Archiv der Kategorie: Film

Moment! Aufnahme.


Saudi-Arabien/ Yoda/ König

Foto: Shaweesh

 

Klar, gerade bei Informationen, die man so links und rechts des Datenstromwegesrands im weltweiten Netz findet, sind mindestens drei Dinge geboten: Vorsicht, Skeptizismus und eine gesunde Prise Menschenverstand. In Zeiten von Trump, Fake News und Troll-Kultur sollte man auch abseits des „Postillons“ eben nicht alles gleich, sofort und zu 100 Prozent für bare Münze nehmen, sondern auch erst einmal hinterfragen. Augen auf, Hirn an! Isso.

Andererseits sind manche Geschichten so irrsinnig, die kannste dir fast gar nicht ausdenken. Etwa die zum oben zu sehenden Bild: Ein historisches Foto des saudi-arabischen Königs Faisal, wie dieser 1945 die Charta der Vereinten Nationen unterzeichnet – und rechts neben dem König sitzt eine kleine, runzelige Figur mit spitzen Ohren: Meister Yoda aus „Star Wars“. WtF?!? Wer kommt bitte auf solche Ideen? Gut, in Zeiten von Photoshop und Co. ist eine solche Bildmontage eine Sache weniger Minuten, und somit theoretisch zu Hauf via Google im weltweiten Netz zu finden. Dieses Bild jedoch stammt aus einem saudi-arabischen Lehrbuch für Sozialkunde und wurde – glaubt man der Meldung – exakt so vom dortigen Bildungsministerium in Auftrag gegeben… Irre.

Die komplette Meldung findet ihr hier. Und egal, ob das Ganze nun am Ende eine typische Fake-News-Ente ist oder nicht – lustig ist’s allemal.

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(gefunden bei Facebook)

 

(William James „Bill“ Murray, * 21. September 1950, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Komiker und Produzent)

 

Und damit auch ein nachträgliches „Happy Birthday!“ an einen der großen Charaktermimen unserer Zeit!

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Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(Norma Jeane Mortenson/Baker aka. Marilyn Monroe, 1926-1962, US-amerikanische Filmschauspielerin, Sängerin, Fotomodell und Filmproduzentin)

 

Rock and Roll.

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Moment! Aufnahme.


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Foto: Eagan Tilghman / via boredpanda.com

Aye, spätestens seit der Verfilmung des Stephen-King-Erfolgsromans „Es“ (oder eben, im englischen Original: „It“) dürfte das, was im Psychologen-Fachsprech als „Coulrophobie“ bekannt ist, auch dem einen oder der anderen von uns nachhängen – ich erinnere mich, dass eine Ex-Freundin meinerseits, seit sie den Film von 1990 irgendwann als Kind einmal im Fernsehen gesehen hat, eine ernsthafte Heidenangst vor Clowns hatte…

Da trifft es sich doch gut, dass – schlappe 27 Jahre nach dem Original – in wenigen Tagen ein filmisches Remake von „Es“ in die Kinos kommt – der Trailer zum neuen Film verspricht schon mal, dass die neuste, von Regisseur Andrés Muschietti verantwortete Versuch der Romanverfilmung um einiges besser wird als die 1990er Variante, welche zwar im Grunde als „Klassiker“ des Horrorfilm-Kinos durchgehen mag, ich selbst jedoch schon immer so viel mauer als das 1986 erschienene Buch fand.

Und auch die jüngeren Semester, die kaum je in Berührung mit dem Zeitgeist der Neunziger gekommen sein dürften, können sich noch gut mit der Wirkung der wohl gruseligsten Clownsvisage der Filmgeschichte identifizieren. Eagan Tilghman etwa. Der erst 17-jährige Hobby-Fotograf aus dem US-amerikanischen Mississippi schnappte sich seinen dreijährigen Bruder Louie, steckte ihn in ein selbst geschneidertes Clownskostüm, verpasste ihm das stilechte Pennywise-Make-up und schoss ein paar Gänsehaut-Bilder, die selbst Remake-Regisseur Muschietti ein amtliches „Like“ auf Eagans Instagram-Account abnötigten…

Die Bilder gibt’s hier.

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Philip Selway – „Let Me Go“


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Klar, wird man über die Nebenprojekte der einzelnen Radiohead-Mitglieder gefragt, dann lassen sich die meisten freilich zunächst einmal über Frontmann Thom Yorke sowie dessen knietief in elektronischen Spielereien verortete Soloalben „The Eraser“ oder „Tomorrow’s Modern Boxes“ aus (eventuell gar Yorkes „Supergroup“ Atoms For Peace, welche er gemeinsam mit Red Hot Chili Peppers-Bassist Flea, Produzent Nigel Goodrich und Schlagzeuger Joey Waronker bespielt). Wohlmöglich weiß der ein oder andere Radiohead-Aficionado auch noch um die Umtriebigkeit von Gitarrist Jonny Greenwood, der seit der Jahrtausendwende mal den ein oder anderen Hollywood-Film mit seinen Soundtrack-Ideen veredelt (etwa Paul Thomas Andersons „There Will Be Blood“ oder „The Master“), mal sein Equipment um das ein oder andere – vornehmlich elektronische – Tasten- oder Saiteninstrument erweitert – beide Betätigungsfelder Greenwoods haben die letzten Radiohead-Alben – mit all ihren elektronischen Experimenten („The King Of Limbs“) und der erhöhten Schlagzahl an Streichern („A Moon Shaped Pool“) – hörbar stark geprägt. Was Jonnys Bass spielender Bruder Colin Greenwood, der zweite Gitarrist Ed O’Brien oder Schlagzeuger Philip Selway in ihrer Freizeit so machen? Nichts genaues weiß man nicht…

Nicht ganz. Vor allem letzterer – also Philip Selway – tritt seit einigen Jahren ebenfalls solo in Erscheinung und hat seit 2010 mit „Familial“ und „Weatherhouse“ zwei durchaus hörenswerte Soloalben in die Plattenläden gestellt, die zwar mit den Klangeskapaden seiner wuseligen Bandkumpane Yorke und Greenwood zu keiner Zeit mithalten können (geschweige denn wohl wollen), sich jedoch anhören, als hätte Brian Eno verschollen geglaubte Tonaufnahmen von Nick Drake, auf denen er Songs von Simon & Garfunkel neu interpretiert, durchs heimische Mischpult gejagt. Sophistikatierte Leisetreterei, die sich einer wohl nur dann leisten mag, wenn er im Hauptjob das Schlagwerk bei der ambitioniertesten Rockband des Planeten bedient…

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Nun jedoch scheint es Philip Selway seinem Radiohead-Kollegen Jonny Greenwood gleichtun zu wollen und ist ebenfalls unter die Score-Bastler gegangen: Der 50-jährige Engländer zeichnet sich für den im September anlaufenden Film „Let Me Go“ verantwortlich, welcher die wahre Geschichte der Helga Schneider erzählt, einer Frau, welche 1941 von ihrer Mutter im Stich gelassen wurde, damit diese zur Waffen-SS gehen und alsbald als Aufseherin in einem der Konzentrationslager „Karriere machen“ konnte. Der Film spielt im Jahr 2000, als Helga, ihre Tochter und Enkeltochter der eigenen, mit Makeln behafteten Vergangenheit nachspüren.

Bereits jetzt lässt Philip Selway den Titelsong des Soundtracks, welcher digital am 15. September und physisch am 27. Oktober via Bella Union erschienen und vornehmlich Instrumentalstücke enthalten wird, hören. Und bereits dieser ist – wie wohl auch auch der Film – ein emotionaler Haken in die Magengegend: Zu Pianobegleitung singt Selway Zeilen wie „I waited for you to come back, you never came / I called out for you, you pushed me away“, bevor (sein) Schlagzeug und eine Trauerweide aus Streichern das Stück von Dannen tragen…

 

 

Rock and Roll.

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Zitat des Tages


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(George Andrew Romero, 4. Februar 1940 – 16. Juli 2017, US-amerikanischer Filmregisseur, Autor, Filmeditor und Schauspieler)

 

 

Mach’s gut, „Mr. Zombie“.

 

Rock and Roll.

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