Archiv der Kategorie: Aus gegebenem Anlass…

Moment! Aufnahme.


78942501_3384916424882818_1479277416386920448_n

(gefunden bei Facebook)

 

Gute Frage. Berechtigte Frage.

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,

Warum Radio-DJs „Last Christmas“ spielen…


48377309_881205905603916_1995265729242333184_o

(gefunden bei Facebook / Bohemian Browser Ballett)

 

Weniger diabolische Gründe mag’s dafür tatsächlich kaum geben…

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Tradition, Tradition! – Das UK-Label Big Scary Monsters verschenkt (s)einen Label-Sampler


bsm

Weil Traditionen etwas Schönes sind – und freilich auch irgendwann, irgendwie verpflichten -, verschenkt das britische Indie-Label Big Scary Monsters auch in diesem Jahr – wie bereits 2018 und in den Jahren zuvor – (s)einen satte 23 Auszüge aus dem diesjährigen Veröffentlichungskatalog starken Label-Sampler mit einer bunten Auswahl querbeet durch sein aktuelles Künstlerangebot und Release-Oeuvre irgendwo zwischen Indie- und Punkrock, Emo, Post-Hardcore oder Mathrock.

Mit dabei sind 2019 Bands und Künstler wie The Get Up Kids, Orchards, American Football, Proper., Cultdreams, Great Grandpa, And So I Watch You From Afar, Nervus, Pedro The Lion oder Jamie Lenman (also auch der ein oder andere Name, von dem in diesem Jahr auf ANEWFRIEND zu lesen war). Wohl bekomm’s!

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages: Smith & Burrows – „When The Thames Froze“


Smith & Burrows / Funny looking Angels

Auf den ersten Blick sind sie ein recht ungewöhnliches Gespann: Tom Smith, hauptberuflich Frontmann der Editors, und Andy Burrows, ehemals Mitglied von Razorlight und We Are Scientists. Zumal sich die beiden Freunde vor einigen Jahren dazu entschlossen haben, ein Weihnachtsalbum titels „Funny Looking Angels“ aufzunehmen und denn auch gleich – wenn schon nicht „funny“ dreinblickend – mit Engelsflügeln auf dem Cover der Platte zu posieren.

Ebenjenes “Funny Looking Angels” enthält zehn Songs, die – und das wohl nicht ausschließlich und allein für mich – seit nunmehr acht Jahren eine wunderbare Alternative zu verstaubten, totgespielt-kitschigen Weihnachtsliedern à la “Last Christmas”, „All I Want For Christmas Is You“ oder „Driving Home For Christmas“ bieten. Und wie es unter Freunden üblich ist, wurden auch zwischen Tom Smith und Andy Burrows die Zuständigkeiten geteilt und jeder darf mal die Leadvocals übernehmen. Trotzdem dürfte es keine allzu große Überraschung darstellen, dass dabei vor allem die Songs mit Smith am Mikro zu überzeugen wissen, schafft er es doch, die düstere Editors-Romantik (explizit die der Anfangsphase der Band aus dem englischen Birmingham, die der Electro-Kitschpop-Atmosphäre der letzten Werke doch um Einiges überlegen scheint) auch auf (s)ein etwas anderes Weihnachtsalbum zu übertragen.

5051083061230Das besinnliche und doch klagende “When The Thames Froze” beginnt mit den Worten “Goddamn this snow, will I ever get where I wanna go?” und schwingt sich mit weiteren lakonischen Textzeilen schnell zum ersten Highlight der Platte auf. Ähnlich stark ist auch “This Ain’t New Jersey”, in dem Smith den milde gestimmten Geschichtenerzähler gibt. Von den Coverversionen, die sich das Duo fürs gemeinsame Festtagsalbum vorgenommen hat, sticht Blacks “Wonderful Life” heraus, dem der Editors-Vorsteher mit seinem dunklen Bariton-Timbre eine ganz neue Dimension verleiht (und am Ende wohl etwas zu weit in frostigen Akustikgothic überführt). An Yazoos “Only You” arbeitet sich – ebenso wie beim Titelstück, welches im Original von der hippiesken Britpop-Band Delta stammt – dann Andy Burrows mit zuckriger Kopfstimme ab, bei “The Christmas Song” wirkt die wundervolle Dänen-Sirene Agnes Obel mit. Ebenfalls neu interpretiert: Gustav Holsts „In The Bleak Midwinter“ oder die Longpigs-Hymne „On And On„. Winterliche Gefühle kommen auch beim Instrumental „Rosslyn“ oder dem an Elliott Smith’sche Glanzlichter gemahnenden Folk-Charmeur „As The Snowflakes Fall“ auf – man scheint förmlich den ersten Schnee zu spüren, der dampfend auf der herausgestreckten Zunge schmilzt.

Wer bei “Funny Looking Angels” ein weiteres *gähn* langweiliges Weihnachtsalbum erwartet hat, dürfte von den (leider) gerade einmal gut 35 Minuten angenehm überrascht werden, denn Tom Smith und Andy Burrows bieten allen Bublé-zu-schalem-Glühwein-Geschädigten eine liebevolle Platte, die auch den weltgrößten Festtagsmuffeln unter den Musikfans gefallen dürfte. Schöne, dezent melancholische Folk-Pop-Songs mit weihnachtlichem Bezug, wenig Bombast, kein sülzig-süßlicher Kinderchor, kein nervig-pastorales Glockengebimmel… Eine ruhige und auch etwas besinnliche Platte für kalte Tage und fürs Jahresende, die sich das großartig Kitschige oder übermäßig Sentimentale spart. Da hängt wohl selbst der größte Grinch satt leuchtende Mistelzweige auf.

 

Hier gibt’s das Musikvideo zu „When The Thames Froze“…

 

…sowie den Song noch einmal in einer kaum minder tollen Live-Session-Variante:

 

„Goddamn this snow
Will I ever get where I wanna go?
And so I skate, across the Thames
Hand in hand, with all my friends

And all the things, that we planned
My son’s eyes in the outline of his hand
And even though I hate the cold
Constant reminder that I’m getting old
Another year draws to its close
Entire London slows
When I dream tonight, I’ll dream of you
When the Thames . . . froze

Goddamn this government
Will they ever tell me where the money went?
Protesters march out on the street
As young nerds sleep amongst the feet

Another year draws to its close
Entire London slows
When I dream tonight, I’ll dream of you
When the Thames froze

So tell everyone
That there’s hope in your heart
Tell everyone or it will tear you apart
The end of Christmas day
When there’s nothing left to say
The years go by so fast
Let’s hope the next beats the last

So tell everyone that there’s hope in your heart
And tell everyone or it will tear you apart
The end of Christmas day
When there is nothing left to say
The years go by so fast
Let’s hope the next beats the last…“

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Nach Hause streamen – Sky lässt E.T. zu Weihnachten einfliegen


Henry-Sky-Remote-760x507.jpg

Pünktlich zum Weihnachtsfest sorgt Sky für ein Comeback des wohl berühmtesten Außerirdischen der Kinogeschichte: Im neuen Commercial des Pay-TV-Anbieters kehrt E.T. nach 37 Jahren zurück auf die Erde und stattet seinem Film-Freund Elliott einen überraschenden Besuch ab. Die Botschaft, die Sky seinen Kunden mitgeben will: Nehmt euch an Weihnachten mehr Zeit füreinander.

Das Ende des Films „E.T.“ aus dem Jahr 1982 ist vielen Cineasten wahrscheinlich noch in guter und vor allem trauriger Erinnerung (und der Rest muss nun eben mit einem Spoiler mehr leben): Nachdem sich der außerirdische Freund von den Kindern verabschiedet, besteigt er sein Raumschiff und fliegt auf Nimmerwiedersehen davon in die unendlichen Weiten des Alls. Der Streifen von Regisseur Steven Spielberg setzte seinerzeit nicht nur Messlatten hinsichtlich Einspielergebnis und Sci-Fi-Fantasien, er gehört bis heute zu den erfolgreichsten und bekanntesten Kinofilmen aller Zeiten.

Gut nachvollziehbar also, dass Sky für seinen diesjährigen Weihnachtsspot E.T. nun wieder zurück auf die Erde bringt. In dem gemeinsam mit Universal Pictures entstandenen 120-sekündigen Commercial trifft der scheinbar alterslose Außerirdische nicht nur auf seinen einstigen Freund Elliott (wie vor 37 Jahren gespielt von Henry Thomas), der jetzt selbst eine Familie hat, sondern auch auf (s)eine Technik-Welt, die mit der der Frühachtziger nicht mehr viel zu tun hat – Streaming und Sprachsteuerung inklusive. Aber allen Veränderungen zum Trotz: Die Freundschaft zwischen Elliott und E.T. ist unverändert stark geblieben, so die Botschaft des Werbefilms. Auch ohne Drew Barrymore sind diese zwei Werbeminuten eine durchaus niedliche Idee für alle Freunde des Außerirdischen, der damals „nach Hause telefonieren“ wollte…

 

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
%d Bloggern gefällt das: