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Klassiker des Tages: Slut – „Easy To Love“


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Spitzenband (Slut) mit einem Spitzensong („Easy To Love“) von einem Spitzenalbum („Nothing Will Go Wrong„). Auch heute noch – stolze 16 Lenze später. Da machste nix (außer vielleicht in Würde zu Ergrauen). Das bleibt fürs 🖤. (Übrigens ebenso wie das Gefühl, dass der Indierock-Fünfer aus Ingolstadt so langsam wieder mit neuen Songs ums Eck biegen könnte, immerhin liegt das 2013er Werk „Alienation“ auch bereits einige Monde zurück. Aber laut der letzten Lebenszeichen in den digitalen Medien arbeiten Christian Neuburger, Rainer Schaller, Gerd Rosenacker, Matthias Neuburger und René Arbeithuber ja möglichst fleißig daran…)

 

 

51Cd+Ok6G2L„Fill it and thrill it
Then turn back to kill it
Just gimme the laughter again
You were a mistress
Just making me distress
And I’m gonna miss this
I wait and I wait and I wait

You’re so easy to love
Smile away my pain
You’re so easy to love
Make it right again and again and again
Easy to love
Always been too late
You’re so easy to love
You can make me wait and wait and wait

We never had this
We never regret this
And I can never forget this again
But if I might lose you
I’ve been lucky to choose you
And I could never abuse you
Again and again and again

You’re so easy to love
Smile away my pain
You’re so easy to love
Make it right again and again and again
Easy to love
Always been too late
You’re so easy to love
You can make me wait and wait and wait

You’re so easy to love
So easy to love
You’re so easy to love
You’re so easy to love

You’re so easy to love
Smile away my pain
You’re so easy to love
Make it right again and again and again
Easy to love
Always been too late
You’re so easy to love
You can make me wait and wait and wait“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Petrol Girls – „Sister“


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Das aus englischen Bristol stammende (und in London gegründete) Hardcore-Punk-Quartett Petrol Girls, von dem ja bereits im vergangenen Jahr etwas ausführlicher hier bei ANEWFRIEND die Schreibe war,  hat mit „Sister“ einen neuen Song in Bild und Ton herausgebracht.

sisterDas erfreulicherweise nicht nur wild um sich schlagende, sondern zwischen dezenten Spoken-Word- sowie Gesangs- und ausdrucksvoll von Frontfrau Ren Aldridge skandierten Passagen pendelnde Stück fokussiert sich – und das mag bei der Band, die sonst dem Sexismus in ihrem nach Außen hin ach so tolerant und progressiv auftretenden, schlussendlich doch noch recht männerdominierten Hardcore-Punk-Genre sowie der tumben Gesellschaft als solcher den lautstarken Kampf angesagt hat – auf die Bedeutung von schwesterlichen Verbindungen und Freundschaften, über die Sängerin Ren Aldridge schon länger etwas schreiben wollte. Gemeint seien damit nicht nur die Beziehungen zu ihren beiden jüngeren Schwestern, sondern auch zu einigen wichtigen Freundinnen und auch der verstorbenen Familienhündin Skye, die sie alle ihre Schwestern nennt: „All diese Beziehungen haben mich so viel gelehrt. Sie haben mir den Weg gewiesen, sich um mich gesorgt, mich zum Lachen gebracht, bis ich weinen musste und mich letztendlich in eine bessere Version von mir selbst verwandelt.“ Weiterhin denke sie, dass die heutige Gesellschaft einen Schwerpunkt auf sexuelle Beziehungen legen würde, obwohl diese Art von schwesterlicher Verbundenheit viel wichtiger sei.

Im dazugehörigen fünfminütigen Musikvideo lassen Petrol Girls – wie schon beim großartigen „Touch Me Again“ – erneut andere für sich sprechen: Es kommen Menschen zu Wort, die ihre persönliche Bedeutung des Wortes beschreiben.

„Sister“ erscheint am 14. September auf der neuen EP „The Future Is Dark“ (welche wiederum nach einem Virginia-Woolf-Zitat betitelt wurde). Den ebenfalls darauf enthaltenen Song „Survivor“ hatten Petrol Girls schon Anfang des Jahres – inklusive Musikvideo – veröffentlicht.

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Cat Power – „Woman“ (feat. Lana Del Rey)


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Satte sechs Jahre Zeit hat sich Charlyn Marie „Chan“ Marshall alias Cat Power Zeit gelassen, um an einem neuen Album zu werkeln – die bislang längste Veröffentlichungspause in der Diskografie der auch schon 46-jährigen US-Musikerin. (Kinners, wie die Zeit vergeht…) 

131298Am 5. Oktober nun wird Cat PowerWanderer„, den Nachfolger zur bislang letzten Platte  „Sun“ und summa summarum das zehnte Studiowerk, in den Plattenregalen platzieren. Und stellt nun mit „Woman“ den ersten (kompletten) Song daraus vor – mit prominentem Gastbeitrag von niemand Geringerem als Lana Del Rey.

Der beginnt als bluesiges Indierock-Stück, über das Marshall gewohnt entspannt und cool singt. Zum Refrain hin wird es langsamer und souliger, sodass der kundige Kenner der bisherigen Werke ans großartige „The Greatest“ denken darf, und Del Reys markante Stimme kommt als passende Begleitung ins Spiel. Im dazugehörigen Musikvideo, bei dem Greg Hunt Regie führte, kommt Gastchanteuse Del Rey jedoch nicht vor, es zeigt lediglich Chan Marshall und ihre Band an verschiedenen, durchaus romantischen Locations… *hach*

 

 

„If you know people who know me
You might want them to speak
To tell you ‚bout the girl or the woman they know
More than you think you know about me
More than you think you know me
See you walkin‘ in circles (circles)
See you talkin‘ in circles (circles)
See your thoughts runnin‘ in circles
And walk around all day long, followin‘ me
The doctor said I was better than ever
Man, you should have seen me
Doctor said I was not my past
He said I was finally free

Taking the charge (taking the charge)
I took the lead (I took the lead)
I need you to believe

I’m a woman of my word, now haven’t you heard
My word’s the only thing I’ve ever needed?
I’m a woman of my word, now you have heard
My word’s the only thing I truly need
Woman…

Your money’s like a weapon, a tool to get me
You think I’m like the other ones
Well, my money’s like a weapon (weapon), tool for me
No, I’m not like those other ones
A cage is like a weapon, a tool for me
You think I’m like the other ones
Well, my cage is a weapon, it’s perfect for me
It’s the one suit they seem to not see

I’m a woman of my word, now haven’t you heard
My word’s the only thing I’ve ever needed?
I’m a woman of my word, now you have heard
My word’s the only thing I truly need
Woman…

I’m a woman, woman, woman, woman…“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Brass Against – „Wake Up“


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„In this politically challenging era, it’s time to stand up against the machine. We want the music we perform to sound inspiring and resonate with people’s emotions, encouraging them to act. We combine rock and edgy hip-hop to play music that’s powerful and empowering. Brass Against is exceptional music with a political edge.“

 

Brass Against covern – der Name verrät es wohl bereits – vorrangig Stücke der legendären Alternative-Rap-Rocker Rage Against The Machine. Darüber hinaus nimmt sich die neunköpfige Brass-Band mit politischer Message aus New York City jedoch auch andere (Protest)Songs von Bands und Künstlern wie Public Enemy, A Tribe Called Quest, Kendrick Lamar, Jane’s Addiction, Gil Scott Heron, Living Colour, Led Zeppelin, den Fugees oder jüngst gar die eigentlich uncoverbaren Tool vor.

Phat.

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Phoebe Bridgers + Noah & Abby Gundersen – „Killer“ + „The Sound“ (Live Session)


ERIC TRA : COURTESY OF THE ARTIST

Foto: ERIC TRA / COURTESY OF THE ARTIST

Phoebe Bridgers geht mit Noah Gundersen und dessen Schwester Abby ins Studio, um ein Duett aufzunehmen – eigentlich darf man hier gut und gern von einer potentiell massig Gänsehaut erzeugenden Traumkombination sprechen, oder?

a0787974155_16Darf man. Und es lag wohl auch für alle drei Musiker auf der Hand, dass man ein paar freie Momente während einem Tourstopp in Gundersens Heimatstadt Seattle im vergangenen Herbst dazu nutzen sollte, um im bekannten „Studio X“ zu verschwinden und ein achtminutiges Doppel aus Phoebe Bridgers‘ Song „Killer“ (vom 2017 erschienenen Debütalbum „Stranger In The Alps“) und dem Noah-Gundersen-Stück „The Sound“ (vom ebenfalls im vergangenen Jahr veröffentlichten Werk „WHITE NOISE„) aufzunehmen. Schließlich stand die 23-jährige aufstrebende Singer/Songwriterin aus Los Angeles, Kalifornien (die in den vergangenen Monaten ohnehin bereits hier oder da auf ANEWFRIEND Erwähnung fand) ohnehin Abend für Abend als Gundersens Supportact auf der Bühne (und dürfte vor dieser Zeit als Dame am Merch-Tresen sogar so einige Shows mehr von ihm gesehen haben). Schließlich sind auch dem 29-jährige Indie-Musiker, der in den letzten Jahren – und über mehrere Alben vom Debüt „Ledges“ (unter ANEWFRIENDs Top 3 des Jahres 2014) über den Nachfolger „Carry The Ghost“ ein Jahr später (unter ANEWFRIENDs Top 10 2015) und zuletzt das bereits erwähnte „WHITE NOISE“ – so manche Wandlung vom die Akustische klampfenden Dreadlock-Singer/Songwriter zum straight rockenden Desperado-Lookalike durchgemacht hat, spontane Ideen nicht ganz fremd. Und große Bewunderer des beziehungsweise der jeweils Anderen sind Bridgers und Gundersen ohnehin:

