Song des Tages: Bright Eyes – „Persona Non Grata“


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Foto: Shawn Brackbill

Gerade in Zeiten, in denen alles ins Wanken gerät und man sich beinahe jeden Tag auf eine völlig neue Situation einstellen muss, ist es tröstlich, ein paar Dinge in seinem Leben zu wissen, die Bestand haben und auf die man sich verlassen kann. Insofern ist jetzt wohl der allerbeste Moment für die Rückkehr von Bright Eyes, die sich zwar schon länger angekündigt hatte, bisher aber noch recht vage war.

Nun allerdings gibt es mit „Persona Non Grata“ ein musikalisches Lebenszeichen von Conor Oberst, Mike Mogis und Nathaniel Walcott – 15 Jahre nach dem unerreichten Meisterwerksdoppelrelease „I’m Wide Awake, It’s Morning“ sowie „Digital Ash In A Digital Urn“ und neun Jahre nach dem letzten Bright Eyes-Album „The People’s Key“. In einer Botschaft der Band, die sie mit dem Song veröffentlichte, heißt es: „Wie so viele andere hatten wir für 2020 große Pläne. Aber komme was wolle, wir werden dieses Jahr ein Album veröffentlichen.“

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Tatsächlich hört sich der Song mit seinem prägnantem Piano, Oberst charakteristisch vor Emphase zitternder Stimme, aber auch der ein oder anderen Neuerung wie Dudelsäcken (!) so an, als wäre die Indierock-Band aus Omaha, Nebraska niemals weg gewesen – zumindest in dieser Hinsicht ist die (Musik)Welt also noch in Ordnung. Ganz sicher ist außerdem, dass, wie bereits erwähnt,  im Laufe des Jahres beim Indie-Label Dead Oceans eine neue LP des Trios erscheinen wird. Eine ganze Reihe von Tourdaten ist ebenfalls angekündigt, aber ob die Konzerte – darunter fünf Auftritte in Deutschland im August diesen Jahres – tatsächlich so wie geplant stattfinden können, steht momentan freilich noch in den Sternen – verrückte, unbeständige Zeiten, ihr wisst schon…

 

 

„Getting dressed for a date
Put on blue aftershave
Wore a kilt like a celt
Hid the weight that I felt

Combat boots, fallen leaves
West Village, Halloween
To a Bollywood song
Taking shots ‚till we’re gone

Unwelcome in the autumn
Persona non grata
I’m the last of the best
I’m your thoughts in the swamp

There’s a playground of children
In the shadows of buildings
There’s a lawn out the church
Where your homelessness works

Where the stained glass of crimson
Meets Ezekiel’s visions
Saw a valley of bones
Where no man shall be saved

And now you
You come to me
Asking that
And now you
You come to me
And you’re asking that
Oh, how can we reconcile?

Left your innocence there
In Tian’anmen Square
You were filled with despair
Underfed and depressed

Make your lot where a prison stood
God knows you never would
Lie to yourself
But you do every time

Made a life of deception
And passive aggression
Gonna scream when I sing
I’m gonna die in the ring

Turn me on, you’re a knockout
Climb up onto my cloud
Do your worst to me now
Before I change my mind

Now you
You wanna be true
To me, once again
And you
Want me to be true
To you, once again

Oh yeah, you
You wanna be true
To me, once again
And you
Want me to be true
To you, once again“

 

Rock and Roll.

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