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Song des Tages: Shoreline – „Hana“


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Ich selbst war zwar bislang noch nie da, aber Münster, dieses oft gelobte 300.000-Einwohner-Städtchen in Nordrhein-Westfalen, scheint durchaus geeignet dafür zu sein, kleinen, jungen Indierock- und Indiepunk-Bands eine Basis zum Wachsen und Gedeihen zu bieten (irgendwo im weltweiten Netz wurde es etwa als „ein kleines El-Dorado für Punkrock-Fans“ bezeichnet). Man denke nur an Muff Potter, die Donots, Messer, Ghost Of Tom Joad (die ich seit ihrem Split vor einigen Jahren immer noch sehr vermisse), Long Distance Calling, White Crane, Snareset, Samba oder – ja, ja! – H-Blockx…

a0426623269_16Oder eben Shoreline. Sagt euch nix? Passt scho‘. Immerhin dürften Hansol (Gitarre, Gesang), Julius (Gitarre, Gesang), Tobi (Bass, Gesang) und Martin (Schlagzeug) kaum etwas dagegen haben, als recht jungspundige „Newcomer“ betitelt zu werden, die erst im vergangenen Jahr mit der EP „You Used To Be A Safe Place“ und einer knappen Handvoll Songs irgendwo im Spannungsfeld zwischen The Menzingers, Smoke Or Fire oder Idle Class sowie Support-Touren mit ebenfalls nicht gänzlich unähnlichen Bands wie Hot Water Music, Adam Angst oder Great Collapse (dem Strike Anywhere-Nebenprojekt) auf sich aufmerksam machte. Da passt es nur allzu gut, dass das Quartett am 12. Juli – ebenfalls beim recht geschmackssicheren deutschen Indie-Label „Uncle M Music“ – sein Debütalbum „Eat My Soul“ nachreichen wird.

Den ersten akustischen Vorboten ebendavon kann man sich mit „Hana“ bereits zu Gemüte führen. Und schenkt man der druckvollen, sehr gut am Dynamik-Regler drehenden Viereinhalbminüter-Melange aus etwas Emo-Punk, ein bisschen Karohemd-Rock und roughem Indie mit dezenten Hallgitarren, zu der kein Geringerer als Joe McMahon von Smoke Or Fire das stimmungsvolle Intro spricht, Glauben schenkt, so könnte auch das Langspiel-Debüt recht reif und ausgeklügelt ausfallen. Rockt. Bockt.

 

„Der Song ‚Hana‘ handelt von der Situation, wenn man sich in komplizierten und dunkelen Momenten an Ratschläge von alten Freunden und Wegbegleitern erinnert. Für mich persönlich handelt das Lied über meine Schwester und wie sie, schon seitdem ich denken kann, mein Vorbild und Anker ist!“

(Shoreline-Sänger und -Songschreiber Hansol über die persönliche Note des Songs)

 

 

— Shoreline live —

24.05.2019 Hildesheim – Kulturfabrik Löseke
07.06.2019 Hamburg – Booze Cruise Festival
11.06.2019 Bochum – Trompete
12.07.2019 ALBUM RELEASE
13.07.2019 Gladbeck – Maxus
18.07.2019 München – Free And Easy Festival
20.07.2019 Antwerpen – Kaiserfest
27.07.2019 Goldenstedt – Afdreiht Un Buten Festival
06.09.2019 Saarbrücken – Devil´s Place
18.09.2019 Oberhausen – Druckluft
19.09.2019 Aachen – Wild Rover
20.09.2019 Darmstadt – Oetinger Villa
21.09.2019 Zwiesel – Jugendcafé
22.09.2019 Prague – Café Na Pul Cesty
24.09.2019 Würzburg – Cairo
25.09.2019 Jena – Rosenkeller
26.09.2019 Berlin – Schokoladen
27.09.2019 Braunschweig – B58
28.09.2019 Köln – Limes
05.10.2019 Hamburg – Astra Stube
12.10.2019 Münster – Sputnik Café

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Enno Bunger – „Bucketlist“


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Enno Bunger: guter Typ. Ja, im Ernst – bereits seit Bestehen dieses bescheidenen Blogs ist der Hamburger Liedermacher ein gern gehörter Gast in meinen Lauschern sowie sicherer Kandidat für den ein oder anderen Besuch in meiner Playlist…

60346108_10157507537598783_1118283628451725312_oInsofern bin ich dementsprechend gespannt auf das nun für den 26. Juli angekündigte vierte Album „Was berührt, das bleibt.„, seines Zeichens Nachfolger des 2015er Werks „Flüssiges Glück„, welches seinerzeit unter anderem den auch heute noch großartigen – da mit klarer Kante und Meinung vorgetragenen – Song „Wo bleiben die Beschwerden?“ enthielt. Wohin die musikalische Reise von und für Enno, der den neuen Longplayer vor wenigen Tagen mit den Worten „Uff. Mir fällt ein Riesenalbum vom Herzen.“ ankündigte, gehen wird? Das Vorbote „Bucketlist“ gibt ein erstes, nicht eben schlechtes Indiz…

Zu kraftvoller, mal gen Indiepop, mal gen Indierock pendelnder Instrumentierung, welche sich irgendwo zwischen seinen letzten Alben oder etwa Caspers tolle Durchbruchswerken „XoXo“ und „Hinterland“ parkt, jedoch immer noch das geliebte Piano im Vordergrund belässt, singt Enno Bunger – völlig zu unrecht immer noch mehr Geheimtipp, als er es sein sollte – darüber, nichts mehr nach hinten zu schieben, um sich an jeden Schritt in seinem Leben mit einem Lächeln erinnern zu können. Scheiß auf die ewige Bucketlist – carpe diem, Baby! Ein durch und durch vorwärtsgerichtetes Lied, das durchaus zum Nachdenken anregt und das bei dem politisch interessierten und gesellschaftskritisch denkenden 32-jährigen Musiker sicherlich nicht nur auf die eigene Privatleben-Nabelschau zu übertragen ist – und mächtig Laune aufs kommende Album macht.

 

„Eine Bucketlist ist eine Liste, auf die man all die Dinge schreibt, die man im Leben noch machen will, bezugnehmend auf die englische Redewendung ‚to kick the bucket‘, auf deutsch: den Löffel abgeben. Der Song handelt von meiner Erfahrung, nach mehreren einschneidenden Erlebnissen nichts mehr (auf die Bucketlist) aufschieben zu wollen, sondern die Zeit, die mir gegeben ist, jetzt zu nutzen, für alles, was mir wirklich wichtig ist. ‚Kein Kompromist mehr, kein Platz mehr für halbe Sachen – das was Du wirklich willst, das musst Du alles machen.'“

 

Hier gibt’s das dazugehörige Musikvideo, welches laut Enno Bunger der erste Teil einer Geschichte zum neuen Album sein soll und somit mit den nächsten Videos fortgesetzt werden wird:

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Strand Of Oaks – „Weird Ways“


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Foto: Alysse Gafkajen / Promo

Kürzlich gab’s unerwartete Neuigkeiten: Am 22. März wird Timothy Showalter (aka Strand Of Oaks) sein nunmehr sechstes Album „Eraserland“ veröffentlichen. Neben neun weiteren Songs enthält dieses die vorab veröffentlichte Lead-Single „Weird Ways“, der der 36-jährige US-Musiker nun auch ein Musikvideo spendiert hat.

Auf dem Nachfolger zum 2017er Werk „Hard Love“ wird Showalter von keinen Geringeren als den My Morning Jacket-Mitgliedern Carl Broemel, Bo Koster, Patrick Hallahan und Tom Blankenship unterstützt, die eine entscheidende Rolle bei der Erstellung des Albums spielten. Zudem sind auch Ex-Drive-By Trucker Jason Isbell sowie Emma Ruth Rundle auf dem Album zu hören, welches von Kevin Ratterman (Emma Ruth Rundle, Young Widows, Thrice, The Flaming Lips u.a.) produziert und in den La La Land Studios in Louisville, KY aufgenommen wurde.

