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Der Jahresrückblick – Teil 2


(Illustration: Rae Pozdro)

Wie zum Ende bisher jeden Jahres seit… – Ja, wann eigentlich? Gefühlt bereits seit etwa 20 Lenzen! – gingen auch in den letzten Tagen von 2020 meine mittlerweile “traditionellen” Jahresmixtapes an die ersten Empfänger raus. Einziges Konzept, wie immer: die Songs mussten nicht zwingend von 2020 stammen, mich jedoch in diesem Jahr begeistert, erfreut, bewegt etc. haben. Und das ist bei diesen 62 Stücken beziehungsweise mehr als drei Stunden Musik zweifellos der Fall. Außerdem dürften auch hier die regelmäßigen Blogwärte – sorry für den kleinen infantilen Wortwitz, der musste mal eben wieder an die frische Luft – aufmerken, denn der ein oder andere Song könnte ihnen natürlich durchaus bekannt vorkommen…

Drei Mal querbeet durch meinen Kosmos der gehobeneren musikalischen Unterhaltung 2020, á la ANEWFRIEND – hier die Tracklists zum Nachjagen, Aufstöbern und Nachbasteln…

Vol. 1

1.  Intro

2.  Craig Alan Hughes – Nature Boy

3.  Bright Eyes – Persona Non Grata

4.  The Drew Thomson Foundation – A Little More Time

5.  Martha – Love Keeps Kicking

6.  Frances Quinlan – Rare Thing

7.  Daði og Gagnamagnið – Think About Things

8.  Man Man – Cloud Nein (edit)

9.  City At Dark – One By One

10. Sleigh Bells – Where Did You Sleep Last Night?

11. Anna Coddington – Little Islands

12. The Birthday Suit – A Bigger World (feat. Scott Hutchison)

13. Spanish Love Songs – Beach Front Property

14. Dogleg – Ender

15. VAR – Where To Find You

16. The Howl & The Hum – Godmanchester Chinese Bridge

17. Cascade Lakes – Two Of Us

18. Gabby’s World – I Admit I’m Scared

19. Love – Everybody’s Gotta Live

20. Gerry Cinnamon – Sun Queen

21. Matt McGinn – Bubblegum (feat. Ciara O’Neill)

22. Paolo Nutini – Iron Sky (Abbey Road Live Session)

23. Outro

Vol. 2

1.  Intro

2.  Sleeping At Last – Lullaby

3.  Phoebe Bridgers – Punisher

4.  Fenne Lily – Berlin

5.  Petal – Comfort

6.  Asaf Avidan – The Labyrinth Song

7.  Blueneck – Pneumothorax

8.  Alex Lahey – Welcome To The Black Parade (live on Triple J)

9.  The Raconteurs – Blank Generation

10. José Feliciano – California Dreamin’

11. Nancy – I Wanna Be Your Dog

12. The Struts – Could Have Been Me

13. King Hannah – Crème Brûlée

14. The Mynabirds – Glory Box

15. Michael Shynes feat. Anica – Heart Of Glass

16. SASAMI – Toxicity

17. Lotte Kestner – True Faith

18. Staring Girl – In einem Bild

19. Lina Maly – Zauberland

20. Fugitive Dancer – Autumn Sky

21. Brittany Howard – You’ll Never Walk Alone

22. Phoebe Bridgers – I Know The End

23. Outro

Vol. 3

1.  Intro

2.  KennyHoopla – ESTELLA// (feat. Travis Barker)

3.  Fuel Fandango – Salvaje (live)

4.  Lizzy Farrall – Sabotage

5.  The Black Sherrys and Jade Castrinos – I Don’t Want You

6.  Motorkopp – Maradona

7.  KARLSSON – Hundeleben

8.  Touché Amoré – Limelight (feat. Andy Hull)

9.  Sperling – Über Regen

10. Young Elk – Murrender

11. Cry Monster Cry – Things We Can’t Take Back

12. Chris Cornell – Patience

13. Bruce Springsteen – House Of A Thousand Guitars

14. Deep Sea Diver – Impossible Weight (feat. Sharon van Etten)

15. Matt Berninger – One More Second

16. Chip Taylor & The New Ukrainians – Fuck All The Perfect People

17. Sløtface – New Year, New Me

18. John K. Samson – Fantasy Baseball At The End Of The World

19. Talitha Ferri – Tribute To Her (live session)

20. Fuel Fandango – Toda la vida (acoustic session)

21. Elayna Boynton – Cone Healing

22. Outro 

Rock and Roll.

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Song des Tages: A Burial At Sea – „D’Accord“


Der Sound von A Burial At Sea, einer fünf Köpfe zählenden, im englischen Liverpool ansässigen Experimental-Post-Rock-Band, ist kräftig, wuchtig, dennoch filigran – und liefert zu der im Genre freilich absolut obligatorischen postrockigen Wand auch noch eine Mini-Zwei-Mann-Horn-Sektion inklusive Trompete on top, was man selbst in diesem Kosmos dann schon als besonders, ja beinahe einzigartig bezeichnen könnte.

Das Ganze klingt auf dem dieser Tage erschienenen selbstbetitelten Debütalbum dann in der Tat auch hin und wieder ganz schön jazzy, bevor die ordentlich aus Feedback erbaute Rock-Wand erneut einstürzt oder auch mal ein amtlicher Blast-Beat losbricht. Abgefahrene Mischung, die die Band selbst als „trumpet rock“, „trumpet core“ oder auch “post-rock mariachi” bezeichnet. Und in der Tat ist auf dem galant zwischen bombastisch und filigran changierenden, hochmelodiösen Nachfolger zur 2017 veröffentlichten Debüt-EP „…And The Sum Of Its Parts“ irgendwie verdammt viel und (fast) alles drin, sodass die Spannweite von experimentellem Post-Rock über Math-Rock bis hin zu fesselnden Hardcore-Punk-Einlagen reicht.

Einen ersten Eindruck vom Rest des Albums (welcher bei einem Recht hat vielfältigen Soundgewand wie dem von A Burial At Sea auch täuschen mag) kann man sich anhand des Musikvideos, für das sich Jen Baranick verantwortlich zeichnet, verschaffen:

Rock and Roll.

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„2018“ – Mogwai verschenken zum heutigen „Bandcamp Friday“ ein neues Live-Album


Mogwai.Brian-Sweeney

Foto: Brian Sweeney / Promo

Zum heutigen „Bandcamp Friday„, an welchem die Online-Musikplattform seit März an jedem ersten Freitag des Monats auf seine Verkaufsgebühren verzichtet und dadurch bislang Millionen von US-Dollar direkt an die – vor allem wegen ausgefallener Tourneen –  besonders von der Corona-Pandemie betroffeneren Bands und Künstler*innen vergab, zeigen sich auch die vier Schotten-Post-Rocker von Mogwai von ihrer spendabelsten Seite und hauen mit dem recht simpel „2018“ benannten Live-Album mal eben eine zwölf Stücke starke digitale Live-Compilation als „name your price“ unters Hörervolk, welches sich nach Monaten (fast) ohne jegliche Live-Shows wohl ebenso nach schwitzigen Musik-Erlebnissen und dröhnenden Ohren sehnt wie Stuart Braithwaite, Barry Burns, Dominic Aitchison und Martin Bulloch.

Super Sache von den lauten Lads aus Glasgow – zugreifen, bitte! 🤟

 

„Next month it will have been a year since we last played a live concert. I don’t think I’ve really gotten used to life without live music, both playing it and hearing it. 

I hope that this situation doesn’t last for much longer for a lot of reasons. Everyone’s health and safety being the biggest concern obviously, but also so that gigs can finally resume. It’s a cliche but you really don’t realise how much you miss something until it isn’t there.

With that in mind, we thought it’d be a good time for us to share with you a new live album recorded on our last tour in 2018. 

We realise that many people are struggling financially during the pandemic so we have made it available on Bandcamp on a pay-what-you-can basis. 

We hope you enjoy it.“

(Stuart Braithwaite, September 2020)

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Jonas David – „Sorri“


JonasDavid-by-NORMAN-TEBEL

Foto: Norman Nebel / Promo

Ein waberndes Bett auf prasselnden Synthesizern baut sich auf und umhüllt einen, als würde man in etwas zu warmes Wasser eintauchen. Indie-Musiker Jonas David hat in seinem Song „Sorri“ einmal mehr die Idee davon perfektioniert, sein Publikum in einen Kosmos aus vibrierenden Klängen zu entführen. Vier Minuten und 36 Sekunden verschwindet alles um einen herum und geht in dem von Emotionen getriebenen Titel auf. Dabei ist der Aufbau so minimalistisch und träge, dass jeder Akkordwechsel eine neue Woge des Schauers auslöst und die sanfte Steigerung des Songs bis ganz tief unter die Haut geht. Hinzu kommt die Stimme, die einen ebenso schnell gefangen nimmt wie das Rauschen und Knistern. In kleinen Dopplungen, Mehrstimmigkeiten und hauchfeinen Verfremdungen des Gesangs spielt David mit Nähe und Einsamkeit.

