Archiv der Kategorie: Free Stuff

Sunday Listen: Crooked Heart – „Perpetual Twilight“


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Mächtig gewaltig klingen die Songs von Crooked Heart, einem Trio aus dem US-amerikanischen Grand Rapids, Michigan – mal nach handfestem Alternative Rock, mal mit etwas Post-Hardcore-Tinte à la Underoath zwischen den Saiten, mal nach ebenjenem Progressive-Sludge-Metal, der auch Bands wie etwa Mastodon seit einigen Jahren größere Bühnen beschert. Umso verwunderlicher, dass Elijah Wyman (Gitarre, Gesang), Anthony Robert (Bass) und Aaron Mace (Schlagzeug) mit ihren knapp 600 Facebook-Likes und nicht eben allzu vielen Google-Treffern bislang kaum jemand zu kennen scheint…

An ihrem vor wenigen Tagen veröffentlichten zweiten Langspieler „Perpetual Twilight„, welchen die Band via Bandcamp als „name your price“ anbietet, dürfte es wohl kaum liegen, schließlich macht ein Großteil der acht neuen Stücke kurzen Prozess und saugt den geneigten Hörer mal eben so mir nichts, dir nichts in den durchaus faszinierenden Band-Kosmos hinein, in welchem das Sinnieren über die eigene Sterblichkeit ebenso seinen thematischen Platz findet wie klare politische Haltungen, während GitarreSchlagzeugBass mal furios und dicht aufbrausen, um im nächsten Moment bedrohlich luftig inne zu halten – ein Spiel mit tönenden Gezeiten, welches vor einigen Jahren von den Post-Metallern ISIS perfektioniert wurde. Freunde der härteren Gangart (sowie freilich der eben genannten Bands) dürften an den von Rick Johnson (Mustard Plug, Bomb The Music Industry!, Sharkanoid) aufgenommenen und gemischten Songs schnell Gefallen finden, alle anderen sollten Crooked Heart durchaus im Auge behalten (und bei Interesse dieses Interview lesen).

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Norbert Buchmacher – „Die Ballade von Willi und Walther“


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Foto: Robin Disselkamp

Aus gegebenem Anlass – wer sich die aktuellen Bilder der Unruhen in den Staaten von Amerika (das „Vereinigte“ scheinen sie derzeitig gut und günstig via eBay Kleinanzeigen verramschen zu wollen) anschaut, der weiß wohl recht schnell Bescheid – soll einmal mehr Norbert Buchmacher zu Wort kommen.

norbert-buchmacher-habitat-einer-freiheit-201828Regelmäßige Leser von ANEWFRIEND werden sich vielleicht vage in den Juni des vergangenen Jahres zurück erinnern, als der Berliner Musiker und sein aktuelles Album „Habitat einer Freiheit“ (das gibt’s derzeit als „name your price“ via Bandcamp, also hat wohl niemand von euch auch nur noch irgendeine Ausrede, da nicht reinzuhören!) hier vorgestellt wurden. Auf ebenjenem Werk findet sich auch der Song „Die Ballade von Willi und Walther“, in welchem Buchmacher im Stil von Brechts Dreigroschen-Oper auf rassistische Tendenzen innerhalb der deutschen Polizei aufmerksam macht – ein Stück, welches in diesen Tagen aktueller, wichtiger und zeitgeistiger denn je erscheint, und allen, die noch immer keinen Wind von all den Missständen da draußen bekommen haben, zu denken geben sollte…

 

Via Facebook teilte Norbert Buchmacher heute ein Kunst-Grafik des vor ein paar Tagen durch Polizeigewalt getöteten Afroamerikaners George Floyd (welche ihr auch weiter unten seht) sowie folgende Zeilen:

„In der Buchmacher-Welt seht ihr hier einen weiteren Willi. Manche Menschen mögen sich fragen, was damit gemeint ist. Wer sich jedoch intensiv mit uns befasst und auch nur ansatzweise Wert auf lyrische Inhalte legt, der wird ‚Die Ballade von Willi und Walther‘ verstanden haben. Denn in diesem Song geht es genau um das aktuelle Thema. Das ungerechte Behandeln und grundlose Morden von unschuldigen Menschen, welche einen anderen Hautton haben als die Herren in der Uniform. Die Menschheit kämpft nicht erst seit gestern mit diesem Problem und es scheint kein Ende in Sicht zu sein. Freund und Helfer sagt man. Das mag in vielen Fällen zutreffen, jedoch verliert diese Bezeichnung immer mehr an Bedeutung. Der Missbrauch von Macht und potentieller Überlegenheit rückt in den Vordergrund und sorgt immer wieder für Zündstoff. Solange Menschen diskriminiert und misshandelt werden, sollten wir als Künstler jede Möglichkeit nutzen die Faust zu heben und auch ein Mikrofon eignet sich doch bestens dafür 😉 Wir machen vielleicht Pop-artige Musik, aber wir sind im Herzen immer noch Punks und das wird sich auch nie ändern. Wem wir immer noch ein Rätsel sind, der darf sich gerne mit belangloser deutscher Pop Musik befassen, da muss man nicht so viel denken, right? Wir machen diese Musik, weil es Dinge gibt, die einfach gesagt werden müssen. Wir sehen es als unsere Pflicht, das Mikrofon für mehr als schöne Melodien zu nutzen. ‚Die Ballade von Willi und Walther‘ ist unser Soundtrack zu den aktuellen Geschehnissen und so schnell wird sie nicht aus unserem Set verschwinden.“