Der mittlerweile in Philadelphia beheimatete Schriftsteller und Produzent Timothy Showalter hat schon seit jeher die Höhen und Tiefen seines eigenen Lebens als Ausgangsmaterial für seine Strand-Of-Oaks-Songs verwendet. Die therapeutische Erfahrung, auf diese Weise Kunst zu machen, war allerdings oft nur von kurzer Dauer, was Showalter zu Depressionen führte, und nach dem Album „Hard Love“ fand er sich völlig ausgelaugt wieder. Leer und fest davon überzeugt, dass er nie wieder würde Lieder schreiben können, schlichen sich – einmal mehr – dunkle Gedanken ein und Showalter, um sein eigenes Wohl besorgt, beschloss, eine spirituelle Pilgerreise zu unternehmen – zur Küste von Jersey.

Exakt zur gleichen Zeit hatten die Mitglieder von My Morning Jacket, alles gute Freunde des Strand-Of-Oaks-Kopfes, von seinem Zustand erfahren, woraufhin sie beschlossen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Carl Broemel schickte Showalter eine Nachricht und informierte ihn, dass Bo Koster bald eine zweiwöchige Pause von seiner Tour mit Roger Waters einlegen würde und sie dann alle frei sein würden. Er schlug ein Treffen in Louisville vor, um gemeinsam die nächste Strand-Of-Oaks-Platte aufzunehmen. Man mag es göttliche Intervention oder nachdrückliches Ultimatum nennen – am Ende war dies wohl genau die Gelegenheit, die Timothy Showalter brauchte. Er verbrachte die kommenden Wochen am Strand von Jersey und unterzog sich einem radikalen mentalen Abriss – bis auf die Knochen (auch das ist für ihn ja wenig Neues, man denke nur an die tief gehenden Alben „Pope Killdragon“ oder „HEAL„). Heraus kam schlussendlich „Eraserland“, eine – so wird’s zumindest versprochen – „aufregende und monumentale Wendung für Strand Of Oaks“.

„When I was writing these songs, every day I would walk on the beach and I was completely alone and overwhelmed by fear…but then I realized how there really aren’t any rules for who you are, who you’ll become, or who you think you need to be. ‚Eraserland‘ is just that. It’s death to ego, and rebirth to anything or anyone you want to be“, meint Showalter selbst.

„This project seemed to just fall together naturally“, sagt Broemel, hauptberuflich Gitarrist von My Morning Jacket. „I felt drawn to Tim’s positive energy and his albums… I threw it out there that I’d be happy to help in any way I could with the record.“ Broemel weckte so schnell wieder das Interesse von Showalter an einer neuen Studio-Veröffentlichung, und innerhalb von 24 Stunden waren auch die My-Morning-Jacket-Mitglieder Patrick Hallahan (Drums), Bo Koster (Keys) und Tom Blankenship (Bass) mit an Bord.

a3452871080_16.jpgTimothy Showalter wurde durch die Unterstützung von Broemel und seinen Bandkollegen wiederbelebt und fühlte den Druck, Songs zu liefern, die den Musikern würdig waren. So verbrachte er im Februar 2018 zwei Wochen allein in Wildwood, New Jersey, um alle Songs zu schreiben, die schließlich „Eraserland“ ausmachen würden. Im April ging er ins Studio, um mit Kevin Ratterman aufzunehmen. Americana-Rocker Jason Isbell steuerte sein nicht selten an Größen wie Jimi Hendrix gemahnendes Gitarrenwerk bei, während die Sängerin und Songwriterin Emma Ruth Rundle, welche im vergangenen Jahr mit ihrem neusten Album „On Dark Horses“ sowie einem Gastbeitrag zur letzten Thrice-Platte selbst nicht wenig neue Hörer für sich begeistern konnte, für wunderschönen Gesang sorgte. Jeder Song wurde live aufgenommen, wobei alle Musiker in einem Raum zusammenspielten und daran arbeiteten, die Ideen von Showalter zur Entfaltung zu bringen. „I remember sitting next to Tim and Kevin listening to the final mixes with tears rolling down my cheeks”, sagte Hallahan. „From start to finish, this one came from the heart.”

Mit dem neuen Song „Weird Ways“ und seiner inhaltsvollen Aussage „I don’t feel it anymore“ zeigt „Eraserland“ Showalters Entwicklung von der Besorgnis bis zum kreativen Erwachen auf und meißelt – wider Erwarten und einmal mehr – eine neue und vielversprechende Zukunft für Strand Of Oaks in Stein…

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Lo Tom – „Overboard“


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Eigentlich darf es schon als mittelschwere Sensation gewertet werden, dass sich die Sadcore-Indierocker von Pedro The Lion gut 14 Lenze nach dem letzten Album „Achilles‘ Heel“ in wenigen Tagen mit „Phoenix“ nun tatsächlich mit einem neuen Langspieler zurück melden. Wie der – Pardon für’s Wortspiel, aber es passt ja – sprichwörtliche Phönix aus der Asche also? Nun, die ersten Songs „Yellow Bike“ und „Model Homes“ versprechen in der Tat ein erstes unerwartetes Highlight im noch jungen Musikjahr 2019…

Nicht ganz unschuldig an der Reunion der Band aus dem US-amerikanischen Seattle, Washington dürfte ein Bandprojekt namens Lo Tom gewesen sein. Zu diesem gehör(t)en – freilich nebst Pedro-The-Lion-Frontmann David Bazan – auch Trey Many (Velour 100, Starflyer 59), Jason Martin (Starflyer 59) – und eben Pedro-The-Lion-Schlagzeuger TW Walsh. Gut möglich also, dass die gemeinsamen Jam-Sessions Jahre nach nach (vorübergehenden) Ende von Pedro The Lion 2006 zur Comeback-Idee beigetragen haben…

416lksbjncl._ss500Ein weiteres Indiz hierfür dürfte sein, dass die acht Songs des selbstgetitelten, im Juli 2017 veröffentlichen Debütalbums von Lo Tom so ganz anders als Vieles von dem klingen, was David Bazan auf den zahlreichen Solo-Werken seit der Pedro-The-Lion-Pause präsentierte: nicht selten ziellose Songwriter-Electronica-LoFi-Künstlichkeit vs. Bock auf Rock. So stellen bereits „Covered Wagon„, „Overboard“ und „Bubblegum„, die ersten drei Songs des Lo-Tom-Albums, klar, wohin die Reise geht: hin zum schnörkellos riffendem Indierock, manchmal garniert mit einer Prise handfestem Americana sowie Bazans recht oft ins Klagen neigendem, melancholischem Gesang. Klar, dass so eine Platte, die Gniedelgott-Bands wie Built To Spill oder Buffalo Tom im Geiste mit trägt, die Musikwelt kaum aus den Angeln heben würde (und 2017 etwas zu unrecht untergegangen ist). Aber allein die begründete Vermutung, dass aus Lo Tom nun die erfreuliche Rückkehr von Pedro The Lion erfolgt, macht jede der gerade einmal 29 Albumminuten zu einem Fest für Freunde des relaxt-tighten Fuzzpedal-Gitarrenrocks…

 

Hier gibt es das bereits erwähnte, sehr feine „Overboard“, welches wiederum mit Zeilen wie „It just takes a while / For me to un-feel a thing / And the opposite of what you think / For that bell to un-ring“ aufwartet – live performt von David Bazan und seinen drei Lo-Tom-Kumpels während einer Session für KEXP:

 

„You really messed me up
When you couldn’t see me
But I finally understood my place
In that sycamore tree

Don’t stop on account of me
I’m not living there anymore
Weak spot that I don’t need
But don’t let me go overboard

It just takes a while
For me to un-feel a thing
And the opposite of what you think
For that bell to un-ring

Don’t stop on account of me
I’m not living there anymore
Weak spot that I don’t need
But don’t let me go overboard

Sing that song at the top of your lungs
Don’t listen to the static, just listen to the drums

Don’t stop on account of me
I’m not living there anymore
Some weak shit that I don’t need
I don’t wanna go overboard“

 

Rock and Roll.

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Aber 2019 wird’s wohl, Tool?!? – Der Veröffentlichungskalender 2019


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Same procedure as every year – Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt, wirft jedoch bereits – auch in Punkto Albumneuerscheinungen – den ein oder anderen langen Schatten voraus. Damit ihr auch 2019 nicht ganz und gänzlich den Überblick verliert, hat ANEWFRIEND die ein oder andere relevante Ankündigung zusammengefasst.

Und da auch im vergangenen Jahr zwar A Perfect Circle, jedoch – wieder mal, wer hätte das gedacht? – nicht Tool mit einem Nachfolger zum gerade einmal schlappe zwölf Lenze jungen „10,000 Days“ ums Eck gebogen sind, sollte der wohl schaurigste musikalische Treppenwitz seit Guns N’Roses‘ „Chinese Democracy“ hoffentlich in den kommenden Monaten sein erfolgreiches Ende finden… Also, Maynard James Keenan und Co. – enttäuscht mich nicht!

 

JANUAR 2019

John Garcia – John Garcia & The Band Of Gold (VÖ 04.01.2019)

Mineral – One Day When We Are Young [10’’ inkl. Fotobuch] (VÖ 04.01.2019)

Friska Viljor – Broken (VÖ 11.01.2019)

Lai Puna – Being Water (VÖ 11.01.2019)

Turbostaat – Nachtbrot (Live) (VÖ 11.01.2019)

James Blake – Assume Form (VÖ 18.01.2019)

De Staat – Bubble Gum (VÖ 18.01.2019)

Deerhunter – Why Hasn’t Everything Already Disappeared? (VÖ 18.01.2019)

Alice Merton – Mint (VÖ 18.01.2019)

Pedro The Lion – Phoenix (VÖ 18.01.2019)

Maggie Rogers – Heard It In A Past Life (VÖ 18.01.2019)

Sharon Van Etten – Remind Me Tomorrow (VÖ 18.01.2019)

Juliana Hatfield – Weird (VÖ 19.01.2019)

Better Oblivion Community Center – Better Oblivion Community Center (VÖ 23.01.2019)

Weezer – The Teal Album (VÖ 24.01.2019)

Balthazar – Fever (VÖ 25.01.2019)

Blood Red Shoes – Get Tragic (VÖ 25.01.2019)

The Dandy Warhols – Why You So Crazy (VÖ 25.01.2019)

Dendemann – Da nich für! (VÖ 25.01.2019)

Fidlar – Almost Free (VÖ 25.01.2019)

Mono – Nowhere Now Here (VÖ 25.01.2019)

Pascow – Jade (VÖ 25.01.2019)

Rival Sons – Feral Roots (VÖ 25.01.2019)

Say Anything – Oliver Appropriate (VÖ 25.01.2019)

 

FEBRUAR 2019

Beirut – Gallipoli (VÖ 01.02.2019)

Ian Brown – Ripples (VÖ 01.02.2019)

Le Butcherettes – bi/MENTAL (VÖ 01.02.2019)

Guided By Voices – Zeppelin Over China (VÖ 01.02.2019)

Jealous of the Birds – Wisdom Teeth EP (VÖ 01.02.2019)

Moritz Krämer – Ich hab’ einen Vertrag unterschrieben 1&2 (VÖ 01.02.2019)

White Lies – Five (VÖ 01.02.2019)

The Lemonheads – Varshons 2 (VÖ 08.02.2019)

Cass McCombs – Tip Of The Sphere (VÖ 08.02.2019)

Mercury Rev – The Delta Sweete Revisited (VÖ 08.02.2019)

Bob Mould – Sunshine Rock (VÖ 08.02.2019)

Panda Bear – Buoys (VÖ 08.02.2019)

Jessica Pratt – Quiet Signs (VÖ 08.02.2019)

Spielbergs – This Is Not The End (VÖ 08.02.2019)

Broken Social Scene – Let’s Try The After (Vol. 1) EP (VÖ 15.02.2019)

Copeland – Blushing (VÖ 15.02.2019)

Millencolin – SOS (VÖ 15.02.2019)

Motorpsycho – The Crucible (VÖ 15.02.2019)

Ry X – Unfurl (VÖ 15.02.2019)

Yann Tiersen – All (VÖ 15.02.2019)

Drenge – Strange Creatures (VÖ 22.02.2019)

Julia Jacklin – Crushing (VÖ 22.02.2019)

Maximo Park – As Long As We Keep Moving (VÖ 22.02.2019)

Sleaford Mods – Eton Alive (VÖ 22.02.2019)

Telekinesis – Effluxion (VÖ 22.02.2019)

 

MÄRZ 2019

Gary Clark Jr. – This Land (VÖ 01.03.2019)

First Breath After Coma – Nu (VÖ 01.03.2019)

Gang Of Four – Happy Now (VÖ 01.03.2019)

Hozier – Wasteland, Baby! (VÖ 01.03.2019)

A Mote Of Dust – A Mote Of Dust II (VÖ 01.03.2019)

Skinny Lister – The Story Is … (VÖ 01.03.2019)

Weezer – The Black Album (VÖ 01.03.2019)

Foals – Everything Not Saved Will Be Lost – Part 1 (VÖ 08.03.2019)

Amanda Palmer – There Will Be No Intermission (VÖ 08.03.2019)

Alice Phoebe Lou – Paper Castles (VÖ 08.03.2019)

Beach Slang – MPLS EP (VÖ 15.03.2019)

Cinematic Orchestra – To Believe (VÖ 15.03.2019)

The Faint – Egowerk (VÖ 15.03.2019)

Karen O & Danger Mouse – Lux Prima (VÖ 15.03.2019)

Phela – Wegweiser (VÖ 15.03.2019)

American Football – American Football (LP3) (VÖ 22.03.2019)

La Dispute – Panorama (VÖ 22.03.2019)

Lambchop – This (Is What I Wanted to Tell You) (VÖ 22.03.2019)

Jenny Lewis – On The Line (VÖ 22.03.2019)

Strand Of Oaks – Eraserland (VÖ 22.03.2019)

These New Puritans – Inside The Rose (VÖ 22.03.2019)

The Beta Machine – Intruder (VÖ 29.03.2019)

Brutus – Nest (VÖ 29.03.2019)

Lana Del Rey – Norman Fucking Rockwell (VÖ 29.03.2019)

Billie Eilish – When We Fall Asleep, Where Do We Go? (VÖ 29.03.2019)

Beth Gibbons – Henryk Górecki: Symphony No. 3 (VÖ 29.03.2019)

Schreng Schreng & La La – Alles muss brennen EP (VÖ 29.03.2019)

Son Volt – Union (VÖ 29.03.2019)

Tigeryouth – Schmuck (VÖ 29.03.2019)

White Denim – Side Effects (VÖ 29.03.2019)

Wintersleep – In The Land Of (VÖ 29.03.2019)

 

APRIL 2019

Brant Bjork – Jacoozzi (VÖ 05.04.2019)

The Drums – Brutalism (VÖ 05.04.2019)

Idlewild – Interview Music (VÖ 05.04.2019)

Lissie – When I’m Alone: The Piano Retrospective (VÖ 05.04.2019)

Pup – Morbid Stuff (VÖ 05.04.2019)

Tyler Ramsey – For The Morning (VÖ 05.04.2019)

Luke Sital-Singh – A Golden State (VÖ 05.04.2019)

Band Of Skulls – Love Is All You Love (VÖ 12.04.2019)

Bloc Party – Silent Alarm Live (VÖ 12.04.2019)

Glen Hansard – This Wild Willing (VÖ 12.04.2019)

Dave Hause – Kick (VÖ 12.04.2019)

Damien Jurado – In The Shape Of A Storm (VÖ 12.04.2019)

The Flaming Lips – King’s Mouth (VÖ 13.04.2019)

Cage The Elephant – Social Cues (VÖ 19.04.2019)

The Tallest Man On Earth – I Love You. It’s A Fever Dream (VÖ 19.04.2019)

Bear’s Den – So That You Might Hear Me (VÖ 26.04.2019)

The Cranberries – In The End (VÖ 26.04.2019)

Craig Finn – I Need A New War (VÖ 26.04.2019)

Danko Jones – A Rock Supreme (VÖ 26.04.2019)

Peter Doherty & The Puta Madres – Peter Doherty & The Puta Madres (VÖ 26.04.2019)

Lamb – The Secret Of Letting Go (VÖ 26.04.2019)

Local Natives – Violet Street (VÖ 26.04.2019)

Marina – Love + Fear (VÖ 26.04.2019)

Kevin Morby – Oh My God (VÖ 26.04.2019)

The Mountain Goats – In League With Dragons (VÖ 26.04.2019)

Josh Ritter – Fever Breaks (VÖ 26.04.2019)

Van Holzen – Regen (VÖ 26.04.2019)

 

MAI 2019

An Horse – Modern Air (VÖ 03.05.2019)

Bad Religion – Age Of Unreason (VÖ 03.05.2019)

Frank Carter & The Rattlesnakes – End Of Suffering (VÖ 03.05.2019)

Editors – The Blanck Mass Sessions (VÖ 03.05.2019)

Fortuna Ehrenfeld – Helm ab zum Gebet (VÖ 03.05.2019)

L7 – Scatter The Rats (VÖ 03.05.2019)

Vampire Weekend – Father Of The Bride (VÖ 03.05.2019)

Defeater – Defeater (VÖ 10.05.2019)

Mac DeMarco – Here Comes The Cowboy (VÖ 10.05.2019)

The Get Up Kids – Problems (VÖ 10.05.2019)

Lisa Hannigan & Stargaze – Live in Dublin (VÖ 10.05.2019)

The Head And The Heart – Living Mirage (VÖ 17.05.2019)

Interpol – A Fine Mess EP (VÖ 17.05.2019)

The National – I Am Easy To Find (VÖ 17.05.2019)

Black Mountain – Destroyer (VÖ 24.05.2019)

Hot Water Music – Shake Up The Shadows EP (VÖ 24.05.2019)

Duncan Lloyd – Outside Notion (VÖ 24.05.2019)

Middle Kids – New Songs For Old Problems (VÖ 24.05.2019)

Morrissey – California Son (VÖ 24.05.2019)

Petrol Girls – Cut & Stitch (VÖ 24.05.2019)

Sebadoh – Act Surprised (VÖ 24.05.2019)

 

JUNI 2019

Cave In – Final Transmission (VÖ 07.06.2019)

Perry Farrell – Kind Heaven (VÖ 07.06.2019)

Fatoni – Andorra (VÖ 07.06.2019)

Richard Hawley – Further (VÖ 07.06.2019)

Emeli Sandé – Real Life (VÖ 07.06.2019)

Silversun Pickups – Widow’s Weeds (VÖ 07.06.2019)

Bad Books – III (VÖ 14.06.2019)

Baroness – Gold & Grey (VÖ 14.06.2019)

Noel Gallagher’s High Flying Birds – Black Star Dancing EP (VÖ 14.06.2019)

Calexico and Iron & Wine – Years To Burn (VÖ 14.06.2019)

Bruce Springsteen – Western Stars (VÖ 14.06.2019)

Two Door Cinema Club – False Alarm (VÖ 14.06.2019)

Hot Chip – A Bath Full Of Ecstasy (VÖ 21.06.2019)

The Raconteurs – Help Us Stranger (VÖ 21.06.2019)

Titus Andronicus – An Obelisk (VÖ 21.06.2019)

The Black Keys – Let’s Rock (VÖ 28.06.2019)

Heather Nova – Pearl (VÖ 28.06.2019)

 

JULI 2019

Bleached – Don’t You Think You Had Enough? (VÖ 12.07.2019)

Enno Bunger – Was berührt, das bleibt. (VÖ 26.07.2019)

Kaiser Chiefs – Duck (VÖ 26.07.2019)

Of Monsters And Men – Fever Dream (VÖ 26.07.2019)

Violent Femmes – Hotel Last Resort (VÖ 26.07.2019)

 

AUGUST 2019

Russian Circles – Blood Year (VÖ 02.08.2019)

Feeder – Tallulah (VÖ 09.08.2019)

Slipknot – We Are Not Your Kind (VÖ 09.08.2019)

Die Höchste Eisenbahn – Ich glaub dir Alles (VÖ 16.08.2019)

Ride – This Is Not A Safe Place (VÖ 16.08.2019)

The Slow Show – Lust And Learn (VÖ 30.08.2019)

Tool – tba. (VÖ 30.08.2019)

 

SEPTEMBER 2019

The Lumineers – III (VÖ 13.09.2019)

 

OKTOBER 2019

Mark Lanegan Band – Somebody Is Knocking (VÖ 18.10.2019)

 

UND SONST?

Ryan Adams – Big Colors (tba.)

Ryan Adams – Wednesdays (tba.)

Antemasque – Saddle On The Atom Bomb (tba.)

Beck – Hyperspace (2019)

Nick Cave & The Bad Seeds – tba. (2019)

Cult Of Luna – tba. (2019)

The Cure – tba. (2019)

Deftones – tba. (2019)

The Distillers – tba. (tba.)

Dredg – tba. (2019)

Foals – Everything Not Saved Will Be Lost – Part 2 (Herbst 2019)

Immanu El – Structures (Ende 2019)

Kings Of Convenience – tba. (tba.)

Ben Kweller – Circuit Boredom (2019)

The Libertines – tba. (2019)

My Bloody Valentine – tba. (2019)

Opeth – In Cauda Venenum (2019)

Pixies – tba. (2019)

Sleater-Kinney – The Center Won’t Hold (2019)

Tame Impala – tba. (2019)

Twin Oaks – See You When I See You (2019)

Kanye West – Yandhi (2019)

 

(Wurde etwas vergessen? Dann lass’ es ANEWFRIEND in den Kommentaren wissen…)

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Copeland – „Pope“


copeland

Irgendwann Mitte der Nuller-Jahre waren Copeland – zumindest jenseits des Atlantiks und in den heimischen US of A – so etwas wie eine kleine, feine Institution im emotional voran schreitenden Alternative Rock. Nach dem Split im Jahr 2008 folgte 2014 das Comeback mit dem fünften Studioalbum „Ixora„. Und danach: erneut eine lange Zeit der Funkstille…

41oC3P-W94L._SS500Nun melden sich die zum Trio geschrumpfte Band aus Lakeland, Florida mit einigen neuen Songs zurück, welchen im kommenden Februar das neue Langspielwerk „Blushing“ nachfolgen soll. Eines ebenjener neuen Stücke lautet auf den Namen „Pope“, und lässt erneut die Vermutung zu, dass es sich bei Copeland – und das wäre ja bei einer US-amerikanischen Band gar nicht mal so unüblich – um ein christlich motiviertes Kollektiv handele (dem allerdings hat Frontmann Aaron Marsh bereits vor einiger Zeit mit Erklärungen wie „It’s not our nature to have religious connotations. We are not a ministry band. We have some people in the band that are Christians, but that is not a focus of our band.“ einen Riegel vorgeschoben). Musikalisch lässt „Pope“ mit seinem melancholischen Dreampop-Intro und Schlussteil, welche einen zart ausfransenden Ausflug in postrockige Gefilde klammern, Feines für das kommende Album vermuten…

 

 

Rock and Roll.

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