Archiv der Kategorie: Kunst

„Liebe Musikindustrie“ – ein „Poetry Slam“-Kommentar gegen Sommerhits


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„Das ist Björn. Björn ist sehr wütend. Denn es gibt Sommerhits. Und Musikindustrie. Und sein Bart schreit beides zusammen.“

Wem die ewig gleiche, beinahe zwanghaft sinnentleerte Suche nach dem „Sommerhit des Jahres“ – also nach all den „Despacitos“, „Ketchup Songs“, „Macarenas“ und Konsorten – ebenso auf die Nerven geht, für den ist dieser gesprochene Kommentar des gebürtigen Aachener Autoren, Musikers und Moderators Björn Gögge pures „Poetry Slam“-Gold. Denn mit seinen verbalen Schüssen gegen die Musikindustrie und „Radio-Hörer“ hat der Mann vor allem eines: recht.

 

 

Auch toll: dieser Einwurf, welcher ein thematisch ganz ähnlich gelagertes Terrain ins spöttische Visum nimmt…

 

Rock and Roll.

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Liebe Musik…


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(gefunden bei Facebook)

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook)

 

Obwohl, wenn man’s genau nimmt: den iPod – das Universum hab‘ ihn selig – hat Apple doch unlängst auch klammheimlich beerdigt, oder?

 

Rock and Roll.

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Eine Trennung in 7 Bildern…


Wie sagt der Norddeutsche so schön: Nu‘ mal Butter bei die Fische! Trennungen sind scheiße, oder? Und besonders, wenn in die Sache nicht nur zwei von (einstiger) Liebe verwirrte Erwachsene, sondern auch Kinder involviert sind, so riskiert man, dass das Ganze schnell häßlich wird…

Ebenjenes Problem hat ein lediglich unter dem Pseudonym „MAC“ bekannter Künstler in sieben Illustrationen veranschaulicht. Und obwohl seine Zeichnungen ein recht düsteres Bild von Trennungen (oder gegebenenfalls Scheidungen) malen (denn am Ende geht jede Familie unterschiedlich mit dieser Situation um, und manche mögen an diesen Problemen gar wachsen und eventuell gestärkt daraus hervor gehen), treffen die Illustrationen des Künstlers auf viel Zuspruch im weltweiten Netz…

 

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(via boredpanada.com)

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Sean Christopher – „Paper Plane Pilot“


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Dass das Thema „Flüchtlingskrise“ nicht immer so ernst wie etwa im Song und Video zu M.I.A.s „Borders“ oder so auf Teufel-komm-raus referenziell ironisch wie bei der Fatoni & Dexter-Kollabo „32 Grad“ angepackt werden muss, beweist der aus der kleinen italienischen 2.600-Seelen-Gemeinde Villanova D’Albenga stammende Singer/Songwriter Sean Christopher mit dem Song „Paper Plane Pilot“ sowie dem dazugehörigen Musikvideo.

Der mittlerweile im englischen Bristol lebende Newcomer schrieb das Stück, nachdem er einen Freund in Südfrankreich besuchte. Laut Christopher geht es in „Paper Plane Pilot” – der Song ist nach den bereits 2013 erschienenen „Everything“ und „Wasteland„, welche im positivsten Sinne an Coldplay zu „Parachutes“-Zeiten erinnern, eines der ersten musikalischen Lebenszeichen des Musikers – darum, sich frei zu fühlen, ohne sich jederzeit der rasanten Umgebung bewusst zu sein, in der wir gerade leben, sowie um eine gewisse Nostalgie hinsichtlich der Weltanschauung eines Kindes.

Und genau darum geht es auch im dazugehörigen Musikvideo, welches das wohl aktuell „schönste” Musikvideo über die Flüchtlingskrise ist (wenn man das so ausdrücken darf). Liebevoll gestaltet, befasst sich der dreieinhalbminütige Clip mit der Flüchtlingsthematik und dem Freiheitsgedanken aus der Sicht eines Kindes, ohne jedoch kitschig zu werden.

Das Musikvideo zeigt einen Jungen aus Pappmaché, der in einem Flüchtlingscamp lebt (welches freilich durch ein von Erwachsenen erdachtes Konzept begrenzt ist). Freiheit findet er, zwischen all diesen Zäunen, nur in seiner Fantasie und Offenheit für die Welt. Also versucht der Junge, mit seinem Papierflugzeug dem Alltag zu entfliehen – bis er schließlich mit einem anderen Kind am Meer spielen kann. Sean Christopher„I see ‚Paper Plane Pilot‘ as an ode to youth. What connects us as human beings, is our imagination. Children seem to understand that better than we do. Let’s tell the story of a child who lives in a refugee camp, limited by a concept of grown ups, finding freedom in his imagination and openness to the world”.

 

Hier gibt es das Musikvideo zu „Paper Plane Pilot“ zu sehen…

 

…sowie den Song noch einmal in einer Live-Session-Variante:

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook bzw. hier – Illustration: Chris Riddell)

 

Das volle Zitat:

“A library is many things. It is a place to go to get in out of the rain. It’s a place to go if you want to sit and think. But particularly it is a place where books live, and where you can get in touch with other people, and other thoughts, through books.”

(Elwyn Brooks White, 1899-1985, US-amerikanischer Autor, Komiker und Dichter)

 

Rock and Roll.

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