Schlagwort-Archive: Albumankündigung

Song des Tages: Ex:Re – „Where The Time Went“ (with 12 Ensemble)


Foto: Promo / Maria Kochiashvili

Über zwei Jahre ist es her, dass Elena Tonra mit ihrem ersten Solo-Album unter dem Namen Ex:Re im ungefilterten Monolog das Ende einer Beziehung rekapitulierte und allen geneigten Hörern (und Hörerinnen) zehn wunderschöne, sanft-melancholische Tränenzieher irgendwo im nachtschweren Electro-Pop-Spannungsfeld servierte. Seitdem jedoch herrschte Funkstille – auch bei ihrer eigentlichen Hauptband Daughter. Umso überraschender kam nun die Ankündigung, dass bereits am morgigen Freitag ein (digitales) Album mit Live-Aufnahmen der Kollaboration zwischen der Daughter-Frontfrau, der klassischen Komponistin Josephine Stephenson und dem 12 Ensemble, einem renommierten String Ensemble, erscheinen wird.

Und obwohl die 31-jährige britische Musikerin mit Ex:Re noch immer ihr „Solo-Ding“ verwirklicht, ist „Ex:Re with 12 Ensemble“ ein durch und durch gemeinschaftliches Produkt: So zeichnete sich Fabian Prynn, der Produzent und Schlagzeuger des Ex:Re-Debütalbums, für die Aufnahmen verantwortlich, welche am 30. November 2019 im Londoner Kings Place entstanden. Josephine Stephenson begleitete Tonra auf dem Piano, integrierte das 12-köpfige Streich-Ensemble gekonnt in die emotionalen Songs und erschuf so eine Brücke zwischen klassischer und kontemporärer Musik. Das Ergebnis besticht durch seine subtile Dynamik, die Elenas Worte exponiert und an Bedeutung gewinnen lässt, konträre Melodien oder detailverliebte Änderungen an Harmonien, welche die Songs wachsen lassen. Die vorliegende Live-Umsetzung des Studioalbums ist dabei ein nur allzu logischer Schritt, denn nachdem Stephenson Elena „Ex:Re“ Tonra über ein Jahr auf Tour begleitete und ihre Songs in- und auswendig kannte, existierten die Blaupausen der Arrangements bereits in ihrem Kopf und mussten quasi nur noch an das 12 Ensemble übergeben werden. Wunderschön, einmal mehr.

Einen ersten Eindruck von „Ex:Re with 12 Ensemble“ kann man sich anhand des Videos zum Album-Opener „Where The Time Went“ verschaffen:

Rock and Roll.

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Song des Tages: Kali Masi – „Trophy Deer“


Foto: Promo / Michelle Johnson

Schon 2017 überzeugten Kali Masi mit ihrem Debütalbum „Wind Instrument„. Die Band aus Chicago ließ darauf Emo, Nineties-Punkrock und modernen Hardcore so zielsicher verschmelzen wie lange keine junge Band mehr. Damit fand das Quartett auch beim etwas größeren Genre-Bruder Red City Radio Anklang, den sie denn auch folgerichtig 2019 auf seiner Europa-Tour als Support begleiteten.

Auf ihrem im März erscheinenden Nachfolgewerk „[laughs]“ schlagen die Newcomer eine etwas härtere Gangart als noch bei „Wind Instrument“ ein – das bewies bereits die erste mitreißende Single „The Stray„. Erneut tat sich die Band dafür mit Defeater-Mitbegründer und Produzent Jay Maas zusammen, der sich für das zehn Songs starke neue Album, welches sich thematisch einmal mehr um Emotionales rund um psychischen Missbrauch, angespannte Beziehungen und Selbsterkenntnis dreht, hinter die Regler setzte.

Um die Wartezeit eine wenig zu verkürzen, haben Kali Masi nun mit „Trophy Deer“ eine zweite Single aus „[laughs]“ inklusive einem animierten Musikvideo veröffentlicht, das die nostalgische Grundstimmung des Songs treffend untermalt. Das dreiminütige Stück handelt von dem unumgänglichen Prozess des Älterwerdens und der sich damit stets im Wandel befindlichen Identität. So steht sie beispielhaft für den Ton, den das nachdenkliche Album anschlagen wird. Außerdem haben Kali Masi damit eine weitere kleine eingängige Indie-Hymne geschaffen, die wir hoffentlich so bald wie möglich auch live belauschen können….

„Befreiung. Darum geht es in Kali Masis zweitem Studioalbum ‚[laughs]‘. Die Indie Punks aus Chicago streben auf ihrer neuen Platte nach dem Ausbruch aus persönlichen Fesseln – um neue Wege zu gehen und die Richtung zu finden, auf deren Suche wir uns alle stetig befinden. In musikalisch und lyrisch anspruchsvollen Songs thematisiert das Album die Erkenntnis, dass der Mut und die Energie wir selbst zu sein, aus unserem inneren Antrieb stammen und nicht aus den Erwartungen derer, die uns umgeben.

Sänger und Gitarrist Sam Porter gibt Einblick in das Gefühl fehl am Platz zu sein – in die Entfremdung von Heimat, und auch von uns selbst, die Hand in Hand geht mit der Entwicklung zum angestrebten Ich. Eindrucksvoll spiegeln Gitarre und Schlagzeug die Sehnsucht nach Klarheit und Verstehen wider und lassen dabei erkennen, wie die erdrückende Leere eines Verlusts den bittersüßen Erinnerungen an die Jugend gegenübersteht.

Kali Masi waren noch nie dafür bekannt, etwas zurückzuhalten und dieses Versprechen halten die vier Jungs auch auf ihrer neuen LP. ‚[laughs]‘ ist durchgehend scharf, kritisch und ehrlich. Poetische Erinnerungen und die Schatten der Vergangenheit stehen dabei der nachdenklichen Akzeptanz der eigenen Person gegenüber. In den neuen Songs spricht die Band über angespannte Freundschaften und die Schwierigkeiten, die allzu oft und allzu lange unausgesprochen bleiben – bis hin zum irreparablen Bruch.

Auch auf dieser Platte – erneut aufgenommen mit Hardcore-Legende und Defeater-Mitgründer Jay Maas – meistern Kali Masi die Balance zwischen Eindringlichkeit, Spannung und faszinierender, instrumenteller Harmonie. Das Ende eines jeden Songs entlässt uns in eine gespannte Erwartung, denn angenehm überraschend wechselt die Stimmung zwischen Lebendigkeit und Nachdenklichkeit.

Die zehn Tracks sind eine Reise durch das Chaos der Gefühle. Sie lassen uns einsam fühlen inmitten bekannter Gesichter. Sie lassen uns die qualvoll schlaflosen Nächte durchleben, die so oft eine Veränderung begleiten. Kraftvoll und mit Hingabe streben Kali Masi danach herauszufinden, wer wir eigentlich sind. Und uns dafür zu feiern. Lass dich von ‚[laughs]‘ mitreißen und löse die Schlingen, die dich einst zurückgehalten haben. Was auf dich wartet? Befreiung.“

Rock and Roll.

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Song des Tages: Julien Baker – „Hardline“


Foto: Promo / Alysse Gafkjen

Nach der bereits im vergangenen Oktober veröffentlichten ersten Vorabsingle „Faith Healer“ durfte man durchaus (noch) gespannt(er) sein, wohin es Julien Baker musikalisch auf dem Nachfolger zum 2017er Langspieler „Turn Out The Lights“ so zieht: Der Song entwickelte sich ausgehend von Bakers typisch zerbrechlich perlenden Gitarren zu einem üppigen Bandsound, in dessen Zentrum stets der einmalige Gesang der 25-jährigen Indie-Singer/Songwriterin stand.

Das gilt so ähnlich nun auch für „Hardline“: Sacht schwellen zu Beginn ein paar Orgeltöne und Synthesizer an, dann singt Baker feingliedrig wie eh und je. Nach fünfzig Sekunden wirkt es kurz, als würde der Song nun im Bandsound mit einer Pop-Bassdrum in den Mainstream übertreten. Doch der Titel bewahrt sich seine Indie-DNA, kehrt noch einmal zurück zu nichts als Gitarre und Gesang, schwillt wieder opulent an, beruhigt sich leicht und mündet schließlich in ein tosendes Finale, das manch einen eventuell flüchtig an ihren Beitrag im Touché Amoré-Song „Skyscraper“ erinnern könnte. Klar ist: So groß, so weitschweifig klang Julien Rose Baker noch nie.

Das fast noch tollere dazugehörige Stop-Motion-Video zeigt eine mysteriöse gehörnte Figur und ihren Hund in einer beinahe postapokalyptischen Pappmaché-Welt, die an einer einsamen Tankstelle Benzin stehlen, einen seltsamen Apparat testen, auf einem Kirchendach sitzen – und schließlich im stürmischen Schlussakt den Sound des Songs treffend in Bilder übersetzen. Der Look des Clips geht dabei laut Regisseur Joe Baughman, der mehrere hundert Stunden Arbeit in den liebevoll arrangierten, herzerwärmenden Clip steckte, auf eine Skulptur zurück, die Baker selbst gestaltet hatte. „Vor ein paar Jahren habe ich angefangen, Gegenstände von meinen Reisen aufzuheben, mit dem vagen Hintergedanken, daraus ein Kunstwerk zu machen“, meint Baker selbst. „Ich habe das alles dann in einer Collage in Form eines Hauses und eines Vans verarbeitet. Das wollte ich irgendwie auf der neuen Platte einbinden und als wir über Ideen für ein Video gebrütet haben, sind wir auf Joe Baughman gekommen.“

„Hardline“ wird auf „Little Oblivions“ zu hören sein, Julien Bakers mit Spannung erwarteten drittem Studioalbum, welches am 26. Februar erscheint. Die vorherige Single „Faith Healer“ hatte die junge Musikerin kürzlich in einer mitreißenden Version auch in der US-Late-Show von Stephen Colbert vorgestellt; zuvor hatte sie bereits die einzelnen Spuren des Tracks für Remixe freigegeben. Noch toller war da eigentlich nur ihr Besuch bei „KEXP at Home“, bei dem sie im Gespräch mit Moderatorin Cheryl Waters nicht nur aus ihrem Leben und vom neuen Album erzählte, sondern auch – mal solo, mal mit Band – Live-Session-Versionen von „Faith Healer“, „Hardline“, dem neuen Stück „Song In E“ sowie einer zu Tränen rührenden Coverversion des Soundgarden-Klassikers „Fell On Black Days“ zum Besten gab…

„A few years ago I started collecting travel ephemera again with a loose idea of making a piece of art with it. I had been touring pretty consistently since 2015 and had been traveling somuch that items like plane tickets and hotel keycards didn’t have much novelty anymore. So I saved all my travel stuff and made a little collage of a house and a van out of it. I wanted to incorporate it into the record and when we were brainstorming ideas for videos we came across Joe Baughman and really liked his work so we reached out with the idea of making a stop-motion video that had similar aesthetic qualities as the house I built did. I don’t know why I have the impulse to write songs or make tiny sculptures out of plane tickets. But here it is anyway: a bunch of things I’ve collected and carried with me that I’ve re-organized into a new shape.“ (Julien Baker)

„Man, even after having spent 600 hours immersed in ‘Hardline’ and having listened to it thousands of times, I am still moved by it. It was a fun and ambitious challenge creating something that could accompany such a compelling song. The style of the set design, inspired by a sculpture that Julien created, was especially fun to work in. I loved sifting through magazines, maps, and newspapers from the 60s and 70s and finding the right colors, shapes, and quotes to cover almost every surface in the video.“ (Joe Baughman)

„Blacked out on a weekday
Still, something that I’m trying to avoid
Start asking for forgiveness in advance
For all the future things I will destroy
That way I can ruin everything
When I do, you don’t get to act surprised
When it finally gets to be too much
I always told you you could leave at any time
Until then I’ll split the difference
Between medicine and poison
Take what I can get away with
While it burns right through my stomach
I’m telling my own fortune
Something I cannot escape
I can see where this is going
But I can’t find the brake

Knocked out on a weekend
Would you hit me this hard if I wеre a boy?
See, I don’t need you to defend mе
‚Cause it’s just the sort of thing that I enjoy
Took the fallout, draw a hard line
When I cross it, it’s the third time
Say my own name in the mirror
And when nobody appears
Say it’s not so cut and dry
Oh, it isn’t black and white
What if it’s all black, baby?
All the time

Oh, all the time…“

Rock and Roll.

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Song des Tages: Smith & Burrows – „Parliament Hill“


Wenn zwei Typen durchs erste Morgenlicht eines Londoner Parks spazieren, einer (s)eine Gitarre vom Baum pflückt und für den anderen bereits ein getarntes Klavier hinterm Busch parat steht, so ist die Welt um sechs Uhr morgens noch recht in Ordnung. Was fehlt? Nun, im Grunde eigentlich nur noch ein Publikum. Da Shows gerade Corona-bedingt vornehmlich per Stream stattfinden müssen, haben sich die beiden daher eine erlesene Crowd aus lustigen Puppen sowie ein, zwei Kiddies (eventuell ist’s gar der eigene Nachwuchs) zu ihrer Wald-und-Wiesen-Session eingeladen. Für bestes Licht im morgendlichen Dickicht sorgt zudem die Wohnzimmer-Stehlampe, die sich denn auch glatt mit der Textzeile „Got to find a little light from somewhere“ ergänzt…

Die zwei singend-musizierenden Typen heißen Tom Smith und Andy Burrows. Ersterer ist hauptberuflich Frontmann der Editors, zweiteren kennt manch eine(r) eventuell noch als ehemaliges Mitglied von Razorlight und We Are Scientists. Gemeinsam hat das Buddy-Duo der Musikwelt vor gut neun Jahren das formidable Quasi-Weihnachtsalbum „Funny Looking Angelsgeschenkt. Und meldet sich nun, mit dem im Februar erscheinenden Werk „Only Smith & Burrows Is Good Enough“, zurück. Das melodisch in allerfeinstes Ohrwurm-Geschenkpapier eingepackte „Parliament Hill“ ist dabei – nach „All The Best Moves“ und „Old TV Shows“ – bereits der dritte Vorbote aus dem doch etwas unerwarteten (in jedem Fall jedoch gern genommenen) Comeback-Langspieler. Da darf man durchaus gespannt sein, welche tollen Melodien Smith & Burrows noch aus den englischen Hüten zaubern werden.

Für den Moment sollte man aber erst einmal die Augen schließen und gedanklich den gemeinsamen Heile-Welt-Spaziergang genießen…

„There’s a warm rain, are you feeling alright?
Well, I know it ain’t easy when you can’t sleep at night
There’s a band playing and they don’t give you peace
Well, I know it ain’t easy when the noises won’t cease

Put a little heart in this somehow
Put a little heart in this somehow
Rosslyn don’t hurt yourself
Another night caught under your spell
Gotta find a little light from somewhere
Gotta find a little light from somewhere
Take a walk down Parliament Hill
Six AM when the world is still

When thе storm breaks I will take you to see
Wherе we used to tread lightly, where we were weak at the knees
Well you won’t need, the china would smash
We would topple together, break like pieces of glass

Put a little heart in this somehow
Put a little heart in this somehow
Rosslyn don’t hurt yourself
Another night caught under your spell
Gotta find a little light from somewhere
Gotta find a little light from somewhere
Take a walk down Parliament Hill
Six AM when the world is still

If I knew then what I know now
We were running on empty as the band takes its bow
And get your head straight, or get bent out of line
Cause I’m missing the madness of the light that you shine, oh

Put a little heart in this somehow
Put a little heart in this somehow
Rosslyn don’t hurt yourself
Another night caught under your spell
Gotta find a little light from somewhere
Gotta find a little light from somewhere
Take a walk down Parliament Hill
Six AM when the world is still

Take a walk down parliament hill
The world is still
Take a walk, take a walk, take a walk, take a walk“

Rock and Roll.

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Song des Tages: BirdPen – „Function“


Nach gut vier Jahren Sendepause melden sich Mike Bird und Dave Pen alias BirdPen im März mit ihrem neuen Album „All Funktion One“ zurück. Bereits im vergangenen November ließ das englische Alternative-Electronic-Rock-Duo mit dem Albumopener „Function“ eine erste Kostprobe aus dem kommenden sechsten Langspieler hören, welche sich mit Themen wie Isolation und unserer Verletzlichkeit beschäftigt, die sich in diesen Tagen besonders deutlich zeigt. Der Song wurde in der Zeit des ersten Auftretens von Covid-19 geschrieben und gewann durch die nachfolgenden Entwicklungen an Relevanz.

Stilistisch stehen hier einmal mehr die großen TripHop-Prog-Rocker Archive Pate – nicht ganz zufällig übrigens, immerhin ist Dave Pen einer von deren Gitarristen und Stimmen. Der Song eröffnet getragen und sphärisch, bevor er mithilfe eines treibenden Mittelteils an Fahrt gewinnt. Cinematische Flächen bieten den Boden für einen beinahe technoiden Motorik-Beat, welcher von einer melancholischen Violine unterstützt wird. „What is real?“, eine Frage, die uns im Refrain gestellt wird, bleibt hier unbeantwortet. Wir alle schweben in unsicheren Zeiten, in denen mediale Dauerberieselung und eine Pandemie wohl nur die Spitze eines gigantischen Eisbergs sind – Aldous Huxley lässt lieb grüßen. „Function“ drückt dieses Gefühl, ähnlich wie auch die zweite Single „Invisible„, in einer melancholisch-ruhigen Klanglandschaft aus, die so beruhigend wie nachdenklich wirkt. Die Band über das dazugehörige Musikvideo: „It is a simple yet reflective portrayal of 2020. We asked our fans to send in short clips of themselves. They could smile, laugh, cry or just stare and do nothing. During the many lockdowns across the planet people have had to live an almost virtual live in many ways. This video brings together our fans to celebrate our brand new single release and new album announcement.

Den narrativen Rahmen des am 5. März erscheinenden neuen Albums, das in einem Zeitgeist aus Isolation, digitaler Traurigkeit, Einsamkeit, Deep Fakes, Paranoia und dem modernen Leben im Cyberspace entstand und somit tief in diesem verwurzelt ist, erklären Mike Bird und Dave Pen wie folgt: „There was a story about a man who didn’t leave his home for years, built a silver room with no electrical appliances or telephones etc, to keep out the radiation. It was really inspiring but also quite tragic. It helped build a kind of narrative to the album. Switching off from everything almost feels like an impossible thing to do these days. Modern Junk continually drip feeds into us all. The album follows these kinds of themes and also about living in a designed life but it being cold, fake and faceless. About people feeling lost and invisible. We are all so vulnerable, as has been proven this year, but yet we all strive to continue with our modern lives under many different cooperate gods. Together we try and ‚All Function One‘.“

Rock and Roll.

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Stillstand als Chance? – Der Veröffentlichungskalender 2021


Same procedure as every year – Das neue Jahr ist erst wenige Stunden alt, wirft jedoch bereits – auch in Punkto Albumneuerscheinungen – den ein oder anderen langen Schatten voraus. Damit ihr auch 2021 nicht ganz und gänzlich den Überblick verliert, hat ANEWFRIEND die ein oder andere relevante Ankündigung zusammengefasst.

Nachdem das vergangene Jahr Corona-bedingt auch und gerade in kulturellem Sinne, seiner nahezu konzertfreien, gefühlt ewig langen Zeit wegen, als ein dezent seuchiges in die Annalen eingehen dürfte, bleibt für die kommenden zwölf Veröffentlichungsmonate nicht nur zu hoffen, dass baldigst wieder Konzerte und Festivals stattfinden werden (denn irgendwoher müssen gerade kleinere Künstler fernab der Rolling Stones, Madonnas und Coldplays – Einfallsreichtum mit Streaming-Shows hin oder her – ja ihre Butter aufs Brot bekommen), sondern auch, dass die Tage bis Dezember 2021 das ein oder andere fulminant tönende Glanzlicht bereit halten werden… Also denn: ANEWFRIEND ist gespannt, ANEWFRIEND bleibt auch im 9. Blogjahr maximal neugierig!

JANUAR 2021

The Dirty Nil – Fuck Art (VÖ 01.01.2021)

Ben Kweller – Circuit Boredom (VÖ 01.01.2021)

Pinegrove – Amperland, NY (VÖ 15.01.2021)

Shame – Drunk Tank Pink (VÖ 15.01.2021)

Sperling – Zweifel (VÖ 22.01.2021)

Typhoon – Sympathetic Magic (VÖ 22.01.2021)

LNZNDRF – II (VÖ 29.01.2021)

The Notwist – Vertigo Days (VÖ 29.01.2021)

Arlo Parks – Collapsed In Sunbeams (VÖ 29.01.2021)

Weezer – OK Human (VÖ 29.01.2021)

Steven Wilson – The Future Bites (VÖ 29.01.2021)

FEBRUAR 2021

Foo Fighters – Medicine At Midnight (VÖ 05.02.2021)

Rainald Grebe – Popmusik (VÖ 05.02.2021)

Hayley Williams – FLOWERS for VASES / descansos (VÖ 05.02.2021) 

God Is An Astronaut – Ghost Tapes #10 (VÖ 12.02.2021)

Sivert Høyem – Roses Of Neurosis (VÖ 12.02.2021)

Steiner & Madlaina – Wünsch mir Glück (VÖ 12.02.2021)

Ex:Re – Ex:Re With 12 Ensemble (VÖ 19.02.2021)

The Hold Steady – Open Door Policy (VÖ 19.02.2021)

Mogwai – As The Love Continues (VÖ 19.02.2021)

Masha Qrella – Woanders (VÖ 19.02.2021)

Smith & Burrows – Only Smith & Burrows Are Good Enough (VÖ 19.02.2021)

Tash Sultana – Terra Firma (VÖ 19.02.2021)

Tindersticks – Distractions (VÖ 19.02.2021)

Julien Baker – Little Oblivions (VÖ 26.02.2021)

Balthazar – Sand (VÖ 26.02.2021)

Carpool Tunnel – Bloom (VÖ 26.02.2021)

Erik Cohen – Northern Soul (VÖ 26.02.2021)

Cloud Nothings – The Shadow I Remember (VÖ 26.02.2021)

Long Distance Calling – Ghost EP (VÖ 26.02.2021)

Maximo Park – Nature Always Wins (VÖ 26.02.2020)

Melvins – Working With God (VÖ 26.02.2021)

NOFX – Single Album (VÖ 26.02.2021)

MÄRZ 2021

Arab Strap – As Days Get Dark (VÖ 05.03.2021)

BirdPen – All Function One (VÖ 05.03.2021)

Chevelle – Niratias (VÖ 05.03.2021)

Fruit Bats – The Pet Parade (VÖ 05.03.2021)

Kings Of Leon – When You See Yourself (VÖ 05.03.2021)

Teenage Fanclub – Endless Arcade (VÖ 05.03.2021)

Future Teens – Deliberately Alive (VÖ 12.03.2021)

Tigers Jaw – I Won’t Care How You Remember Me (VÖ 05.03.2021)

Selig – Myriaden (VÖ 12.03.2021)

Lana Del Rey – Chemtrails Over The Country Club (VÖ 19.03.2021)

Ryan Adams – Wednesdays (VÖ 19.03.2021)

The Antlers – Green To Gold (VÖ 26.03.2021)

Death From Above 1979 – Is 4 Lovers (VÖ 26.03.2021)

Evanescence – The Bitter Truth (VÖ 26.03.2021)

Ben Howard – Collections From The Whiteout (VÖ 26.03.2021)

Schreng Schreng & La La – Projekt 82 (VÖ 26.03.2021)

APRIL 2021

Du Blonde – Homecoming (VÖ 02.04.2021)

London Grammar – Californian Soil (VÖ 09.04.2021)

Friedemann – In der Gegenwart der Vergangenheit (VÖ 16.04.2021)

Greta Van Fleet – The Battle Of Garden’s Gate (VÖ 16.04.2021)

The Pineapple Thief – The Soord Sessions Vol. 1-4 (VÖ 16.04.2021)

Julia Stone – Sixty Summers (VÖ 16.04.2021)

Birdy – Youngheart (VÖ 30.04.2021)

The Coral – Coral Island (VÖ 30.04.2021)

Ja, Panik – Die Gruppe Ja, Panik (VÖ 30.04.2021)

Manchester Orchestra – The Million Masks Of God (VÖ 30.04.2021)

Royal Blood – Typhoons (VÖ 30.04.2021)

Matt Sweeney & Bonnie ‚Prince‘ Billy – Superwolves (VÖ 30.04.2021)

UND SONST?

Ryan Adams – Big Colors (tba.)

Antemasque – Saddle On The Atom Bomb (tba.)

Billy Talent – tba. (2021)

The Cure – tba. (2021)

The Distillers – tba. (tba.)

Dredg – tba. (tba.)

William Fitzsimmons – Ready The Astronaut (2021)

Kings Of Convenience – tba. (tba.)

The Libertines – tba. (2021)

Motorpsycho – Kingdom Of Oblivion (2021)

My Bloody Valentine – tba. (2021)

Slut – tba. (2021)

St. Vincent – Locked And Loaded (2021)

Wolf Alice – tba. (2021)

(Wurde etwas vergessen? Dann lass’ es ANEWFRIEND in den Kommentaren wissen…)

Rock and Roll.

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