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Song des Tages: Alex St Joan – „Kick And Rise“ (Småll Sessions)


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Foto: @kensio_ / Facebook

„If St. Vincent, The Cranberries and James Blake got together in an underwater cave with a drum machine, a mellotron orchestra and a synthetic saxophone quartet, it might sound something like this.“

Was sich im erstem Moment wie eine an den Indiepop-Haaren herab gesponnene Umschreibung liest, macht – als Hilfestellung zur Einordnung der Songs von Alexia Peniguel – durchaus Sinn. Denn wenn die aus Melbourne, Australien stammende und seit 2004 in Berlin lebende Multi-instrumentalistin, Produzentin und Songschreiberin nicht gerade (scheinbar) in die verquere Melodienwelt einer Laurie Anderson eintaucht, um diese dann – anhand von Keyboard-, Gitarren- oder Vocal-Loops – mit dem Timbre einer Chanteuse der 90er Jahre zu paaren, klingt Peniguel, die als A Seated Craft bereits zwei Alben veröffentlicht hat (2011 und 2015 war das), unter dem neusten Moniker Alex St Joan im Herbst eine erste EP in die Plattenläden stellen wird und in den vergangenen Monaten bereits als Support-Act für ähnliche Künstlerinnen wie Kat Frankie, Bryde oder PHIA auf hiesigen Konzertbühnen stand, tatsächlich nach einer ominös mäandernden Schnittmenge irgendwo zwischen St. Vincent und James Blake. Indiepop mit nokturner Schlagseite…

 

 

Rock and Roll.

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