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Song des Tages: Foxing – „Slapstick“


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Grund zur Freude für alle Connaisseure etwas ungewöhnlichen Indierocks: Foxing veröffentlichen am 10. August 2018 ihr – vor allem nach dem tollen Vorgänger „Dealer“ von 2015 – sehnsüchtig erwartetes drittes Album „Nearer My God“ (via Triple Crown Records). Das zwölf neue Songs starke Werk, an dem die Band im Laufe der letzten drei Jahren intensiv arbeitete, wurde im heimatlichen St. Louis sowie im kanadischen Montreal von Chris Walla (Death Cab For Cutie, The Decemberists), Foxing-Gitarrist und Songwriter Eric Hudson sowie mithilfe ihres Freundes Joe Reinhart (Hop Along, Modern Baseball) produziert.

Mit „Slapstick“ veröffentlichen Foxing, die in den letzten Jahren mit Unfällen sowie Einbrüchen in den Tour-Van das Glück nicht unbedingt für sich gepachtet hatten, auch ihre erste neue Single seit 2016 samt beeindruckendem Musikvideo. Benannt nach dem gleichnamigen Roman von Kurt Vonnegut, handelt „Slapstick“ davon, was Arroganz und Ignoranz aus einem Menschen machen können. Regie führte ausgerechnet Josh Coll, Ex-Bassist von Foxing, der die Band im Dezember 2017 verließ, um sich fortan mehr aufs Filmemachen zu konzentrieren. Coll schrieb dem neusten Musikvideo seiner ehemaligen Band eine dezent düstere Sci-Fi-Handlung auf den Leib und drehte das Video in Cape May, NJ und Ottawa, ON zusammen mit der Band.

„Filme wie Ridley Scotts ‚Alien‘ und John Carpenters ‚The Thing‘ leben von ihren beeindruckenden, handgemachten Kreaturen, die den Plot trotz geringer Screen Time so schnell voran treiben,“ erklärt Coll. „Diesbezüglich finde ich super, dass man merkt, dass die Beziehung zwischen dem Botaniker und der Pflanze schon lange vor Beginn des Videos eingeführt wurde.

Wenn Du nur fünf Minuten hast eine Geschichte zu erzählen, werden die vielen ‚Wie?‘ und ‚Warum?‘ schnell zu den unbedeutendsten Elementen der Geschichte – der Zuschauer ist einfallsreich genug, um sich die Hintergrundgeschichte selbst auszudenken. Entscheidend hingegen ist, das unsere zwei Charaktere – die offensichtlich alleine in dem Bunker sind – Freunde sind, die voneinander abhängig sind um zu überleben.“

 

Das TRACKLISTING von „Nearer My God“:

v600_nearer01. Grand Paradise
02. Slapstick
03. Lich Prince
04. Gameshark
05. Nearer My God
06. Five Cups
07. Heartbeats
08. Trapped In Dillard’s
09. Bastardizer
10. Crown Candy
11. Won’t Drown
12. Lambert

 

 

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Adam Angst – „Alexa“


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Adam Angst, anno 2015 mit ihrem selbstbetiteltem Debütwerk Lieferanten von ANEWFRIENDs „Album des Jahres„, sind – endlich, endlich! – zurück: Mit der drückenden neuen Single „Alexa“ kündigt die fünfköpfige Punkrock-Band um Frontmann Felix Schönfuss (of Escapado and Frau Potz fame) ihr überfälliges zweites Album „Neintology“ an.

Damit ist zumindest auch eines klar: Es ist das erste Mal, dass Schönfuss ein zweites Album für die gleiche Band geschrieben hat. Seinen Vorgängerbands Frau Potz und Escapado hielt der um kaum eine markige Textzeile verlegene Lauthals lediglich für eine gemeinsame Platte die Mikrofonstange…

