Archiv der Kategorie: Auf dem Radar

Song des Tages: Church Girls – „Close To Me“


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Foto: Neil McCarty Photography

Church Girls, eine dreiköpfige Indierock-/Postpunk-Band aus dem US-amerikanischen Philadelphia, PA, hat sich den The-Cure-Evergreen „Close To Me“ vorgenommen. Und obwohl sich Mariel Beaumont (Gesang, Gitarre), Joseph Wright (Gitarre, Bass) und Michael Liska (Schlagzeug) stilistisch gar nicht mal soooo weit weg von der Robert-Smith’schen Dunkelpop-Komposition, welche im Original vom 1985 erschienenen Album „The Head On The Door“ stammt, bewegen, fügt das Trio, welches erst im September mit der „Home EP“ neue Songs in die Musikwelt entließ, dem Ganzen die ein oder andere schmissig-interessante Get-Up-Kids-Nuance hinzu… Gefällt.

 

Die Coverversion gibts via YouTube…

 

…oder Soundcloud im Stream:

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Moaning Lisa – „Carrie (I Want A Girl)“


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Moaning Lisa… Moaning Lisa… Da war doch was… Stimmt, (bisher) sogar zweierlei: einerseits ist dies der Titel der sechsten Folge der „Simpsons“, andererseits ein Song vom ersten, 2015 erschienenen Album der britischen Indierocker Wolf Alice (der Exaktheit halber sei jedoch erwähnt, dass erwähnter Song noch ein „…Smile“ hintenan trägt). Und nun auch: eine junge, vierköpfige Newcomer-Band aus dem australischen Canberra.

Ob Charlie (Gesang, Bass, Gitarre), Hayley (Gitarre, Bass, Gesang), Ellen (Leadgitarre) und Hayden (Schlagzeug), die seit 2016 gemeinsam Musik machen, eher den neurotisch-intelligenten Part von Matt Groenings gelber Zeichentrick-Familie aus Springfield oder den UK-Indierock der Band, die in diesem Jahr etwas überraschend mit dem renommierten „Mercury Prize“ ausgezeichnet wurde, als Inspiration heran gezogen haben? Wer weiß – eventuell ja beides?

a0164896072_16Die Songs des Vierers aus der Down-Under-Hauptstadt fühlen sich im Spannungsfeld zwischen Grunge, Shoegaze und Alternative Rock der späten Neunziger am wohlsten, lassen hier und da jedoch auch starke Frühneunziger-Riot-Grrrl-Tendenzen erklingen. Auf ihrer kürzlich (in Europa mangels Vertrieb bislang lediglich digital) erschienenen Mini-Konzept-EP „Do You Know Enough?“ erzählen Moaning Lisa in fünf Song-Akten die Geschichte einer jungen Frau auf der Suche nach der Liebe. Und der Opener „Carrie (I Want A Girl)“ ist gleich eine amtliche, waschechte Queer-Hymne, in der Charlie und Co. euphorisch namedroppend singen: „Give me a Kim Deal, a Courtney Barnett! / A Florence Welch, an Annie Clark! / Give me an Ellen Page, an Ellen DeGeneres! / Give me, give me, give me a Carrie Brownstein!“ Die Titel danach verhandeln Liebeskummer, gebrochene Herzen und die Krux, wieder auf die Beine zu kommen. Mit ihrem Sound kitzeln Moaning Lisa ebenso Fans der Pixies wie von Slowdive, Sleater-Kinney, Hole oder Sonic Youth (nebst den bereits erwähnten potentiellen Namensgebern von Wolf Alice, freilich) – die „SZ“ möchte beim noch recht jungen Indierock-Quartett gar „eine feministische Version von Coldplay“ ausgemacht haben. Trügerische Dreampop-Klangwolken wie in „Lily“ werden alsbald von bauschigen Fuzz-Bässen weggeblasen, verspielte Gitarrenleads dominieren das feine „Good„. Und wer meint, „Comfortable“ perfekt versteckt in einer Liz-Phair-Playlist unterbringen zu können, bekommt zum Schluss des Songs (s)einen kräftig lärmenden Grunge-Kick in den Allerwertesten. Für lediglich fünf EP-Songs bereits ein recht wilder Ritt, der beweist, dass man Moaning Lisa im Auge (und Ohr) behalten sollte…

 

 

„I want a Kim, I want a Courtney
I want a Florence, I want an Annie
I want a Syd, I want an Ellen
I want an Ellen and a Carrie

I want a girl who’s serious
I want a girl who’s an activist
I want a girl who eats cereal
I want a girl, I want a girl

I want a girl who takes no time
I want a girl who is all mine
I want a girl who’s seen the whole world
I want a girl, I want a girl

I want a girl to take my hand!
I want a girl who sticks it to the man!
I want a girl with big big dreams!
I want a girl more like me

I want a girl who doesn’t use me
I want a girl who plays the tambourine
A girl who knows her sexuality
I want a girl, I want a girl

I want a girl, unlike you who wants a boy with dumb tattoos,
low self esteem and untied shoes,
and greasy hair and won’t sing to you

I want a Kim! I want a Courtney!
I want a Florence! I want an Annie!
I want a Syd! I want an Ellen!
I want an Ellen and a Carrie!

Give me a Kim Deal, a Courtney Barnett!
A Florence Welch, an Annie Clark!
Give me an Ellen page, an Ellen Degeneres!
Give me, give me, give me a Carrie Brownstein!“

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Fynn Kliemann – „Zuhause“


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„Fynn Kliemann (* 1. Mai 1988 oder 1990) ist ein deutscher Webdesigner, Unternehmer, Musiker, Autor, Schauspieler und YouTuber. Er ist vorwiegend für seine drei YouTube-Kanäle ‚Fynn Kliemann‘ (Der Heimwerkerking), das ‚Kliemannsland‘ und ‚Fynn Kliemann Musik‘ (ursprünglich ‚fimbim‘) bekannt. Er ist Geschäftsführer und Webdesigner in seiner eigenen Agentur Herrlich Media sowie Inhaber, Gesellschafter und Geschäftsführer einiger weiterer Unternehmen.“ Schon ordentlich, was man da auf Wikipedia über die bisherige Vita des passionierten Kopfbedeckungsträgers Fynn Kliemann erfährt. Zumal der Endzwanziger scheinbar als ernsthafte Alternative zu all den Moneten scheffelnden, bei jungen YouTube-Junkies für Kreischorgien sorgenden Dagi Bees, LeFloids, Lochis und Bibis taugt: „Alle Kanäle von Fynn Kliemann sind werbefrei und werden nicht durch bezahlte Produktplatzierungen unterstützt.“

61KKBajsk4L._SS500Und wenn Kliemann, der – natürlich – vor einiger Zeit auch schon bei Böhmermann zu Gast war, nicht gerade versucht, als „Heimwerkerking“ oder in (s)einem eigenen „Kliemannsland„, einem weitläufigen Hof im niedersächsischen Rüspel, seine kreativen (Schnaps)Ideen zu verwirklichen, so scheint der stets etwas hyperaktiv wirkende Tausendsassa noch ausreichend Zeit fürs Musikalische zu finden. Und hat nun sein Debütalbum „Nie“ veröffentlicht.

Doch auch da geht Fynn Kliemann die Sache etwas anders an:

„Ich werde das Album nur ein einziges Mal physisch produzieren, weil ich die verschwenderische Produktion von Musik nicht so geil finde und nicht möchte, dass die Platte wegen Überproduktion irgendwann bei nem Discounter in der Grabbelschütte liegt.“

Soll heißen: Bis zum Erscheinungstermin am 28. September konnten geneigte Kliemann-Fascinados die Platte physisch – ob nun auf Vinyl oder Compact Disc – beim eigens gegründeten Selbstvertriebslabel „TwoFinger Records“ vorbestellen, und genau diese Anzahl (welche immerhin bei stolzen 80.000 Vorbestellungen lag) ließ der gar nicht mal so neue Newcomer, der bereits seit der Jugendzeit mal hier, mal da Musik macht, dann produzieren. Somit wird das Album, das laut eigener Aussage „eigentlich nie fertig werden“ sollte, „nie“ in Massen in irgendwelchen Elektroketten-Regalen zu finden sein oder „nie“ von Online-Versandriesen verramscht werden. Dem Digitalen gehört ja ohnehin längst ein guter Teil des Musikmarktes… Ein Schelm mit Sinn für Doppeldeutungen, der Fynn Kliemann.

500x500 zuhauseUnd wie klingen die Songs? Nun, weitaus weniger spektakulär als man zunächst vermuten dürfte. Das Grundgerüst der elf Stücke zimmert „Bastel-Brother“ Kliemann aus elektronischen Laptop-Beats, und akzentuiert dieses – wie aus dem Farbeimer des Albumcovers – hier und da mit handgemachten Tupfern (etwa durch Piano und Bläser). Heraus kommen Songs, die weder liedermacher’esk (á la Clueso) noch wirklich im HipHop beheimatet sind – vielmehr Indiepop, vorgetragen mit einer Stimme, so windschief, rau und whiskey-rauchig wie die Nordsee (was ja bei artverwandten Künstlern wie Casper, Faber oder Marteria schon nicht geschadet hat). Kliemann singt meist von kleinen, melancholisch-optimistischen Alltagsbeobachtungen,  sendet Grüße an den traurigen Säufer ums Eck („Dunkelblau„), seine Freundin („Zuhause“), die Freunde vom erinnerungswürdigen Sommerurlaub („Sardinien„) oder seinen Vater („Der Mann und das Meer„). Die Endergebnisse geraten zwar nicht immer großartig, aber stets dann am besten, wenn der umtriebig-authentische Indie-Multimedia-Star ins balladeske Downtempo-Fach wechselt – etwa bei den erwähnten „Sardinien“ oder „Zuhause“.

Zu letztgenanntem Song hatte Fynn Kliemann – wen wundert’s – denn auch eine weitere feine (Schnaps)Idee fürs Musikvideo: er brachte sich selbst das Tätowieren bei und fand tatsächlich 43 Freunde, die sich dazu bereit erklärten, vom singenden Tausendsassa-Künstler vor laufender Kamera die Songzeilen unter die Haut stechen zu lassen.  Toll anzusehen, aber darauf kommt wohl nur der nonchalante Herr des „Kliemannslandes“…

 

 

 

 

Rock and Roll.

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Eine Ukulele rockt sich um die Welt…


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Foto: Facebook

Taimane Tauiliili Bobby Gardner hatte nicht nur das große Glück, 1989 im wunderschönen hawaiiarischen Honolulu das Sonnenlicht der Welt erblicken zu dürfen. Die Musikerin, die via YouTube, Facebook und Co. – der Einfachheit halber – nur unter ihrem Vornamen auftritt, hat sich auch gleich das Nationalinstrument Hawaiis, die Ukulele, zueigen gemacht und bringt es mit viel Virtuosität und ein wenig Witz tatsächlich fertig, innerhalb weniger Akkorde von Beethovens „Für Elise“ zur Titelmelodie von „Mission: Impossible“ zu springen, nur um danach sanft in einen LedZep-Song zu gleiten – nachzuhören etwa auf ihrem kürzlich erschienenen Album „Elemental„…

Auch toll ist Taimanes vor kurzem veröffentlichtes Video „12 Countries On The Ukulele“, in welchem sich die 29-jährige Kleininstrument-Virtuosin innerhalb von fünf Minuten einmal um den halben Erdball und fachfraulich-witzig durch ein Dutzend Kulturkreise ukulelrockt…

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: oh sleep – „numbers“


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Von Florian Sczesny war unter seinem Singer/Songwriter-Pseudonym oh sleep im vergangenen Jahr hier auf ANEWFRIEND ja bereits mehrfach die Schreibe.

Nun hat der Bonner Indie-Musiker seiner stetig wachsenden Hörerschaft mit der „try to rest ep“ nicht nur das bereits dritte Mini-Album präsentiert (nach der „trio ep“ und der „we can’t waste all this time ep„, beide von 2017), deren Songs sich offenkundige Inspirationen von Künstlern wie Sufjan Stevens oder Angelo de Augustine geholt haben – laut Presseinfo beschreiben die vier gewusst filigran-getragenen (und nun auch ab und an von Samples unterfütterten) Lo-Fi-Singer/Songwriter-Stücke „der konzeptuell angelegten EP die Suche nach der eigenen Identität und moderne Sinnkrisen“. Und wann, wenn nicht im Herbst, wann, wenn nicht wenige Zeigerschläge nach Mitternacht ist die Zeit für ebensolche Musik gekommen? Melancholischer Schlafzimmereinsamkeitspop, gern auch fürs Gedankeschweifenlassen zu zweit.

a3757559125_16.jpgUnd nimmt man etwa den Song „numbers“ genauer unter die Lupe, so merkt man, dass sich Sczesny tatsächlich (einmal mehr) tief schürfende Gedanken zu den neuen Stücken gemacht hat. Das hier hat er zu „numbers“ sowie dem dazugehörigen Musikvideo (auf Englisch) zu sagen:

„it is probably the first time that i publicly address a topic that has worried me for quite some time now: smartphone addiction. to me it seems like the excessive use of smartphones not only has become socially accepted – it seems like we’re condoning and trivializing addiction to digital communication services, nomophobia and everyday cases of social isolation.

i see people looking at their phones when they’re in a room with their friends, as they nurture their children, as they witness the beauty of nature or while they go out to see a concert of their favorite band. to me it feels like almost every conversation i’ve witnessed in the last years always had a moment of distraction by modern technology. and somehow this behavior of ’not-really-being-here‘ strikes a chord in me and makes me feel sad and somehow lost … maybe because unfortunately i’m stuck in an addictive behavior myself.

so i didn’t make this video/song and write these lines to judge anyone or point my finger at certain concepts of living, i just want to remind you that meaningful real non-digital human interactions (may it be at a concert, in a bus, at school or at home) live of unconditional focus, appreciation, politeness and warmth and we can’t let our personal addictions and compulsions destroy or alter important moments of our life.

please don’t let technology control your behavior – unless you want it to.“

Amen.

 

 

Rock and Roll.

