Archiv der Kategorie: Mixtape Madness

Der Jahresrückblick – Teil 2


Wie zum Ende bisher jeden Jahres seit… – Ja, wann eigentlich? Gefühlt bereits seit annähernd 15 Jahren! – gingen auch in den letzten Tagen von 2016 meine mittlerweile “traditionellen” Jahresmixtapes an die ersten Empfänger raus. Einziges Konzept, wie immer: die Songs mussten nicht zwingend von 2016 stammen, mich jedoch in diesem Jahr begeistert, erfreut, bewegt etc. haben. Und das ist bei diesen 75 Stücken beziehungsweise mehr als fünf Stunden Musik zweifellos der Fall. Außerdem dürften auch hier die regelmäßigen Blogwärte – sorry für den kleinen infantilen Wortwitz, der musste eben raus – aufmerken, denn der ein oder andere Song könnte ihnen natürlich durchaus bekannt vorkommen…

Vier Mal querbeet durch meinen Kosmos der gehobeneren musikalischen Unterhaltung 2016, á la ANEWFRIEND – hier die Tracklists zum Nachjagen, Aufstöbern und Nachbasteln…

 

Vol. 1

1.  Introvol-1

2.  Lotte Kestner – Space Oddity

3.  Charity Children – Whispering Still

4.  Chloe Charles – My Child (acoustic)

5.  7fields – Heart In A Cage

6.  Daughter – Doing The Right Thing

7.  Savages – Adore

8.  Turbostaat – Abalonia

9.  Jupiter Jones – Jede Viertel Sekunde

10. Songs:Ohia – Coxcomb Red

11. The Jury and the Saints – Monday Morning

12. A. Sinclair – Suit Up (Audiotree Live Session)

13. ZuZu – Where’d You Go? (live demo)

14. Muncie Girls – Pet Sematary

15. Summering – Summering

16. Wintersleep – Amerika

17. Rise Against – People Live Here

18. DOTA – Grenzen

19. The Rural Alberta Advantage – Starman

20. Julien Baker – Go Home

21. Outro

 

Vol. 2

1.  Introvol-2

2.  Pale Blue – Thirteen

3.  ABAY – A Boat

4.  Jamie T – Sign Of The Times

5.  Kevin Devine – No History

6.  Brett Newski – Garage

7.  PUP – If This Tour Doesn’t Kill You, I Will

8.  Coppersky – André

9.  Beatsteaks & Dirk von Lowtzow – French Disko

10. The Strumbellas – Spirit

11. Elephant Revival – Quill Pen Feather

12. Moddi – Punk Prayer

13. HER – Revolution

14. Mojib – Home Is Where The Heart Is

15. FEWS – Zlatan

16. My Morning Jacket – One Big Holiday

17. Mother’s Cake – Invisible (live at Propolis)

18. Moop Mama – Meermenschen (live im Proberaum)

19. Jack & Amanda Palmer – Black Boys On Mopeds

20. The Lion & The Wolf – The Pinching Point

 

Vol. 3

1.  Introvol-3

2.  Marble Sounds – Tout et partout

3.  SHEL – Enter Sandman

4.  Woodpigeon – Lullaby

5.  Sunset Rubdown – Shut Up I Am Dreaming Of Places Where Lovers Have Wings

6.  Will Varley – The Man Who Fell To Earth

7.  Bear’s Den – New Jerusalem

8.  mewithoutYou – Nine Stories

9.  Animal Flag – Borrowed Bones

10. Microwave – Vomit

11. Thrice – Black Honey

12. You Blew It! – Autotheology

13. ABAY – Different Beds

14. Tiger Lou – California Hauling

15. Red Hot Chili Peppers – Encore

16. Frightened Rabbit – I Wish I Was Sober (feat. Mike McCready)

17. Mitski – Your Best American Girl

18. Tigeryouth – Magdeburg

19. Schreng Schreng & La La – Dschungelkoffer

20. I Have A Tribe – After We Meet

21. Outro

 

