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Rendezvous – Christopher Moloney bringt Filmszenen zurück ins echte Leben


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Ihr haltet euch für ganz große Zelluloidkunst-Connaisseure, weil ihr innerhalb weniger Sekunden zu erkennen glaubt, wann und wo eine Filmszene aufgenommen wurde? Nun, dann solltet ihr wohl mal Christopher Moloney kennenlernen…

Getreu dem Motto „Zurück zum Ursprung“ bringt der 41-jährige kanadische Journalist, Fotograf und Film-Nerd auf seinem Tumblr FILMography berühmte Szenen-Stills klassischer und aktueller Streifen sowie Serien zurück an ihre Original-Drehorte – von „Batman: The Dark Knight“ über „Der talentierte Mr. Ripley“ bis hin zu „Frühstück bei Tiffany“, „Rocky“, „Stranger Things“ oder „The Walking Dead“. Dabei lässt Moloney, der für dieses Fotoprojekt nicht nur kreuz und quer durch die USA, sondern auch an etwas exotischere Drehorte wie Rom oder Ho Chi Minh reist, geschickt Film und Realität miteinander verschmelzen, indem er die Szenenbilder perspektivisch so smart vor die eigene Kamera postiert, dass das finale Motiv eine in sich geschlossene Einheit ergibt – ein neues Szenenbild, das zwei Welten vereint… Zwar keine gänzlich neue Idee (schließlich gab’s das so ähnlich auch bereits in musikalischen Gefilden sowie mit dem ein oder anderen Plattencover) aber, andererseits: Gaaaaanz großes Kino!

 

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Wer nicht länger raten mag, woher er all die Szenen kennt, findet hier oder hier des Rätsels (Filmauf)Lösung sowie mehr Bilder…

 

 

Rock and Roll.

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Den CD-Verkauf ankurbeln – 2019 Edition


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(gefunden bei Facebook)

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(gefunden bei Facebook / „Strangers“ von Zulkarnain Ismail)

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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(via boredpanda.com)

 

Ein fern- und fremdgesteuerter Roboter, der Gäste in einem Restaurant bedient? Gut, das mag zwar – zumindest für jeden Nicht-Asiaten – noch ein wenig *hust* futuristisch wirken, andererseits aber kein so ungewohntes Bild mehr sein. Doch in Japan ticken die volldigitalen Uhren mal wieder ein klein wenig anders…

Gerade weil viele Menschen heutzutage immer distanzierter, kühler und ich-bezogener werden, spielt Inklusion in unserer Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle. Ein Café im Akasaka District in der japanischen 9,5-Millionen-Einwohner-Metropole Tokio versucht nun, gelähmte Menschen mithilfe von Robotern wieder in die Arbeitswelt zu integrieren. Das Projekt wurde durch Crowdfunding finanziert und ist eine Kooperation zwischen dem Startup Ory, All Nippon Airways (ANA), der Nippon Foundation und der Avatar Robotic Consultative Association (ARCA).

Und so funktioniert es: Zehn Mitarbeiter, die unter ALS oder anderen Wirbelsäulenkrankheiten leiden, steuern von Zuhause aus Roboter wie den OriHime-D, die sich im Restaurant befinden. Im Gegenzug erhalten diese einen Stundenlohn von 1.000 Yen, der in der Branche für Teilzeitjobs üblich ist. Die Roboter sind ca. 120 cm groß, können mit anderen Menschen kommunizieren sowie Objekte bewegen.

Der von Ory entwickelte OriHime-D wurde dabei speziell für dieses Einsatzgebiet konstruiert. In Zukunft sollen auch andere Tätigkeiten wie die Kinderbetreuung, der Dienst als Krankenschwester oder andere Betreuungsdienste durch den kleinen Roboter abgedeckt werden können. Zum Grundgedanken hinter dem Projekt meint Kentaro Yoshifuji, CEO der Ory Lab Inc., Folgendes: „Ich möchte eine Welt schaffen, in der Menschen, die ihre Körper nicht bewegen können, ebenfalls einer Tätigkeit nachgehen.“

Insofern das Startup, seine Partner sowie dessen Planungen Wort halten, so wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis das Café in den regulären Betrieb übergehen soll. Ab 2020 soll der Test, dessen Beta-Phase im November anlief, abgeschlossen sein und ein Musterbeispiel für Inklusion öffnet, irgendwo im wuseligen Tokio, eventuell unbegrenzt seine Pforten…

 

 

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