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Song des Tages: Ziggy Alberts – „Laps Around The Sun“


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Jau, klar – Surfer-Lookelike-Barden, die mal eben sprichwörtlich das Brett aus der Hand und die Akustik-Klampfe in selbige nehmen, gibt es (nicht erst) seit Jack Johnson, Ben Howard, Matt Costa oder James Bay wie *hust* den Sand am Meer. Da mag Ziggy Alberts zwar nur ein weiterer – zwar feiner, jedoch auf den ersten Höreindruck hin verzichtbarer – Name in dieser Liste sein. Aber: es lohnt dennoch, dem Australier zuzuhören.

laps-around-the-sunAus der Biografie des Mittzwanzigers aus dem australischen Byron Bay liest man zunächst einmal reichlich sandiges Bildbuch-Klischee heraus: Aufgewachsen mit Hippie-Eltern, home-schooled, ewig mit dem klapprigen Van unterwegs, der stets irgendwo im australischen Nirgendwo sowie – natürlich – ganz nah am Ozean geparkt stand. Recht früh das Surfen für sich entdeckt (klar: Australien! Sonne! Hippietum! Da machste wohl kaum etwas anders…), danach die Musik am Lagerfeuer auf der Akustischen. Weltbekannten Mucker-Surferdudes wie Jack Johnson nacheifern und Dank YouTube, Spotify und Co. schnell Millionen von Klicks sammeln. Die ersten Veröffentlichungen („Made Of Water“ von 2013, „Land & Sea“ von 2014 und die „Four Feet In The Forest EP“ von 2016) sowie kleinere und größere Tourneen durchs heimische Down Under sowie Europa (im vergangenen Jahr) vergrößern die – nicht selten weibliche – Fanbase, die dem lässigen Sunnyboy mit der (inzwischen wohl abgeschorenen) blonden Wallemähne jede Songzeile von den Dreitagebart-Lippen abliest. Die Themen? Neben dem üblichen Pop-Repertoire wie Liebe, Kindheit und Jugend interessiert Ziggy (der seinem Namen wohl, der Plattensammlung seiner Eltern sei Dank, von David Bowies Kunstfigur „Ziggy Stardust“ bekommen haben dürfte) vor allem die bedrohte Umwelt. Geschichten vom Land und von der See eben – mit Sinn, Verstand und einer Extraportion lässigem Herz.

Essentiell – oder vor allem neu – mag all das kaum sein. Ebenso wenig frei vom ewig gleichen Suferboy-Klischee. Aber, wie das „Reeperbahn Festival“ unlängst so treffend schrieb: „Ziggy Alberts schreibt Musik, die die Welt in ihrem derzeitigen Aufruhr bitter nötig hat.“ Acoustic Coastal Folk für die letzten warmen Sonnenstrahlen des (Musik)Jahres. Lohnt sich.

 

Der Song „Laps Around The Sun“ stammt von Ziggy Alberts‘ im November erscheinenden neuen Album selben Titels. Und widmet sich in Bild und Ton – schließlich ist der Australier ja passionierter Surfer und Umweltaktivist – einem von Alberts‘ Herzensthemen: der Verschmutzung unserer Ozeane durch Plastikmüll.

Der Künstler zum Musikvideo: „70% of the Earth’s oxygen is produced by marine plants & microorganisms. The world’s oceans provide most the air you and I will breathe in this lifetime. Let’s learn, be curious, and find out how each of us can take care of it, as it takes care of us.“

 

„Do you see the ways that we’ve grown apart
I don’t like it at all
Do you see the ways that we have gone too far
Drifting off of our course
And do you see the ways that we
Let plastic cover the ocean like snow
But snow it always melts
With the seasons change and the summer’s up
Amongst cold water warm as all before
Oh, how much there’s left to burn

Lately I’ve been worried
I don’t know where to it is that I do belong
Lately I’ve been too busy to smell the bottle brush
Just chasing laps around the sun
And I sat here and cried, salt running from my eyes
Just wondering how the fuck will I end up with you
And you just laugh and smile
Shake your head and remind me that
All good things can come true
Oh, how much is left to learn

Do you see the ways that we have gone too far
We need now more than ever before
To come together put our differences apart
Stop drifting off of our course
Do you see the ways that we
Need our reef just like a trees along the shore
And if it knows to help, the half of what we breathe in for ourselves
Is out of sight and on the ocean floor
Oh, how much is left to learn

Lately I’ve been worried
I don’t know where to it is that I do belong
Lately I’ve been too busy to smell the bottle brush
Just chasing laps around the sun
And I sat here and cried, salt running from my eyes
Just wondering how the fuck will I end up with you
And you just laugh and smile
Shake your head and remind me that
All good things can come true
Oh, how much there’s left to learn
I said whoa-oh, how much there’s left to learn…“

 

Rock and Roll.

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