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Große Comedy – Bryan Cranstons „Super Sweet 60“


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Wie ihr sicher wisst, ist der 16. Geburtstag in den USA eine riesengroße Sache. Und so zeigte MTV ganze drei Jahre lang – zwischen 2005 und 2008 – mit „My Super Sweet 16“ höchst-pubertäre Mädchen, die auf unglaublich festliche – oder auch verschwenderische – Weise in ihr neues Lebensjahr starteten. Mal für einen Tag im Mittelpunkt stehen? Diese Show trieb das Ganze auf einen nicht selten absurden Höhepunkt…

Doch genau das ist es, was „Breaking Bad“-Star Bryan Cranston scheinbar schon sein Leben lang wollte. Und jetzt, mit leichter Verspätung (der Charaktermime, der kürzlich für seine Rolle in „Trumbo“ auch für einen Oscar nominiert wurde, feierte bereits Anfang März seinen 60. Geburtstag), hat kein anderer als US-Moderator Jimmy Kimmel diesen Herzenswunsch erhört und Bryan im Rahmen von „Jimmy Kimmel Live“ sein ganz persönliches „My Super Sweet 60“ beschert.

bryan_cranston_super_sweet_60_t-300x250Natürlich sieht das alles andere als juvenile Geburtstagskind überhaupt nicht ein, dass er für solch einen speziellen Geburtstag zu alt ist. Voller Selbstbewusstsein, und mit dem Argument von sechs gewonnen Emmys im Rücken, haut er raus: „Ich bin sexy, ich bin süß und ich liebe das Rampenlicht“.

Und Teenie-Bryan wäre nicht Teenie-Bryan, wenn es im viertelstündigen Clip keine Streitereien um Budget, Motto, Party und natürlich das Outfit gäbe. Besonders wenn es um das Letztere geht, darf man sich freilich auf eine verdammt witzige Überraschung gefasst machen. Und schließlich brauchen Cranstons ehemalige „Breaking Bad„-Co-Stars Aaron „Jesse Pinkman“ Paul und Bob „Saul Goodman“ Odenkirk ja auch noch ihre Auftritte, oder?

Ganz im Ernst: Der gesamte Sketch ist – vor allem durch Cranston, der sich selbst ja noch nie zu ernst nahm – so gut geworden, dass er das Gekeife und Geheule des berüchtigten MTV-Originals innerhalb weniger Augenblicke vergessen macht, und dabei maximal persifliert. Große Comedy!

 

 

Rock and Roll.

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„The Kimmel School of Perfect Acting“ – Jimmy Kimmel führt Hollywood-Stars selbstironisch zum Oscar (und präsentiert Matt Damon als Lampenschirm)


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Da schaut man knapp 15 Minuten amüsiert zu und denkt sich dann: Mann, so eine Kontaktliste hätte ich auch gern!

Denn auch in diesem Jahr hat Moderator Jimmy Kimmel für seine ABC-Lage-Night-Show „Jimmy Kimmel Live!“ wieder eine beeindruckende Riege von bekannten und erfolgreichen Hollywood-Schauspielern versammelt, die sich und ihren Berufsstand anlässlich der „Oscar“-Preisverleihung, die in der Nacht von Sonntag zu Montag in Los Angeles stattfand, ein wenig selbst aufs Korn nehmen. Bereits in den letzten Jahren hatte Kimmel ja mit großen Namen keineswegs gegeizt (die Ergebnisse von 2012 und 2013 seht ihr weiter unten) und von George Clooney bis zum österreichischen Charakterdarsteller-Export Christoph Waltz so ziemlich alles und jeden aufgefahren, der (oder die) in der „Traumfabrik“ ein wenig Rang und Namen hat (und ein gehobenes Maß an Selbstironie!), um am Ende mit „Movie: The Movie“ (2012) und „Movie: The Movie: 2V“ zwei überlange fiktive Filmtrailer zu präsentieren, die so vermutlich nicht einmal Michael „Armageddon“ Bay durchgewunken hätte…

Da musste sich der 47-jährige Late-Night-Talker Kimmel, der sich auch sonst nie für einen ironischen Spaß zu schade ist, in diesem Jahr freilich etwas Anderes und Neues ausdenken. Das Ergebnis ist das zweiteilige Porträt der „Kimmel School of Perfect Acting“, der selbst gestandene Stars wie Susan Sarandon, Sean Penn, Jennifer Aniston, Gary Oldman oder Jeff „The Dude“ Bridges einiges an Lob und Ehre schulden. Klar spielt sich Jimmy Kimmel als blasiert-affektierter Schauspielguru da in den Vordergrund, während sich auch 2015 eine Schar von Hollywood-Mimen bereit erklärt, über sich selbst zu lachen, bevor’s für den Großteil eben jener Stars zum Schaulaufen auf dem roten Teppich vor dem „Kodak Theater“ am Hollywood Boulevard ging. Besonders lustig: Die fast schon traditionelle Rolle von Matt Damon als Kimmels bemitleidenswerter Sidekick… Aber seht selbst!

 

 

Und hier die bereits erwähnten stargespickten Vorgänger „Movie: The Movie“ (2012) und „Movie: The Movie: 2V“ (2013):

 

Rock and Roll.

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