Archiv der Kategorie: News

Zitat des Tages


57364768_2321135424617023_5436234308064903168_n

(gefunden bei Facebook)

 

(John William „Will“ Ferrell, *1967, US-amerikanischer Schauspieler sowie Film- und Fernsehproduzent)

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Bear’s Den – „Crow“


bears-den-172998

Hinkende Vergleiche mit Mumford & Sons und Konsorten hin oder her – die britischen Folkrocker Bear’s Den sind dafür bekannt, auf den emotionalen Zahn zu fühlen und Gefühlsregungen in ihren Hörern auszulösen, dessen diese sich potentiell gar nicht bewusst waren. Das war bereits beim 2014er Debütalbum „Islands„, welches der Band eine Nominierung für den prestigeträchtigen Ivor Novello Award im heimischen UK und eine ergebene Geheimtipp-Fanbase auf der ganzen Welt bescherte, so, und beim zwei Jahre darauf veröffentlichten Nachfolger „Red Earth & Pouring Rain„, das den Folk-Sound breiter aufstellte und – völlig zurecht – in diversen Ländern in die Top 10 einstieg, kaum anders.

81xv-d7f3dL._SY355_Vor wenigen Tagen hat die 2016 zum Duo aus Andrew Davie und Kevin Jones geschrumpfte Londoner Band – nach „Fuel On Fire„, „Laurel Wreath“ und „Blankets Of Sorrow“ –  einen weiteren Vorboten zum am kommenden Freitag erscheinenden neuen Langspieler „So That You Might Hear Me“ veröffentlicht – und „Crow“ hat mitsamt seiner zu Tränen rührenden, sehr persönlichen Hintergrundgeschichte (während dem Songtitel eine Inspiration durch Max Porters Roman „Grief Is The Thing With Feathers“ zugrunde liegt) sowie dem dazugehörigen Musikvideo durchaus das Potential, einmal mehr ein wildes Potpourri aus Gefühlen zu kreieren.

Sänger Andrew Davie sagt dazu: „The song ‘Crow’ was written in memory of my Mum’s boyfriend who lived with us growing up. He was an awesome guy and somewhere between a father figure and a best friend to me growing up but unfortunately he passed away when I was 15. I wrote this song as I wanted to acknowledge how important and thankful I am to him for helping to raise me and my sister.“

Das dazugehörige, kaum weniger emotionale Musikvideo zeigt Fans weltweit (genauer: in Nashville, London, Brüssel und Sao Paolo), wie sie den Song, welcher stilistisch an ganz ähnlich die Taschentücher bemühende Künstler wie Sufjan Stevens oder Bon Iver erinnert, zum ersten Mal hören – um gemeinsam die Bedeutung von Familie zu zelebrieren. Andrew erklärt: “We thought that a music video that celebrated the idea of family would be the most appropriate thing we could do. Frequently we receive an overwhelming number of messages from people telling us about their relationships with the songs and their stories of how those songs have interacted with their lives. We wanted to honour those stories and provide an opportunity for their stories to be told.

Wundervoll… Vorfreude aufs Album? Ist vorhanden.

 

 

„I think of you much more than
I would like to admit that I do before strangers
But there you are
Whispering through the trees again
Rustling trough the leaves my friend
A feather on my pillow lets me know that you’re near

I remember the night that you arrived
December maybe ’95
Your hair and your breath smelled of John Player Specials
A stranger who I learned to love
A friend when really no one was
My Daedalus, my wings to fly
Why’d you leave me behind?

My beautiful crow
And all those black feathers perched deep in my soul
Won’t let me, let you go

I never really thanked you for all the light
You brought into my mother’s eyes
So many others tried
Her sadness since the day you left
She will not get out of bed
She stares out the window, smokes a black pack of JPS

I was out on St. Paul’s when I heard about your fall
Walking with Caroline, she burns smokes from time to time
I walked home alone that night
I could feel you when I closed my eyes
I looked up into the night and watched black feathers fall from the sky

I think of you much more than I’m allowed to admit
But I do, I still do

My beautiful crow
And all those black feathers perched deep in my soul
Won’t let me, let you go

I have tried to push you down
I have tried to cut you out
You’re rattling your cage
I’m rattling my cage
I have tried to drown you out
Drink till I don’t hear the sound
The song’s still the same
The song’s still the same

My beautiful crow, and all those black feathers
Perched deep in my soul
Won’t let me, let you go“

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Zitat des Tages


320771-Not-Everything-Needs-A-Reaction

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , ,

Zitat des Tages


56980659_2231162613588888_5887059999875661824_n

(gefunden bei Facebook / Twitter)

 

(Anthony Princiotti, US-amerikanischer Dirigent)

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Der Heiland des Prog-Rocks?


