Song des Tages: Hell And High Water – „War“


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Wer auf auf den Alternative Rock der Hausmarke Placebo, laute Indierock-Fuzz-Gitarren à la Dinosaur Jr., seligen Neunziger-Grunge oder den derben Desert-Rock-Groove von Queens Of The Stone Age (meinetwegen auch Kyuss, ist ja von den einen zu den anderen ja nur ein kleiner Josh-Homme-Katzensprung) steht, dem seien die Hamburger Rock-Newcomer von Hell And High Water wärmstens empfohlen.

4251423500189Das aus Matthias Schwettmann (Gesang, Gitarre), Kai Namslau (Bass) und Dennis Reher (Schlagzeug) bestehende, 2014 gegründete Trio aus der norddeutschen Hansestadt hat im vergangenen November sein Debütalbum „Neon Globe“ veröffentlicht. Und auch wenn bei einem Großteil der elf Songs schon offensichtlich wird, dass Matthias Schwettmanns doch recht dünnes Organ, welches etwa VISIONS-Redakteurin Katharina Raskob in ihrer Review als eine „verrauchte und leicht verstimmte Version von Death Cab For Cuties Ben Gibbard“ bezeichnet, keineswegs mit der durchaus amtlich daher rockenden Musik der Band, bei der man oftmals den Wüstenstaub von Joshua Tree im Gesicht zu stehen glaubt, mithalten kann (auch Vergleiche mit den oft ins Feld geführten Brian Molko und selbst Neil Young verbieten sich daher fast), sollte man Hell And High Water durchaus Gehör schenken…

 

Hier gibt es das Hell And High Water-Debüt „Neon Globe“ im Stream…

 

…mit „War“ eines der Album-Highlights im Musikvideo…

 

…sowie den Song in der „Antikörper Session“-Variante:

 

Rock and Roll.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

4 Gedanken zu „Song des Tages: Hell And High Water – „War“

  1. Stepnwolf sagt:

    Na, so ein bisschen Brian Molko klingt da stimmlich aber doch durch…

    • Klar, „durch“ klingt’s schon, aber für mich ist Brian Molko doch noch mal – so quengelig und meinetwegen „speziell“ seine Stimme auch sein mag – ’ne andere Güteklasse. Hier tönt’s halt zeitweise – und gerade in Kombination mit der amtlichen Rock-Kajüte – etwas dünn, leider. Außerdem nervt ab und an der aufgesetzte englische Akzent…

      • Stepnwolf sagt:

        Ja, das stimmt. Einige Songs sind dann doch nur mittelmäßig und wenig durchsetzungsfähig. Ich kenne zwar den Frontmann der Band hier nicht live, aber Molko strahlt ja auch auf der Bühne schon eine besondere Präsenz aus. Sowas lässt sich dann schwer kopieren.

      • Absolut richtig. Grad Molkos Präsenz macht ja seit jeher – sowohl auf Bühnenbrettern als auch auf Studio-Konserve – einen guten Teil von Placebos Charme aus, zumindest für mich…

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