Vol. 4

1.  Introvol-4

2.  The Jim Carroll Band – People Who Died

3.  Queen – Spread Your Wings (BBC Session)

4.  Lady Gaga – Til It Happens To You

5.  Kraków Loves Adana – OMG I Missed You

6.  Josin – Midnight Sun

7.  Margaret Glaspy – You And I

8.  Ben Abraham – You And Me

9.  Vance Joy – Fire And The Flood (acoustic)

10. Die Höchste Eisenbahn – Gierig (detektor.fm-Session)

11. Conor Oberst – Mamah Borthwick (A Sketch)

12. The Hotelier – Goodness Pt. 1

13. Julien Baker – Something

14. Daphne Willis – Something

15. Lacey Sturm – Roxanne (live)

16. Bruce Springsteen & The E Street Band – Purple Rain (live)

17. Queen – White Queen (As It Began) [BBC Session]

18. The Last Town Chorus – Modern Love

19. ZAZ – Je veux (live)

20. Outro

 

Rock and Roll.

 

Getaggt mit , , , , , , , , , ,

Monsterparty – ANEWFRIENDs Playlist zum All Hallows‘ Eve


image

Allerorten findet man in den digitalen Weiten seit einigen Tagen die wahlweise „tollsten“, „besten“ oder „gruseligsten“ Songs zum heutigen All Hallows‘ Eve, der „Rolling Stone“ etwa präsentiert seine „13 besten Songs zu Halloween„. 

Da will sich ANEWFRIEND freilich nicht lumpen lassen, legt noch zwei oben drauf und schickt seinerseits eine 15 Stücke starke Musikvideo- und Song-Playlist ins Rennen – ganz spontan und daher ohne Garantie auf Vollständigkeit. Und wem der ein oder andere Song fehlen sollte, der darf gern (s)einen süß-sauren Kommentar direkt hier oder via Facebook abgeben…

 

 

Michael Jackson – „Thriller“

Der Klassiker. Das dazugehörige Musikvideo ist beinahe süße 33 Jahre jung, und noch immer kommt da nix ran. Isso.

 

The Cure – „Lullaby“

Wo wir grad bei „Klassikern“ sind, sind Robert Smith und seine Jungs von The Cure, welche in diesem Jahr tatsächlich ihr Vierzigjähriges feiern dürfen, natürlich nie weit weg. Ebenso wie ihr spookiges Musikvideo zum Albtraum-Schlaflied „Lullaby“ von ihrem auf ewig besten Album „Disintegration“.

 

Patrick Wolf – „The Child Catcher“

Klar mögen spätere Werke von Patrick Wolf wie „The Magic Position“ weitaus bunter daher schunkeln als etwa das 2003 veröffentlichte Debüt „Lycantrophy“, das seine schaurig-verqueren kleinen Hymnen ja schon im Titel trägt. Besser war der Wolf-Junge nur auf dem Nachfolger „Wind In The Wires“…

 

The Faint – „Help In The Head“

Innerhalb der „Saddle Creek“-Mischpoke waren (und sind) die vier Typen von The Faint, welche unlängst mit „CAPSULE:1999-2016“ eine feine und durchaus repräsentative Werkschau auf den Markt geworfen haben (für alle, die die Band um Frontmann Todd Fink noch nicht kennen sollten), stets so etwas wie der war gewordene Halloween-Fiebertraum für die Indiedisco. Übrigens war selbst Indie-Darling Conor Oberst eine kurze Zeit lang Teil der Band…

 

Gus Black – „(Don’t Fear) The Reaper“

Im Original von den AOR-Rockern Blue Öyster Cult, kommt diese Coverversion von Singer/Songwriter Gus Black, welche seinerzeit passenderweise (auch) auf dem „Scream“-Soundtrack erschien, um Einiges schauriger daher…

 

Marilyn Manson – „Sweet Dreams (Are Made Of This)“

Jedes Jahrzehnt hat so eine personifizierte Schockgestalt. Was Alice Cooper für die Siebziger und Achtziger war, war Marilyn Manson für die Neunziger, in denen er mit Alben wie „Antichrist Superstar“ oder immer noch großen Coverversionen wie dieser (der Song stammt ja im Original von den Eurythmics) noch für handfeste Skandale sorgen konnte. Heutzutage lässt Mr. Brian Warner eher den dandyhaften Elder Statesman of Grusel raushängen, den seltsamen Onkel, von dem man jedoch noch immer seine Kinder fern halten möchte…

 

Black Sabbath – „Sabbath Bloody Sabbath“

Und was Marilyn Manson für die Neunziger war, waren Ozzy Osbourne und Black Sabbath für die Siebziger. Ganz klar: Heavy Metal wäre, so wie er später (und auch heute) gespielt wurde und wird, ohne die Band aus Birmingham undenkbar gewesen.

 

Metallica – „Enter Sandman“

Von daher haben James Hetfield und Co. Black Sabbath eine Menge zu verdanken. Die Inspiration zu „Enter Sandman“ in jedem Fall…

 

Foo Fighters – „Everlong“

Klassiker. Die mittlerweile auch nicht mehr ganz so jungen Jungs um Frontmann Dave Grohl schaffen es bis heute, dass jedes ihrer Musikvideos zu einer visuellen Augenweide wird.

 

Deftones – „This Place Is Death“

Die Band aus Sacramento, Kalifornien hat wohl als einzige das heute im besten Fall milde belächelte Nu-Metal-Genre unbeschadet überstanden. Eben, weil sich Chino Moreno und Mannen immer selbst treu geblieben sind, ohne jedoch Innovationen im Sound außer Acht zu lassen.

 

My Chemical Romance – „Welcome To The Black Parade“

Jüngst feierte „The Black Parade“, das dritte Album der Band aus New Jersey, sein zehnjähriges Jubiläum. Nie waren die mittlerweile aufgelösten My Chemical Romance größer, cineastischer (und wohl auch: besser)…

 

Nick Cave & The Bad Seeds – „Where The Wild Roses Grow“ (feat. Kylie Minogue)

Mordstyp, dieser Nick Cave. Aber Wortspielspaß beiseite, der Mann ist wohl der besteste Mörderballadenschreiber der Welt (falls es diesen Titel braucht) – siehe das 1996 veröffentlichte Meisterwerk „Murder Ballads“ (sic!).

 

The Dresden Dolls – „Coin Operated Boy“

Kein Halloween ohne meine heiß geliebte Crossdresserbande um Pianistin und Sängerin Amanda Palmer und Drummer Brian Viglione. Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass uns das Duo irgendwann noch einmal mit einem gemeinsamen Album beglücken wird…

 

David Bowie – „Lazarus“

Kurz vor seinem Tod hat der große David Bowie mit „Blackstar“ noch einmal ein enigmatisches Großwerk rausgehauen. Allein seinem von Krankheit gezeichnetem Mienenspiel im Musikvideo zu „Lazarus“ noch einmal zuzusehen, lässt einen in Ehrfurcht erstarren. Legende.

 

Die Ärzte – „Monsterparty“

Muss ein.

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Hey, Kiddos von heute…


14203279_1209587685749047_363931121711019355_n

my-mixtape-is-stuck-in-the-car-stereo-on-inngur-2567762

mixtape

 

Heutzutage haben die *hust* jungen Leute (also all jene, die sich an Geräusche wie dieses oder an eine Zeit, in der man nicht beständig mit diesem Internet verbunden war, nicht erinnern können) ja anhand ihrer Spotify- und Apple Music- und Wasweißichschlagmichtot-Playlisten Abermillionen von Songs von einem Klick auf den anderen verfügbar. Geile Sache, oder? Chillig. (Sagt man das noch? Frage für einen Freund…)

Noch geiler war früher – und da schreibe ich von den Neunzigern, Kiddos – jedoch, dass man, wenn man motorisiert unterwegs war und zur perfekten Untermalung dieses Autoausflugs die passende Musik und nicht das simpel-dröge Radiogedudel haben wollte, eben nicht einfach sein Smartphone mit dem High-End-System seines Autos koppeln konnte, sondern selbst die Musikauswahl treffen musste. Zuerst auf Kassette (kennt ihr wohl nicht mehr – dieses seltsame Ding mit den zwei Löchern und dem Magnetband drin, dass man auch in diesen seltsamen „Walkman“-Apparat stecken konnte), später auf Compact Disc (dieses flache, silberne Ding mit Musik drauf). Und ja, kaum zu glauben und seinerzeit auch ’ne Wissenschaft für sich: bei diesen „Mixtapes“ konnte, sollte, ja musste man sich noch richtig Gedanken  über Wirkung, Aussage und Reihenfolge der draufgepackten Musikstücke machen! Für wen sollte es sein? Was möchte man damit bezwecken? Was kommt gut an, was weniger? Tausende von Fragen, über die sich der oder die Zusammenstellende nicht selten Tage, Wochen, gar Monate den Kopf zerbrechen konnte und viele, viele Bücher geschrieben wurden (wer weniger Zeit und Muse haben sollte, findet hier eine gute Kurzanleitung zum erfolgreichen Mixtape). Und: spätestens alle 90 Minuten musste man wechseln, umdrehen, neu starten – keine Endlosschleife. Und: Auch die Vorbereitung musste passen, denn nur höchst selten konnte man seine komplette Musiksammlung mit ins Vehikel packen. So viele Sachen, von denen ihr verwöhnten kleinen Bälger wohl nur aus den – freilich digitalen – Geschichtsbüchern lesen und euch – verwundert ob dieser analogen Ammenmärchen – ungläubig die entzündeten Äuglein reiben werdet… Those were the days.

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , ,

Der Jahresrückblick 2015 – Teil 4


Wie zum Ende bisher jeden Jahres seit… – Ja, wann eigentlich? Gefühlt bereits seit mehr als 10 Jahren! – gingen auch in diesem Jahr meine mittlerweile “traditionellen” Jahresmixtapes an die ersten Empfänger raus (das letzte sogar erst vor wenigen Minuten). Einziges Konzept, wie immer: die Songs mussten nicht zwingend von 2015 stammen, mich jedoch in diesem Jahr begeistert, erfreut, bewegt etc. haben. Und das ist bei diesen 93 Stücken beziehungsweise nahezu sechs Stunden Musik zweifellos der Fall. Außerdem dürften auch hier die regelmäßigen Blogwärte – sorry für den kleinen infantilen Wortwitz, der musste eben raus – aufmerken, denn der ein oder andere Song könnte ihnen natürlich durchaus bekannt vorkommen…

Fünf Mal querbeet durch meinen Kosmos der gehobeneren musikalischen Unterhaltung 2015, á la ANEWFRIEND – hier die Tracklists zum Nachjagen, Aufstöbern und Nachbasteln…

 

Vol. 1
20151. Intro
2. Adam Angst – Splitter von Granaten
3. Kante – Lied von der Zuckerfabrik
4. Tree Machines – Fucking Off Today
5. Angus & Julia Stone – Heart Beats Slow
6. Desert Mountain Tribe – Take A Ride
7. Sleater-Kinney – No Cities To Love
8. Dover – New Wave Machines
9. Earlimart – Heaven Adores You
10. The Decemberists – Make You Better
11. Wanda – Bologna
12. Olli Schulz – Boogieman
13. Vancouver Sleep Clinic – Stakes
14. Missio – Zombie
15. Novo Amor – Welcome To The Jungle
16. Oliver The Kid – Lucy (acoustic)
17. Lùisa – Cut Loose
18. Jenny Lane – Firework
19. Maximilian Hecker – Henningsdorf
20. Seth Avett & Jessica Lea Mayfield – Twilight
21. Olympic – Face Down The Earth

 

Vol. 2
1. Ages And Ages – Diversionary (Do The Right Thing)
2. Die Sonne – Für alle
3. Flannelmouth – Forgotten Tapes
4. St. Vincent – Teenage Talk
5. Adna – Run, Lucifer
6. Hail The Ghost – Low Lying Fog
7. Royal Blood – Out Of The Black
8. Dover – Sisters Of Mercy
9. The Districs – Suburban Smell
10. Rebecca Clements – Boys Don’t Cry
11. Wolf Alice – Bros
12. Taylor Swift – Blank Space
13. My Morning Jacket – Big Decisions
14. And The Golden Choir – It’s Not My Life
15. Manic Street Preachers – Didn’t My Lord Deliver Daniel
16. The Wombats – Isabel
17. Villagers – Hot Scary Summer
18. Laura Zocca – Heavenly Father
19. Alcoa – I Don’t Mind
20. Dustin Censure – Of Crows And Crowns
21. Sway Clarke II – All Apologies
22. Love A – Brennt alles nieder

 

Vol. 3
1. Intro
2. Dawes – Things Happen
3. WATERS – I Feel Everything
4. K’s Choice – Private Revolution
5. mewithoutYou – Blue Hen
6. Have Mercy – Let’s Talk About Your Hair
7. Noah Gundersen – Heartbreaker
8. Eaves – As Old As The Grave
9. Sorren Maclean – Rows & Rows Of Boxes (acoustic)
10. Cub And Wolf – What We Lost In The Fire
11. The Frames – Fitzcarraldo (2015 version)
12. Damon Albarn – Electric Fences
13. Florence and the Machine – Queen Of Peace
14. Mayday – Wish You’d Met Me First (acoustic)
15. Kacey Musgraves – Biscuits
16. Beatsteaks – Beast Of Burden (live)
17. Maximum Balloon – Let It Grow (feat. Karen O & Tunde Adebimpe)
18. Ben Folds – I’m Not The Man
19. Dawes – All Your Favorite Bands

 

Vol. 4
1. Intro
2. Will Driving West – Eyes Closed (Summer)
3. Burkini Beach – Luxembourg
4. Freedom Fry – 1979
5. Me And Oceans – Polonaise Blankenese
6. Pallett & Gisbert zu Knyphausen – Ain’t My Home
7. El Vy – Sad Case
8. Saft – Sagen und denken
9. Puscifer – Agostina
10. The Last Internationale – We Will Reign
11. Animal Flag – Sensation
12. Jesse Malin – Here’s The Situation
13. Beach Slang – Dirty Cigarettes
14. Tiger Lou – Homecoming #2
15. Deportees – Love My Like I’m Gone
16. Ryan Adams – Out Of The Woods
17. Maria Gamst Kristiansen – Are You With Me
18. Sweet Baboo – Got To Hang Onto You
19. He’s My Brother She’s My Sister – The Same Old Ground
20. K.I.Z. – Hurra die Welt geht unter (feat. Henning May)
21. My Morning Jacket – Rocket Man

 

Vol. 5
1. Intro
2. Stone Temple Pilots – Atlanta (band version)
3. We Lost The Sea – A Gallant Gentleman
4. Lisa Bassenge – Riders On The Storm
5. Vök – Before
6. Benjamin Cementine – Nemesis
7. Kante – Wenn ich dich begehre gegen jede Vernunft
8. AnnenMayKantereit – 3. Stock
9. Black Rivers – Deep Rivers Run Quiet
10. Olli Schulz – Feelings aus der Asche
11. Frank Turner – Josh For Josh (live)
12. Sufjan Stevens – Fourth Of July
13. Charlie Chaplin – The Great Dictator (speech)
14. Stone Temple Pilots – Atlanta (Scott Weiland & orchestra)

 

Würde man mich bei all diesen Stücken nach zwei Favoriten fragen (also quasi nach meinen „Songs des Jahres“), so würden sofort „Splitter von Granaten“ von Adam Angst (im Oktober „Song des Tages„) und „Things Happen“ von Dawes (im August „Song des Tages„) herausstechen – das eine, weil dessen Text schon zu Jahresbeginn eine Brisanz hatte, die leider bis Dezember nicht weniger wurde, sogar zunahm („Splitter von Granaten“), das andere, weil der Text und die Musik es schaffen, so ziemlich alles im Leben in knapp vier Minuten zu packen, und dabei noch so großartig klingen („Things Happen“), dass man den Song wieder und wieder hören möchte. Und wieder. Und wieder. Und wieder. Und…

 

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , ,

Das Mixtape ist tot. Lang lebe das Mixtape! (Eine Empfehlung, eine knappe Ode.)


mixtapes-go-to-heaven

„Ich hab alles aufgenommen, jeden Song bekommen
Massenhaft CDs gekauft, auf manchen war nur ein Hit drauf
Nicht so schlimm, nicht so schlimm, das Mixtape muss stimmen