56970877_1301674940007988_8402171725764100096_n

(gefunden bei Facebook)

 

Stellt sich ja die Frage: Ob Oma dann auch zu „Wish You Were Here“, „Animals“ oder „The Dark Side Of The Moon“ die heilige Messe begehen würde? Gepriesen sei Pink Floyds großer Gitarrengniedler…

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Hi! Spencer – „Nicht raus, aber weiter“


9cd673221813c491c3e83d2f5be92187.2000x2000x0

Im vergangenen Herbst haben Jupiter Jones – nach immerhin 16 gemeinsamen Jahren dies- wie jenseits von Club- und Festivalbühnen sowie einem Sängerwechsel – einen vorläufigen Schlussstrich unter das Kapitel Bandhistorie gezogen. Werden sie vermisst? Schon ein klein wenig. Muss also Ersatz her? Nicht unbedingt. Und falls doch: Hi! Spencer bewerben sich hiermit um den Job.

Denn immerhin bringt die fünfköpfige Band aus Osnabrück – zumindest dem ersten Höreindruck nach – alles mit, was schon Jupiter Jones eine recht treue Fanbase beschert hat: Rockmusik der Marke „Indie meets Punk“, eine Prise Pop, ein bisschen Rebellion und hier und da eine verzerrte Gitarre. Dazu deutschsprachige, mit massig Emotion – und den richtigen persönlich-befindlichen Schlagworten – aufgeladene Texte. Des Öfteren konnte man gar Verweise auf Bands wie Turbostaat, Muff Potter oder Kettcar lesen. Well… Machen wir’s kurz und direkt: In meinen Augen hinkt dieser Vergleich. Denn erstens kommt – zumindest im im deutschsprachigen Raum – kaum jemand an das Storytelling von Marcus Wiebusch heran und zweitens waren Muff Potter in schöner Vorzeit wirklich mal rotzig produzierter, herrlich dreckiger Punkrock – mit Widerhaken und Attitüde. Und Turbostaats nordische Räudigkeit scheint ohnehin meilenweit entfernt.

hi-spencer-nicht-raus-aber-weiter-198488Hi! Spencer suchen vielmehr ihr Heil in der Eingängigkeit. Nicht immer gelingt das Sven Bensmann (Gesang), Janis Petersmann (Gitarre), Malte Thiede (Gitarre, Gesang), Jan Niermann (Bass, Keyboard, Gesang) und Niklas Unnerstall (Schlagzeug) auf ihrem zweiten, im Februar erschienenen Album „Nicht raus, aber weiter“ so gut wie im Titelstück, in welchem die Band Themen Angst, Panikattacken und innere Konflikte (ohnehin alles Sujets, die sich durchs Album ziehen) aufgreift, oder im ruhigem „Hinter dem Mond„, in dem Bensmann und Co. das heikle Thema Rechtsruck auf ihre Art anpacken – anstatt eines wütenden „In-die-Fresse-Punk-Songs” als nachdenkliche Ballade mit Tiefgang. In anderen Songs jedoch (etwa „Angst ist ein Magnet“ oder „Wo immer du bist„) schlingern Hi! Spencer mit allzu vielen recht hohlen Phrasen und pathetisch-dickem Schmalz bedenklich nahe an das Nullsummen-Spiel-Niveau von Max Giesinger und Konsorten heran.

Alles in allem ist „Nicht raus, aber weiter“ ein zweischneidiges musikalisches Schwert mit recht vielen Tief- wie Höhepunkten. Ein kleines Ausrufezeichen, welches all jenen, die Jupiter Jones ebenso sehr vermissen und deutschsprachigen Indierock mit erhöhtem Pop-Faktor nicht scheuen, durchaus zu empfehlen ist. Nicht mehr, aber keinesfalls weniger.

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
%d Bloggern gefällt das: