Archiv der Kategorie: Moment! Aufnahme.

Moment! Aufnahme.


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Weil Menschen sich zwar andere Masken aufsetzen können, jedoch scheinbar nie ändern werden. Weil die ebenso tragischen wie sinnlosen jüngsten Tode von George Floyd, Breonna Taylor oder Ahmaud Arbery beileibe nicht die ersten ihrer Art, und wohl leider auch nicht der letzte sein wird – aller noch so optimistischen Hoffnung zum Trotz. Homo homini lupus est.

Und falls einer von euch ach so auf- und abgeklärten Westeuropäern vorschnell Reden über Weißkutten und lodernde Kreuze tragende, Trump wählende, minderbemittelte US-Rednecks schwingen mag, so möchte ich nur an den kaum weniger traurigen Fall von Oury Jalloh hierzulande erinnern (um nur ein Beispiel zu nennen). Und wem das noch immer nicht reicht, der darf sich gern ein paar vor Hass und Beschränktheit nur so triefende Polit-Sabbeleien von Individuen wie Gauland, Von Storch, Seidel oder dem Anti-Alternative-Vorzeige-Faschisten Höcke antun… Wohl bekomm’s, wohl bleibe es im Halse stecken.

 

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(gefunden bei Facebook)

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook)

 

Was es nicht alles gibt… Im spanischen Málaga haben findige Ex-Schreibtischhengste der Schutzheiligen der Musikalischen Vervielfältigungsrechte zu Ehren gar eine eigene Taverne eröffnet… Verrückt? Verrückt. Aber wenn’s das Internet berichtet, dann muss das doch wahr sein, oder? Verrückter wär’s da nur noch, wenn Señor y Señora Betreiber nicht für ihre Hintergrundbeschallung löhnen würden…

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


 

Im Juni des Jahres 1963 war im großen Affenhaus des New Yorker Zoos eine Ausstellung zu sehen, welche schnell für allerhand Aufsehen sorgte – und das nicht nur, weil sie auf einer ebenso einfachen wie effektiven Idee beruhte, sondern auch, weil sie schlussendlich doch für sich selbst sprach. Ebenjene Ausstellung trug den Titel “The Most Dangerous Animal in the World” („Das gefährlichste Tier der Welt“). Zwischen dem Orang-Utan-Käfig und dem Berggorilla-Käfig befand sich ein Zwischenraum mit Gitterstäben und einer erklärenden Unterschrift (die auf dem Foto oben zu sehen ist):

“You are looking at the most dangerous animal in the world. It alone of all the animals that ever lived can exterminate (and has) entire species of animals. Now it has the power to wipe out all life on earth.”

Besucher, die von der Aufregung versprechenden Überschrift über dem Ausstellungskäfig angelockt wurden, blieben neugierig stehen und schauten in den Käfig. Was sie sahen, war denn auch zweifellos das gefährlichste Tier der Welt. Der häufige Kommentar vieler Besucher lautete „Das stimmt!“, denn sie schauen in einen vergitterten Spiegel. Und so einfach diese Idee gewesen sein mag – damals wie heute steckt wahnsinnig viel Wahrheit in dieser einfachen, aber wirkungsvollen Aussage…

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


Im Angesicht der Coronavirus-Pandemie hatten (und haben) viele Menschen die Chance, ihr Leben und die Menschen um sie herum neu zu bewerten. Schließlich ist es irgendwie immer leichter, Dinge schätzen zu lernen, wenn sie einem plötzlich weggenommen werden, auch wenn es nur vorübergehend ist, als sie wert zu schätzen, solange man sie noch hat. Daher ist es keine Überraschung, dass die meisten von uns heute mehr denn je nach menschlicher Nähe suchen und ganz neue Wege des Miteinanders finden, selbst wenn sie den Regeln des Social Distancing folgen.

Allerdings scheint es so, als wenn nicht nur Menschen in schweren Zeiten Trost in den Armen des anderen suchen. Dem Fotografen Tobias Baumgaertner etwa ist vor einigen Monaten eine einmalige Aufnahme von zwei verwitweten Pinguinen gelungen, die sich umarmen und trösten, während sie vom Stadtteil St. Kilda aus auf die Skyline von Melbourne blicken.

„In Zeiten wie diesen sind die wirklich Glücklichen diejenigen, die mit der Person oder den Menschen zusammen sein können, die sie am meisten lieben. Diesen Moment habe ich vor etwa einem Jahr festgehalten. Diese beiden Feenpinguine, die auf einem Felsen mit Blick auf die Skyline von Melbourne balancierten, standen dort stundenlang, Schwimmflosse an Schwimmflosse, und beobachteten die funkelnden Lichter der Skyline und des Ozeans. Ein Freiwilliger kam auf mich zu und erzählte mir, dass es sich bei dem Weißen um eine ältere Dame handelte, die ihren Partner verloren hatte, und offenbar auch das jüngere Männchen auf der linken Seite. Seitdem treffen sie sich regelmäßig, um sich gegenseitig zu trösten und stundenlang zusammenzustehen und die tanzenden Lichter der nahe gelegenen Stadt zu beobachten. Ich verbrachte 3 volle Nächte mit dieser Pinguinkolonie, bis ich dieses Bild schießen konnte. Angesichts der Tatsachen, dass ich keine Lichter benutzen konnte oder durfte, und der Winzigkeit der Pinguine, die sich ständig bewegen, sich gegenseitig die Flossen an ihren Rücken reiben und sich gegenseitig putzen, war es wirklich schwer, ein gutes Bild zu bekommen, aber ich hatte während eines schönen Momentes Glück. Ich hoffe, ihr genießt diesen Moment genauso wie ich“, schreibt Tobias Baumgaertner auf Instagram.

Weiter meint der passionierte Natur-Fotograf: „In der Art und Weise, wie diese beiden Turteltauben füreinander sorgten, hoben sie sich von der gesamten Kolonie ab. Während all die anderen Pinguine schliefen oder herumliefen, schienen die beiden einfach nur dazustehen und jede Sekunde, die sie zusammen hatten, zu genießen, sich gegenseitig an ihren Flossen zu halten und über Pinguin-Zeug zu reden. Der Schmerz hat sie zusammengebracht; ich schätze, manchmal findet man Liebe, wenn man sie am wenigsten erwartet. Es ist ein Privileg, jemanden wirklich zu lieben, und geradezu paradiesisch, wenn der oder die andere einen auch liebt.“

(Mehr Bilder findet ihr bei boredpanda.com)

 

Rock and Roll.

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(gefunden bei Facebook)

 

Das letzte Abendmahl – Corona Edition. Möglich wäre allerdings auch diese mit Humor dem Zeitgeist angepasste Variante des da Vinci-Kunstwerks:

Corona-Abendmahl

 

Oder eben gleich so:

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Rock and Roll.

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Wenn Streetart-Ikone Banksy sich im Homeoffice austobt…


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Seine Identität ist und bleibt ein gut gehütetes Mysterium, nun kennt die Welt aber immerhin sein Badezimmer – zumindest vielleicht, denn beim sagenumwobenen Street-Art-Künstler Banksy, der vor allem durch seine Graffiti mit gesellschaftskritischen und kontroversen Motiven weltberühmt wurde, ist natürlich nie ganz klar, was real ist und was nur (s)ein Spiel mit der Imagination. Nun tobt sich der (mutmaßliche) Brite – den aktuellen Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen sei Dank – auch zuhause aus und hat offenbar (s)ein Badezimmer zum Homeoffice-Kunstobjekt gemacht…

Auf Instagram postete Banksy, der im Oktober 2018 einmal mehr Schlagzeilen machte, als er eines seiner Bilder („Love Is In The Bin“, zu sehen ist ein Mädchen mit einem Luftballon in der Hand) in einer Kunstauktion beim Auktionshaus Sotheby’s per Fernauslöser durch einen offenbar heimlich im Rahmen eingebauten Schredder laufen ließ und es so komplett zerstörte, ein Bild, auf dem er mehrere Ratten in dem für ihn typischen Graffiti-Stil an die Wand gemalt hat. Mehr noch: Die herumstehenden Gegenstände sind so arrangiert, dass es den Anschein hat, als hätten die Ratten diese Unordnung verursacht. Darunter schreibt Banksy, dass seine „bessere Hälfte“ davon wohl eher mittelbegeistert war: „Meine Frau hasst es, wenn ich von zu Hause aus arbeite.“

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. . My wife hates it when I work from home.

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Hier gibt es Banksys neustes, gut durchdachtes und sorgfältig arrangiertes Rattenplagen-Badchaos noch einmal in Einzelaufnahmen:

 

Rock and Roll.

 

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