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Der Jahresrückblick – Teil 2


Wie zum Ende bisher jeden Jahres seit… – Ja, wann eigentlich? Gefühlt bereits seit etwa 20 Lenzen! – gingen auch in den letzten Tagen von 2019 meine mittlerweile “traditionellen” Jahresmixtapes an die ersten Empfänger raus. Einziges Konzept, wie immer: die Songs mussten nicht zwingend von 2019 stammen, mich jedoch in diesem Jahr begeistert, erfreut, bewegt etc. haben. Und das ist bei diesen 62 Stücken beziehungsweise mehr als drei Stunden Musik zweifellos der Fall. Außerdem dürften auch hier die regelmäßigen Blogwärte – sorry für den kleinen infantilen Wortwitz, der musste mal eben wieder an die frische Luft – aufmerken, denn der ein oder andere Song könnte ihnen natürlich durchaus bekannt vorkommen…

Drei Mal querbeet durch meinen Kosmos der gehobeneren musikalischen Unterhaltung 2019, á la ANEWFRIEND – hier die Tracklists zum Nachjagen, Aufstöbern und Nachbasteln…

 

Vol. 1

1.  Intro

Vol. 1 Kopie

Coverfotografien: Tim Swallow Photo

2.  Karen O – Bullet With Butterfly Wings

3.  Frittenbude – Die Dunkelheit darf niemals siegen (feat. Jörkk Mechenbier)

4.  The Bates – Helter Skelter

5.  BRUTUS – War

6.  Antillectual – Truth Hits Everybody

7.  Lo Tom – Overboard

8.  SWMRS – Lose It

9.  The Moth & The Flame – The New Great Depression

10. ANOHNI – In My Dreams

11. Hozier – Movement

12. Caracara – Evil

13. MakeWar – Don’t Panic

14. Rogers – L’amour toujours

15. Mark Ronson & Miley Cyrus – Nothing Breaks Like A Heart (acoustic)

16. Dan Mangan – Fool For Waiting

17. Sidsel Endresen & Bugge Wesseltoft – Try

18. Advance Base – Dolores & Kimberly

19. Bear’s Den – Crow

20. Schreng Schreng & La La – Mit dem Rücken zur Nacht

21. Karen O – Anti-Lullaby

22. Outro

 

Vol. 2

1.  IntroVol. 2 Kopie

2.  Fences – Songs About Angels

3.  Why? – These Few Presidents

4.  David Ros – Take A Walk On The Wild Side

5.  Wintersleep – The Lighthouse

6.  A.T. White – Racehorse (feat. Ghostlight)

7.  Mosa Wild – Night

8.  Black Pumas – Colors (live at The Current)

9.  An Horse – This Is A Song

10. Frank Turner – The Lioness

11. Norbert Buchmacher – Laut geträumt

12. Matt Simons – Amy’s Song

13. Lennon Stella – Kids

14. David O’Dowda – The World Retreats

15. Daughter – Poke

16. Seafood – Porchlight

17. Jade Bird – Love Has All Been Done Before

18. Noah Cyrus – July

19. Jeanette Biedermann – iD

20. 8kids – Dein Zuhause

21. Dodie Clark – Golden Slumbers

22. Christian Lee Hutson – Northsiders

23. Lana Del Rey – Hope Is A Dangerous Thing For A Woman Like Me To Have – But I Have It

24. Outro

 

Vol. 3

1.  IntroVol. 3 Kopie

2.  Cherry Glazerr – Ohio

3.  Sam Fender – Will We Talk?

4.  Thees Uhlmann – Fünf Jahre nicht gesungen

5.  Lilly Hiatt – Records

6.  Joseph – Green Eyes (live session)

7.  Better Oblivion Community Center – Dylan Thomas

8.  Josienne Clarke – Slender, Sad & Sentimental

9.  R.E.M. – Let Me In (Remix)

10. Roxy Music – In Every Dream Home A Heartache

11. Future Teens – Emotional Bachelor

12. Greet Death – You’re Gonna Hate What You’ve Done

13. Steiner & Madlaina – Groß geträumt

14. Mick Flannery – Fuck Off World

15. Fayzen – Von ganz allein (feat. Clueso)

16. Schrottgrenze & Sookee – Traurige Träume

17. Sam Fender – Dead Boys

18. Stereo Jane – Love Me Tender

19. Cross Record – I Release You

20. Tua – Wenn ich gehen muss

21. Cookie Baker – No Need To Argue

22. Outro

 

Rock and Roll.

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Der Jahresrückblick – Teil 1


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Was für Musik braucht man in einem Jahr wie diesem? Solche, bei der die Halsschlagader wild pocht und der ganze gerechte Zorn auf die Welt ein brodelndes Ventil bekommt. Solche, die einem sanft über den Kopf streicht und einem die Hoffnung einhaucht, dass alles schon besser werden wird – irgendwann, irgendwie. Und auch solche, die einen in ihrer Euphorie einfach gnadenlos mitreißt, und einen – im besten Fall – alles andere – das Gute wie Schlechte – für Momente vergessen lässt. Zwischen diesen drei Fixpunkten ist in meiner Bestenliste der persönlich tollsten Alben des Musikjahres 2019 einmal mehr wenig zu finden, an den Endpunkten dafür umso mehr. Bühne frei und Vorhang auf für ANEWFRIENDs Alben des Jahres!

 

sam fender1.  Sam Fender – Hypersonic Missiles

Knapp zwei Jahre lang hätte Sam Fender auch gut als Spiegel für das musikalische Konsumverhalten der ADHS-geschädigten breiten Masse herhalten können. Wer braucht schon noch Alben, wenn der Künstler des Vertrauens reihenweise Songs raushaut, die sich via Spotify und Co. doch allzu hervorragend in die persönliche Playlist integrieren lassen? Anders hier: Die elf zwischen 2017 und dem Erscheinungstag von „Hypersonic Missiles“ im September diesen Jahres veröffentlichten Stücke (von denen sich schlussendlich nicht einmal alle auf dem Album wiederfinden) waren vielmehr ein wahres Appetizer-Festival und so etwas wie die Deluxe Edition eines erwartungsfreudigen Spannungsbogens. Parallel zur Release-Strategie ließ sich eine immens wachsende Fanschar ausmachen, die den Newcomer im Londoner Hyde Park auf dieselbe Bühne mit Größen wie Bob Dylan oder Neil Young spülte. Was summa summarum nach Hype müffelt, mag wohlmöglich auch einer sein. Aber wenn, dann ist es im doch recht schnelllebigen Pop-Rock-Bizz einer berechtigtsten der vergangenen Jahre. Potential? En masse vorhanden.

Oder reiten Sam Fender und seine Band doch vielmehr auf der Retro-Welle? Schließlich reichen schon ein paar Töne zu Beginn des Albums, um Fenders Vorliebe für Bruce Springsteen als fast schon schamlos direkte, ehrwürdig inszenierte Verbeugung im Soundbild zu identifizieren. Die Saxophon-Soli im eröffnenden Titelstück und in „You’re Not The Only One“ fungieren als unverhüllte Hommage an den großen Clarence „Big Man“ Clemons – bis zu seinem Tod 2011 jahrzehntelang Springsteens wohl wichtigstes Puzzle-Stück in der berühmt-berüchtigten E Street Band – und sind gerade im Dialog mit dem Glockenspiel und der leicht zeternden E-Gitarre ein untrügliches Zeichen für expliziten Boss-Content. Der straighte Beat mit Achtziger-Touch in „The Borders“ und die Geschichte über unglückliche, zerrüttete und zerrissene Familien lassen sich als eine klangliche Addition zu Evergreens wie „Dancing In The Dark“, „Bobby Jean“ oder „No Surrender“ hören, während die Gedanken spätestens im ausgedehnten Outro (und vor allem der stellenweise doch recht flächigen Produktion wegen) zu The War On Drugs‘ „A Deeper Understanding“ wandern. Der feine, dezent hibbelige Unter-drei-Minuten-Ohrwurm “Will We Talk?“ hingegen könnte auch unter den Bannern New Jersey meets Newcastle oder Springsteen meets The Strokes‘ „Last Nite“ stehen – eine Wiederaufführung des altbekannten Dramas der verlorenen Jugend, jedoch eine mit neuer Dringlichkeit.

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Fest steht, erfreulicherweise: Samuel Thomas Fender hält dem Erwartungsdruck über den ersten (Ohren-)Eindruck hinaus problemlos Stand. Er ist nicht nur ein (weiterer) bleichgesichtiger Justin-Bieber-Lookalike-Hansel mit Gitarre, dem von irgendwelchen findigen PR-Managern ein leidlich interessanter Lebenslauf samt veritablen Referenzpunkten angedichtet wurde. Live ohnehin nicht. Wie er mit seinen Band-Lads agiert, unachtsam-juvenil die eigenen Stimmbänder strapaziert und sich am Ende verdutzt fragt, warum sich plötzlich so viele Menschen für einen 25-Jährigen aus North Shields im Nordosten Englands interessieren, der sich – ganz englisches Klischee – bis vor Kurzem noch mit dem Zapfen von Pints hinter dem lokalen Pub-Tresen über Wasser hielt, das besitzt schon ein gewisses Maß an unaufgesetztem Charme. Die Live-Version von „Use“ (oder eben zig im reduzierten Ambiente aufgenommene Live Sessions bei YouTube und Co.) dient insofern als Beleg, dass Sam Fender, lediglich vom Keyboard oder seiner E-Gitarre begleitet, durchaus in der Lage ist, dem Hörer auf beeindruckende Weise Volumen und Bandbreite seiner Stimmbänder um die Ohren zu pfeffern.

Ebenso erfreulich: Bei genauerem Hinhören überzeugt der junge Brite auch textlich. So hält er schlagenden Vätern und tablettenabhängigen Müttern ebenso den trüben Alltagsgrau-Spiegel vor wie der Masse von traditionell zum nächstbesten Absturz wankenden Binge-Trinkern („Saturday“). Das sinistre „Play God“ zeichnet autokratische Allmachtsfantasien, und seine ungefilterten Wahrnehmungen im beatlosen „White Privilege“ reichen von einer zur Kleingeistigkeit verdammten Generation über digitales Meinungszerfleischen bis hin zu den “old cunts“, die gemeinsam mit ihrer Upper-Class-Mischpoke und einer Horde aus tumben „Yes!“-Brüllern den Brexit (und dessen Chaos) verbockt haben: „The patriarchy is real, the proof is here in my song / I’ll sit and mansplain every detail of the things it does wrong / ‚Cause I’m a white male, full of shame / My ancestry is evil and their evil is still not gone“. Als zackiger Hit verpackt, thematisiert Fender zu treibenden Gitarren in „Dead Boys“ (welches bereits der 2018er Debüt-EP ihren Titel gab) die Ignoranz gegenüber der hohen Selbstmordrate junger Männer in seiner Heimat. Er, der selbst Freunde durch Suizid verlor, führt in der Herleitung mit „toxic masculinity“ einen Begriff aus der Soziologie an, dem er bereits im vergangenen Jahr auf „Friday Fighting“ Beachtung schenkte: „We close our eyes, learn our pain / Nobody ever could explain / All the dead boys in our hometown“. Fazit? In Indierock eingelegte Gänsehaut.

Sam Fender ist weder Problemlöser noch Analytiker, sondern aufgewühlter Beobachter und Zeichner von Verzweiflung. Irgendwo zwischen Herz, Hirn, Seele und Arschtritt treffen zwischenmenschliche Geflechte und Pub-Talk auf geo-, sozio- und gesellschaftspolitische Themenkomplexe. So wohnt dem Namenspatron der Platte, „Hypersonic Missiles“, ein morbider Zauber inne. Während die Welt unter Raketenbeschuss zugrunde geht, blüht die Beziehung zweier Liebender auf. Fender selbst bezeichnet das Stück als eine verkappte Liebesgeschichte: „This world is gonna end but ‚til then I give you everything I have“ – ein Boss-Move galore (ebenso übrigens wie die augenzwinkernde Behauptung des 2019er Senkrechtstarters, mit seinem Langspiel-Debüt so etwas wie „eine Emo-Version von ‚Darkness On The Edge Of Town‘“ im Sinn gehabt zu haben). Nach den rauschhaften Rocknummern und einem dicken Paket an Hits versteckt der Mittzwanziger zum Ende des Debüts in „Leave Fast“ einmal mehr eine seiner springsteen’schen Fluchtpunktperspektiven. Hieß es anno dazumal beim US-Vorbild noch „We gotta get out while we’re young“ oder „It’s a death trap, it’s a suicide rap“, singt Sam Fender nun mit Blick auf seine politisch vernachlässigte Kleinstadt und Heimat „Leave fast or stay forever“. Entkontextualisiert bitte letzteres. Denn obgleich Sam Fender – zum Glück – kein Kaschemmen bespielender Geheimtipp mehr sein mag, so ist der Brite doch ein gern angenommenes Geschenk. File under: Die Frontmänner von The Gaslight Anthem und The Killers treffen sich im englischen Pub zum schwarzhumorigen Springsteen-Tribute-Abend. Rein zufällig würde man Sam Fender denn noch genau zwischen ebenjene Brian Fallon und Brandon Flowers ins Albumregal einsortieren… Aber an Zufälle glaube ich sowieso nicht. Von daher: (m)ein verdientes Album des Jahres.

 

 

thees uhlmann2.  Thees Uhlmann – Junkies und Scientologen

Die Schönheit der Chance: Thees Uhlmann musste erst seine Begleitband neu durchmischen, musste erst ein missglücktes Album in die Studiotonne werfen, damit ihm „Junkies und Scientologen“ gelingen konnte – und das ist mit seinem Töne gewordenen Lebenshunger und Optimismus, mit seinem Füllhorn an verschmitzten popkulturellen Anspielungen eine der zweifellos wichtigsten (deutschsprachigen) Platten des Jahres. Klingt 2019 sonst – und selbst beim Radiopop von Abwegig-Popsternchen Billie Eilish („bad guy“) – allzu oft hülsenreich bedeutungsgeschwängert, ernst und schwer, so geht „Uhlo“ auf seinem dritten Solo-Album, auf das seine Fans geschlagene sechs Jahre warten mussten, viele Dinge wieder etwas anders an, bringt – nach dem tollen Einstieg „Fünf Jahre nicht gesungen“ – schon in den ersten vier Stücken drei popkulturell gefärbte Liebeserklärungen – und sprechsingt in bekannt-unnachahmlicher Manier in „Danke für die Angst“, „Avicii“ und „Was wird aus Hannover“ nicht nur über den (ohnehin gerade oft Tribut gezollten) Horror-Kultautor Stephen King, den im vergangenen Jahr jung verstorbenen schwedischen Pop-DJ und die niedersächsische Landeshauptstadt (als Metapher für bundesdeutsche Verdienstrocker wie die Scorpions), sondern das Leben an sich als stetig buntes Wunder (der kaum weniger tolle, gleichsam sympathische Gisbert zu Knyphausen brachte es vor ein paar Monden mit der Zeile „Die Welt ist grässlich und wunderschön“ auf ebenso treffliche Weise auf den Punkt) Ob in Dur oder in Moll, in melancholischen Balladen oder enthusiastischem Indierock, ob in der Spingsteen’esken Musik-Lobpreisung „100.000 Songs“ oder dem stillen Nachruf „Menschen ohne Angst wissen nicht, wie man singt“: Überall blickt Uhlmann mit so viel Wärme und Mitgefühl auf das Leben, schüttelt locker, beschwingt, federleicht und selbstsicher die Hits und Punchlines aus den Ärmeln seines GHvC-Longsleeves, dass sich am Ende jede noch so gedehnte Silbe und jeder hemdsärmelig-ehrlich zurechtgebogene Reim absolut richtig, absolut gelungen anfühlt. Zumal „Junkies und Scientologen“ zwar von der erhabenen Alltagsphilosophie des Musikers, der 2015 mit „Sophia, der Tod und ich“ auch unter die Romanautoren ging, lebt, dazwischen aber immer wieder klare Haltung aufblitzt: die Leadsingle, das sechsminütige Titelstück oder das im Grunde doch recht alberne „Katy Grayson Perry“ lassen in nur wenigen Worten durchblicken, was von Nationalismus und Misogynie zu halten ist – ein Mittelfinger mit Herz(chen). So ist „Junkies und Scientologen“ nicht nur Uhlmanns bisher gelungenster Alleingang (der obendrein in der erweiterten Version noch mit feinen Coverversionen von Künstlerinnen wie Sophie Hunger oder Judith Holofernes punktet), sondern irgendwie auch wie ein Kneipenabend mit einem alten Freund: Danach mag zwar noch immer derselbe nasskalte Herbstregen auf einen hinab prasseln, aber die Welt, sie fühlt sich ein kitzekleines Stückchen sonniger und heiler an.

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better oblivion community center3.  Better Oblivion Community Center – Better Oblivion Community Center

Sollte heutzutage noch jemand Liebeskummer haben oder an gepflegten Selbstzweifeln laborieren, so sind Conor Obersts Bright-Eyes-Veröffentlichungen von „Letting off the Happiness“ bis mindestens „Cassadaga“ nach wie vor eine gute Soundtrack-Adresse. Doch die Zeiten sind komplizierter geworden, und auch Oberst selbst, mittlerweile eigentlich teenage angst-ferne 39 Lenze alt, strauchelte in den letzten Jahren mit mal feinen, mal jedoch auch mittelmäßigen Soloalben oder recht altbacken dadrockenden Americana-Projekten – auch wenn jüngst mit der zusammenhängenden Doppel-Veröffentlichung von „Ruminations“ und „Salutations“ die Alt.Country-meets-Indiefolk-Formkurve wieder nach oben zeigte (ersteres war anno 2016 gar ANEWFRIENDs „Album des Jahres“). 

Nun hat das „Wunderkind mit Reifegrad“ ausgerechnet in der 25-jährigen Songwriterin Phoebe Bridgers (s)eine gleichgesinnte Seele und Duettpartnerin gefunden – ebenjene Phoebe Bridgers, auf deren herausragendem Debüt-Longplayer „Stranger In The Alps“ er bereits bei der einsamen Nummer „Would You Rather“ zu hören war und die zuletzt mit dem boygenius-Projekt an der Seite von Lucy Dacus und Julien Baker überzeugen konnte. Gemeinsam stecken die beiden unter dem nebulös-vielsagenden Banner Better Oblivion Community Center das Feld zwischen Emo-Folk und Indierock neu ab, und anstatt wieder einmal die Mundharmonika hervor zu kramen, setzen sie bei „Exception To The Rule“ auch mal Synthies ein oder verschleppen bei „Sleepwalkin’“ die Gitarrenakkorde. Während Oberst hier an alte Glanzleistungen anknüpfen kann, ist es Bridgers, die mit einer ganz neuen Wandelbarkeit begeistert. In „Big Black Heart“ schreit sie sich das titelgebende schwarze Herz aus dem Leib. Im Kontrast dazu steht der Opener „Didn‘t Know What I Was In For“, in dem sie so einsam und verlassen wie der letzte Mensch auf der Welt klingt. Bei der durchaus fuzzig-hittigen Single „Dylan Thomas“ ist dann auch noch Yeah Yeah Yeahs-Saitenmann Nick Zinner an der Gitarre dabei, und selbst wenn die Ballade „Chesapeake“, welche Phoebe Bridgers als zarte Duett-Partnerin zeigt, die sich mit ätherischen Harmonien wie eine beruhigende Warmfläsche an Conor Obersts nervöse Stimme anschmiegt, nach dem ein oder anderen Tränchen verlangt und sich die Texte immer wieder in der Beschissenheit der Gegenwart verfangen, haben die beiden doch auch kleine Auszeiten eingebaut. Ganz zum Schluss heißt es in „Dominos“ sogar „If you’re not feeling ready, there’s always tomorrow“. Ergibt schon Sinn, dass Oberst und Bridgers ihr Bandprojekt Better Oblivion Community Center nennen und es zur Hauruck-Veröffentlichung im Januar gar mit mit einer fingierten Infobroschüre samt Hotlinenummer bewarben. Dieses Update schadet der alten Bright-Eyes-Sammlung auf keinen Fall, und der (beileibe nicht unkritische) olle Conor-Oberst-Ultra in mir jubiliert ohnehin einmal mehr.

 

 

steiner & madlaina4.  Steiner & Madlaina – Cheers

Schon bemerkenswert, was Nora Steiner und Madlaina Pollina, jüngere Schwester von Julian „Faber“ Pollina, da auf ihrem gemeinsamen Album „Cheers“ auf die Schweizer Beine stellen. Und selbst, wenn der scheinbar mühelos zwischen Stimmungen und Genres changierende Zehnerpack an Songs bereits 2018 erschien, so bleibt unterm Strich eines meiner liebsten (Herbst)Alben des Musikjahres. Hört, hört!

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greet death5.  Greet Death – New Hell

Wie ich vor einigen Wochen schrob: „Obwohl ‚New Hell‘, Great Deaths so unerwartet wie unverhofft grandios mit schwerem Herzen daher rockender zweiter Albumstreich, stellenweise recht introspektiv und keineswegs leichter Tobak ist, wurde schöner länger nicht mehr in aschfahl schimmernden Herbstdepressionsgewässern gebadet. Sollte man gehört haben!“

Stimmt natürlich immer noch. Dieses Ungeheuer von Album kam krachend durch die Tür, hat mich in seine Krallen genommen und bis jetzt nicht wirklich losgelassen. Greet Death, die Band dahinter, rückt aber auch jeden Knopf, der mich potentiell anmachen könnte: Emo, Indie Rock, Shoegaze, Post Rock – und dann alles einfach mal in einen Topf voll mit tiefstem Schwarz getaucht. Denn viel Sonne? Kommt hier nicht durch. Am meisten beeindruckt dabei die Wandlungsfähigkeit: Vom schweren Opener „Circles Of Hell“ (puh) zur leisen Folk-Ballade „Let It Die“ (uff) bis hin zum Fast-Popsong „Do You Feel Nothing?“ (verdammt) und dem übergroßen „You’re Gonna Hate What You’ve Done“ (jeez). Dauerschleife seit Release, mit Tendenz zum Grower über alle Maßen. Und belegt daher, als Album, in das man sich Hals über Kopfhörer fallen lassen kann, als überraschender Späteinsteiger einen verdienten vorderen Platz in den Langspieler-Bestenliste. Geheimtipp des Jahres.

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tool6.  Tool – Fear Inoculum

Die unmögliche Platte. Der BER würde früher fertiggestellt sein als dieses eine Album, hieß es. Axl Rose wäre bereits neidisch, hieß es. Dreizehn Jahre nach „10,000 Days“, als wirklich niemand mehr tatsächlich daran glaubte, gaben uns Tool: den Rest, das Maximum, die neuste, die eventuell endgültige Selbstverortung. Und das Album, das sich langfristig vielleicht nicht als ihr bestes, dafür jedoch als jenes mit dem größten Tool-Trademark-Faktor erweisen wird – ihre Visitenkarte ab sofort, wenn man so mag. 

Nach allem, was zum fünften Album der zweifellos wichtigsten Band des Alternative Metal geschrieben wurde – nicht zuletzt in all den Jahren bevor „Fear Inoculum“ tatsächlich erschien -, sucht man instinktiv nach einem der weniger ausgelatschten Pfade, um sich den fast 90 Minuten zu nähern. Zum einen holt einen das Album genau da ab, wo Tool 2006 den letzten Ton auf Band gespielt hatten. Ein klares Soundkonzept, so archaisch und selbstbestimmt wie in den ersten Momenten von „Sober“ oder den letzten von „Rosetta Stoned“, ohne aufgeblasene Production Values und übermäßige technische Kosmetik. Alles, wirklich alles auf „Fear Inoculum“ ist Handwerk, so bestechend, dass einem die kleinen Ungenauigkeiten, die diese Band nie durch Quantisierung glattbügeln würde, die Haare zu Berge stehen lassen. Das vielschichtige Schlagzeugspiel, die mittenlastige Gitarre, der wuchtige Bass: Das, was den Sound von Tool so ikonisch, so unverwechselbar macht, ist seine Konsequenz. Leicht haben es sich Danny Carey, Adam Jones und Justin Chancellor dabei nicht gemacht. Die sorgfältig gebauten Prog-Spannungsbögen, die sie ihrem Sänger zu Füßen legen, nimmt Maynard James Keenan mit bis dato ungehörter Disziplin und Eleganz auf (wenngleich sich der oberflächlich kreative Anteil des seit eh und je enigmatischen Frontmanns auf den neusten Stücken etwas geringer als noch auf früheren Werken gestaltet). 

Klar: Eine Band, die in 29 Jahren gerade einmal fünf Alben veröffentlicht, aber trotz alledem als eine der relevantesten Metal-Bands des Universums und als lebendes Gesamtkunstwerk gefeiert wird, sklavisch verehrt wird von (s)einer Heerschar von Die-Hard-Fans, die sich auch exorbitante Preise für die audiovisuellen Leckerbissen eines Tool-Artworks vom Munde absparen, konnte mit „Fear Inoculum“ musikalisch nicht wirklich etwas falsch machen. Allen Unkenrufen zum Trotz ist das Album trotzdem genau das monströse Meisterwerk geworden, das man sich gewünscht hat. Und ebenjenes wird wohl mindestens 10.000 Durchgänge benötigen, um es im Ansatz zu begreifen…

 

 

amanda palmer7.  Amanda Palmer – There Will Be No Intermission

Um gar nicht erst den Anschein von Mansplaining zu erwecken – niemand mit Y-Chromosom kann einschätzen, was sich wie für eine Frau ändert, wenn sie Mutter wird. Im Falle von Amanda Palmer ermöglicht ihr drittes Soloalbum (das erste seit 2012, obwohl die Ex-Dresden-Dolls-Frontfrau andererseits keine wirkliche Kreativpause kennt) aber zumindest eine vage Vermutung.

Dass Palmer auf „There Will Be No Intermission“ über Themen wie Fehlgeburten, Abtreibungen und den Verlust von Freunden an das alte Arschloch Krebs auch aus eigenen Erfahrungen berichtet, sollte die wenigsten Fans und treuen Patreon-Unterstützer schockieren. Schließlich gehört sie zu jenen Künstlerinnen, die aus ihrem Privatleben und ihren innersten Gedanken nie einen Hehl machten, wie Unmengen von Tweets, Blog-Einträgen und Video-Tagebüchern ebenso zeigen wie das reine Ausmaß der oft autobiographischen Geschichten, die auf diesem nicht eben einfach zu hörendem Werk erzählt werden: Mehrere dieser epischen Diskurs- und Klagelieder knacken (fast) die Zehn-Minuten-Marke, einige davon sind recht monoton und karg mit Ukulele instrumentiert, als könnte der Drang, zu erzählen, kein großes Brimborium und keine ausgefeilten Songwritingprozesse abwarten.

So ist „Drowning In The Sound“ einer ebenjener liebgewonnenen Amanda-Palmer-Standards mit Stakkatoklavier und dramatischer Phrasierung, „The Thing About Things“ wiederholt das gleiche Prinzip an der Ukulele, bevor sich der Song zur Hymne aufbäumt. Ihre teils fast schon zynische Leichtfüßigkeit kann Palmer dennoch nicht ganz einbüßen: In „A Mother’s Confession“ lässt sie einen ganzen Frauenchor schmettern, dass trotz aller Probleme und Fehlerchen immerhin das Baby noch nicht tot sei; die Angst vor der Unberechenbarkeit des Lebens mit einer Zeile wie „Suicide, homicide, genocide – that’s a fuckton of -cides to choose from“ auszudrücken, würde auch nicht jeder einfallen – doch auch deshalb wird die 43-jährige Herzblut-und-Herz-auf-der-Zunge-Indie-Musikerin von ihrer Hörerschaft mit Haut und Haar geliebt. Im Gegensatz zu (insbesondere) den frühen Dresden-Dolls-Werken geschieht dies jedoch immer öfter in einem gemächlichen Dreivierteltakt und – bis auf Zoe Keatings Cello in „Bigger On The Inside“ – mit Fokus auf dem Piano (oder eben der Ukulele).

Mit dem Stream-of-consciousness-Mammutwerk „There Will Be No Intermission“ festigt Amanda Palmer endgültig ihre Stellung als Grande Dame in ihrem Genre (welches das auch immer sein mag). Nur der Albumtitel „There Will Be No Intermission“ stimmt hinsichtlich der vielen kleinen filmsoundtrackhaften Interludes, die Melodiefragmente oder Textzeilen der Songs aufgreifen, wohl nicht ganz. Mit diesen reizt die Platte die klassisch-altmodischen 80 Minuten Speicherkapazität einer CD fast komplett aus – und das, ohne – fernab von Easy Listening – an irgendeiner Stelle je zu langweilen.

 

 

last train8.  Last Train – The Big Picture

Hört man die Songs von Last Trains zweitem Album „The Big Picture“, so würde man diese durchaus rauschhaft-wilde, im besten Sinne gleichsam jung wie befreit aufspielende Rock-Orgie leichtfertig irgendwo zwischen San Francisco, Seattle, Manchester, Chicago und Down Under verorten, jedoch kaum in einer 100.000-Einwohner-Stadt im Elsass. Auch (und gerade!) deshalb ist das erstaunlich junge Quartett Frankreichs formidabelste Rockband des Musikjahres. Pas de discussion, sans doute!

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faber9.  Faber – I Fucking Love My Life

Im Jahr 2017 veröffentlichte der Schweizer Faber mit „Sei ein Faber im Wind“ sein Debüt, das Polka und Blechbläser mit kontroversem, bissigem Songwriting verband (und absolut zurecht ANEWFRIENDs „Album des Jahres“ wurde). Die einen lobten Julian Pollina in den Himmel, andere sahen in ihm nur einen Provokateur, der es verstand, seine Musik ins Scheinwerferlicht zu rücken (und überhörten somit dessen kluges Zerrspiel mit anderen Identitäten).

Zwei Jahre später liefert Faber nun den mit Spannung erwarteten und in Gänze deutlich reiferen, experimentelleren Nachfolger „I Fucking Love My Life“. Dort wettert er zwar immer noch am liebsten gegen die Millennials, Social Media und den Abstieg ins Spießbürgertum, aber die musikalische Untermalung kommt um einiges vielseitiger ums Eck: teils nur mit Akustischer („Ihr habt meinen Segen„), dann wieder mit größenwahnsinnigem Nölen, Streichern und Piano erforscht Faber die eigene Bandbreite und die seiner Band. Lange im Kopf bleiben Zeilen wie „Ich hab‘ mehr Highlights im Gesicht als im Leben“ oder auch „Ich würd‘ gerne Immobilienhaie fischen aus dem Zürichsee mit dir“ (und freilich die Kontroverse um den Vorab-Song „Das Boot ist voll„). Das Albumcover zeigt ihn im Stile eines Paparazzi-Schnappschusses im Morgenmantel mit Goldkettchen und Kippenschachtel – Großkotzigkeit, Mummenschanz und Ironie gehen bei Julian „Faber“ Pollina auch 2019 Hand in Hand.

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future teens10.  Future Teens – Breakup Season

„Breakup Season“ macht in der Tat auch all jenen mächtig Laune, die ihren Alltag längst jenseits der herzschmerzenden Zwanziger verbringen. „Bummer Pop“ nennen Future Teens, das aus Boston, Massachusetts stammende Viergespann, das Ganze dann. Und liefern mit den zehn Songs ihres zweiten Albums den wohl schönsten, himmelhoch heulenden Herzensbrecher-Indierock in der Tradition von Klassikern wie etwa Weezers „Pinkerton“, den man in diesem Herbst finden konnte. It’s breakup season, y’all!

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…und auf den weiteren Plätzen:

Various Artists – Tiny Changes: A Celebration of Frightened Rabbit’s ‚The Midnight Organ Fight‘ mehr…

BRUTUS – Nest mehr…

La Dispute – Panorama

The National – I Am Easy To Find mehr…

Enno Bunger – Was berührt, das bleibt. mehr…

Noah Gundersen – Lover mehr…

Frank Turner – No Man’s Land mehr…

 

Rock and Roll.

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Aber 2019 wird’s wohl, Tool?!? – Der Veröffentlichungskalender 2019


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Same procedure as every year – Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt, wirft jedoch bereits – auch in Punkto Albumneuerscheinungen – den ein oder anderen langen Schatten voraus. Damit ihr auch 2019 nicht ganz und gänzlich den Überblick verliert, hat ANEWFRIEND die ein oder andere relevante Ankündigung zusammengefasst.

Und da auch im vergangenen Jahr zwar A Perfect Circle, jedoch – wieder mal, wer hätte das gedacht? – nicht Tool mit einem Nachfolger zum gerade einmal schlappe zwölf Lenze jungen „10,000 Days“ ums Eck gebogen sind, sollte der wohl schaurigste musikalische Treppenwitz seit Guns N’Roses‘ „Chinese Democracy“ hoffentlich in den kommenden Monaten sein erfolgreiches Ende finden… Also, Maynard James Keenan und Co. – enttäuscht mich nicht!

 

JANUAR 2019

John Garcia – John Garcia & The Band Of Gold (VÖ 04.01.2019)

Mineral – One Day When We Are Young [10’’ inkl. Fotobuch] (VÖ 04.01.2019)

Friska Viljor – Broken (VÖ 11.01.2019)

Lai Puna – Being Water (VÖ 11.01.2019)

Turbostaat – Nachtbrot (Live) (VÖ 11.01.2019)

James Blake – Assume Form (VÖ 18.01.2019)

De Staat – Bubble Gum (VÖ 18.01.2019)

Deerhunter – Why Hasn’t Everything Already Disappeared? (VÖ 18.01.2019)

Alice Merton – Mint (VÖ 18.01.2019)

Pedro The Lion – Phoenix (VÖ 18.01.2019)

Maggie Rogers – Heard It In A Past Life (VÖ 18.01.2019)

Sharon Van Etten – Remind Me Tomorrow (VÖ 18.01.2019)

Juliana Hatfield – Weird (VÖ 19.01.2019)

Better Oblivion Community Center – Better Oblivion Community Center (VÖ 23.01.2019)

Weezer – The Teal Album (VÖ 24.01.2019)

Balthazar – Fever (VÖ 25.01.2019)

Blood Red Shoes – Get Tragic (VÖ 25.01.2019)

The Dandy Warhols – Why You So Crazy (VÖ 25.01.2019)

Dendemann – Da nich für! (VÖ 25.01.2019)

Fidlar – Almost Free (VÖ 25.01.2019)

Mono – Nowhere Now Here (VÖ 25.01.2019)

Pascow – Jade (VÖ 25.01.2019)

Rival Sons – Feral Roots (VÖ 25.01.2019)

Say Anything – Oliver Appropriate (VÖ 25.01.2019)

 

FEBRUAR 2019

Beirut – Gallipoli (VÖ 01.02.2019)

Ian Brown – Ripples (VÖ 01.02.2019)

Le Butcherettes – bi/MENTAL (VÖ 01.02.2019)

Guided By Voices – Zeppelin Over China (VÖ 01.02.2019)

Jealous of the Birds – Wisdom Teeth EP (VÖ 01.02.2019)

Moritz Krämer – Ich hab’ einen Vertrag unterschrieben 1&2 (VÖ 01.02.2019)

White Lies – Five (VÖ 01.02.2019)

The Lemonheads – Varshons 2 (VÖ 08.02.2019)

Cass McCombs – Tip Of The Sphere (VÖ 08.02.2019)

Mercury Rev – The Delta Sweete Revisited (VÖ 08.02.2019)

Bob Mould – Sunshine Rock (VÖ 08.02.2019)

Panda Bear – Buoys (VÖ 08.02.2019)

Jessica Pratt – Quiet Signs (VÖ 08.02.2019)

Spielbergs – This Is Not The End (VÖ 08.02.2019)

Broken Social Scene – Let’s Try The After (Vol. 1) EP (VÖ 15.02.2019)

Copeland – Blushing (VÖ 15.02.2019)

Millencolin – SOS (VÖ 15.02.2019)

Motorpsycho – The Crucible (VÖ 15.02.2019)

Ry X – Unfurl (VÖ 15.02.2019)

Yann Tiersen – All (VÖ 15.02.2019)

Drenge – Strange Creatures (VÖ 22.02.2019)

Julia Jacklin – Crushing (VÖ 22.02.2019)

Maximo Park – As Long As We Keep Moving (VÖ 22.02.2019)

Sleaford Mods – Eton Alive (VÖ 22.02.2019)

Telekinesis – Effluxion (VÖ 22.02.2019)

 

MÄRZ 2019

Gary Clark Jr. – This Land (VÖ 01.03.2019)

First Breath After Coma – Nu (VÖ 01.03.2019)

Gang Of Four – Happy Now (VÖ 01.03.2019)

Hozier – Wasteland, Baby! (VÖ 01.03.2019)

A Mote Of Dust – A Mote Of Dust II (VÖ 01.03.2019)

Skinny Lister – The Story Is … (VÖ 01.03.2019)

Weezer – The Black Album (VÖ 01.03.2019)

Foals – Everything Not Saved Will Be Lost – Part 1 (VÖ 08.03.2019)

Amanda Palmer – There Will Be No Intermission (VÖ 08.03.2019)

Alice Phoebe Lou – Paper Castles (VÖ 08.03.2019)

Beach Slang – MPLS EP (VÖ 15.03.2019)

Cinematic Orchestra – To Believe (VÖ 15.03.2019)

The Faint – Egowerk (VÖ 15.03.2019)

Karen O & Danger Mouse – Lux Prima (VÖ 15.03.2019)

Phela – Wegweiser (VÖ 15.03.2019)

American Football – American Football (LP3) (VÖ 22.03.2019)

La Dispute – Panorama (VÖ 22.03.2019)

Lambchop – This (Is What I Wanted to Tell You) (VÖ 22.03.2019)

Jenny Lewis – On The Line (VÖ 22.03.2019)

Strand Of Oaks – Eraserland (VÖ 22.03.2019)

These New Puritans – Inside The Rose (VÖ 22.03.2019)

The Beta Machine – Intruder (VÖ 29.03.2019)

Brutus – Nest (VÖ 29.03.2019)

Lana Del Rey – Norman Fucking Rockwell (VÖ 29.03.2019)

Billie Eilish – When We Fall Asleep, Where Do We Go? (VÖ 29.03.2019)

Beth Gibbons – Henryk Górecki: Symphony No. 3 (VÖ 29.03.2019)

Schreng Schreng & La La – Alles muss brennen EP (VÖ 29.03.2019)

Son Volt – Union (VÖ 29.03.2019)

Tigeryouth – Schmuck (VÖ 29.03.2019)

White Denim – Side Effects (VÖ 29.03.2019)

Wintersleep – In The Land Of (VÖ 29.03.2019)

 

APRIL 2019

Brant Bjork – Jacoozzi (VÖ 05.04.2019)

The Drums – Brutalism (VÖ 05.04.2019)

Idlewild – Interview Music (VÖ 05.04.2019)

Lissie – When I’m Alone: The Piano Retrospective (VÖ 05.04.2019)

Pup – Morbid Stuff (VÖ 05.04.2019)

Tyler Ramsey – For The Morning (VÖ 05.04.2019)

Luke Sital-Singh – A Golden State (VÖ 05.04.2019)

Band Of Skulls – Love Is All You Love (VÖ 12.04.2019)

Glen Hansard – This Wild Willing (VÖ 12.04.2019)

Dave Hause – Kick (VÖ 12.04.2019)

Damien Jurado – In The Shape Of A Storm (VÖ 12.04.2019)

The Flaming Lips – King’s Mouth (VÖ 13.04.2019)

Cage The Elephant – Social Cues (VÖ 19.04.2019)

The Tallest Man On Earth – I Love You. It’s A Fever Dream (VÖ 19.04.2019)

Bear’s Den – So That You Might Hear Me (VÖ 26.04.2019)

The Cranberries – In The End (VÖ 26.04.2019)

Craig Finn – I Need A New War (VÖ 26.04.2019)

Danko Jones – A Rock Supreme (VÖ 26.04.2019)

Peter Doherty & The Puta Madres – Peter Doherty & The Puta Madres (VÖ 26.04.2019)

Lamb – The Secret Of Letting Go (VÖ 26.04.2019)

Local Natives – Violet Street (VÖ 26.04.2019)

Marina – Love + Fear (VÖ 26.04.2019)

Kevin Morby – Oh My God (VÖ 26.04.2019)

The Mountain Goats – In League With Dragons (VÖ 26.04.2019)

Josh Ritter – Fever Breaks (VÖ 26.04.2019)

Van Holzen – Regen (VÖ 26.04.2019)

 

MAI 2019

An Horse – Modern Air (VÖ 03.05.2019)

Bad Religion – Age Of Unreason (VÖ 03.05.2019)

Frank Carter & The Rattlesnakes – End Of Suffering (VÖ 03.05.2019)

Editors – The Blanck Mass Sessions (VÖ 03.05.2019)

Fortuna Ehrenfeld – Helm ab zum Gebet (VÖ 03.05.2019)

L7 – Scatter The Rats (VÖ 03.05.2019)

Vampire Weekend – Father Of The Bride (VÖ 03.05.2019)

Defeater – Defeater (VÖ 10.05.2019)

Mac DeMarco – Here Comes The Cowboy (VÖ 10.05.2019)

The Get Up Kids – Problems (VÖ 10.05.2019)

Lisa Hannigan & Stargaze – Live in Dublin (VÖ 10.05.2019)

The Head And The Heart – Living Mirage (VÖ 17.05.2019)

Interpol – A Fine Mess EP (VÖ 17.05.2019)

The National – I Am Easy To Find (VÖ 17.05.2019)

Black Mountain – Destroyer (VÖ 24.05.2019)

Hot Water Music – Shake Up The Shadows EP (VÖ 24.05.2019)

Duncan Lloyd – Outside Notion (VÖ 24.05.2019)

Middle Kids – New Songs For Old Problems (VÖ 24.05.2019)

Morrissey – California Son (VÖ 24.05.2019)

Petrol Girls – Cut & Stitch (VÖ 24.05.2019)

Sebadoh – Act Surprised (VÖ 24.05.2019)

 

JUNI 2019

Cave In – Final Transmission (VÖ 07.06.2019)

The Divine Comedy – Office Politics (VÖ 07.06.2019)

Perry Farrell – Kind Heaven (VÖ 07.06.2019)

Fatoni – Andorra (VÖ 07.06.2019)

Richard Hawley – Further (VÖ 07.06.2019)

Emeli Sandé – Real Life (VÖ 07.06.2019)

Silversun Pickups – Widow’s Weeds (VÖ 07.06.2019)

Bad Books – III (VÖ 14.06.2019)

Baroness – Gold & Grey (VÖ 14.06.2019)

Noel Gallagher’s High Flying Birds – Black Star Dancing EP (VÖ 14.06.2019)

Calexico and Iron & Wine – Years To Burn (VÖ 14.06.2019)

Bruce Springsteen – Western Stars (VÖ 14.06.2019)

Twin Oaks – See You When I See You (VÖ 14.06.2019)

Two Door Cinema Club – False Alarm (VÖ 14.06.2019)

Hot Chip – A Bath Full Of Ecstasy (VÖ 21.06.2019)

The Raconteurs – Help Us Stranger (VÖ 21.06.2019)

Titus Andronicus – An Obelisk (VÖ 21.06.2019)

Thom Yorke – ANIMA (VÖ 27.06.2019)

The Appleseed Cast – The Fleeting Light Of Impermanence (VÖ 28.06.2019)

The Black Keys – Let’s Rock (VÖ 28.06.2019)

Heather Nova – Pearl (VÖ 28.06.2019)

 

JULI 2019

Banks – III (VÖ 12.07.2019)

Bleached – Don’t You Think You Had Enough? (VÖ 12.07.2019)

Bloc Party – Silent Alarm Live (VÖ 12.07.2019)

Tom Klose – Find My Way (VÖ 12.07.2019)

Shoreline – Eat My Soul (VÖ 12.07.2019)

VA – Tiny Changes – A celebration of Frightened Rabbit’s ‚The Midnight Organ Fight‘ (VÖ 12.07.2019)

Enno Bunger – Was berührt, das bleibt. (VÖ 26.07.2019)

Kaiser Chiefs – Duck (VÖ 26.07.2019)

Of Monsters And Men – Fever Dream (VÖ 26.07.2019)

Violent Femmes – Hotel Last Resort (VÖ 26.07.2019)

 

AUGUST 2019

Have Mercy – The Love Life (VÖ 02.08.2019)

Russian Circles – Blood Year (VÖ 02.08.2019)

Ty Segall – First Taste (VÖ 02.08.2019)

Feeder – Tallulah (VÖ 09.08.2019)

Slipknot – We Are Not Your Kind (VÖ 09.08.2019)

Pete Yorn – Caretakers (VÖ 09.08.2019)

Why? – Aokohio (VÖ 09.08.2019)

Die Höchste Eisenbahn – Ich glaub dir Alles (VÖ 16.08.2019)

The Hold Steady – Thrashing Thru The Passion (VÖ 16.08.2019)

Oh Sees – Face Stabber (VÖ 16.08.2019)

Ride – This Is Not A Safe Place (VÖ 16.08.2019)

Sleater-Kinney – The Center Won’t Hold (VÖ 16.08.2019)

Frank Turner – No Man’s Land (VÖ 16.08.2019)

8kids – Blüten (VÖ 23.08.2019)

Noah Gundersen – Lover (VÖ 23.08.2019)

Keele – Kalte Wände (VÖ 23.08.2019)

The National – I Am Easy To Find – Life from New York’s Beacon Theatre EP (via Amazon, VÖ 23.08.2019)

Sheer Mag – A Distant Call (VÖ 23.08.2019)

!!! – Wallop (VÖ 30.08.2019)

Bon Iver – i,i (VÖ 30.08.2019)

Lana Del Rey – Norman Fucking Rockwell! (VÖ 30.08.2019)

Ezra Furman – Twelve Nudes (VÖ 30.08.2019)

The Futureheads – Powers (VÖ 30.08.2019)

Ilgen-Nur – Power Nap (VÖ 30.08.2019)

Jesse Malin – Sunset Kids (VÖ 30.08.2019)

The Slow Show – Lust And Learn (VÖ 30.08.2019)

Tool – Fear Inoculum (VÖ 30.08.2019)

 

SEPTEMBER 2019

Bat For Lashes – Lost Girls (VÖ 06.09.2019)

Death Cab For Cutie – The Blue EP (VÖ 06.09.2019)

Niels Frevert – Putzlicht (VÖ 06.09.2019)

Future Teens – Breakup Season (VÖ 06.09.2019)

Adam Green – Engine Of Paradise (VÖ 06.09.2019)

Mobina Galore – Don’t Worry (VÖ 06.09.2019)

Iggy Pop – Free (VÖ 06.09.2019)

Wanda – Ciao! (VÖ 06.09.2019)

Devendra Banhart – Ma (VÖ 13.09.2019)

Belle And Sebastian – Days Of The Bagnold (VÖ 13.09.2019)

Alex Cameron – Miami Memory (VÖ 13.09.2019)

Sam Fender – Hypersonic Missiles (VÖ 13.09.2019)

Immanu El – Structures (VÖ 13.09.2019)

Korn – The Nothing (VÖ 13.09.2019)

The Lumineers – III (VÖ 13.09.2019)

Metronomy – Metronomy Forever (VÖ 13.09.2019)

Microwave – Death Is A Warm Blanket (VÖ 13.09.2019)

Paper Beat Scissors – Parallel Line (VÖ 13.09.2019)

Pixies – Beneath The Eyrie (VÖ 13.09.2019)

Tiger Army – Retrofuture (VÖ 13.09.2019)

Tiny Moving Parts – breathe. (VÖ 13.09.2019)

Twin Peaks – Lookout Now (VÖ 13.09.2019)

Chelsea Wolfe – Birth Of Violence (VÖ 13.09.2019)

blink-182 – Darkside (VÖ 20.09.2019)

Cult Of Luna – A Dawn To Fear (VÖ 20.09.2019)

Efterklang – Altid sammen (VÖ 20.09.2019)

Liam Gallagher – Why My? Why Not (VÖ 20.09.2019)

Brittany Howard – Jaime (VÖ 20.09.2019)

Mudhoney – Morning In America EP (VÖ 20.09.2019)

Anna Ternheim – A Space For Lost Time (VÖ 20.09.2019)

Thees Uhlmann – Junkies und Scientologen (VÖ 20.09.2019)

Vivian Girls – Memory (VÖ 20.09.2019)

65daysofstatic – Replicr, 2019 (VÖ 27.09.2019)

Noel Gallagher’s High Flying Birds – This Is The Place EP (VÖ 27.09.2019)

The New Pornographers – In The Morse Code Of Brake Lights (VÖ 27.09.2019)

Opeth – In Cauda Venenum (VÖ 27.09.2019)

Tegan & Sara – Hey, I’m Just Like You (VÖ 27.09.2019)

 

OKTOBER 2019

Bayside – Interrobang (VÖ 04.10.2019)

Nick Cave and the Bad Seeds – Ghosteen (VÖ 04.10.2019)

City and Colour – A Pill For Loneliness (VÖ 04.10.2019)

DIIV – Deceiver (VÖ 04.10.2019)

William DuVall – One Alone (04.10.2019)

The Menzingers – Hello Exile (VÖ 04.10.2019)

Angel Olsen – All Mirrors (VÖ 04.10.2019)

Wilco – Ode To Joy (VÖ 04.10.2019)

Big Thief – Two Hands (VÖ 11.10.2019)

Cursive – Get Fixed (VÖ 11.10.2019)

Elbow – Giants Of All Sizes (VÖ 11.10.2019)

Kim Gordon – No Home Record (VÖ 11.10.2019)

Life Of Agony – The Sound Of Scars (VÖ 11.10.2019)

Starcrawler – Devour You (VÖ 11.10.2019)

Get Well Soon – The Horror Live EP (VÖ 16.10.2019)

The Cure – 40 Live – Curaetion-25 + Anniversary (VÖ 18.10.2019) 

Foals – Everything Not Saved Will Be Lost – Part 2 (VÖ 18.10.2019)