Illustrierend dazu trägt der deutsche Indie-Musiker seine Ton gewordene Entschuldigung in der blauen Stunde vor einer tosenden Küste in Sampieri vor und tanzt in Zeitlupe zur spritzenden Gischt. Besonderes Highlight ist das Saxofon, welches ganz ruhig und getragen in den Song gleitet und sich wenig später mit einer zerrenden E-Gitarre paart. Spätestens dann findet “Sorri” seinen absoluten Höhepunkt. Das langsam errichtete Song-Epos löst sich wieder auf und man bleibt mit einer formvollendeten Gänsehaut zurück…

„Für mich spielt der Song zwischen einer zufälligen Begegnung, zwischen Seelenverwandtschaft und Morgengrauen. Das Wegrennen vor einem selbst in die Welt einer anderen Person. Die Projektion von Erlösung oder simpler Betäubung auf die neue Bekanntschaft, die aber das Gleiche mit einem selbst tut. Das Gefühl, wenn man eine Treppe hinaufrennt, um in einer fremden Stadt mit fremden besten Freunden vom Dach die Stadt anschreit. Spannend, aber es wird vermutlich nicht gut gehen.“

Wenn man so mag, lebt Jonas David das, wovon viele träumen, denn im Alter von 21 Jahren schmiss der Wuppertaler mit der wunderschönen, hohen Stimme auf halber Strecke zwischen Leslie Feist und der Transgender Anohni (Antony and the Johnsons, Hercules and Love Affair) und dem feinen Gespür für Melodien abseits des Gewöhnlichen seinen Alltagsjob und widmet sein Leben seither der Musik.

4260311432105Sein letztes, 2011 erschienenes Album „Keep The Times“ trug den Sänger, Multiinstrumentalisten und Produzenten  600 Konzerte weit. Und dann waren da ja noch all die Kollaborationen, vor allem die mit dem Musikerkollektiv Tour Of Tours (mit Tim Neuhaus, Town of Saints und Honig), die zu diversen umjubelten Tourneen und bislang zwei gemeinsamen Alben führte. Für seinen Kumpel Matthias Schweighöfer produzierte David einige Songs und steuerte 2014 sowie 2017 den Score zu dessen Filme „Vaterfreuden“ und „Vielmachglas“ bei, durch den im selben Jahr mit „Five Stones“ sogar eine EP mit einigen neuen Songs entstand. Nein, untätig war Jonas David seitdem keineswegs…

Und was heißt das überhaupt, „untätig sein“, wenn man die Vorstellung von der eigenen Musik schärft, wenn man sich den Stimmen im Kopf stellt und sich zu einem eigenen Sound und zu einem eigenen Ausdruck voran tastet? Für sein heute erscheinendes Album „Goliath“ (hier gibt’s ein Track-by-Track vom Künstler selbst) hat sich Jonas David wieder einmal Zeit gelassen, um dieses kleine, besondere Kopfkino-Wunderwerk im beschaulichen Sizilien zu produzieren und nach langer Tüftelei der Öffentlichkeit preisgegeben. So positioniert er sich unmittelbar in einer Reihe mit Ben Howard, José González oder Justin Vernon, mit denen Jonas David in der Tat etwas gemein hat: den unbedingten Willen, einen Klang für das Unbewusste zu finden. So klingt „Goliath“ in vielen Momenten wie das erste tiefe Durchatmen nach dem Sturm. Der Soundtrack für schlaflose Sommernächte und das verlockende Versprechen, dass der darauf folgende Herbst ein goldener wird…

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Sperling – „Baumhaus“


Foto_SPerling

Na da horcht mal, was die Vögel da bei Sonnenschein und Spätsommerhitze von den Dächern krakeelen…

Ein Wortspiel sollte bei einem Bandnamen wie Sperling doch drin sein, oder?

sperling-baumhaus_s KopieAber nun mal Krümel bei die Piepmätze, denn das Newcomer-Fünfergespann aus Mannheim und Koblenz sollten sich alle jene ganz oben zu ihren künftigen Playlists hinzufügen, die bislang vergeblich nach einer musikalischen Schnittmenge aus Fjørt, Casper, Heisskalt, The Hirsch Effekt oder Fabian Römer gesucht haben. In der Tat könnten Sperling tatsächlich genau die musikalische Mitte zwischen Indie-Emo-Rapper Casper und den Aachener Post-Hardcore-Erneuerern Fjørt darstellen, die unlängst etwa 8kids mit ihrem zweiten, im vergangenen Jahr erschienenen Album „Blüten“ gesucht haben, in Gänze – großartige Ausnahmen wie den Song „Dein Zuhause“ mal außen vor – jedoch nie so richtig überzeugend verpacken konnten.

