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Song des Tages: The War On Drugs – „Holding On“


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Eines vorweg: Wer immer und stets auf der Suche nach Musik ist, die die Welt aus den Angeln heben möchte, der ist bei Adam Granduciel und seinem zu Bandgröße angewachsenen Projekt The War On Drugs grundlegend fehl am Platz.

fileUnd das im Grunde schon seit den Anfangstagen, als Granduciel sich noch an verschrobenem Fuzz-Folk probierte – man stelle sich einfach den Dylan-Bob mit Dinosaurier Jr. als Backing Band vor (nachzuhören auf dem 2008 erschienenen Debüt „Wagonwheel Blues„). Und auch, wenn die aus Philadelphia stammende, mittlerweile sechsköpfige Band den US-amerikanischen Rock-Traditionalismen treu bleibt, haben Granduciel und Co. den Bandsound – spätestens seit dem tollen, vor drei Jahren veröffentlichten und überall gefeierten dritten Album „Lost In The Dream“ – deutlich in Richtung AOR verschoben – in der Indie-Version. Bedeutet, im Klartext: Raumgreifende Songs, die sich selten unterhalb der Sechs-Minuten-Marke einpegeln, sich Zeit nehmen, und daher perfekt geeignet scheinen für lange Road Trips auf einsamen Straßen. Als Referenz mag da scheinbar alles herhalten, was in der US-amerikanischen Musikgeschichte je eine Elektrische in Händen gehalten hat: Bruce Springsteen, Sonic Youth, Kurt Vile, Tom Petty, Yo La Tengo, Bob Dylan, Wilco, Strand Of Oaks, Neil Young (obwohl: der ist Kanadier)… Bloße „Classic Rock meets Americana“-Kopisten sind The War On Drugs dabei kaum, sie vermengen all diese Einflüsse nur zu einer eigenen, höchst angenehmen, da meditativen Klangmelange.

Diesem Ansatz bleibt auch das aktuelle, im August erschienene vierte Werk „A Deeper Understanding“ treu: zehn melancholisch drauf los stampfende Songs in 66 Minuten, die, wäre sie Twitter-Nachrchten, Sätze schreiben würde wie: „Das beste Mittel gegen Heimweh bleibt immer noch das Fernweh“. Songs, wie gemacht für lange Autofahrten und Tagträumereien, die keine Jahreszeit kennen und auch keinen Wochentag.

Die Welt an einem Sonntag aus den Angeln heben? Das überlassen The War On Drugs getrost anderen…

 

Man höre etwa das tolle „Holding On“, das, ganz nebenbei, noch mit einem feinen Musikvideo daher kommt. Das ebenjenes nicht direkt hier eingebunden werden kann, darf gern die innoffizielle, jedoch kaum weniger gute Variante herhalten:

 

Außerdem kann man „Holding On“ hier auch in einer Live-Session-Variante sehen (und hören):

 

„Once I was alive and I could feel
I was holding on to you
And I redefined the way I looked at dawn inside of youI went down a crooked highway
I went all outside the line
I’ve been rejected, now the light has turned and I’m out of time

Ain’t no way I’m gonna last
Hiding in the seams, I can’t move the past
Feel like I’m about to crash
Riding on my line, keep keeping on

Once we were apart and I could see red
Never trying to turn back time
Never meant to bring my pain to the front and into your life

Now I’m headed down a different road
Can we walk it side by side?
Is an old memory just another way of saying goodbye?

Ain’t no way I’m gonna last
Hiding in the seams, I can’t move the past
Feel like I’m about to crash
Riding the same line, I keep keeping on

I ain’t never going to change
He’ll never get in line
I keep moving on the path, yeah
Holding on to mine

When you talk about the past
What are we talking of?
Did I let go too fast?
Was I holding on too long?

Ain’t no truths from the past
As silent as the sea
Am I holding on too long?
But you’re right in front of me

And I’m moving on a cast
Shadows on my seam
I keep moving to changes, yeah
Ooh

Heart or hope…“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Ryan Adams – „Back In Your Head“


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Ganze zehn Jahre ist es nun bereits her, dass Tegan and Sara mit „The Con“ ihr – wenn ihr mich fragt – letztes richtig gutes Album veröffentlicht haben, bevor sich die beiden aus dem kanadischen Calgary stammenden Zwillingsschwestern spätestens mit dem 2013 erschienenen „Heartthrob“ endgültig aber sicher in Richtung belanglosem Indiepop aufgemacht haben (wer’s nicht glauben mag, der höre das 2014 für den LEGO-Film auf den Plastikleib geschriebene „Everything IS AWESOME!!!„).

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Um das Jubiläum von Album Nummer fünf, „The Con“, entsprechend zu feiern, haben die Quin-Schwetern einige (potentiell) befreundete MusikerkollegINNen darum gebeten, sich ihrer Albumsongs anzunehmen und diese neu zu interpretieren. Sara schrieb auf ihrer Website dazu: „When I hear another band or artist cover one of our songs it can be indescribable and pleasantly disorienting – creating hope where there was originally hopelessness or joy where there was only ever regret. A pop song can become a claustrophobic ballad, or an anguished confession might be transformed into a euphoric mantra. In some ways hearing someone else interpret something so familiar is a way to finally be freed from the personal history of the song and to hear it for the first time.”

Dabei herumgekommen ist folgende Aufstellung:

TheConX-cover-wordpress-300x3001. Ruth B. – I Was Married
2. MUNA – Relief Next to Me
3. Shura – The Con
4. Mykki Blanco – Knife Going In
5. PVRIS – Are You Ten Years Ago
6. Ryan Adams – Back in Your Head
7. City and Colour – Hop a Plane
8. Kelly Lee Owens – Soil, Soil
9. Bleachers – Burn Your Life Down
10. Hayley Williams of Paramore – Nineteen
11. Sara Bareilles – Floorplan
12. Shamir – Like O, Like H
13. Trashique (GRIMES X HANA) – Dark Come Soon
14. CHVRCHES – Call it Off

Digital Bonus Tracks:
15. Cyndi Lauper  – Back in Your Head (Bonus Track)
16. Bleached – One Second (Bonus Track)
17. Vivek Shraya – I Take All the Blame (Bonus Track)
18. Tegan and Sara – Miami Still (Bonus Track Demo)

Die Einnahmen des am 20. Oktober digital und auf CD sowie im Dezember auf Vinyl erscheinenden Cover-Albums „The Con X: Covers“ gehen an die recht neue „Tegan And Sara Foundation“, die sich um Frauen und Mädchen aus der LGBTQ-Community kümmert (für all jene, die’s nicht wissen: beide Schwestern haben sich selbst früh als lesbisch geoutet). In einem Statement dazu heißt es: „With that intention set, we asked 14 artists who were either outspoken allies of the LGTBQ community or LGBTQ themselves to each cover a song from The Con. We encouraged each artist to approach the song they were covering in any fashion they saw fit. Their inspiration could come from the original record or The Con Demos, our first home recordings that were released after The Con came out. All the artists agreed to donate their time and energy to the project and their labels all agreed to waive their fees as well.“

Neben der Version von „Call It Off“, welche das schottische Indiepop-Trio CHVRCHES eingespielt hat, lassen Tegan and Sara nun auch die Ryan Adams’sche Variante des im Original sowieso bereits verflucht eingängigen „Back In Your Head“ hören. Und wer daran zurückdenkt, was der umtriebige 42-jährige Americana-Rocker bereits für akustische, absolut eigenständige Kleinode aus dem Oasis-Gassenhauer „Wonderwall„, dem kompletten (!) Taylor-Swift-(!)-Album „1989“ oder jüngst dem Radiohead-Evergreen „Karma Police“ gezaubert hat, der weiß, dass der ehemalige Whiskeytown-Frontmann auch dieses Mal nicht eben viel falsch machen wird und das Klangbild seines Tegan-and-Sara-Tributes nah an den energiegeladenen Powerpoprock seines jüngsten, im Februar veröffentlichten Albums „Prisoner“ ansiedelt. Weiß zu gefallen…

 

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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Foto: Twitter

 

Ein Bild, mit dem die Foo Fighters den Live-Stream ihres Auftritts beim Berliner Lollapalooza-Festival am vergangenen Sonntag ankündigten, zeigt, wie Frontmann Dave Grohl geht vor dem Drumset seines Foo-Fighters-Kollegen Taylor Hawkins in die Knie geht.

So weit, so normal – denn selbst derbe From-the-heart-Rocker wie Grohl brauchen wohl ab und an mal eine Verschnaufpause, oder? Klar, würde Hawkins‘ Bassdrum nicht ein Foto des im Mai verstorbenen Chris Cornell zieren. So darf man diese kleine, feine Geste Grohls als aufrichtigen Tribute an seinen langjährigen Grunge-Kumpel werten…

 

Rock and Roll.

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Song des Tages #2: Garbage – „No Horses“


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Okay, mal ehrlich: Wer von euch hat Garbage vermisst, etwa in der etwas längeren Veröffentlichungspause zwischen den Alben „Bleed Like Me“ (2005 erschienen) und „Not Your Kind Of People“ (von 2012)? Geschweige denn, überhaupt mitbekommen, dass die Alternative-Rocker aus dem US-amerikanischen Madison, Wisconsin wirklich mal für ein paar Jahre nicht gemeinsam auf irgendwelchen Konzertbühnen gestanden haben? Eben.

Und obwohl Shirley Manson und ihre drei „Jungs“ (darunter auch „Nevermind“-Produzent Butch Vig, der sich bei Garbage ganz galant hinterm Schlagzeug aufhält) ihre erfolgreichen Heydays in den seligen Neunzigern und mit Indie-Hits wie „Only Happy When It Rains“, „Milk“, „Push It“, „I Think I’m Paranoid“, „The Trick Is To Keep Breathing“ oder dem Bond-Song „The World Is Not Enough“ (zum Film gleichen Titels) hatten, ist es doch schön, auch heute noch ab und an von der seit 1993 bestehenden Band zu hören, etwa mit dem im vergangenen Jahr erschienenen sechsten Album „Strange Little Birds„.

51sPQ2Y7vLL._SS500Dass Garbage nicht knietief im Neunziger-Revival-Zeitgeist versackt sind, sondern durchaus zeitgemäß klingen können, beweisen die Vier etwa mit der neusten Single „No Horses“: Frontfrau Shirley Manson, die auch mit ihren 50 Lenzen noch beachtlich zeitlos-toughe Traumfrau-Qualitäten vorzuweisen hat, tritt im Musikvideo mit roter Mähne im Rotkäppchen-Look in Erscheinung und wäscht ihren Bandmates in Anlehnung an den Sohn Gottes die Füße, bevor Video-Regissuer Scott Stuckey diese Szenerie von fast schon anmutiger Unschuld mit Bildern realer Protestmärsche (etwa dem des „Women’s March“)  sowie etlicher Aufstände und Gewaltszenarien konterkariert: “There will be no cops / just men with guns…” Apocalypse now.

 

 

„They’ll love you too
They’ll love you too
They’ll love you too
They’ll love you too
They’ll come to you
They’ll come to you
They’ll come to you
They’ll come to you too

They’ll worship you
They’ll worship you
They’ll worship you
They’ll worship you too
They’ll use you too (they’ll use you too)
They’ll lie to you (they’ll lie to you)
They’ll steal from you (they’ll steal from you)
They’ll sell you too (they’ll sell you too)
They’ll turn on you
They’ll come for you
They’ll hurt you too
They’ll get to you too

And there will be no apologies
And no more security
There will be no cops
Just men with guns
In their shiny black uniforms
And their big black boots
With their shiny black batons
And their sleek black cars
With their fingers on the trigger
With their fingers on the trigger
With their fingers on the trigger
And their skeleton keys

And there will be no marches
There will be no impurity
No more TV
And no more cavalcades

And no more horses, no horses
There’ll be no horses, no more motorcades

There’s a sky full of tears
A sky full of tears
There’s a sky full of tears
There’s a sky full of tears
I’ve been awake all night (been awake all night)
And the sun don’t shine (and the sun don’t shine)
And the night’s so long (and the night’s so long)
And the moon is in shock (the moon is in shock)
And all the lovers turn cops
And all the lovers turn cops
Oh all the lovers turn cops
Oh all the lovers turn cops

And no more horses, no horses
There’ll be no horses, no more motorcades
No more horses, no horses
There’ll be no horses, no more motorcades

There’s nothing to grieve
There’s nothing to lose
There’s nothing to hide
There’s nothing to grow
There’s nothing, nothing, nothing, nothing
This is the apocalypse
This is the apocalypse
This is the apocalypse
That killed the horses

Shhhhhhh!“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Radiohead – „Man Of War“


Radiohead-Capture

Erinnert alles ein bisschen an ihren guten alten Mini-Hit „Just“: Radiohead haben ein neues Musikvideo zum eigentlich gar nicht mal so neuen, nun jedoch erstmals veröffentlichten Song „Man Of War“ gedreht. Und darin ist, ähnlich wie im Video zu „Just“, ein Mann auf einer unerklärlichen inneren Mission unterwegs. In „Just“, dem Stück vom 1995 erschienenen zweiten Album „The Bends„, legt er sich auf die Straße, in „Man Of War“ ist der Herr auf der Flucht. Wovor? Das weiß man freilich nie so genau (schließlich sind hier die musikalischen Ober-Enigmaten von Radiohead am Werk!) – und bekommt am Ende der viereinhalb Video-Minuten doch eine leise Ahnung davon…

OKNOTOKAuch musikalisch hat „Man Of War“ nicht viel mit der Band Radiohead zu tun, wie wir sie seit über 15 Jahren – und spätestens mit dem wegweisenden Album-Doppel aus „Kid A“ und „Amnesiac“ – kennen. Das Stück ist ein für Band-Verhältnisse relativ konventioneller Rocksong, der eher an britpoppige Anfangstage erinnert, und das hat einen guten Grund: Es ist mindestens 22 Jahre alt, wurde damals von Radiohead hin und wieder live gespielt, aber nie (offiziell) aufgenommen, geschweige denn veröffentlicht. Und doch erschien der Fanfavorit, der jahrelang als „Big Boots“ oder „Man o‘ War“ durch Foren und das weltweite Netz geisterte, dieser Tage erstmalig auf „OKNOTOK„, der Jubiläumsedition von Radioheads zwanzig Lenze jungem Meilenstein „OK Computer“. Interessant, auch für Fans: Neben etlichen B-Seiten sind darauf drei zu unrecht fast vergessene Radiohead’sche Songperlen zu hören. Und so bekommen, nebst „Man Of War“, auch die Outtakes „I Promise“ sowie „Lift“ zwei Dekaden später die verdiente Aufmerksamkeit. Über letzteres Stück sagte Gitarrist Ed O’Brien zuletzt Folgendes:

„We played that live with Alanis Morissette. It was a really interesting song. The audience, suddenly you’d see them get up and start grooving. It had this infectiousness. It was a big anthemic song. If that song had been on that album, it would’ve taken us to a different place, and probably we’d have sold a lot more records — if we’d done it right. And everyone was saying this. And I think we subconsciously killed it. If ‚OK Computer‘ had been like ‚Jagged Little Pill‘, it would’ve killed us. But ‘Lift’ had this magic about it. But when we got to the studio and did it, it felt like having a gun to your head. There was so much pressure. But saying that, I’ve got a monitor mix, and it is pretty good.”

 

 

„Drift all you like
From ocean to ocean
Search the whole world
But drunken confessions
And hijacked affairs
Will just make you more alone

When you come home
I’ll bake you a cake
Made of all their eyes
I wish you could see me
Dressed for the kill
You’re my man of war

You’re my man of war

And the worms will come for you
Big Boots
Yeah, yeah, yeah

So unplug the phones
Stop all the tapes
It all comes flooding back
From poisoned clouds
To poisoned dwarves
You’re my man of war

You’re my man of war

And the worms will come for you
Big Boots
Yeah the worms will come for you
Big Boots
For you
Big Boots…“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Soundgarden – „4th Of July“


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Foto: Paul Bergen/Redferns/Getty

Natürlich gäbe es deutlich subtilere Kandidaten für einen „Song des Tages“ am heutigen 4. Juli. Aber keinen besseren.

Und nicht nur heute wird offensichtlich, welch‘ große Stimme am 18. Mai verstummt ist. Damn, Chris Cornell. Ich vermisse dich, verdammt. Danke fürs Singen. Danke für Soundgarden. Danke für deine Songs. ♥

Heard it in the wind / And I saw it in the sky / And I thought it was the end / And I thought it was the fourth of July…“

 

(die Studioversion gibt’s hier zu hören…)

 

„Shower in the dark day
Clean sparks diving down
Cool in the waterway
Where the baptized drown
Naked in the cold sun
Breathing life like fire
Thought I was the only one
But that was just a lie

‚Cause I heard it in the wind
And I saw it in the sky
And I thought it was the end
And I thought it was the fourth of July

Pale in the flare light
The scared light cracks and disappears
And leads the scorched ones here
And everywhere no one cares
The fire is spreading
And no one wants to speak about it
Down in the hole
Jesus tries to crack a smile
Beneath another shovel load

‚Cause I heard it in the wind
And I saw it in the sky
And I thought it was the end
And I thought it was the fourth of July

Heard it in the wind
And I saw it in the sky
And I thought it was the end
And I thought it was the fourth of July
Fourth of July, July

Now I’m in control
Now I’m in the fall out
Once asleep but now I stand
And I still remember your sweet everything
Light a roman candle
And hold it in your hand

Heard it in the wind
And I saw it in the sky
And I thought it was the end
And I thought it was the fourth of July

Heard it in the wind
And I saw it in the sky
And I thought it was the end
And I thought it was the fourth of July, yeah…“

 

Rock and Roll.

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