Nimm mein Mixtape, Babe
Ich hoffe, dass es dir gefällt
Nimm mein Mixtape, Babe
Mit Liebe zusammengestellt
Nimm mein Mixtape, Babe
Egal wo du jetzt bist
Hör mein Mixtape, Babe
Damit du mich nicht vergisst…“

Bereits Legionen von musikverliebten Menschen wussten schon vor Olli Schulz‘ Song „Nimm mein Mixtape, Babe“ (vom 2003 erschienenen Debüt „Brichst Du mir das Herz, dann brech‘ ich Dir die Beine!„) um die Wissenschaft, die um die Zusammenstellung eines Mixtapes, diesem bunten Mix aus verschiedensten Musikstücken, besteht. Tausende von Büchern wurden darüber geschrieben, dass während dieser 60 oder 90 Minuten (das geradezu „klassische“ Kassetten-Mixtape) oder 80 Minuten (die CD-Variante) einfach alles passen muss: die Reihenfolge, die Übergänge, die Stimmung, die Mischung, ganz besonders der erste und letzte Song… Da ist eine Menge Psychologie im Spiel, und all die Menschen, die „eigentlich alles“ an Musik hören, oder „nur nebenbei“ oder „nur das, was im Radio läuft“, werden wohl nie die romantische Verklärtheit nachvollziehen können, mit der Autoren wie Nick Hornby (etwa im Musiknerd-Romanklassiker „High Fidelity„) oder Rob Sheffield (in „Love is a Mix Tape: Eine Geschichte von Liebe, Leid und lauter Musik„) von und über ein Leben für die Musik schreiben. Der eine oder die andere unter euch erinnert sich vielleicht noch mit einem seligen Grauschimmer an jene Tage, als er (slash: sie) Stunde um Stunde mit dem Grübeln über das richtige Mixtape an den oder die Angebetete, an einen Kumpel oder wenauchimmer verbracht hat, an die Momente, an denen er (slash: sie) mit den Songs dieses Mixtapes mehr sagen konnte als mit tausenden von Worten in einem Brief…

love_is_a_mixed_tape__by_fangedfem1Und fast könnte man meinen, dass die hohe Kunst der Zusammenstellung eines Mixtapes mit dem langsamen und graduellen Aussterben von Musikkassetten und CDs nun ebenfalls verloren geht. Dabei verlagert sich dieses schöne Hobby, dem auch ich seit vielen Jahren fröne (so gehen seit jeher am Ende eines jeden Jahres meine „Jahresmixe“ an Familie und Freunde raus), lediglich ins Digitale. Und obwohl im weltweiten Netz freilich das Haptische, das Anfassen eines Mixtapes, bei dem man auch gleich ein individuelles Artwork mit vielen schönen Schnörkeln und Details vor Augen hat, verloren geht, bieten sich letzten Endes – gute Audioqualität der digitalen Daten vorausgesetzt – auch viele Vorteile: insofern man einen Internetanschluss besitzt, ist alles jederzeit verfügbar – ganz gleich, ob man nun gerade in Alaska, Sydney, Kapstadt oder Helsinki sitzt. Ein Link genügt, und schon Sekunden später kann jeder den gerade zusammengestellten Mix streamen oder downloaden. Die mit geradezu wissenschaftlicher Akribie betriebene Mühe, die der Zusammensteller in das Mixtape (dem, genau genommen, eigentlich ja längst das „Tape“ abhanden gekommen ist) gesteckt hat, all die Stunden, die er/sie sich über die ausgewählten Songs und deren Reihenfolge den musikverliebten Kopf zerbrochen hat – all das ist noch so, wie es zu Zeiten der Regentschaft der Plattenspieler und Kassettenrekorder war, nur eben mit deutlich mehr Möglichkeiten und Auswahl in den schier endlosen Weiten des weltweiten Netzes, in denen quasi jeder mit ein bisschen Equipment und Know-how selbst zum Musiker werden kann (ob das so förderlich ist, bleibt freilich der persönlichen Geschmackseinschätzung überlassen).

Und wer ein wenig im weltweiten Netz gräbt, der findet sie immer noch, die Mixtape-Künstler, die unverbesserlichen Nostalgiker, die viel Liebe, viele Stunden und noch mehr Gedanken in die Zusammenstellung einer Playliste strecken. Einer davon ist Drew von „tiny little mixtapes„. Er selbst stellt sich folgendermaßen vor:

Foto: tinylittemixtapes.com

Foto: tinylittemixtapes.com

„I’m Drew.

I post mixtapes full of the songs that makeup the soundtrack to my life.

(I mean, very literally.)

This is what I listen to on the bus.

Or when I’m dancing in my underpants.

Or singing to a dog.“

Auf der Seite des frisch gebackenen Familienvaters stehen Dutzende von Mixtapes zum Stream oder Download bereit, die sich einen feuchten Dreck um Genres scheren und in denen man gerade darum stimmig für Tage und Wochen versinken mag.  Natürlich prangt auf der Startseite ein Bild von John Cusacks Alter Ego Rob aus der Verfilmung von „High Fidelity“. Natürlich wird darüber aus dem Roman zitiert: „A GOOD COMPILATION TAPE, LIKE BREAKING UP, IS HARD TO DO AND TAKES AGES LONGER THAN IT MIGHT SEEM. YOU’VE GOT TO KICK OFF WITH A KILLER, TO GRAB THE ATTENTION. THEN YOU’VE GOT TO TAKE IT UP A NOTCH, OR COOL IT OFF A NOTCH…OH, THERE ARE A LOT OF RULES.“. Selbst der Disclaimer der Homepage ist auf eine Art und Weise sympathisch unaufgeregt geraten, die wohl nur wahre Musiknerds mit einem nickenden Lächeln erwidern werden. Große Worte macht Drew zumindest weder um seine liebevoll und stimmig zusammengestellten Mixtapes noch um seine Rubrik „tiny little songs„. Muss er ja auch nicht. Let the music do the talking. Das Mixtape ist tot. Lang lebe das Mixtape!

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,

Der Jahresrückblick 2014 – Teil 4


Wie zum Ende bisher jeden Jahres seit… – Ja, wann eigentlich? Gefühlt bereits seit mehr als 10 Jahren! – gingen auch in diesem Jahr vor wenigen Stunden meine mittlerweile “traditionellen” Jahresmixtapes an die ersten Empfänger raus. Einziges Konzept, wie immer: die Songs mussten nicht zwingend von 2014 stammen, mich jedoch in diesem Jahr begeistert, erfreut, bewegt etc. haben. Und das ist bei diesen 91 Stücken beziehungsweise nahezu sieben Stunden Musik zweifellos der Fall. Außerdem dürften auch hier die regelmäßigen Blogwärte – sorry für den kleinen infantilen Wortwitz, der musste eben raus – aufmerken, denn der ein oder andere Song könnte ihnen natürlich durchaus bekannt vorkommen…

Fünf Mal querbeet durch meinen Kosmos der gehobeneren musikalischen Unterhaltung 2014, á la ANEWFRIEND – hier die Tracklists zum Nachjagen, Aufstöbern und Nachbasteln…

 
 
Vol. 1 – seht zu was kommt…
vol. 11. Against Me! – FUCKMYLIFE666
2. DEATH – Where Do We Go From Here???
3. Sivert Høyem – Handsome Savior
4. Marcus Wiebusch – Der Tag wird kommen
5. Jennifer Rostock – Ein Schmerz und eine Kehle
6. Chet Faker – Archangel (live session)
7. CHVRCHES – The Mother We Share (Alucard Session)
8. Lilly Wood and the Prick – Briquet
9. Damon Albarn – Lonely Press Play (live)
10. Balthazar – Leipzig (acoustic)
11. Elbow – Fly Boy Blue / Lunette
12. Soko – We Might Be Dead By Tomorrow
13. Conor Oberst – Desert Island Questionnaire
14. Gdansk – Adam’s Needle
15. Arcade Fire – Afterlife
16. Courtney Barnett – Bein’ Around
17. Spaceman Spiff – Vorwärts ist keine Richtung
18. Luke Sital-Singh – Nearly Morning (demo)

 
 
Vol. 2 – a lot of loose ends…
vol. 21. Zack Hemsey – Vengeance
2. Fink (UK) – Pilgrim
3. The Afghan Whigs – Algiers
4. Gisbert zu Knyphausen & Kid Kopphausen Band – Staub und Gold
5. Trümmer – Wo ist die Euphorie
6. Beatsteaks – Make A Wish
7. Ryan Adams – Gimme Something Good
8. Luke Sital-Singh – Greatest Lovers
9. Fleetwood Mac – Go Your Own Way (live)
10. Hawthorne Heights – Ohio Is For Lovers (acoustic)
11. Noah Gundersen – Ledges
12. Tiemo Hauer – Sigur Rós im Regen
13. Sigur Rós – The Rains Of Castamere
14. Robert Plant & The Sensational Space Shifters – Embrace Another Fall
15. ABAY – Same Sane
16. Judith Holofernes – Havarie
17. Tex – St. Petersburg (TVNoir Headquartier Sessions)
18. Oliver Stangl und Lars Paetzelt – Irgendwann Regen
 
 
Vol. 3 – don’t just stand around…
vol. 31. Peggy Lee – Why Don’t You Do It Right
2. Stone Cold Fox – Seventeen
3. Mainland – West Coast
4. The Gaslight Anthem – Get Hurt
5. Arctic Monkeys – Why’d You Only Call Me When You’re High?
6. Those Darlins – Oh God
7. Alice Jemima – Nightcall
8. Beyoncé – Crazy In Love (Kadebostany Rework)
9. Coeur de Pirate – Slow Show
10. J. Cole – Be Free
11. Charles Bradley with The Menahan Street Band – Why Is It So Hard? (live)
12. Mark Kozelek – You Missed My Heart (live)
13. Against Me! – True Trans Soul Rebel (acoustic)
14. Dorit Jakobs – Erwarte nicht zu viel
15. Eddie Vedder – Imagine (live)
16. Locas In Love – Spoiler Warning
17. AnnenMayKantereit – Barfuß am Klavier
18. Curse – Menschen
19. Pianos Become The Teeth – Say Nothing
 
 
Vol. 4 – if you see me again…
vol. 41. Die Höchste Eisenbahn – I Can’t Make It On Time
2. Mine – Raus raus raus
3. Lilly Wood and the Prick – Prayer In C
4. Cheap Girls – Her And Cigarettes
5. Foo Fighters – Something From Nothing
6. Rhonda – I Need No Help
7. Garbage – Girls Talk (feat. Brody Dalle)
8. The Smith Street Band – Calgary Girls
9. The Wooden Sky – Shake For Me
10. TV Girl – Louise
11. The Irrepressibles – In This Shirt
12. Lana Del Rey – Old Money
13. Sun Kil Moon – Dogs
14. Strand Of Oaks – JM
15. Nouela – Black Hole Sun
16. Heliopause – I Seem Too Cold (FAULTY Remix)
17. Moose Blood – Cherry
18. The Callstore – The Letting Go
19. Wildlife – If It Breaks
 
 
Vol. 5 – a home for the hum of the insects…
vol. 51. Sia – Chandelier
2. Kye Alfred Hillig – Like God (edit)
3. Ray Scully – Teardrop
4. To Kill A King – Love Is Coal
5. Foxing – Rory (Audiotree Live Session)
6. Damien Rice – It Takes A Lot To Know A Man
7. Shakey Graves – Dearly Departed (feat. Esmé Patterson)
8. Lasse Matthiessen – Seven Ravens
9. July Talk – Summer Dress
10. Nils Christian Wédtke – Raubtier
11. Lynyrd Skynyrd – Freebird (Muscle Shoals OST version)
12. Kye Alfred Hillig – My Young Love Was As Blind As Ray Charles And Half As Cold As Heat
13. The Smashing Pumpkins – Landslide (acoustic)
14. Tom Odell – Real Love
15. Taylor Swift – Shake It Off (acoustic)
16. Vintage 1950’s Doo Wop – Timber
17. Molly and the Zombies – Sketchy (live)
 
 
Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , ,
%d Bloggern gefällt das: