop-Appeal zu verleihen, wird an den Vergleichen, welche von allseits beliebten wie unvermeidlichen Singer/Songwriter-Paten wie Bon Iver, William Fitzsimmons oder Elliott Smith bis hin zu Jeff Buckley (hallende E-Gitarren!), Bright Eyes, Get Well Soon (die opulenteren Momente) oder Death Cab For Cutie (das charmant-ungenierte „I Will Follow You Into The Dark“-Ripoff im Song „The Pinching Point“ – es entbehrt kaum einer gewissen Selbstironie, dass George ebenjenes DCfC-Stück bei derselben Live Session auch gleich noch gecovert hat) reichen, wenig ändern. Warum auch? Tom George schreibt Songs, deren Geschichten (etwa die über die Krankheit seines Vaters in „My Father’s Eyes„) sich ebenso wenig aufdrängen wie die Melodien. Man muss schon genau(er) hinhören, sich Zeit nehmen und sich auf Georges Stücke einlassen. Wer genau das jedoch tut, wird belohnt. Dafür stehen wohl auch die Indie-Damen und Herren vom Grand Hotel van Cleef mit ihrem guten Label-Namen…

 

Das Debütalbum von The Lion and the Wolf findet man via Bandcamp im Stream sowie – auf Wunsch – als „Name your price“-Download fürs heimische Abspielgerät:

 

Und das neuste, vor wenigen Tagen veröffentlichte Stück von The Lion and the Wolf hat sich die weiter oben geäußerte Kopfkino-Idee vom Kirchen-Gastspiel wohl zu Herzen genommen und – mit etwas sakralem Hall und viel Gospel-Feeling in der Hinterhand – festgestellt: „The Church Never Sleeps“…

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Aimee Mann – „Drive“


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Aimee Mann ist eine von den ganz Großen.

Wie meinen?

Klar, nicht „groß“ im Sinne einer Taylor Swift, Rihanna oder Beyoncé. Aimee Mann kann – und will wohlmöglich auch gar nicht – mit deren erfolgreichem a-la-mode-Radiopop mithalten. Nicht deren Tabloid-Leben im Blitzlichtgewitter erdulden müssen. Hat Aimee Mann überhaupt einen Instagram-Kanal? Weiß irgendjemand Privates? (Wen es interessiert: Sie ist seit über zwanzig Jahren mit Michael Penn, dem Bruder von Schauspieler Sean Penn, verheiratet.)

Aimee-Mann_400-f4edffdf22Nein, die mittlerweile auch schon 57-jährige Musikerin ist eine Große, wenn es um tiefes, oft genug auch ergreifendes Songwriting geht. Man denke nur an das durch Mark und Bein gehende „Wise Up„, welches Mann – nebst vielen anderen Stücken – 1999 zum Soundtrack des starbesetzten Paul Thomas Anderson-Melodramas „Magnolia“ beisteuerte. An so tolle Alben wie das im gleichen Jahr erschienene „Bachelor No. 2 or, the Last Remains of the Dodo„, oder das drei Jahre darauf veröffentlichte „Lost In Space„. Dass Mann sich einerseits selbst – und auch ihrem Stil, in klein aufgezogenen Folk- und Alt.Countryrock-Songs große, bedeutende Geschichten vom Leben zu erzählen – treu blieb, mag ihr zwar mehrere potentielle Weltkarrieren gekostet haben, hat der US-Musikerin über die Jahrzehnte jedoch auch eine treue Fanbase beschert, die die Lieder der umtriebigen Songwriterin als grimmig lächelnde Lebensretter zu schätzen wissen. Und es könnte kaum ironischer und bezeichnender sein, dass Mann ausgerechnet für ihr neuntes, im März 2017 veröffentlichtes Album „Mental Illness„, welches sie selbst – wohl nur halb im Scherz – als ihr „saddest, slowest and most acoustic album“ beschrieb, kürzlich mit dem längst überfälligen Grammy für das „Beste Folk-Album“ ausgezeichnet wurde…

Dass Aimee Manns Diskografie neben so vielen großartigen eigenen Songs auch bereits die ein oder andere kaum minder tolle Coverversionen vorzuweisen hat, dürfte nicht erst seit „Magnolia“, in dem sie Harry Nilssons Trauerkloß-Hymne „Onezu neuen Ehren verhalf, klar sein. Oder seit dem Film „I Am Sam„, für dessen Soundtrack sie sich – gemeinsam mit Ehemann Michael Penn – die Beatles-Nummer „Two Of Usvornahm.

Dass sie die hohe Schule, einem Evergreen ihre ganz eigene Seele einzuhauchen, immer noch beherrscht, bewies Aimee Mann kürzlich erneut, als sie sich – dieses Mal für die TV-Reihe „The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story“ – ausgerechnet den 34 Jahre jungen verträumten Synth-Poprock-Schunkler „Drive“ von The Cars schnappte, und die Nummer allein mit ihrer Akustischen einerseits ins 21. Jahrhundert, andererseits auch in zeitlose Folk-Sphären transportiert (in einer Episode der Serie spielt sie ihre Version des Cars-Gassenhauers auch in einer Bar).

Auch ohne eine Weltkarriere, ohne große Villen und dicke Protzkarossen bleibt es dabei: Aimee Mann ist eine von den ganz Großen…

 

 

Rock and Roll.

 

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Song des Tages: Ball Park Music – „The Perfect Life Does Not Exist“


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Warum Ball Park Music in der australischen Heimat bereits seit Jahren ein mit nicht gerade wenigen nationalen Musik-Preisen, massig Airplay und ordentlichen Chartplazierungen dekorierter Top-Act sind, im fernen Europa, welches ja für die fünfköpfige Band aus Brisbane eine Art Sehnsuchtsort darstellt, jedoch bislang lediglich von Indie-Eingeweihten wahrgenommen werden? Wer weiß das schon…

Eventuell liegt es ja an der nicht gerade kleinen musikalischen Schnittmenge, die Sam Cromack (Gitarre/Gesang), Jennifer Boyce (Bass/Backing Vocals), Paul Furness (Tasteninstrumente/Trombone) sowie die Zwillinge Dean (Gitarre/Backing Vocals) und Daniel Hanson (Schlagzeug/Backing Vocals) da in die Songs ihrer bislang vier seit 2011 erschienenen Alben pressen. So kann es schonmal vorkommen, dass Stimmung und Referenzen innerhalb weniger Indiepop-Minuten vom Luftigen-leichten á la They Might Be Giants oder OK Go hin zu verschrobenem Lofi-Slackertum der Marke Marcy Playground, dem erhebenden Überschwang von Clap Your Hands Say Yeah oder gar Radiohead’scher Shoegazer-Vertracktheit pendeln, während anderswo bereits sonnenbeschienener Powerpop von Super Furry Animals’scher Güteklasse durch lugt (nur um anschließender noch mehr zu Weezer zu schielen). Über allem steht – natürlich – die Melodieverliebtheit der Beatles. Da ist es nur allzu verständlich, wenn manch eine(r) überfordert weiter skippt…

40297075141_3299b3332d_oDass sich die Songs von Ball Park Music – auch abseits des scheinbaren Faibles für slackerhafte Cleverness im Songtitel („Everything Is Shit Except My Friendship With You“, „Happy Healthy Citizen Of The Developed World Blues“ etc. pp.) – durchaus lohnen, bewies das Quintett bereits im vergangenen Jahr mit „Exactly How You Are„, dem ersten Albumvorboten ihres heute erscheinenden fünften Albums „Good Mood„.

Darauf findet sich mit „The Perfect Life Does Not Exist“ auch ein weiteres Stück mit absolut wahrem Titel und voll kraftvoll zupackendem, ohrwurmigem Indierock, dessen (Schnaps)Idee Gitarrist Dean Hanson quasi als plötzlicher genialistischer Gedankensprung kam:

„[One] weekend we got very drunk and on the way home from the airport, feeling very sorry for myself, I remember thinking ‘What am I doing with my life?’ and thinking that this probably wasn’t the perfect way to be spending it. After a few moments I started thinking, what even is the perfect life that everyone strives for? This was when I realised that it doesn’t exist and once I stop fearing whether I’m living up to those expectations, I’ll be able to deal with this hangover and any future set-backs with a much more positive attitude.

I got home that afternoon, picked up the guitar and wrote the verse and pre-chorus lyrics and left the chorus as a melodic phrase which I absolutely love. I think the melody is beautiful and has a good positive energy that I hope people feel when they hear the song.“

Na denn: Auf die Überforderung! Und ab in die nächste wilde Runde in der Referenzachterbahn…

 

 

„Last night is sinking in
It’s in my blood and on my skin
I feel it ringing in my head
Colliding with my day

When you let go of all your fear
The perfect life does not exist

Last night is sinking in
This is the way I deal with things
When I feel nature pressing in
Colliding with my day

When you let go of all your fear
The perfect life does not exist

Release the quaking in the temple now
I feel it shaking in the river now
You can escape but hey, I don’t know how
You can escape but hey, I don’t know how

Last night has dragged itself back in
Colliding with my day

When you let go of all your fear
The perfect life does not exist…“

 

Rock and Roll.

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