Archiv der Kategorie: Moment! Aufnahme.

Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook)

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


Der aus London stammende Fotograf Babycakes Romero hat laut eigener Aussage kein grundlegendes Problem mit der heutigen Technologie. Für ihn stellt die Unterhaltungselektronik – also unsere Mobiltelefonie, die wir tagtäglich so ziemlich überall mit hin schleppen, angefangen vom morgendlichen Toilettengang, bei welchem bereits die ersten Facebook-Nachrichten und Twitter-Feeds gecheckt werden, bis hinein in den (Arbeits)Alltag und die späten Abendstunden, wenn man erst der Welt, dann seinen Followern eine gute Nacht wünscht – jedoch ein zweischneidiges Schwert dar: einerseits vereinfachen die tragbaren Fast-alles-Könner (scheinbar) unser aller Leben, andererseits machen sie uns aber auch dumm und träge.

Zu dieser Erkenntnis gelangte Babycakes Romero als er anfing, Menschen mit deren Handys zu fotografieren – nicht mit irgendeinem kritischen Hintergedanken, sondern einfach, weil ihn die Bilder auf einer rein visuellen Ebene ansprachen. Je mehr in stylischem Schwarz-weiß gehaltene Bilder er jedoch schoss, desto mehr fiel ihm die alles umgarnende Traurigkeit auf, die seine Motive umgab.

„Bevor Mobiltelefone erfunden waren, hatten die Menschen einfach keine andere Möglichkeit, als zu interagieren. Nun jedoch ist all das nicht mehr zwingend notwenig, also können können wir so tun, als würden wir gerade einer superwichtigen Tätigkeit auf unseren Geräten nachgehen anstatt darüber nachzudenken, was wir sagen könnten. Das tötet freilich jegliche Konversation. Ich glaube, all das ist ein sich vergrößerndes soziales Leiden,“ so Babycakes selbstkritisch.

„Früher benutzten die Leute Zigaretten als soziale Requisitte. Klar, die mögen schlecht für die Gesundheit sein, doch zumindest verwandelten sie Menschen nicht in verschlossene Langeweiler. Nun heißt es, gemeinsam stark zu sein, uns von den Fesseln unserer Smartphones zu lösen und Gespräche von Angesicht zu Angesicht zurück zu bringen!“

Well… Wer wirft den ersten Stein gegen sein eigenes Display?

Mehr Bilder aus der eindrucksvollen Foto-Reihe von Babycakes Romero findet ihr hier.

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook / Pedram Shahyar)

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Schlecky Silberstein)

 

Auch wenn man den gesellschaftlichen wie politischen Irr- und Schwachsinn, der sich dieser Tage unter dem Banner des G20-Treffens im sonst so beschaulichen Hamburg abspielt, kaum verharmlosen mag (denn Gewalt und Unterdrückung sind – ganz gleich, ob sie von links oder rechts, von Trump, Erdogan, Putin oder Merkel oder wemauchimmer ausgehen – immer scheiße und mit einhundertprozentiger Überzeugung zu verurteilen), so ist es doch schön zu sehen, dass nicht jede(r) Hamburger(in) das ganze Tohuwabohu so bierernst nehmen. Plus: ein Paradebeispiel dafür, dass man nicht jedem Bild, das sich heutzutage innerhalb von Sekunden via Facebook, Twitter und Co. verbreiten mag, trauen kann… Gerade in unbeständigen Zeiten gilt: vergesst das Lachen nicht!

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook)

 

Neulich auf dem Roskilde Festival. Deal? Oder ist der Haken an der Sache, dass das „Revival“ gegebenenfalls mit einem gewissen „holographischen Kurt Kobain“ stattfinden würde? Nicht, dass sich am Ende noch Axl Rose dazu berufen fühlt, „Smells Like Teen Spirit“ und Co. zu demontieren. Hm…

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


Der Bundestag beschließt die „Ehe für alle“ und stellt damit – endlich – auch homosexuelle Paare rechtlich gleich. Überfällig, oder? Und auch, ob dem Ganzen – der Zeitpunkt vor der kommenden Bundestagswahl kann nicht ganz zufällig gewählt sein – da ein gewisses Kalkül von Angela Merkel zugrunde lag, ist in diesem Fall: komplett egal. Soll doch jede(r) den oder die heiraten, die er oder sie möchte – solange das alles freiwillig passiert, sollte einem keiner – auch nicht der Gesetzgeber – einen Riegel vorschieben. Oder wie Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt heute in ihrer Bundestagsrede zum Thema „Homo-Ehe“ sagte: „Es ist genug Ehe für alle da.“ Eben.

Dass die Bundeskanzlerin, die von sich sagte, dass für sie „die Ehe im Grundgesetz die Ehe von Mann und Frau“ sei, die katholische Kirche und die Spacken von der AfD mit dieser historischen Entscheidung nicht eben d’accord gehen? Absehbar. Und auch ein wenig witzig – so wie der Opa, den man seit Jahren nicht mehr für voll nehmen kann, weil er noch immer vom Krieg erzählt und auf Jude und Muselmann schimpft… Sollen sie doch. Lass die Leute reden.

 

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(gefunden bei Facebook / Twitter)

 

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