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Auf dem Radar: Cold Reading


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Wer Wikipedia bemüht, der erfährt Folgendes: „Cold Reading (engl. für ‚kalte Deutung‘, auch ’sensory leakage‘) ist ursprünglich der von professionellen Zauberkünstlern und Mentalisten verwendete Fachausdruck für verschiedene Techniken, in Interview-artigen Situationen ohne wirkliches Wissen über den Gesprächspartner bei diesem den Eindruck eines vorhandenen Wissens zu erwecken. In neuerer Zeit wird der Begriff auch für entsprechende Praktiken bei Wahrsagern und anderen ‚Lebensberatern‘ sowie in Vernehmungen oder bei Verkaufsgesprächen gebraucht, wobei unklar ist, inwiefern die Ausübenden diese Techniken bewusst einsetzen oder an den Besitz besonderer Fähigkeiten glauben.“ Weißte Bescheid, wa?

Wieso dies von Interesse sein könnte? Nun, auch bei der Band, die sich nach dieser Art der Gesprächstechnik benannte, weiß man nie so ganz genau, woran man gerade ist… Fakt ist: Cold Reading erzählt Geschichten. Geschichten übers Aufhören und Anfangen, übers Stürzen und Aufstehen, über den wehmütigen Blick zurück und die hoffnungsvolle Vision der kommenden Dinge.

Nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Fractures & Fragments“ im Jahr 2015 und der „Sojourner EP“ zwar Jahre darauf geht die fünfköpfige Band aus dem schweizerischen Luzern, deren hymnischer Alternative-Sound nicht selten stark an den 00er-Emo von Bands wie Brand New erinnert, bei der Realisierung ihres zweiten Langspielers „ZYT“ Wege abseits der ausgetretenen Pfade. In Form eines Konzeptalbums setzen sich Cold Reading sowohl musikalisch als auch textlich mit dem Thema Zeit auseinander und versuchen, sich diesem schwer fassbaren Konzept aus verschiedenen Perspektiven zu nähern, in welchen Sound und Texte jeweils vielversprechende Symbiosen eingehen. Das insgesamt knapp einstündige Album besteht aus drei EPs zu je vier Titeln, die die 2014 gegründete Band um Sänger Michael Portmann, welche in der Vergangenheit bereit Formationen wie The Get Up Kids oder The Hotelier auf deren Europatourneen begleiten durfte, auch live nacheinander spielen wird und sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beschäftigen (ein ganz ähnliches Konzept gelang bei den US-Post-Hardcore-Indierockern Thrice und deren „The Alchemy Index“ vor gut zehn Jahren ebenfalls recht vielversprechend).

Während Cold Reading für den ersten, „Past Perfect“ betitelten Teil, in welchem das lyrische Ich nach einer Phase der Orientierungslosigkeit schließlich zu einem Selbstfindungstrip aufbricht, noch bewusst auf rein analoge Instrumente zurückgreifen, öffnen sie ihren Sound für das folgende „Present Tense“ für aktuelle Klänge zwischen Loops und elektronischen Einschüben. Thematisch bearbeitet diese EP das Prinzip des Carpe Diem. Das abschließende „Future Continuous“ wiederum widmet sich dann in stellenweise ausuferndem Post-Rock sowie in Dreampop- oder Electronica-Experimenten verschiedenen Zukunftsvisionen.

 

91otl8QDdkL._SX522_Part 1: Past Perfect
01. „Through The Woods Pt. 1“
02. „Past Perfect“
03. „Mono No Aware“
04. „Escape Plan Blueprint / New Domain“

Part 2: Present Tense
05. „Stay Here Stay Now“
06. „Through The Woods Pt. 2“
07. „Present Tense“
08. „A Quiet Thought“

Part 3: Future Continuous
09. „Oh Sweet Hereafter“
10. „Future Continuous“
11. „Tree Diagram“
12. „Through The Woods Pt. 3“

 

Das Musikvideo zum Song „Tree Diagram“ (dieser stammt vom letzten Drittel des Albums), das in Mexiko produziert wurde, könnte seiner cineastischen Machart wegen glatt als Kurzfilm durchgehen und spielt – wie schon das ganze Konzept des am 31. Januar erscheinenden Albums – mit dem Thema Zeit. Kurzgefasst könnte man wohl schreiben, das Cold Reading hier die Verbildlichung einer Endlosschleife im Auge hatten…

 

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Rock and Roll.