Jimmy Eat World – Surviving (VÖ 18.10.2019)

Mark Lanegan Band – Somebody Is Knocking (VÖ 18.10.2019)

Lysistrata – Breathe In/Out (VÖ 18.10.2019)

Mando Diao – Bang (VÖ 18.10.2019)

Refused – War Music (VÖ 18.10.2019)

Schrottgrenze – Alles zerpflücken (VÖ 18.10.2019)

Screaming Females – Single Too (VÖ 18.10.2019)

Patrick Watson – Wave (VÖ 18.10.2019)

Cigarettes After Sex – Cry (VÖ 25.10.2019)

Fink – Bloom Innocent (VÖ 25.10.2019)

Michael Kiwanuka – Kiwanuka (VÖ 25.10.2019)

Slothrust – Peach EP (VÖ 25.10.2019)

Bruce Soord – All This Will Be Yours (VÖ 25.10.2019)

Spielbergs – Running All The Way Home EP (VÖ 25.10.2019)

Stereophonics – Kind (VÖ 25.10.2019)

We Lost At Sea – Triumph & Disaster (VÖ 25.10.2019)

Kanye West – Jesus Is King (VÖ 25.10.2019)

Neil Young & Crazy Horse – Colorado (VÖ 25.10.2019)

 

NOVEMBER 2019

Faber – I Fucking Love My Life (VÖ 01.11.2019)

Leif Vollebekk – New Ways (VÖ 01.11.2019)

Cold War Kids – New Age Norms, Vol. 1 (VÖ 08.11.2019)

Enik – The Deepest Space Of Now (VÖ 08.11.2019)

Max Herre – Athen (VÖ 08.11.2019)

Kele Okereke – 2042 (VÖ 08.11.2019)

Lucy Dacus – 2019 EP (VÖ 09.11.2019)

Maria Taylor – Maria Taylor (VÖ 11.11.2019)

Bonnie ‚Prince‘ Billy – I Made A Place (VÖ 15.11.2019)

DJ Shadow – Our Pathetic Age (VÖ 15.11.2019)

Tindersticks – No Treasure But Hope (VÖ 15.11.2019)

Beck – Hyperspace (VÖ 22.11.2019)

Leonard Cohen – Thanks For The Dance (VÖ 22.11.2019)

Coldplay – Everyday Life (VÖ 22.11.2019)

William Patrick Corgan – Cotillions (VÖ 22.11.2019)

Milky Chance – Mind The Moon (VÖ 25.11.2019)

Kettcar – …und das geht so (Live) (VÖ 29.11.2019)

Jack Peñate – After You (VÖ 29.11.2019)

 

DEZEMBER 2019

The Who – WHO (VÖ 06.12.2019)

 

JANUAR 2020

Beach Slang – The Deadbeat Of Heartbreak City (VÖ 10.01.2020)

The Big Moon – Walking Like We Do (VÖ 10.01.2020)

Bohren & der Club of Gore – Patchouli Blue (VÖ 10.01.2020)

Algiers – There Is No Year (VÖ 17.01.2020)

…And You Will Know Us By The Trail Of Dead – X: The Godless Void And Other Stories (VÖ 17.01.2020)

Anti-Flag – 20/20 Vision (VÖ 17.01.2020)

Bombay Bicycle Club – Everything Else Has Gone Wrong (VÖ 17.01.2020)

Kinderzimmer Productions – Todesverachtung To Go (VÖ 17.01.2020)

Pinegrove – Marigold (VÖ 17.01.2020)

Turbostaat – Uthlande (VÖ 17.01.2020)

Kristian Harting – The Fumes (VÖ 24.01.2020)

Wolf Parade – Thin Mind (VÖ 24.01.2020)

Destroyer – Have We Met (VÖ 31.01.2020)

Nathan Gray – Working Title (VÖ 31.01.2020)

Torres – Silver Tongue (VÖ 31.01.2020)

 

FEBRUAR 2020

Ásgeir – Bury The Moon (VÖ 07.02.2020)

Green Day – Father Of All… (VÖ 07.02.2020)

Nada Surf – Never Not Together (VÖ 07.02.2020)

Stone Temple Pilots – Perdida (VÖ 07.02.2020)

Les Butcherettes – Don’t Bleed EP (VÖ 14.02.2020)

Tame Impala – The Slow Rush (VÖ 14.02.2020)

Greg Dulli – Random Desire (VÖ 21.02.2020)

Agnes Obel – Myopia (VÖ 21.02.2020)

Wilsen – Ruiner (VÖ 21.02.2020) 

 

MÄRZ 2020

CocoRosie – Put The Shine On (VÖ 06.03.2020)

Noel Gallagher’s High Flying Birds – Blue Moon Rising EP (VÖ 06.03.2020)

Worriers – You Or Someone You Know (VÖ 06.03.2020)

The Districts – I’m Not Going Anywhere (VÖ 13.03.2020)

Brian Fallon – Local Honey (VÖ 27.03.2020)

 

APRIL 2020

M. Ward – Migration Stories (VÖ 03.04.2020)

Provinz – Wir bauten uns Amerika (VÖ 17.04.2020)

 

UND SONST?

Ryan Adams – Big Colors (tba.)

Ryan Adams – Wednesdays (tba.)

Antemasque – Saddle On The Atom Bomb (tba.)

Matt Berninger – Serpentine Prison (tba.)

Best Coast – Always Tomorrow (Anfang 2020)

The Cure – tba. (2019)

Deftones – tba. (2019)

The Distillers – tba. (tba.)

Dredg – tba. (2019)

Johnossi – tba. (Anfang 2020)

Kings Of Convenience – tba. (tba.)

Ben Kweller – Circuit Boredom (2019)

The Libertines – tba. (2019)

My Bloody Valentine – tba. (2019)

 

(Wurde etwas vergessen? Dann lass’ es ANEWFRIEND in den Kommentaren wissen…)

 

Rock and Roll.

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Auf ein Neues – „So this is the new year…“


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Natürlich hätte dem voraussehbaren Anlass auch Gisbert zu Knyphausens „Neues Jahr“ ausgezeichnet zu Gesicht gestanden. Aber wenn man(n) schon einmal eine jahrelange Tradition etabliert hat – warum sollte man denn ausgerechnet jetzt (erneut) damit brechen? Denn also: same procedure as every yearDeath Cab For Cuties 15 Lenze junger Jahresanfangseinläutungsevergreen „The New Year“ eröffnet auch im frisch geschlüpften 2019 auf ANEWFRIEND (dieser bescheidene Blog feierte gestern übrigens sein nunmehr 7. digitales Wiegenfest) ganz traditionell die kommenden zwölf musikalischen Monate. Bleibt gesund und ganz ihr selbst – und schaut ab und an mal hier vorbei…

 

 

“So this is the new year
And I don’t feel any different
The clanking of crystal
Explosions off in the distance (in the distance)

So this is the new year
And I have no resolutions
For self assigned penance
For problems with easy solutions

So everybody put your best suit or dress on
Let’s make believe that we are wealthy for just this once
Lighting firecrackers off on the front lawn
As thirty dialogs bleed into one

I wish the world was flat like the old days
Then I could travel just by folding a map
No more airplanes, or speed trains, or freeways
There’d be no distance that could hold us back

There’d be no distance that could hold us back…

So this is the new year…”

 

Rock and Roll.

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