Dass die neuste Single „Baumhaus“ die Schnittpunkte beider Sounds so verdammt gut und spannend einfangen kann, liegt einerseits an der progressiv drückendem, aber dennoch jederzeit sphärischen instrumentalen Melange aus Post Hardcore-Instrumentarien (GitarreSchlagzeugBass – im Zweifel alle Regler auf der Elf!) sowie einem prominent tönenden Cello, vor allem jedoch an der organischen Leichtigkeit, mit der sich rau schmetternde Raps und schweifende Gitarren-Orgien hier mal umtänzeln, mal beinahe duellieren. Noch dazu liefert die Band nachdenkliche, nicht selten gesellschaftskritische Texte (man höre etwa „Lass sie in dem Glauben“ – von der 2015 veröffentlichten Debüt-Single „Pssst“ – oder „Über Regen“ von der zwei Jahre darauf erschienenen „Stille Post EP„), die manchmal beißen, jedoch nie über den Emo-Pegel hinaus jammern.

„Baumhaus“, bei dem sich Beray Habip für die massive Produktion, Alex Kloos für den Mix und Simon von der Gathen für das dazugehörige Musikvideo verantwortlich zeichneten, ist seinerseits der erste tönenden Vorbote aus Sperlings kommendem Debüt-Langspieler „Zweifel“, welcher im kommenden Jahr bei Uncle M erscheinen soll…

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Bartees Strange – „Mustang“


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Bereits Anfang dieses Jahres machte der Indie-Musiker Bartees Strange aus Washington, D.C. von sich reden (und beförderte sich auch „Auf den Radar“ von ANEWFRIEND), als er auf seiner Debüt-EP „Say Goodbye To Pretty Boy“ eine Reihe von Coverversionen von Songs aus der Feder von The National veröffentlichte – und die Stücke nicht mal eben nur schnöde nachspielte, sondern jedem einzelnen ein kleines Stück seiner eigenen Seele, seiner eigenen Identität hinzufügte.

a3910159685_16Doch auf diesem Achtungsausrufezeichen will es Bartees Leon Cox, Jr. – zum Glück – nicht beruhen lassen – und kündigt nun an, dass noch im aktuellen Jahr sein erstes Album erscheinen wird, welches – und das wohl kaum nur des Zeitgeistes wegen – auch Themen wie Identität, Akzeptanz oder Rassismus behandeln werde, während stilistisch so ziemlich alle Viertel von Indie Rock über Jazz und HipHop bis hin zum Soul angefahren werden sollen. Besser noch: Mit „Mustang“ veröffentlicht der im englischen Ipswich geborene Rapper, Sänger und Multiinstrumentalist auch schon eine erste Single aus selbigem. Der Song ist eine Reflexion über das Aufwachsen in einer der wenigen schwarzen Familien in einer überwältigend weißen, konservativen Stadt. „Ich habe mich versteckt. Ich habe mich abgeduckt, damit sich die Leute um mich herum wohler fühlten“, so Strange.

Musikalisch kommt „Mustang“ als Mischung aus verträumtem Pop, fiebrig pulsierenden Indierock-Gitarren und jenseitig schimmernden Synthesizern, die allesamt von Stranges ausdrucksstarker Stimme zusammengehalten werden, daher. Benannt (auch) nach der Stadt in Oklahoma, in der Bartees Strange aufwuchs, bewegt sich das Stück von sanft gesungenen Lines zu aggressiven, feurigen Shouts. In einer Zeile erklärt er sich selbst zu einem „beast from the southern coast“, gibt dann aber zu „I lie for a living“ und „I just wait for my horses now“. Im weiteren Verlauf des Songs wird sein Gesang immer verzweifelter und rauer – und scheint beinahe einem Aufruf an ebenjene „Mustangs“ zu sein, ihn von diesem Ort wegzubringen…

 

 

„A man bled out this morning, I’m the antecedent
This was not the first time I fell in my arms
The pain of being pure again, walking home at 4am – hours to go before it ends
It’s hella dark, and I can’t avoid the heat
2 train’s hella long, too high to sleep, my crooked bones
You’re screaming and cursing, I’m smiling, you’re killing me

Is anybody really up for this one
If I don’t hold nothing back
Is anybody up for this one
I know that, you never ask
A beast from the southern coast, a beast from the southern

Last night I looked at you I knew I didn’t really fear that much
I lie for a living now, that’s why I really can’t tell you stuff
The way that we all know how it’s all gonna end I hate America
I just wait for my horses now…

To have a life you love but know you’re undeserving
Last night I got so fucked up near lost my job
It’s nice to think that folks are near, waking up was hard this year
But if I didn’t move the way I did then tell me how else could be

Could I be?
Could I be?

I came with a mouth full of blood
Im hurt cuz no one can see me
Don’t ask, why dont I
Want to give you solace

Tie me up“

 

Rock and Roll.

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