„I’ve been a fanatic Noah fan since I was a teenager. He changed the way I write music, made me more comfortable with being honest in my songs. Getting to sing with him was like getting pulled onstage by your favorite band during a show.“ (Phoebe Bridgers)

„I’m just a big fan of her work. I listened to her record obsessively and I wanted to make something with her. This was recorded on our last day of tour together, when we all had a few spare hours in the afternoon.“ (Noah Gundersen)

 

 

 

Außerdem toll und uneingeschränkt ans Hörerherz gelegt: die Version des Songs „Scott Street“, welche Phoebe Bridgers unlängst mit ihrer Band für „Vevo DSCVR“ eingespielt hat:

 

Rock and Roll.

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Klassiker des Tages: Rise Against – „Swing Life Away“


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Dieser Tage (genauer: am morgigen 27. Juli) veröffentlichen die Alternative-Punkrocker von Rise Against mit „The Ghost Note Symphonies, Vol.1“ ein Album, das – schenkt man dem Pressetext Glauben – „durchweg Alternativ-Versionen ihrer größten Hits vereint; vollkommen neu orchestriert, instrumentiert und arrangiert“. Klar, ein wenig Rückschau können sich Tim McIlrath (Gesang, Gitarre), Zach Blair (Leadgitarre), Joe Principe (Bass) und Brandon Barnes (Schlagzeug) bei fast zwanzig Lenzen Bandhistorie und mittlerweile acht gemeinsamen Studioalben (das jüngste, „Wolves„, erschien im vergangenen Jahr) durchaus erlauben…

Und obwohl sich unter den zehn Alternativ-Versionen der Songs von „The Ghost Note Symphonies, Vol.1“ durchaus der ein oder andere bandinterne Klassiker wiederfinden dürfte, fällt es doch schwer, von den „größten Hits“ zu schreiben, solange ausgerechnet „Swing Life Away“ fehlt, welches anno 2004 auf dem dritten Album „Siren Song Of The Counter-Culture“ erschien und der bis dato eher für Hardcore-Brecher bekannten Band aus Chicago, Illinois als – untypisch – akustisch gehaltener Lagerklampfer einen neuen Weg ebnete. Eventuell fanden Rise Against es zu naheliegend, ausgerechnet jenen Song noch einmal akustisch auf den neusten Stand zu bringen?

Höchste Zeit also, diesen ewig juvenilen Evergreen mal wieder hervor zu kramen und festzustellen, wie milchgesichtig Tim McIlrath (heute 38, damals zarte 24 Jahre jung) zu Zeiten der Veröffentlichung des Songs sowie des dazugehörigen Musikvideos noch war… *hach*

 

Hier gibt’s das Musikvideo…

 

…sowie das Stück noch einmal in der relativ neuen „91X X-Session“-Variante von 2017:

 

„Am I loud and clear
Or am I breaking up?
Am I still your charm
Or am I just bad luck?
Are we getting closer
Or are we just getting more lost?

I’ll show you mine
If you show me yours first
Let’s compare scars
I’ll tell you whose is worse
Let’s unwrite these pages
And replace them with our own words

We live on front porches and swing life away
We get by just fine here on minimum wage
If love is a labor, I’ll slave ‚til the end
I won’t cross these streets until you hold my hand

I’ve been here so long
Think that it’s time to move
The winter’s so cold
Summer’s over too soon
Let’s pack our bags and
Settle down where palm trees grow

I’ve got some friends
Some that I hardly know
We’ve had some times
I wouldn’t trade for the world
We chase these days down with talks
Of the places that we will go

We live on front porches and swing life away
We get by just fine here on minimum wage
If love is a labor, I’ll slave ‚til the end
I won’t cross these streets until you hold my hand
Until you hold my hand

I’ll show you mine
If you show me yours first
Let’s compare scars
I’ll tell you whose is worse
And let’s unwrite these pages
And replace them with our own words

We live on front porches and swing life away
We get by just fine here on minimum wage
If love is a labor, I’ll slave ‚til the end
I won’t cross these streets until you hold my hand

Swing life away…“

 

Rock and Roll.

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