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Song des Tages: John Dolmayan – „Street Spirit (Fade Out)“


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Auf Radioheads 1995 veröffentlichtem Erfolgsalbum „The Bends“ war „Street Spirit (Fade Out)“ als letzter Song eine leise, dramatische Indierock-Nummer. System Of A Down-Schlagzeuger John Dolmayan macht daraus eine deutlich kraftvollere Alternative-Serenade mit – natürlich – muskulösem Drums, anschwellendem Instrumentarium und gegen Ende sogar opulenten Streichern. Unterstützt wird er dabei von Avenged Sevenfold-Sänger M. Shadows und Rage Against The Machine-Gitarrist Tom Morello, die sich gen Ende des Stücks beide effektvoll in die Höhe schrauben.

„Besonders dieser Song ist ein sehr berührender und bewegender“, sagte Dolmayan unlängst gegenüber dem Rolling Stone. „Ich mag dieses mürrische Du-sitzt-in-deinem-Zimmer-und-es-regnet-draußen-Gefühl, das mir der Song immer gegeben hat, es ist kalt und deine Freundin hat dich verlassen… ich habe mir beim Hören nur oft gedacht: ‚Ich wünschte, das Schlagzeug käme früher.‘ Oder: ‚Wie würde John Bonham das angehen, wenn es ein Led Zeppelin-Song wäre?'“ Morello habe er für dessen Beitrag nur einen vagen Vibe vorgegeben und ihm ansonsten gesagt: „Sei einfach du selbst und spiel den Song über durch.“ Er habe nichts zerdenken wollen, Spontanität sei ihm wichtig gewesen.

„Street Spirit“ ist dabei nur der erste Vorgeschmack auf John Dolmayans Solo-Debütalbum „These Grey Men„. Die Platte, an der unter anderem auch SoaD-Stimme Serj Tankian beteiligt war, ist für den 28. Februar angekündigt und enthält insgesamt acht Coversongs, darunter Stücke von David Bowie, Madonna, AFI oder Eminem. „Ich will nicht bloß jemand sein, der nur tolle Cover macht“, so Dolmayan über seine Motivation. „Mein Ziel ist, dass der unaufmerksame Hörer nicht unbedingt merkt, dass es ein Cover ist – dass es anders genug ist, dass er sagt: ‚Ok, da passiert etwas Eigenständiges.'“

Dolmayans Soloprojekt köchelt schon länger, bereits seit 2014 sprach er immer mal wieder darüber (unten findet ihr ein entsprechendes Video). System Of A Down, seine Hauptband, tourt zwar dieses Jahr wieder (und lässt sich diese Gigs sicherlich ordentlich vergüten), scheint hinsichtlich neuen Materials – es wäre das erste seit nunmehr 15 Jahren – aber immer noch verdammt uneins, sodass Dolmayan seine Kollegen kürzlich zur Einigkeit aufrief – und nun eben selbst den Alleingang wagt…

 

6804— Die Tracklist von „These Grey Men“ —

01. „Road To Nowhere“ (feat. Serj Tankian) [Talking Heads]
02. „Starman“ (feat. Serj Tankian) [David Bowie]
03. „What I Know“ (feat. Jonathan Dorr) [Two Door Cinema Club]
04. „Runaway“ (feat. Franky Perez) [Del Shannon]
05. „Street Spirit“ (feat. M. Shadows & Tom Morello) [Radiohead]
06. „Hung Up“ (feat. Sirusho) [Madonna]
07. „Beautiful Thieves“ (feat. Jonah Perry Nimoy) [AFI]
08. „Rock Bottom“ [Eminem]

 

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: TWINS – „Bathroom“


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Foto: Facebook

Es ist noch keine zehn Lenze her, da galt eine Band aus der sächsischen Provinz als Newcomer-Speerspitze wenn es darum ging, juvenile Emo-Gefühligkeit mit ausreichend verqueren Elementen aus Punk, Indie Rock, Screamo und Post Hardcore zu einen: MIKROKOSMOS23. Im Jahr 2005 in der recht beschaulichen Porzellan-und-Hahnemann-Stadt Meißen gegründet, entwickelt sich das aus Peter Löwe (Gesang, Gitarre), Tom Pätschke (Schlagzeug), Mathias Starke (Gitarre) und Steffen Oks (Bass) bestehende Quartett schnell zum potenten Geheimtipp der bundesdeutschen Alternative Rock’n’HC-Szene, produziert bereits den 2010 erschienenen zweiten Langspieler „Memorandum“ mit niemand Geringerem als Blackmails Sechs-Saiten-Schwinger Kurt Ebelhäuser, tourt fleißig durch die Indie-Clubs und AJZs der Republik, schiebt alsbald, 2013, mit „Alles lebt. Alles bleibt.“ Album Nummer drei nach (beide Werke gibt’s übrigens via Bandcamp im Stream sowie als „name your price“-Download). Gerade jenes wusste mit seiner Mischung aus frühen Kettcar und Captain Planet, mit seiner klanglichen Melange aus Blackmail, Muff Potter oder Adolar und den mal persönlich anmutenden, mal intellektuell müffelnden Texten, bei denen sich damals nicht nur die VISIONS fragte, „was so schief gelaufen ist, dass man sich sein Leben von einem anti-altklugen Campuspoeten wie Löwe erklären lassen muss“ (obgleich die anderswo gezogenen Vergleiche zu Kettcar-Vorsteher Marcus Wiebusch wohl nicht allzu weit an den Emotional-Harcore-Härchen herbei gezogen waren), zu überzeugen. Ja, da war man sich allerorten unisono einig: MIKROKOSMOS23 dürfte eine vielversprechende Zukunft bevorstehen. Nur kam Löwe, Pätschke und Co., die ihre musikalische Homebase mittlerweile ins deutlich größere, deutlich bekanntere, indie-szenisch deutlich besser vernetzte Dresden verlagert hatten, wohl der schnöd-unrockenrollige Alltag dazwischen, was dazu führte, dass der Vierer zwar mal hier, mal da versprach, an Album Nummero vier zu werkeln, schließlich allerdings – eine One-Time-Show bei der Hochzeit ihres Schlagzeugers mal außen vor – ihre gemeinsamen Aktivitäten bis heute aufs kreative Abstellgleis schob. „Life is what happens to you while you’re busy making other plans.“ – das wusste schon der olle Lennon-John…

a1551146331_16Umso überraschender, dass MIKROKOSMOS23 nun irgendwie und ebenso unerwartet ihr Comeback feiern. Obwohl: mit Tom Pätschke und Steffen Oks sind lediglich zwei Viertel der einstigen Anfangszwanziger-Indie-Radau-Hoffnungsträger bei den Quasi-Newcomern TWINS mit am Start. Und ebenjenes Vierergespann mit Zentrale in der sächsischen Landeshauptstadt und weiteren kreativen Zelten in Leipzig und Berlin knüpft mit (s)einer Mischung aus Indie-, Noise- und Mathrock sowie Hardcore gleich auch bestens an die gesteckten Pfade der Vorgänger-Band an. Hinter jeder Ecke lauert eine weitere Ecke und dann noch eine und dann brüllt einer heiser und dann twinkeln die Gitarren ein bisschen und dann ist man bereits nach den ersten Vorboten „Library“ und „Bathroom“ schnell überzeugt: Mit dem für den 14. Februar angekündigten Debüt „Soon“  kommt eine der vielversprechendsten Platten des noch jungen Musikjahres auf die versammelte Post-Hardcore-Gemeinde zu. Bekannteste Verwandte: Blood Brothers, At The Drive-In, die alten Pianos Become The Teeth. Ja klar, meinetwegen könnte der Gesang ein bisschen cleaner sein, ansonsten gefällt’s: sehr.