 

 

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Rock and Roll.

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Song des Tages: Kalle Mattson – „Avalanche“


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Den aus dem kanadischen Sault Ste. Marie, Ontario stammenden Singer/Songwriter Kalle Mattson dürfte hierzulande kaum jemand kennen. In seiner Heimat ist der 29-jährige Indie-Musiker, den es mittlerweile ins etwas urbanere Ottawa verschlagen hat, da schon ein paar Schrittchen weiter, war 2014 etwa, für sein Album „Someday, The Moon Will Be Gold„, für den renommierten Polaris Music Prize nominiert. Wen wundert’s, schließlich hat das Milchgesicht mit der Vor-fünf-Minuten-aus-dem-Bett-gefallen-Frisur und der markant quietschig-nasalen Stimme musikalisch eine feine Bandbreite zu bieten: vom oft orchestral ausstaffierten Folk der Anfangstage, der ab und an schonmal ernstere Töne anschlägt (so verhandelt oben genanntes Werk etwa den Tod der Mutter, als Mattson selbst erst 16 Jahre jung war), über ein reduziertes Cover des Drake-Hits „Hotline Bling“ bis hin zum ebenso ungeniert wie selbstbewusst gen Eingängigkeit schielenden Indie-Pop der jüngsten Releases wie „Youth“ (2018) oder der „Avalanche EP„.

a4051000374_10Und wenn man so mag, dann konnte Kalle Mattson, der nebenbei noch mit summersets, einem Zwei-Mann-Duo mit Musiker-Buddie Andrew Sowka, eine weitere tönende Spielwiese am Start hat, erst mit dem letztgenannten, 2015 erschienenen Mini-Album (welches man via Bandcamp – neben einem Großteil des weiteren Backkatalogs – als Stream und „name your price“-Download findet) sein wirkliches musikalisches Coming Out feiern, denn die Songs baden mit Synthesizern und Drum-Machines nicht mehr in reduzierter Folk-Tümelei, sondern bis zum Haaransatz im Eighties-Sound-Outfit großer Vorbilder wie etwa Bruce Springsteen (von dem Mattson selbst nicht von ungefähr Alben wie „Tunnel Of Love“ oder „Born In The U.S.A.“ am meisten schätzt – wer mehr über die stellenweise Detailversessenheit des Indie-Musikers wissen mag, der kann hier weiterlesen). Das zwar recht simple, aber irgendwie auch augenzwinkernde Motto von nun an lautete also: „Folk is dead!“.

Was also lag näher, als seinen Vorbildern gleich unverhohlen Tribut zu zollen und fürs Musikvideo des Titelstücks, bei dem Philip Sportel Regie führte, eine ganze Latte an ikonischen Albumcovern humorig nachzustellen? Eben: wenig.

„Ich hatte das Videokonzept eigentlich schon lange Zeit im Kopf“, so Mattson. „Ich erinnere mich, dass ich 10 oder 11 Jahre alt war, als ich die ‚Rolling Stone‘-Ausgabe mit den ‚500 Greatest Albums of All Time‘ durchblätterte und allein aufgrund der Cover entschied, welche Platten ich mir aus der Sammlung meines Vaters anhören wollte. Alle Alben, die wir nachgestellt haben, sind super wichtig für mich, und das Video dient sozusagen als Fenster zu dem, was mich beeinflusst hat, als ich aufwuchs, als ich zum ersten Mal Musik entdeckte und dann schließlich selbst Songs schrieb.“

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Hinsichtlich des gelungenen Endergebnisses, für welches er etwa eine durchaus gerechtfertigte Nominierung als „Video of the Year“ bei den 2016er Juno Awards einheimsen konnte, gibt sich Mattson bescheiden: „Eine meiner Hauptsorgen war, dass es wie ein kleiner Egotrip wirken könnte, wenn ich mein Gesicht in ein berühmtes Dylan-Cover oder so stecke, aber ich glaube wirklich, dass es am Ende als ein Werk der Ehrerbietung zu den Künstlern, ihren Platten und den Covern, die diese Alben so besonders machen, herüberkommt.“

Das flimmernde Endprodukt enthält gleich 34 recht kreative Knickse vor Künstlern und Bands wie Elliott Smith, Jay Z, Wilco, Radiohead, The Velvet Underground, den Ramones, David Bowie, Pink Floyd, Beck oder sogar den Backstreet Boys, bis man schließlich das Cover von Mattsons „Avalanche EP“ auf dem Plattenspieler liegen sieht. So gerät das Musikvideo schnell zum popkulturellen Ratespiel mit massig „Hallo!“- und „Aha!“-Momenten, bei dem wohl nur die am besten popkulturell geschulten Musik-Freaks wirklich alle Albumcover erkennen werden (der Rest findet hier eine Auflistung)…

 

Hier gibt’s das Musikvideo zu „Avalanche“…

 

…und einen Blick hinter die Entstehungskulissen:

 

Wer dennoch den Folk nicht traurig vor der Tür stehen lassen möchte, der findet hier eine Akustik-Variante des Songs:

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Craig Alan Hughes – „Nature Boy“


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Ach, das Internet mit seinen Youtubes und Bandcamps und Soundclouds ist so voller noch unentdeckter Talente, das glaubste gar nicht! Und dann… Und dann stößt man plötzlich auf verschlungenen Wegen auf ein neues. Craig Alan Hughes etwa.

Auf selbigen bin ich in einer Elliott Smith-Gruppe bei Facebook aufmerksam geworden, wo ein Mitglied unlängst (s)eine bereits ein paar Jährchen alte Coverversion des Smith-Songs „St. Ides Heaven“ teilte. Und man höre: Covern kann der junge Singer/Songwriter aus dem schottischen Edinburgh, der seine Einflüsse via Facebook grob mit „Mathieu Boogaerts, Elliott Smith, Sufjan Stevens, Divine Comedy, Simon and Gar-slamdunkda-funkel“ umreißt, in der Tat recht formidabel – und dann nicht nur Songs von Songwriter-Heroen wie Elliott Smith, Sufjan Stevens oder Jeff Buckley, sondern auch etwas unwahrscheinlichere Gassenhauer von Weezer oder Van Halen. Besonders magisch gerät etwa seine Variante des sage und schreibe auch bereits siebzig (!) Jahre jungen Nat King Cole-Klassikers „Nature Boy“ (bei manch einem wird vor allem David Bowies Version vom Soundtrack des 2001 erschienenen Baz Luhrmann-Films „Moulin Rouge“ ein paar Glöckchen zum Klingeln bringen).

Wer jedoch denkt, dass Craig Alan Hughes bei aller Coverei – die bekommen zugegebenermaßen ja viele recht passabel hin – nichts Eigenes zustande bringen würde, der irrt – und sollte schleunigst mal bei Bandcamp vorbei schauen, wo der Newcomer (aktuell knapp 550 Facebook-Likes) derzeit zwei EPs sowie ebenso viele Alben (das jüngste, „Afraga„, erschien 2016) – allesamt als „name your price“ – anbietet.

 

„Craig is a songwriter who lives next to a zoo in Edinburgh, Scotland. Sometimes he gets woken up when the lions roar, but all in all it’s a satisfactory arrangement. His music has been featured on BBC, XFM and has soundtracked television shows on MTV and Showtime…“

 

 

 

„There was a boy
A very strange, enchanted boy
They say he wandered very far
Very far, over land and sea
A little shy and sad of eye
But very wise was he

And then one day
One magic day he passed my way
While we spoke of many things
Fools and Kings
This he said to me:
‚The greatest thing you’ll ever learn
Is just to love and be loved in return…'“

 

Rock and Roll.

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Gemeinsam shoegazen – The Twilight Sad verschenken einen Konzertmitschnitt


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Dass sich die schottischen Showgaze-Post-Rocker von The Twilight Sad ab und an recht freigiebig zeigen, dürfte bekannt sein. Und für all jene, die die Glaswegians um Düsterstimmen-Frontmann James Graham noch nicht in Spendierhosen erlebt haben, hat die Band einen weiteren Nachweis in petto: In Zeiten von COVID-19-bedingten Ausgangssperren und dem einmal mehr verlängerten Verbot von Großveranstaltungen, dem nahezu weltweit nicht nur alle für die kommenden Monate geplanten Konzerte, sondern dieser Tage auch der komplette Festival-Sommer zum Opfer fiel, verschenken The Twilight Sad via Bandcamp und „name your price“ mit „IT WON​/​T BE LIKE THIS ALL THE TIME LIVE“ einen 18 Songs starken, gut eineinhalbstündigen Konzertmitschnitt, welcher so einige Highlights durch alle fünf Alben (zuletzt erschien im vergangenen Jahr „It Won/t Be Like This All the Time„) und die nun auch schon wieder 17-jährige Bandhistorie:

„On what was originally to be the date of the first of two nights at Glasgow’s Barrowland Ballroom, The Twilight Sad release ‚It Won/t Be Like This All the Time Live‘: a momentous collection of live recordings captured across the band’s 2019 tours, one of the busiest years to date for a group well used to the live circuit.“

 

Via Facebook geben James Graham, Andy MacFarlane und Co. der großzügigen Überraschungsveröffentlichung folgende Zeilen mit auf den Weg:

„We have been talking about recording a live album for a long time. We think this is the best we’ve been playing as a live band and wanted to document that. With 5 albums of material we felt now was the time.

Over the past few months we were figuring out how to release the album and then covid-19/lockdown/gig cancellations happened. We decided that we would release the album digitally on a pay-what you want basis. The reason behind this is that we know that financially it is a worrying time for a lot of people and for ourselves included. We wanted to make sure we could give everyone who likes our band one of our gigs live in their living room as we can’t be out in the world playing gigs right now. We wanted to make sure that anyone who wants the album can afford it as well.

Tomorrow night we were supposed to be playing our 2nd night at the famous Glasgow Barrowland Ballroom. We invite everyone to take part in our twitter listening party for the live album hosted by Tim Burgess #timstwitterlisteningparty at 10PM BST. Lets pretend we’re all at the gig together. All 5 of us will be taking part and sharing memories from past gigs, sharing thoughts on playing live and many other things.

I hope everyone is doing ok. I hope this helps.

The title of our last album “It Won/t Be Like This All The Time” has been living with me for the past 3/4 years and right now that sentiment feels stronger than ever. We’ll get through this together.

Sending our love to you and all the health services around the world.

James, Andy, Johnny, Brendan & Seb

The Twilight Sad“

 

Den nicht näher datierten Konzertmitschnitt gibt’s hier als Stream und Download:

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Gabby’s World – „I Admit I’m Scared“


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Gabrielle Smith mag noch jung sein, macht jedoch bereits seit vielen Jahren Musik – und hat in dieser Zeit etliche Male den Pseudonym-Deckmantel gewechselt. Erschien das erste Album „iglu songs“ 2008 noch als Eskimeaux, machte die Indie-Musikerin aus New York bald darauf recht nebulös als Ó weiter, und ist mittlerweile als Gabby’s World unterwegs…

a0498162461_16Musikalisch ließe sich die umtriebige Künstlerin, die auch ansonsten recht unstet in der US-Ostküsten-Musikszene oder dem in und um Brooklyn ansässigen Kollektiv The Epoch aktiv ist, wohl am ehesten im weiten Klangfeld zwischen poetischem Indie Folk und angenehm ungeschliffenen Indie Rock verorten. Neulingen sei vor allem das 2015er Werk „O.K.“ (das es via Bandcamp als „name your price“ gibt) ans Hörerherz gelegt, welches mit Songs wie „Broken Necks„, „Alone At The Party“ oder „I Admit I’m Scared“ einige von Smiths bisher stilistisch vielfältigsten und berührendsten Kompositionen enthält. Letztere etwa zieht seine Kreise um grüblerische Gedanken darüber, welche Effekte das eigene Denken und Tun auf einem nahestehende Menschen hat, während der Song sich von einer sachten Folk-Ballade hin zum Indierock-Furor steigert. Bands und Künstlerinnen wie Hop Along, Big Thief, Torres, Mitski oder Lucy Dacus lassen aus der Referenzliste lieb grüßen…

 

„You can tell that Gabrielle Smith’s one-woman band Eskimeaux belongs somewhere in the DIY matrix because there’s an instinctive intimacy to it. The lyrics read like the sort of poetry an incredibly smart and insightful high-school kid might write and then keep to herself forever even though it’s really good and the school literary magazine would’ve been happy to publish it.“ (Stereogum)

 

Hier gibt’s die Nummer abseits von Bandcamp im Stream…

 

…sowie in einer 2016 aufgenommenen Audiotree-Live-Session:

 

„I admit I’m scared
Of a warm side of our bed
I tremble in the face
Of your loneliness

And everything I think
Should be buried in the ground
Should be kept inside my head
But it’s knit into your brow

I live inside your room
And if I reach out with my hand
The disturbance sends our things
Crashing down upon my head

And everything I think
Should be buried in the ground
Should be kept inside my head
But it’s knit into your brow

And everything I said
Spewed like sparklers from my mouth

And everything I said
Spewed like sparklers from my mouth
They looked pretty as they flew
But now they’re useless and burnt out

And if I had a dime for
Every time I’m freaking out
We could fly around the world
Or just get out of your parents‘ house“

 

Rock and Roll.

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