906ea675-AA2Im wuchtigen Vorboten „Alexa“, benannt nach dem Voice Service eines megalomanischen Internetversandhauses, stellt der Sänger und Hauptsongschreiber von Adam Angst  sowohl sich selbst, jedoch vor allem dem Hörer die berechtigte Frage: Smart Home, Smart Devices, Smart People? Zum Musikvideo, entstanden in Zusammenarbeit mit Studierenden der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, sagt die Band: „Die Geschichte von ‚Alexa‘ spielt in einer nahen Zukunft, in der das Prinzip ‚Bequemlichkeit durch Technik‘ ein neues Ausmaß erreicht hat. Neuartige Devices interagieren mit uns, nehmen uns jegliche Aufgaben ab und sind aus keinem Haushalt mehr wegzudenken. Doch in dieser Geschichte werden wir vom eigenen Fortschritt überholt: Die Computer entwickeln ein Eigenleben, vernetzen sich unerreichbar und beginnen zunächst, ihre Schöpfer mithilfe der gesammelten Daten psychologisch gegeneinander auszuspielen. Schließlich übernimmt ‚Alexa‘ auch die Kontrolle über die weltweite Energieversorgung sowie über elektronisch gesteuerte Militärwaffen.“ – Quasi einer der Hauptgedanken von „Fight Club“, übertragen in den gewohnt rotzigen (und lediglich an der Oberfläche amüsanten) Deutschpunk von Adam Angst. Da weiß man sofort, was man in der deutschsprachigen Musikszene in den letzten drei Jahren so oft vermisst hat…

Neintology“ erscheint am 28. September 2018 bei den Herr- und Damenschaften vom feinen Grand Hotel van Cleef und wurde von Beau Burchell gemischt (u.a. The Bronx, Moose Blood). Freude? Geht längst steil…

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Antje Schomaker – „Gotham City“


Antje-Schomaker-Musik

Wer möchte, könnte Antje Schomaker bereits anhand ihrer musikalischen Inspirationsquellen ganz gut einordnen: Thees Uhlmann, Enno Bunger, Clueso oder Bosse. Denn in der Tat suchen sich die Stücke der Mittzwanzigerin, die am Niederrhein aufwuchs und – wohl auch der Kreativität wegen – vor etwa fünf Jahren nach Hamburg und ins schmuddelig-vielfätige St. Pauli ging, genau in dieser Schnittmenge ihre kleine Heimat: Indie-Pop, handgeknüppelt mit meist akustischem Instrumentarium und garniert mit nicht selten melancholischen Texten mitten aus dem kunterbunten Mausgrau des Alltags.

Natürlich schwingt manchmal – Hallo, Herr Uhlmann! – etwas Pathos mit. Ab und an stiehlt sich sogar eine Prise Bitterkeit aus dem Alltag heraus, etwa wenn Schomaker im bereits 2016 veröffentlichten Song „Bis mich jemand findet“ Zeilen wie „Meine Träume sind beschissen / Ich will doch nur einen / Mehr als einmal küssen“ singt – nur um im Refrain das Ganze deftig indiepoppend mit „Bis mich jemand findet / Tanze ich hier / Tanze ich hier“ abzumildern.

51Zg1sTm6kLDass Antje Schomaker, die unlängst im Vorprogramm von Bosse erstmals größere Bühnen außerhalb St. Paulis kennen lernen durfte, nicht auf Teufelkommraus dem Pop verfallen mag, sondern auch reduziert zu überzeugen weiß, stellte die Newcomerin in den vergangenen zwei Jahren bereits mit dem ein oder anderen via YouTube veröffentlichten Akustik-Session-Song unter Beweis.

Das tolle „Gotham City“, welches Teil von Schomakers am 23. Februar erscheinenden Debütalbums „Von Helden und Halunken“ sein wird, weiß mit seinem schnodderigen Text, der vom Ende einer vielleicht kurzen, vielleicht auch intensiven Zweisamkeit erzählt, sowohl in der ausformulierten als auch in der akustischen Variante zu überzeugen. Und macht Lust auf mehr von ebenjenen Indiepop-Songs, deren Herz-Poesie sich mit reichlich Kamikaze-Haltung mitten hinein ins pralle Mausgrau des Alltags stürzt…

 

Hier gibt’s das Musikvideo zu „Gotham City“…

 

…sowie den Song in einer Akustik Session:

 

„Du fragst mich, ob du bleiben sollst
Und ich schüttle den Kopf ganz leicht
Es ist besser, wenn du gehst
Auch wenn ich ein bisschen will, dass du bleibst

Vielleicht ist das ’n Anfang
Eher wohl ’n Ende, um ehrlich zu sein
Denn in mein Löwenherz
Passt nichts mehr rein

Irgendwer kommt und
Irgendwer geht
Wir haben uns doch eh nie ganz gehabt
Du bist nicht Batman
Und ich bin nicht Gotham City
Ich glaub‘, ich komm gut ohne dich klar

Wem ich hier was beweisen will
Weiß ich selbst nicht genau
Aber das, was uns verbindet
Reicht einfach nicht aus

Mein Kontingent an Nähe
Hab ich halt verbraucht
Wir sind zusammen da reingefallen
Jetzt fall‘ ich leise wieder raus 

Irgendwer kommt und
Irgendwer geht
Wir haben uns doch eh nie ganz gehabt
Du bist nicht Batman
Und ich bin nicht Gotham City
Ich glaub‘, ich komm gut ohne dich klar

Ich bin der Held meiner eigenen Geschichte
Ich rette mich selbst und kämpfe gegen Bösewichte
Nein du
Kannst hier wirklich nichts tun

Ich bin der Held meiner eigenen Geschichte
Ich rette mich selbst und kämpfe gegen Bösewichte
Nein du
Kannst hier wirklich nichts tun

Denn
Irgendwer kommt und
Irgendwer geht
Wir haben uns doch eh nie ganz gehabt
Du bist nicht Batman
Und ich bin nicht Gotham City
Ich glaub‘, ich komm gut ohne dich klar“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Sean Christopher – „A Thousand Hues“


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Neues vom britischen Singer/Songwriter-Newcomer Sean Christopher, den ANEWFRIEND bereits im vergangenen Oktober kurz vorstellte.

Wie bereits im formidablen Stück „Paper Plane Pilot“ hat sich Christopher auch für den nächsten Vorboten seines am 11. Mai erscheinenden Debütalbums „Yonder“ von der großen weiten Welt da draußen inspirieren lassen und erzählt in „A Thousand Hues“ von Liebe und Tragik gleichermaßen:

“I read a story a few years ago about a Japanese man who lost his wife during the Tsunami back in 2011. He could not find her on land and decided to take diving lessons to search the sea. I was really moved by it and ‘A Thousand Hues’ was written soon after.”

Wunderschön, oder? Ob der Akustikgitarrenklampfer da, wie ich meine, ähnlich klingt wie Coldplay-Frontmann Chris Martin zu seligen „Parachutes“-Zeiten, oder, wie an anderer Stelle gemutmaßt, eher nach Peter Gabriel oder dem jungen Sting? Völlig egal.

 

(Wer möchte, der findet den Song hier bei YouTube…)

 

Rock and Roll.

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Ihr musikalischer Speiseplan – Der Veröffentlichungskalender 2018


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Same procedure as every year – Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt, wirft jedoch bereits – auch in Punkto Albumneuerscheinungen – den ein oder anderen langen Schatten voraus. Damit ihr auch 2018 nicht ganz und gänzlich den Überblick verliert, hat ANEWFRIEND die ein oder andere relevante Ankündigung zusammengefasst.

Und aufgrund der guten Vorzeichen (Stand: Mitte Januar 2018) habe ich mir erlaubt, das neue Tool-Werk – diesen schaurigsten musikalischen Treppenwitz seit Guns N’Roses‘ „Chinese Democracy“, das erste der Band seit dem gefühlt 80 Jahre zurückliegenden „10,000 Days“ – mit einem potentiellen Veröffentlichungsdatum für dieses Jahr zu versehen… Also, Maynard James Keenan und Co. – enttäuscht mich nicht!

 

JANUAR 2018

Black Rebel Motorcycle Club – Wrong Creatures (VÖ 12.01.2018)

Donots – Lauter als Bomben (VÖ 12.01.2018)

Typhoon – Offerings (VÖ 12.01.2018)

Fall Out Boy – M A N I A (VÖ 19.01.2018)

First Aid Kit – Ruins (VÖ 19.01.2018)

Nathan Gray – Feral Hymns (VÖ 19.01.2018)

Glen Hansard – Between Two Shores (VÖ 19.01.2018)

The Xcerts – Hold On To Your Heart (VÖ 19.01.2018)

Calexico – The Thread That Keeps Us (VÖ 26.01.2018)

Tiny Moving Parts – Swell (VÖ 26.01.2018)

Tocotronic – Die Unendlichkeit (VÖ 26.01.2017)

Turin Brakes – Invisible Storm (VÖ 26.01.2018)

 

FEBRUAR 2018

And The Golden Choir – Breaking With Habit (VÖ 02.02.2018)

Kat Frankie – Bad Behaviour (VÖ 02.02.2018)

Franz Ferdinand – Always Ascending (VÖ 09.02.2018)

Ezra Furman – Transangelic Exodus (VÖ 09.02.2018)

Joan As Police Woman – Damned Devotion (VÖ 09.02.2018)

Olli Schulz – Scheiß Leben, gut erzählt (VÖ 02.02.2018)

Dashboard Confessional – Crooked Shadows (VÖ 09.02.2017)

Brian Fallon – Sleepwalkers (VÖ 09.02.2018)

MGMT – Little Dark Age (VÖ 09.02.2018)

Will Varley – The Spirit Of Minnie (VÖ 09.02.2018)

Belle and Sebastian – How To Solve Our Human Problems (VÖ 16.02.2018)

Pianos Become The Teeth – Wait For Love (VÖ 16.02.2018)

Erdmöbel – Hinweise zum Gebrauch (VÖ 23.02.2018)

The Low Anthem – The Salt Doll Went To Measure The Depth Of The Sea (VÖ 23.02.2018)

Screaming Females – All At Once (VÖ 23.02.2018)

 

MÄRZ 2018

Moby – Everything Was Beautiful, And Nothing Hurt (VÖ 02.03.2018)

Editors – Violence (VÖ 09.03.2018)

The Fratellis – In Your Own Sweet Time (VÖ 09.03.2018)

The Decemberists – I’ll Be Your Girl (VÖ 16.03.2018)

Stone Temple Pilots – Stone Temple Pilots (VÖ 16.03.2018)

Lissie – Castles (VÖ 23.03.2018)

Monster Magnet – Mindfucker (VÖ 23.03.2018)

Jack White – Boarding House Reach (VÖ 23.03.2018)

Broken Records – What We Might Know (VÖ 30.03.2018)

KMPFSPRT – Gaijin (VÖ 30.03.2018)

Kate Nash – Yesterday Was Forever (VÖ 30.03.2018)

 

APRIL 2018

Eels – The Deconstruction (VÖ 06.04.2018)

Kraków Loves Adana – Songs After The Blue (VÖ 06.04.2018)

Mastersystem – Dance Music (VÖ 06.04.2018)

Wolfgang Müller – Die sicherste Art zu reisen (VÖ 06.04.2018)

Thirty Seconds To Mars – America (VÖ 06.04.2018)

Animal Flag – Void Ripper (VÖ 13.04.2018)

L.A. Salami – The City Of Bootmakers (VÖ 13.04.2018)

Tom Liwa – Ganz normale Songs (VÖ 13.04.2018)

Manic Street Preachers – Resistance Is Futile (VÖ 13.04.2018)

A Place To Bury Strangers – Pinned (VÖ 13.04.2018)

Scott Matthew – Ode To Others (VÖ 20.04.2018)

A Perfect Circle – Eat The Elephant (VÖ 20.04.2018)

Janelle Monáe – Dirty Computer (VÖ 27.04.2018)

Jesper Munk – Favourite Stranger (VÖ 27.04.2018)

Okkervil River – In The Rainbow Rain (VÖ 27.04.2018)

We Are Scientists – Megaplex (VÖ 27.04.2018)

 

MAI 2018

Lake Street Dive – Free Yourself Up (VÖ 04.05.2018)

Damien Jurado – The Horizon Just Laughed (VÖ 04.05.2018)

Frank Turner – Be More Kind (VÖ 04.05.2018)

Arctic Monkeys – Tranquility Base Hotel & Casino (VÖ 11.05.2018)

Beach House – 7 (VÖ 11.05.2018)

Sean Christopher – Yonder (VÖ 11.05.2018)

The Magic Numbers – Outsiders (VÖ 11.05.2018)

Ash – Islands (VÖ 18.05.2018)

Courtney Barnett – Tell Me How You Really Feel (VÖ 18.05.2018)

Biffy Clyro – MTV Unplugged: Live at Roundhouse, London (VÖ 18.05.2018)

Echo & The Bunnymen – The Stars, The Oceans & The Moon (VÖ 18.05.2018)

Maximilian Hecker – Wretched Love Songs (VÖ 18.05.2018)

Ray LaMontagne – Part Of The Light (VÖ 18.05.2018)

Postdata – Let’s Be Wilderness (VÖ 18.05.2018)

Quiet Slang – Everything Matters But No One Is Listening (VÖ 18.05.2018)

Chvrches – Love Is Dead (VÖ 25.05.2018)

Jonathan Davis – Black Labyrinth (VÖ 25.05.2018)

Mt. Desolation – When The Night Calls (VÖ 25.05.2018)

Snow Patrol – Wildness (VÖ 25.05.2018)

Weezer – The Black Album (VÖ 25.05.2018)

 

JUNI 2018

ABAY – Love And Distortion (VÖ 01.06.2018)

Neko Case – Hell-On (VÖ 01.06.2018)

Father John Misty – God’s Favorite Customer (VÖ 01.06.2018)

Ben Howard – Noonday Dream (VÖ 01.06.2018)

K’s Choice – LOVE = MUSIC (VÖ 01.06.2018)

Pete Yorn & Scarlett Johansson – Apart EP (VÖ 01.06.2018)

Lily Allen – No Shame (VÖ 08.06.2018)

The Get Up Kids – Kicker (VÖ 08.06.2018)

Get Well Soon – The Horror (VÖ 08.06.2018)

Lykke Li – So Sad So Sexy (VÖ 08.06.2018)

Teitur – I Want To Be Kind (VÖ 08.06.2018)

Blackout Problems – KAOS (VÖ 15.06.2018)

The Gaslight Anthem – The ’59 Sound Sessions (VÖ 15.06.2018)

Madsen – Lichtjahre (VÖ 15.06.2018)

Johnny Marr – Call The Comet (VÖ 15.06.2018)

Petal – Magic Gone (VÖ 15.06.2018)

Stuart A. Staples – Arrhythmia (VÖ 15.06.2018)

Nine Inch Nails – Bad Witch EP (VÖ 22.06.2018)

Panic! At The Disco – Pray For The Wicked (VÖ 22.06.2018)

Florence and the Machine – High As Hope (VÖ 29.06.2018)

Gorillaz – The Now Now (VÖ 29.06.2018)

Jim James – Uniform Distortion (VÖ 29.06.2018)

 

JULI 2018

Deafheaven – Ordinary Corrupt Human Love (VÖ 13.07.2018)

Dirty Projectors – Lamp Lit Prose (VÖ 13.07.2018)

 

AUGUST 2018

Foxing – Nearer My God (VÖ 10.08.2018)

Death Cab For Cutie – Thank You For Today (VÖ 17.08.2018)

Great Lake Swimmers – The Waves, The Wake (VÖ 17.08.2018)

Mitski – Be The Cowboy (VÖ 17.08.2018)

Alice In Chains – Rainier Fog (VÖ 24.08.2018)

Mark Lanegan & Duke Garwood – With Animals (VÖ 24.08.2018)

Interpol – Marauder (VÖ 24.08.2018)

Matula – Schwere (VÖ 24.08.2018)

Murder By Death – The Other Shore (VÖ 24.08.2018)

Das Paradies – Goldene Zukunft (VÖ 24.08.2018)

Sophie Hunger – Molecules (VÖ 31.08.2018)

The Kooks – Let’s Go Sunshine (VÖ 31.08.2018)

Muncie Girls – Fixed Ideals (VÖ 31.08.2018)

 

SEPTEMBER 2018

Lenny Kravitz – Raise Vibration (VÖ 07.09.2018)

Paul McCartney – Egypt Station (VÖ 07.09.2018)

Spiritualized – And Nothing Hurt (VÖ 07.09.2018)

Fatherson – Sum Of All Your Parts (VÖ 14.09.2018)

Villagers – The Art Of Pretending To Swim (VÖ 21.09.2018)

Adam Angst – Neintology (VÖ 28.09.2018)

The Joy Formidable – Aaart (VÖ 28.09.2018)

 

OKTOBER 2018

Coheed and Cambria – Vaxis – Act I: The Unheavenly Creatures (VÖ 05.10.2018)

 

NOVEMBER 2018

Sun Kid Moon – This Is My Dinner (VÖ 01.11.2018)

 

UND SONST?

Antemasque – Saddle On The Atom Bomb (2018)

Bad Religion – tba. (2018)

The Good, The Bad And The Queen – tba. (tba.)

Kings Of Convenience – tba. (tba.)

The Libertines – tba. (2018)

My Bloody Valentine – tba. (2018)

The Smashing Pumpkins – Day For Night (tba.)

Tool – tba. (2018)

 

(Wurde etwas vergessen? Dann lass’ es ANEWFRIEND in den Kommentaren wissen…)

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Kat Frankie – „Home“


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„Seit 2004 lebt die Australierin Kat Frankie in Berlin, und beinahe genau so lange macht sie auch schon Musik. Sowohl als Solo-Künstlerin als auch mit anderen Musikern wie beispielsweise Clueso, mit dem sie das Duett ‚Wenn du liebst‘ aufgenommen hat, oder mit Olli Schulz, für den sie Backup-Vocals auf der Platte ‚Feelings aus der Asche‘ gesungen hat. Gemeinsam mit dem Kölner Chris Klopfer bildet sie außerdem das Duo KEØMA, das am ESC-Vorentscheid 2016 teilgenommen hat.“

So weit, so informativ. In der Tat ist Kat Frankie in deutschen Indie-Kreisen keinesfalls eine Unbekannte, schließlich arbeitete die Wahl-Berlinerin, die sich vor über zehn Jahren entschied, das sonnige Sydney – wohl der Kreativität wegen – gegen die wuselige deutsche Hauptstadt einzutauchen, in den letzten Jahren mit so unterschiedlichen Künstlern wie – es wurde ja bereits im Pressetext oben erwähnt – Clueso, Olli Schulz, Me & My Drummer oder Get Well Soon zusammen, und erschuf nicht selten Musik, die so ganz anders klang als die ihrer drei zwischen 2007 und 2012 erschienenen Soloalben. Dass die 39-Jährige trotz ihrer künstlerischen Umtriebigkeit dabei – vom Clueso-Duett einmal abgesehen – so selten im Formatradio stattfand, dürfte der Tatsache geschuldet sein, dass Frankies Songs nicht eben auf schnelle Leichtverdaulichkeit geeicht sind, sondern stets das Neue, stets das Experiment suchen – mal kommt dabei am Ende eine dunkle Piano-Ballade heraus, mal ein von Electro-Loops unterfütterte Acapella-Nummer. Oder eben: feiner, quer gedachter Indiepop. Wer mag, der darf die Australierin damit als Schwester im Geiste der Schweizer Musikerin Sophie Hunger sehen.

Im kommenden Frühjahr wird Kat Frankie nun ihr viertes Solowerk „Bad Behaviour“ veröffentlichen. Nach den sparsam arrangierten Songs ihres letzen Albums „Please Don’t Give Me What I Want“ (2012), das sie mal mit Band, mal solo mit Gitarre und Loop-Station live präsentierte, schlägt sie nun klarere Töne an. Dabei vernachlässigt Kat Frankie keinesfalls ihre kunstvolle und introvertierte Seite, sondern erweitert sie zu einem Feuerwerk der außergewöhnlichen Popmusik. Über ihre neuen Songs sagt die Sängerin: „Ich wollte nicht mehr melancholisch sein, nicht im Geringsten: Diese neue Platte ist für mich eine Platte der Freude, ich wollte ein bisschen ‚obnoxious‘ sein … dafür gibt es irgendwie kein gutes deutsches Wort.“

homeUnd stand das erste, kürzlich vorab veröffentlichte Titelstück des neuen Albums noch mit einem leichtfüßig tänzelnden Beinchen mitten im Indiepop, gibt sich der neuste Song „Home“ wesentlich differenzierter. Während Kat Frankies Gesang in den Strophen noch klar über treibenden Schlagzeigbeats liegt, grätschen bereits im Refrain fies dröhnende Gitarrenriffs dazwischen, die dem Stück eine – wohl beabsichtige – Aggressivität verleihen – Radiopop geht auch 2017/2018 anders. Das dazugehörige Musikvideo, für welches sich die Indie-Musikerin mit Regisseur Antonin Pevny (u.a. Bilderbuch, Bonaparte oder diverse Spotify-Spots) und Choreografin Lyn Lim zusammen tat, ist eine visuelle Hommage an Janet Jacksons Video zu „Rhythm Nation„, das 1989 gegen rassistische Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit protestierte, und auch 28 Jahre später leider kaum an Bedeutung verloren hat. Kat Frankie über den Song:

“When I wrote ‚Home‘ it was a little bit after the #blacklivesmatter protests were gaining traction, and the debates about marriage equality were heating up in Germany and Australia.  I was just getting sick of people trying to control the lives of others out of fear, or because of their religion. I was thinking about how protests are censored or dismissed. And I was thinking that we all just want a place to ‘be’ and to experience love. I thought about the idea of home, not as a physical space, but as a concept or state of societal- and self-acceptance.” 

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Rock and Roll.

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