 

Schlagzeuger Tom meint zur Entstehung des frisch veröffentlichten Musikvideos zu „Bathroom“: “Für unser erstes Musikvideo, welches wir komplett selbst geschrieben und produziert haben, sind wir 3 Tage voll beladen, mit Greenscreens unter den Armen zwischen unzähligen Locations hin und her gesprungen. Und dank all der Szenen, die dabei entstanden – irgendwo zwischen Supermärkten, Basketballfeldern, Clubs, Bibliotheken, Wäldern usw. – ist das ganze Video nun eine Art Kaninchenbau geworden, der letztlich wunderbar zu uns passt: alles ist wild und durcheinander – wie ein komischer, mitreißender Strudel. Und tatsächlich ist das sogar eine ganz gute Analogie für die gesamte Art wie wir als Band denken und schreiben: durchdenken, ausprobieren, verwerfen, von vorn anfangen, neu denken, wiederholen. Wie kreisende Gedanken – Viel. Zu. Kompliziert.”

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Spanish Love Songs – „Kick“


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Erstes Jahreshighlight, ick hör‘ dir trapsen – Spanish Love Songs haben mit „Kick“ einen neuen Song veröffentlicht und mit diesem ihr kommendes Album angekündigt. Der Nachfolger zum vielerorts gefeierten „Schmaltz“ (welches auch bei ANEWFRIEND unter den liebsten Alben des Jahres 2018 landete) erscheint sogar schon bald…

0010744144_350Genauer gesagt: am 7. Februar. Nur genau einen Monat darf man sich also noch gedulden, dann erscheint mit „Brave Faces Everyone“ das dritte Studiowerk der US-Emo-Punkrocker aus Los Angeles. Dylan Slocum (Gesang, Gitarre), Kyle McAulay (Gitarre), Trevor Dietrich (Bass), Meredith Van Woert (Keyboard) und Ruben Duarte (Schlagzeug) hatten sich nach dem Release von „Schmaltz“ im März 2018 mit leidenschaftlichen Liveshows auch in Europa eine große Fangemeinde erspielt, unter anderem auf eigenen Headliner-Tourneen, mit Auftritten auf größeren Festivals, aber auch als Support von Bands wie Hot Water Music oder den Menzingers, mit denen sie noch diesen Monat live im deutschsprachigen Raum unterwegs sein werden (die Termine findet ihr weiter unten).

„Kick“ ist der erste eindrucksvolle Vorgeschmack auf das neue Album und verspricht, dass jenes nicht weniger erschütternd und euphorisch sein wird als sein Vorgänger. Jeder der zehn Songs auf „Brave Faces Everyone“ soll eine Geschichte von verschiedenen Protagonisten in kleinen Dörfern und großen Metropolen der USA erzählen. „Persönliche Skizzen und die allgemeine Lebensrealität der 2010er“ sollen die Stücke abbilden, immer vermischt mit den eigenen Erfahrungen von Sänger Dylan Slocum.

„Es ist tröstend zu wissen, dass wir uns alle auf dem selben sinkenden Schiff befinden“, so der Frontmann. „Wir wollen uns das mit dem Album eingestehen und die Welt damit ein kleines bisschen erträglicher machen, auch wenn es nur für 40 Minuten ist.“

 

„THIS ALBUM IS US HONING IN ON WHAT WE THINK MAKES OUR BAND RESONATE WITH PEOPLE – NAMELY, THE FEELING THAT YOU’RE NOT ALONE. THESE ARE SONGS ABOUT LOOKING OUTWARD AND FINDING THAT, FOR ALL OUR DIFFERENCES, MOST OF US ARE JUST TRYING TO GET BY AS THE WORLD IS GOING TO HELL AROUND US. WE DON’T HAVE ANY GRAND AMBITIONS BEYOND THAT – WE JUST WANT PEOPLE TO FEEL ACKNOWLEDGED. THERE’S COMFORT IN KNOWING WE’RE ON THE SAME SINKING SHIP. WE WANT THE ALBUM TO BE A KNOWING NOD AND A WAY TO MAKE THE WORLD A SLIGHTLY MORE BEARABLE, EVEN IF IT’S JUST FOR 40 MINUTES.“

(Dylan Slocum)

–Tracklist–

01. Routine Pain
02. Self-Destruction
03. Generation Loss
04. Kick
05. Beach Front Property
06. Losers
07. Optimism
08. Losers 2
09. Dolores
10. Brave Faces, Everyone

 

 

–The Menzingers + Spanish Love Songs + Mannequin Pussy live–

25.01. Hamburg – Gruenspan
26.01. Berlin – Bi Nuu
28.01. Wien – Wuk
29.01. Zürich – Dynamo
30.01. Stuttgart – Universum
31.01. München – Technikum
01.02. Köln – Kantine

 

Rock and Roll.

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Neues Jahrzehnt, neue Töne – Der Veröffentlichungskalender 2020


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Same procedure as every year – Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt, wirft jedoch bereits – auch in Punkto Albumneuerscheinungen – den ein oder anderen langen Schatten voraus. Damit ihr auch 2020 nicht ganz und gänzlich den Überblick verliert, hat ANEWFRIEND die ein oder andere relevante Ankündigung zusammengefasst.

Und obwohl Tool uns im vergangenen August mit „Fear Inoculum“, dem ersten Langspieler der vier LA-Progrocker seit 2006, endlich erlöst haben (und sich selbst wohlverdient von der musikalischer-Treppenwitz-Liste streichen durften), werden sicherlich auch die kommenden zwölf Veröffentlichungsmonate das ein oder andere fulminant tönende Glanzlicht bereit halten… sure thing, that.

 

JANUAR 2020

Beach Slang – The Deadbeat Of Heartbreak City (VÖ 10.01.2020)

The Big Moon – Walking Like We Do (VÖ 10.01.2020)

Bohren & der Club of Gore – Patchouli Blue (VÖ 10.01.2020)

Smile And Burn – Morgen anders (VÖ 10.01.2020)

Algiers – There Is No Year (VÖ 17.01.2020)

…And You Will Know Us By The Trail Of Dead – X: The Godless Void And Other Stories (VÖ 17.01.2020)

Anti-Flag – 20/20 Vision (VÖ 17.01.2020)

Bombay Bicycle Club – Everything Else Has Gone Wrong (VÖ 17.01.2020)

Criteria – Years (VÖ 17.01.2020)

Kinderzimmer Productions – Todesverachtung To Go (VÖ 17.01.2020)

Pinegrove – Marigold (VÖ 17.01.2020)

Turbostaat – Uthlande (VÖ 17.01.2020)

Caspian – On Circles (VÖ 24.01.2020)

Kristian Harting – The Fumes (VÖ 24.01.2020)

Lola Marsh – Someday Tomorrow Maybe (VÖ 24.01.2020)

Wolf Parade – Thin Mind (VÖ 24.01.2020)

Isobel Campbell – This Is No Other (VÖ 31.01.2020)

Destroyer – Have We Met (VÖ 31.01.2020)

Nathan Gray – Working Title (VÖ 31.01.2020)

Torres – Silver Tongue (VÖ 31.01.2020)

 

FEBRUAR 2020

Ásgeir – Bury The Moon (VÖ 07.02.2020)

Green Day – Father Of All Motherfuckers (VÖ 07.02.2020)

Nada Surf – Never Not Together (VÖ 07.02.2020)

Spanish Love Songs – Brave Faces Everyone (VÖ 07.02.2020)

Stone Temple Pilots – Perdida (VÖ 07.02.2020)

Les Butcherettes – Don’t Bleed EP (VÖ 14.02.2020)

Tame Impala – The Slow Rush (VÖ 14.02.2020)

Guided By Voices – Surrender Your Poppy Field (VÖ 20.02.2020)

Greg Dulli – Random Desire (VÖ 21.02.2020)

King Krule – Man Alive! (VÖ 21.02.2020)

Agnes Obel – Myopia (VÖ 21.02.2020)

Ozzy Osbourne – Ordinary Man (VÖ 21.02.2020)

Wilsen – Ruiner (VÖ 21.02.2020)

Soccer Mommy – Color Theory (VÖ 28.02.2020)

 

MÄRZ 2020

CocoRosie – Put The Shine On (VÖ 06.03.2020)

Noel Gallagher’s High Flying Birds – Blue Moon Rising EP (VÖ 06.03.2020)

Mark Kozelek, Ben Boye & Jim White – Mark Kozelek with Ben Boye and Jim White 2 (VÖ 06.03.2020)

Jonathan Wilson – Dixie Blue (VÖ 06.03.2020)

Worriers – You Or Someone You Know (VÖ 06.03.2020)

The Districts – I’m Not Going Anywhere (VÖ 13.03.2020)

Orchards – Lovecore (VÖ 13.03.2020)

Moaning – Uneasy Laughter (VÖ 20.03.2020)

Morrissey – I Am Not A Dog On A Chain (VÖ 20.03.2020)

Brian Fallon – Local Honey (VÖ 27.03.2020)

Lilly Hiatt – Walking Proof (VÖ 27.03.2020)

Pearl Jam – Gigaton (VÖ 27.03.2020)

 

APRIL 2020

M. Ward – Migration Stories (VÖ 03.04.2020)

Mystery Jets – A Billion Heartbeats (VÖ 03.04.2020)

Provinz – Wir bauten uns Amerika (VÖ 17.04.2020)

 

MAI 2020

Alanis Morissette – Such Pretty Forks In The Road (VÖ 01.05.2020)

Weezer – Van Weezer (VÖ 15.05.2020)

 

UND SONST?

Ryan Adams – Big Colors (tba.)

Ryan Adams – Wednesdays (tba.)

Antemasque – Saddle On The Atom Bomb (tba.)

Matt Berninger – Serpentine Prison (tba.)

Best Coast – Always Tomorrow (Anfang 2020)

The Cure – tba. (2020)

Deftones – tba. (2020)

The Distillers – tba. (tba.)

Dredg – tba. (tba.)

Johnossi – tba. (Anfang 2020)

Kings Of Convenience – tba. (tba.)

Ben Kweller – Circuit Boredom (2020)

The Libertines – tba. (2019)

My Bloody Valentine – tba. (2020)

 

(Wurde etwas vergessen? Dann lass’ es ANEWFRIEND in den Kommentaren wissen…)

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: O Captain! My Captain! – „Hospital Walls“


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„O Captain! My Captain!“ – natürlich kommt wohl jedem, der den Begriff „Kultur“ bislang nicht ausschließlich mit dem Anhang „-beutel“ verband, bei diesem Ausspruch sofort ebenjene legendäre Szene aus dem Film „Der Club der toten Dichter“ mit dem ewig großen Robin Williams in den Sinn, eventuell gar das Gedicht des amerikanischen Dichters Walt Whitman, aus dem ebenjene Zeile schließlich entnommen ist. Aber eine deutsche Band aus dem Saarland? Wohl kaum.

Zugegeben: So richtig umtriebig waren O Captain! My Captain! in den letzten Jahren ja auch nicht, das jüngste Studiowerk „Chasing Fireflies“ erschien 2015. Umso schöner, dass sich das Saarbrückener Vierergespann, welches einst als Solo-Projekt von Sänger und Songwriter Pascal Vicari startete, nun mit dem neuen Song „Hospital Walls“ zurückmeldet. Der grundsolide mit feiner Melodie und GitarreSchlagzeugBass plus Bläsereinsatz in die Gehörgänge rockende Dreieinhalbminüter wird Teil des im Frühjahr 2020 erscheinenden neuen Albums sein. Wer also auch sonst ein Freund von bierseligen Karohemdträgern der Punkrockfolk-Liga wie Chuck Ragan und Co. sein sollte, dem seinen O Captain! My Captain! wärmstens empfohlen…

 

 

Rock and Roll.

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